Selbstbewusstsein als Texter:in und zu deinen Preisen stehen?

Selbstbewusstsein als Texter:in haben und zu seinen Preisen stehen

»Welche Preise kann ich als Texter:in für meine Leistung eigentlich verlangen?«

»Ist das nicht zu viel?«

»So viel zahlt doch niemand für meine Arbeit … oder?«

Vielleicht kommen dir diese Gedanken bekannt vor.

Dieser innere Monolog hat sich so oder ähnlich in den Köpfen der meisten Texter:innen schon mal abgespielt – gerade, wenn sie noch am Anfang ihrer Freelancer-Karriere stehen und noch nicht allzu viel Selbstbewusstsein als Texter:in haben.

Welche Jobs es so für Texter:innen gibt und wo du erste Jobs zum Testen findest, kannst du übrigens in dieser Übersicht über 10 Texter-Jobs und in diesem Überblick über Jobmöglichkeiten für den Anfang nachlesen!

Weiter im Text:

Zum einen liegen diese zweifelnden Gedanken natürlich an der fehlenden Erfahrung – welche Preise sind als Texter:innen überhaupt üblich?
Und soll ich mich daran orientieren?

Bei vielen ist der Hauptgrund für ihre Unsicherheit aber vor allem mangelndes Selbstbewusstsein als Texter:in.

Als Folge davon verkaufen sich viele frisch gebackene Texter:innen unter ihrem Wert und arbeiten sich anfangs (oder immer) um Kopf und Kragen.

Damit du gar nicht erst in diese Situation gerätst, haben wir hier unsere Erfahrungen und Tipps daraus zum Thema Texter-Preise für dich zusammengefasst.

Dieser Artikel geht also an alle, die noch nicht zu ihren Wunsch-Preisen stehen:

Warum du deine Arbeit niemals unter ihrem wahren Wert verkaufen solltest – und wie du zu einem gesunden Mindset als Freelance-Texter:in kommst.

Schaffe die richtigen Voraussetzungen für Preise als Texter:in, mit denen du dich wohlfühlst

Fangen wir von vorne an.

Was ist überhaupt dein „Wert als Texter:in“?
Und wie bestimmst du ihn?

Um das herauszufinden, brauchst du vor allem: Klarheit!

Je besser du dich selbst und deine Dienstleistung kennst, desto solider ist die Grundlage für deine Preise als Texter:in.

Also:

  1. Definiere dein Angebot ganz genau und finde deine persönliche Positionierung bzw. Nische.
    Warum das sinnvoll ist, welche Möglichkeiten es dafür gibt und wie du deine Nische bestimmen kannst, kannst du übrigens im verlinkten Artikel nachlesen!

    Zum einen kannst du auf diese Weise besser vergleichen, auf welchem Niveau du in etwa deine Preise ansetzen kannst.
    Und zum anderen sind deine Kunden viel mehr bereit, für echtes Spezialwissen höhere und damit gerechtfertigte Preise zu bezahlen als für Generalisten.

    PS:
    Wie bspw. Texterin Becky Parsa von der Schreibschneiderei über die Philosophie von Erfolgsbranding für Texter:innen ihren wahren Wert als Texterin gefunden hat, liest du in ihrem verlinkten Erfahrungsbericht – Stichwort Erfolgsfaktor Mindset.

  2. Die zweite Grundlage ist deine Zielgruppe.
    Nimm dir einen Moment Zeit und überleg dir genau, mit welchen Kunden du zusammenarbeiten möchtest – das ist ganz entscheidend, wenn du langfristig mit deinen Traumkunden zusammenarbeiten möchtest.
    Es hilft dir nämlich nichts, dich mit denjenigen herumzuschlagen, die nicht zum Zahlen deiner (von dir bestimmten!) Preise bereit sind.
    Jeder einzelne Kunde ist ein Schritt auf deinem Weg, der dein Business in die richtige Richtung führt – oder eben nicht.

Lass dich nicht auf den Preiskampf ein

Dass Billigpreise, nur um so viele Aufträge wie möglich zu bekommen, nicht deine erste Wahl als Unternehmer sein sollten, ist an sich ja ziemlich logisch.

Trotzdem – wer sich auf den gängigen Freelancer-Plattformen umschaut, bekommt schnell den Eindruck, dass er gar keine andere Wahl hätte.

Falls es dir genauso geht:
Stopp deine Gedanken genau hier!

Wenn du als Unternehmer wirklich Erfolg haben willst, darfst du dich auf diesen Preiskampf gar nicht erst einlassen.

Kenne deinen Wert und steh dazu, ohne Ausnahmen.

Wenn du und deine Leistungen Top-Level sind, kannst du dafür auch die entsprechenden Preise verlangen.

Anders gesagt:
Mit niedrigen Preisen verspielst du auf lange Sicht deine Autorität.

Die Einzigen, die sich von höheren Preisen abschrecken lassen, sind Knauser und Pfennigfuchser – solche, die du ohnehin nicht als Kunden haben möchtest.

Eigentlich ist es ganz einfach:
Deine Preise senden ein Signal, das bestimmte Kunden anzieht und andere ausschließt.
Und DU bestimmst, welche das sind.
Sag Ja zu mehr Selbstbewusstsein als Texter:in!

Mehr zu einer etwas anderen (nämlich nachhaltigen) Kundenakquise-Möglichkeit als Texter:in kannst du übrigens in diesem verlinkten Artikel nachlesen.

Zeit ist Geld – oder etwa nicht?

Die meisten von uns haben gelernt, nach aufgewendeter Zeit bezahlt zu werden.
In den meisten Angestellten-Jobs ist das einfach die Regel – als Freelancer sieht die Sache allerdings anders aus.

Denn als Freelancer hast du einiges mehr an Arbeit und Aufwand – Steuern, Organisation, Kundenakquise und so weiter.

Dazu kommt, dass du auch höhere Ausgaben als nur die Dienstleistung an sich hast – etwa, wenn es um deine Krankenversicherung oder ähnliche Themen geht.

All diese Dinge fallen als Arbeitnehmer weg bzw. fallen nur anteilig an, sind aber für Selbstständige extrem wichtig und brauchen natürlich auch Arbeitszeit.

Apropos Arbeitszeit:
Im verlinkten Artikel erfährst du mehr zu einem optimalen und alles andere als stressigen Zeitmanagement für Freelancer!

Die Zeit für diese zusätzlichen Dinge als Selbstständiger musst du also bei der Berechnung deiner Preise berücksichtigen.

Und das gelingt am besten, wenn du weg vom Stundensatz gehst und anfängst, mit Projekt- oder Paketpreisen zu arbeiten.

(Abgesehen davon sind auch für den Kunden Projekt- oder Paketpreise viel besser nachvollziehbar, da er ja gar nicht weiß, wie viel Zeit eine bestimmte Dienstleistung benötigt.)

Deinen Zeitaufwand kannst du zur Berechnung dieser Preise natürlich berücksichtigen.

Für deine Kunden ist aber nur wichtig, welche Leistung bzw. welchen Nutzen aka Lösung für ihr Problem du ihnen am Ende lieferst.
Und genau dafür zahlen sie auch.

Falls du es noch genauer wissen möchtest:
Eine Anleitung zur Berechnung deiner Preise als Texter:in findest du in diesem verlinkten Artikel.

Und noch ein weiterer Tipp:

Mit wachsender Erfahrung kannst und solltest du deine Preise natürlich auch nach und nach erhöhen!

(Wofür ein gutes Selbstbewusstsein als Texter:in fast essenziell ist – ohne hört sich eine Preiserhöhung nämlich schnell ungewollt willkürlich an. )

Mach dich nicht klein

Noch ein wichtiger Punkt, der anfangs vielleicht ein bisschen Umdenken erfordert – gerade, wenn du aus dem Angestelltendasein kommst:

Der Kunde ist nicht dein Chef.
Schließlich soll er dich ja auch nicht als seinen Erfüllungsgehilfen betrachten.

Klar, der Kunde ist dein Auftraggeber.
(Und mit und wegen ihm kann dein Business stehen und fallen.)

Trotzdem findet stets eine ausgewogene Geschäftsbeziehung auf Augenhöhe statt.

Abgesehen davon wünschen sich seriöse Kunden keine Untergebenen, die nur nach ihrer Pfeife tanzen – sondern gleichwertige Partner, die kompetent und mit Selbstbewusstsein als Texter:innen auf ihre Wünsche eingehen und wertvollen Input geben.

Sieh deine Kunden also eher als kreative Partner an.

Das macht die Zusammenarbeit für euch beide angenehmer.

Und auch das Endergebnis wird davon profitieren – versprochen.

Faire Preise als Texter:in – kein unerfüllbarer Wunschtraum

So viel ist nun hoffentlich klar geworden:

Es gibt keinen einzigen guten Grund dafür, sich als Texter:in unter dem eigenen Wert zu verkaufen.

Billigpreise schaden nicht nur deinem professionellen Ruf.
Sie ziehen langfristig auch die falsche Kundschaft an und rauben dir wertvolle Zeit.

Also, heb dich ganz bewusst ab und lass deine Preise für deinen Expertenstatus und die Qualität deiner Arbeit sprechen.

Wir wissen das nur zu gut:

Gerade zu Beginn deiner Freelancer-Karriere erfordert es etwas Mut, zu deinen Preisen zu stehen.

Vielleicht musst du dich erst einmal herantasten – das ist vollkommen okay.

Mit den richtigen Grundlagen und der Arbeit an deinem Selbstbewusstsein als Texter:in kannst du jedoch sehr bald die Preise erhalten, die deiner Arbeit wirklich gerecht werden.

Wir sind davon überzeugt, dass dir unsere Tipps dabei helfen!

Wir unterstützen dich auch gern auf deinem Weg zum:r erfolgreichen Freelance-Texter:in!

Wenn du neugierig geworden bist, schau dir an, was dir Sandra als Mentorin empfehlen würde und komm in unsere private Facebook-Gruppe mit gleichgesinnten Schreibtalenten!

PS:

Da deine Preise als Texter:in unweigerlich mit deinem Selbstbewusstsein und damit deinem Mindset verbunden sind, starten alle Erfolgsbranding-Mentees mit diesem Meilenstein.

Als zwingend notwendige Basis, um den Aufbau ihrer Selbstständigkeit über alle Hindernisse und Stolpersteine (die kommen werden) meistern zu können.

Nimm diesen obligatorischen Meilenstein also am besten von Anfang an, aber spätestens jetzt in die Hand und überlass deinen nachhaltigen Erfolg nicht (mehr) dem Zufall oder irgendeiner Hoffnung.

Hol dir in der „Master dein Mindset“-Class die Gedankenwerkzeuge, die du für ein starkes und selbstständig denkendes Mindset brauchst – und nach denen dein Kopf schon schreit.

Als optimalen Start in deine in Zukunft erfolgsgebrandete Selbstständigkeit als Texter:in!

Der beste Workflow als Texter:in: Von Akquise bis Ablieferung

Im Workflow als Texter

Die Wahrheit aus der Praxis

Den für dich besten Workflow als Texter:in musst du nicht komplett von Beginn an nur über Trial-and-Error herausfinden.
Du kannst dich auch an bereits für gut befundenen Abläufen orientieren.

Kleiner Disclaimer:
Unsicherheiten gibt es natürlich so einige auf dem Weg zum selbstständigen Schreibtalent.
Ich könnte darauf mit einem Sprichwort antworten, das dir zum Thema Sicherheit bestimmt auch gleich einfällt, was dir allerdings nicht weiterhelfen würde.

Ja, mit Unabwägbarkeiten und Überraschungen muss man als Selbstständiger generell immer mal wieder rechnen.
Und dazu zählt auch der (tägliche, wöchentliche, monatliche) Workflow als Texter:in.

Aber, um hier einen sehr weisen Money-Mindset-Autor zu zitieren:
»Niederlagen sind der Schweiß des Erfolgs.« (MJ DeMarko)

Von daher:
Es ist noch nicht einmal nötig, bereits alles akribisch im Voraus zu wissen. Das kannst du auch gar nicht, da du als Person hinter deinem Business immer noch ein entscheidender Faktor bist.

Was ich dir dafür an die Hand geben kann

Ich kann dir etwas an die Hand geben, mit dem du dich jedoch nicht ganz so verloren fühlen wirst und dein Trial-and-Error zumindest eine Struktur bekommen kann.

Nein, keine Blaupause, aber einen Schritt-für-Schritt-Plan, an dem du dich orientieren kannst!

Und zwar so effizient wie möglich, da Zeit unser wertvollstes Gut ist.
Vor allem eine Unterstützung für dich, um potenzielle Unsicherheiten und Überraschungen auf deinem Weg zum erfolgreichen und glücklichen Texter:in zu minimieren!

Also, lass uns gleich loslegen!

Eine Unsicherheit bzw. Unabwägbarkeit, die du wahrscheinlich vermeiden willst, ist der Arbeitsablauf bzw. Workflow als Texter:in, den du mit deinen Traumkunden durchlaufen wirst.
Sprich, wie du als Profi effizient arbeiten und dadurch deine Kunden ganzheitlich glücklich machen kannst!

Ich gebe dir im Folgenden einen Schritt-für-Schritt-Ablaufplan an die Hand, an dem du dich entlanghangeln und ihn für die jeweilige Situation deiner Kunden individuell anpassen kannst bzw. solltest:

1. Workflow als Texter:in: Akquise

Natürlich steht am Anfang eines Auftrags stets die Frage, wie du überhaupt zu diesem kommst.

Wie du dabei als Expertentexter:in wirklich gute Kunden und Aufträge findest, verrät dir dieser verlinkte Artikel.

Und wie eine erfolgreiche Auftragsakquise sogar von ganz allein ablaufen kann, erfährst du in diesem verlinkten Artikel.

In a nutshell:

  • Du legst deine Energie nicht auf Kaltakquise bzw. verschwendest nicht deine Zeit damit, dich für beliebige Jobausschreibungen zu bewerben.
  • Du legst deinen Fokus hingegen auf das Hinausschreien deiner Personal-Brand, deines Business-Statements und der Vorteile, die du gegenüber anderen hast.
  • Und: Du lehnst dich in Bezug auf Kundenakquise einfach zurück.

Interessenten bzw. potenzielle Kunden wollen nämlich die beste Lösung für ihr Problem von jemandem, dem sie vertrauen und mit dem sie sich identifizieren können, gelöst haben.
(Diejenigen, die nur nach dem besten Preis (bspw. auf Freelancer-Plattformen) Ausschau halten, wären für den ernsthaften Aufbau deines Business ohnehin Zeitverschwendung.)

Was du dabei unbedingt verstehen musst:

Bei Online-Businesses läuft der Hase anders.
Ganz besonders in Bezug auf Akquise.

Ein Traumkunde, d. h. jemand, der perfekt zu dir und dem, was du anbietest, passt, wird i. d. R. erst nachdem er 7-mal mit dir und deinen Leistungen Kontakt hatte, anfangen, dir zu vertrauen – (und dich auch erst dann buchen).

Bei nachhaltigen Online-Businesses geht es zudem nicht um das schnelle Geld, das du vielleicht als beliebiger Erfüllungsgehilfe für eine gewisse Zeit haben könntest.

Mit schnellem Geld ist aber nicht das „große“ Geld gemeint.
Denn erfolgreiche Unternehmer wissen, dass diese Art von Auftragserfüllungen nur in einem Teufelskreis münden. Ein Teufelskreis, der dich nicht zu einem langfristigen Erfolg führen würde.

Warum du damit bspw. auf Freelancer-Plattformen enden (und dort versauern) würdest, haben wir in diesem Artikel genauer beschrieben.

2. Workflow: Erste Kontaktaufnahme

Wie bereits oben beschrieben, erfolgt die erste Kontaktaufnahme bei dir (als ernstzunehmende:r Texter:in mit einer überzeugenden Personal-Brand) also von der Seite des Kunden.

Ja, sobald du eine überzeugende Personal-Brand hast sowie deine Nische mit Leidenschaft in die (Online-)Welt hinausschreist, werden Interessenten von selbst auf dich zukommen – und du kannst dich entspannt zurücklehnen und dich auf den Ausbau deines Business fokussieren.

Und ja, sobald du die ersten Anfragen erhältst, kannst und musst du auswählen.
Und zwar dahingehend, wie viel Spaß du mit dem Auftrag hättest und inwiefern der Auftrag dir persönlich und deinem Business weiterhelfen könnte.

Konkrete Tipps nach der ersten Kontaktaufnahme:

  • Einige dich mit dem Interessenten auf maximal zwei Kommunikationskanäle, z. B. E-Mail und Telegram. Sonst wird es schnell unübersichtlich.
  • Schreibe persönlich und individuell – nutze jedoch auch Vorlagen für wiederkehrende Formulierungen wie Erstkontakt, Leistungsbeschreibungen, Ablieferung etc. – sonst verbringst du damit zu viel Zeit, die du effizienter nutzen könntest.
  • Überfrachte den Kunden nicht mit zu vielen Einzelheiten, sondern fokussiere dich auf sein individuelles Problem – und zwar so ganzheitlich, aber auch so effizient wie möglich
Wenn sich für dich diese ersten beiden Schritte zu gut um wahr zu sein anhören, lies meinen persönlichen Erfahrungsbericht über meine ersten Monate als Freelance-Texter:in.
Damit nicht noch mehr Schreibtalente in diesem Teufelskreis enden (und vielleicht sogar nicht mehr herauskommen oder das Handtuch werfen), habe ich die Hosen runtergelassen und meinen Bericht darüber kostenlos zur Verfügung gestellt.

3. Workflow als Texter:in: Angebot und Annahme

Dem Kunden muss stets klar sein, WAS GENAU er von dir für den jeweiligen Preis bekommt bzw. womit er rechnen kann/muss – denn auch er ist ein Unternehmer, der kalkulieren muss.

Von daher:
Sei bei der Beschreibung dessen, was für ihn tun kannst, was er tatsächlich bekommt und inwiefern das sein Problem löst, so transparent wie möglich.

Ein Beispiel:

Wenn einem Interessenten deine eigenen Blogartikel gefallen und er dich deswegen anfragt, auch für ihn Blogartikel zu erstellen, sollte klar sein, in welcher Form du ihm diese Texte liefern würdest:
z. B.:

  • Wird das Fokus-Keyword vorgegeben, d. h. vom Kunden zur Verfügung gestellt? (Er könnte dafür nämlich einen internen SEO-Spezialisten haben.)
  • Soll der Text nur als Dokument (Dateityp festlegen!) oder in einem Copy-and-Paste-ready-Format mit HTML-Auszeichnungen, internen Verlinkungen und weiteren Formatierungen geliefert werden?
  • Sollen auch passende Metadaten zur Verfügung gestellt werden? (Wie z. B. sprechende URL, Description, Title etc.)
  • Soll der Artikel zusätzlich von einem Korrektor gegengelesen werden? (Hier sind deine Connections gefragt!)
  • Soll der fertige Artikel zusätzlich im CMS des Kunden hochgeladen und geschedult werden? (Achtung vor dir unbekannten CMS!)

Übrigens:
Diese erwähnten Punkte sind natürlich auch eine Budgetfrage, was der Interessent bereit ist zu zahlen.

Die Preise für die einzelnen Dienstleistungen sind dabei jedoch NICHT verhandelbar!
Falls der Kunde ein kleineres Budget hat und lieber nur das (unkorrigierte) Textdokument haben möchte (und die Einbindung ins CMS selbst erledigt), kannst du ihm als mögliche „Preisverhandlung“ eben diese weniger ausführliche Leistung anbieten.

Habe stets im Hinterkopf:

Der Interessent will nicht für den Blogartikel, also für das Produkt an sich zahlen.
Er will Geld investieren, damit er einen Blogartikel auf seine Website stellen kann, um dadurch seine eigene Marketingstrategie zu verfolgen und sein eigenes Angebot besser verkaufen zu können.
Eben dahingehend kannst du ihm unterschiedlich ausführliche Dienstleistungen rund um das Thema „Blogartikel“ anbieten. Deine Preise hingegen sind fix.

Für weitere Infos zur optimalen Preisberechnung von Freelance-Texter:innen lies diesen Artikel.

4. Workflow: Schriftliche Kommunikation & Verträge

Communication is key!

Vor allem schriftliche Kommunikation.
Mündliche Verträge sind theoretisch auch rechtlich bindend, aber ohne Aufzeichnung einerseits potenziell missverständlich und andererseits nicht rückverfolgbar.

Von daher:
Um auf der sicheren Seite zu sein und alle Vereinbarungen auch schwarz auf weiß zu haben, halte alles schriftlich fest und lass dir jeden Wunsch, jede Änderung, jedes noch so kleine Detail schriftlich bestätigen.

Verträge

Bei komplexeren Projekten (ganz besonders, wenn es um regelmäßige Aufträge geht) empfehle ich, einen gemeinsamen Vertrag aufzusetzen.
Das beugt Missverständnissen bei bspw. Pflichten des Auftraggebers oder auch bei nichteingehaltenen Zahlungsverpflichtungen vor.
Nicht dass wir das jetzt verteufeln wollen. 😉

(Zudem empfehle ich für generelle Pflichten deinerseits und allgemeine Vereinbarungen mit dir und deinem Business AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) aufzusetzen.
Veröffentliche sie auf deiner Website und weise bei jeder schriftlichen Kommunikation auf sie hin – (kann bspw. in deiner E-Mail-Signatur enthalten sein)).

Bei größeren Projekten ist grundsätzlich der Abschluss eines sogenannten Werkvertrags anzustreben.
Bei Textproduktionen mit gewünschten ausschließlichen Nutzungsrechten ein Lizenzvertrag.

Mehr zum Thema Rechte, Lizenzen und Verträge erfährst du in diesem Artikel!

5. Workflow als Texter:in: Anzahlung als Angebotsannahme

Ja, viele haben Wünsche, einige haben Pläne, jedoch nicht alle haben konkrete Vorhaben, die sie auch wirklich in die Tat umsetzen wollen.
Und ja, leider gibt es auch immer wieder ein paar schwarze Schafe.

Von daher:

  1. Nimm keine Kleinstaufträge an, die in keiner Relation zu deinem Aufwand drumherum stehen. (Wenn es bspw. um einen Neukunden mit einem Thema geht, zu dem du erst einmal genauer recherchieren müsstest, der Kunde jedoch nur einen kurzen Artikel mit 300 Wörtern haben will.)
  2. Strebe ganzheitliche Betreuungsprojekte an.
  3. Verlange als Zeichen einer Angebotsannahme einen Vorauszahlungsbetrag von mind. 35 %. Dann kannst du dir sicher sein, dass der Kunde es auch wirklich ernst meint.

6. Workflow: Umsetzung der gewünschten Dienstleistung

Jetzt geht es ans Eingemachte.

  • Teile dem Kunden (schriftlich) und transparent deine Arbeitsschritte mit.
  • Erkläre ihm, was danach noch von ihm zu erledigen ist (z. B. bei Lektoraten seine Überarbeitung).
  • Stelle ihm ein voraussichtliches(!) Lieferdatum für das „Endergebnis“ in Aussicht.
  • Kläre mit ihm auch die von dir verwendete Software ab. (Denn es bringt z. B. nichts, wenn du fleißig in Pages arbeitest, der Kunde aber Word verwendet.)

Grundsätzlich:

  • Arbeite an dem gewünschten Text nach bestem Wissen und Gewissen. Stets mit dem Ziel, die beste Lösung für den Kunden umsetzen zu wollen.
  • Frage bei Unsicherheiten oder Unklarheiten immer nach – denn ein Mehraufwand für eine zusätzliche Korrekturrunde geht von deiner Zeit und Bezahlung ab.
  • Baue auch als „Zuckerl“ ein kleines Overdelivering, wie bspw. zusätzliche Kleinstleistungen, die dir leicht von der Hand gehen, als Überraschung mit ein.
    ABER: Übertreibe damit nicht, verfalle keinem Perfektionsbestreben und schieße dabei nicht übers Ziel hinaus.
  • Arbeite im Reverse-Engineering: Überlege, was der Kunde erwarten wird, und setze dies in deiner Arbeit genau um.

Sobald du den Auftrag in jedem Punkt fertiggestellt hast, liefere ihn fristgerecht (oder als Overdelivering bspw. einen Tag früher) ab.

Räume deinem Kunden eine befristete Absegnungszeit mit der Möglichkeit einer einmaligen Korrektur- bzw. Überarbeitungsrunde ein. Denn du willst ja, dass der Kunde zufrieden ist.
(Diese Möglichkeit kannst du übrigens bereits in deinen AGB festhalten. So weiß jeder Interessent gleich, was in deinem Preis inkludiert ist.)

7. Workflow als Texter:in: Rechnungsstellung

Nachdem der Auftrag abgeliefert ist, müssen deine Leistungen dem Kunden in Rechnung gestellt werden.
Und zwar entsprechend dem Angebot bzw. in Anlehnung an evtl. weitere (schriftlich!) vereinbarten Zusatzleistungen.

Die Rechnung sollte dem Kunden transparent auflisten, für was genau ein Entgelt verlangt wird. Falls du eine Pauschale ausgemacht hast, nenne sie auch so.

Vergiss bei deiner Rechnungsstellung nicht die gesetzlichen Vorgaben gemäß deinem Unternehmen. (Wie z. B. den Ausweis einer Mehrwertsteuer bzw. den Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung.)

Ein wichtiger zusätzlicher Punkt:
Weise in deiner Rechnung auf eine Bezahlfrist hin.
Das heißt: Bitte um eine Begleichung der Rechnung bis zu einem bestimmten Datum und setze dir dieses Datum plus 3 Tage auf Wiedervorlage.

Zahlungsverzug?

Falls du bis zu diesem Zeitpunkt keinen Geldeingang verzeichnen konntest, musst du natürlich rückfassen.

Geh aber zunächst von keinem böswilligen Verhalten aus: Manchmal landet eine Rechnung (vor allem bei größeren Unternehmen) einfach nur im falschen Ordner.

Schicke in einem solchen Fall eine nette Zahlungserinnerung mit dem erneuten Anhang deiner Rechnung.

Falls dies ins Leere gehen sollte, musst du natürlich härtere Geschütze auffahren.

Mahnungsschreiben und Inkassostellungen sind kein Spaß, solltest du aber im Hinterkopf haben.
Es gibt dafür einige Unternehmen, die dich dabei unterstützen und den Inkassoauftrag abwickeln können. Ich persönlich kann jedoch kein spezifisches davon empfehlen, da ich selbst Gott sei Dank noch nie in einer solchen Situation war.
(Erinnerungsschreiben habe ich allerdings bereits etliche verfassen müssen. 😉 )

8. Workflow: Feedback, Rezension, Portfolio-Aufnahme & Kundenliste

Nach einem abgelieferten Auftrag ist deine Arbeit allerdings noch nicht vorbei.
Denn nun geht es um den wirklich nachhaltigen Faktor deines Business.

  • Frage unbedingt (nach deiner eingeräumten Überarbeitungszeit) nach Feedback!
    Anhand der Meinung deines Kunden kannst du seine Zufriedenheit ablesen und mit Hilfe seines Feedbacks wiederum deine Arbeit und Workflows als Texter:in optimieren.
    Was du unbedingt tun solltest, denn:
    Es geht ja wie gesagt nicht nur um die Ablieferung einer Dienstleistung, sondern darum, die bestmögliche Lösung für deine Kunden anzubieten. Alles andere wäre nicht nachhaltig.
  • Zudem kannst du deinen Kunden, wenn er vollends zufrieden war, um eine persönliche Rezension bitten.
    Frage ihn dabei, ob du diese und/oder das Projekt selbst für dein Portfolio (wie z. B. auf deiner Website oder auf Social Media) verwenden darfst.
    Dies ist sinnvoll, wenn der Auftrag für dich und dein Business bedeutend war und du dich auf diese Art von Aufträgen oder das Thema spezialisieren willst.
    (Tu dies übrigens auf keinen Fall ohne seine Zustimmung. Sonst würdest du Urheberrechte an seinem Rezensionstext verletzen und damit nicht zuletzt deinen Kunden vergraulen.)

Zusätzlich:

Vergiss deinen Kunden nach Auftragsablieferung nicht, sondern liste ihn in einer internen Kundenliste mit Infos zu ihm und seinen Aufträgen.

Dafür kannst du bspw. einfach eine Excel-Liste oder ein (SaaS-)CRM-Tool nutzen. (CRM = Customer Relationship Management)
Ein gängiges (bis zu einer bestimmten Anzahl von Kontakten kostenloses) CRM-Tool ist z. B. Mailchimp*, mit dem du auch Newsletter oder sonstige Follow-up-E-Mails erstellen kannst.

Natürlich kannst du deinem Kunden jedoch nicht ohne gesonderte Erlaubnis einfach deinen Newsletter zusenden. (Stichwort „Permission Marketing“)
Aber du kannst ihn bspw. in regelmäßigen Abständen anschreiben und (passend zu seinem vergangenen Auftrag) Cross-Selling anbieten.

Denn:
Wenn er bereits bei dir gekauft hat und zufrieden war, könnte er potenziell auch an weiteren Leistungen bzw. an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sein.

Falle dabei aber nicht mit der Tür ins Haus und übertreibe es nicht.
Anhand eigener Notizen zum jeweiligen Kunden (wie er bspw. auf Follow-up-E-Mails reagiert hat) kannst du weitere Kontaktaufnahmen einschätzen und einfach nur wertschätzend mit ihm in Kontakt bleiben.

Fazit

Ich bin davon überzeugt, dass mein 8-Schritte-Ablaufplan mehr Klarheit für deinen eigenen Workflow als Texter:in gebracht und auch einige Unsicherheiten aufgelöst hat.
Wie gesagt, es ist keine Blaupause, aber eine Struktur, an der du dich orientieren kannst.

Jetzt bist du dran!

Arbeite an einem überzeugenden und mehrwertgebenden Content-Marketing, lehn dich danach zurück und freu dich auf Aufträge, die dir so richtig Spaß machen und dein Business voranbringen werden!

Dann wird es ein Leichtes sein, auch die dargestellten 8 Punkte mit Spaß in deinen eigenen Workflow als Texter:in einzubauen!

Noch mehr konkrete Tipps und Unterstützung bei Unklarheiten bekommst du übrigens in meiner privaten Community auf Facebook: Komm dazu und lass dich inspirieren!

* Affiliate-Link (ohne Mehrkosten für dich)

10 + 1 Jobs für Texter:innen zur Inspiration

Jobs für Texter mit Personal-Brand

Sprache fasziniert dich.
Du liebst es, zu schreiben.
Und diese Leidenschaft willst du zu deinem Beruf machen.
Am liebsten selbstständig und nach deinen eigenen Regeln.
Nur:
Welche Dienstleistung du deinen Kunden konkret anbieten kannst, darüber bist du dir noch nicht so ganz sicher.

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, bist du hier goldrichtig.
Denn in diesem Artikel zeigen wir dir, welche Möglichkeiten du als angehender Freelance-Texter:in hast.

Die gute Nachricht ist nämlich:
Die Auswahl an potenziellen Jobs für Texter:innen ist riesig!

Überleg dir also, wo deine Interessen & Stärken liegen und lass dich von unseren Vorschlägen inspirieren.
Hier sind 10 + 1 Ideen, wie du als Freelance-Texter:in (hauptberuflich) dein Geld verdienen kannst!

10 + 1 Jobs für Texter:innen aka selbstständige Schreibtalente

1. Lektor:in/Korrektor:in

Ähnlich, aber doch nicht dasselbe:
Lektor:innen und Korrektor:innen haben beide die Aufgabe, Texte auf Hochglanz zu bringen.

Korrektor:innen prüfen dabei vor allem Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik von Texten, die inhaltlich bereits final stehen.

Lektor:innen überarbeiten Texte dagegen umfassender.
Sie achten nicht nur auf formale Fehler, sondern vor allem auch auf Inhalt, Stil und den berühmten „Roten Faden“. Sie sorgen dafür, dass der Text zusammenhängend und verständlich ist und dass die gewünschte Message auch transportiert wird.

Lektor:innen sind oft auch gleichzeitig Betreuer:innen der Autor:innen der Texte, indem sie deren Schreibstil und Erzähltechnik durch konstruktive Kommentare verbessern.

Auf ein Lektorat sollte immer ein Korrektorat folgen bzw. gleichzeitig mit dem Lektorat erfolgen – diese beiden Jobs lassen sich von daher super miteinander verbinden.

2. Content Writer (z. B. für Blogposts)

Content-Marketing ist so beliebt wie eh und je. Kein Wunder also, dass Content Writer zu den am meisten gesuchten Jobs für Texter:innen zählt.

Genau wie Copywriter verfassen Content Writer Marketing-Texte.
Der Unterschied ist, dass es dabei meist um längere Texte geht – wie zum Beispiel Blogposts oder Social-Media-Texte.
Wie der Name schon sagt, liegt der Fokus dabei auf dem Inhalt (Content) und ganz besonders auf dem Mehrwert für die Leser:innen. Content Writing geht also über reine Werbung hinaus.

Als Content Writer brauchst du vor allem Kreativität und ein Talent dafür, Informationen verständlich und unterhaltsam aufzubereiten.
Und natürlich musst du dich mit dem jeweiligen Thema, zu dem du schreibst, identifizieren können. Stichwort Nische.

3. Copywriter (z. B. für Ads)

Copywriting wird im Deutschen normalerweise als Werbetexten bezeichnet. Mit Kopieren hat das Ganze jedoch nichts zu tun – der Begriff „Copy“ bedeutet in diesem Zusammenhang ganz einfach „Text“.

Copywriter erstellen meist kürzere Texte, die mit gezielten Worten die Aufmerksamkeit des Lesers wecken und ihn so zum Kauf motivieren sollen.
Das können beispielsweise Werbeslogans und Anzeigentexte, aber auch Produktbeschreibungen, Website-Texte oder Skripte für Videospots sein.

Als Copywriter musst du beim Leser mit wenigen Worten Emotionen erzeugen können. Wenn du also gerne mit Sprache spielst und messerscharf formulieren kannst, könnte das der passende Job für dich sein.

4. Ghostwriter (z. B. für Sachbücher)

Wenn du gut darin bist, die Ideen anderer aufs Papier zu bringen, könnte das eventuell das Richtige für dich sein:
Als Ghostwriter verfasst du Texte im Namen einer anderen Person. Das fertige Werk wird also nicht unter deinem Namen veröffentlicht, sondern unter dem deines Auftraggebers.

In der Regel sind das Menschen, die entweder keine Zeit zum Schreiben haben oder denen das sprachliche Ausdrucksvermögen fehlt.
Dabei kann es um ganz verschiedene Textsorten gehen: Sachbücher, Romane, Biografien, Vorträge und so weiter.

Wenn du dich also gut in andere Personen hineinversetzen kannst und kein Problem damit hast, deine kreativen Gedanken durch eine Vergabe ausschließlicher Nutzungsrechte an sie zu verkaufen, dann bist du hier genau richtig.

Apropos Nutzungsrechte: Deren Vergabe ist ein entscheidender Faktor für den Lebensunterhalt eines Ghostwriters, den du unbedingt in deiner Preiskalkulation berücksichtigen solltest.

Vorsicht allerdings im wissenschaftlichen Bereich – da ist Ghostwriting zwar relativ verbreitet, aber teilweise auch umstritten, da es sich dabei um eine halblegale Grauzone handelt.

5. Transkriptor:in (z. B. für Podcasts)

Kommen wir zu einem etwas weniger bekannten Job für Texter:innen, dessen Nachfrage aber immer mehr steigt:
Als Transkriptor:in bist du dafür zuständig, gesprochene Texte jeglicher Art zu verschriftlichen.
Das können zum Beispiel Interviews, Mitschnitte von Vorträgen und Veranstaltungen oder Diktate sein.

Vor allem steigt momentan der Bedarf an Transkriptionen und Untertiteln für Podcasts und Videos. Denn viele Kreative wollen ihre Medien für mehr Menschen zugänglich machen – Stichwort Barrierefreiheit.

Als Transkriptor:in brauchst du – logisch – vor allem ein gutes Gehör sowie viel Geduld und Konzentration.

Schau dir super gern die Personal-Brand von Transkriptorin Sandra an, die ihre Dienstleistungen auf die Nische Podcasts spezialisiert hat!

6. Layouter

Du hast neben Sprachgefühl auch ein Auge für visuelles Design?
Dann könntest du eventuell als Layouter gut aufgehoben sein.

Layouter sind für die optische Gestaltung von Texten verantwortlich, also zum Beispiel für Seitenaufbau, Proportionen, Typografie und Ähnliches.
Klar, schließlich muss jeder Text, ob Print oder digital, vor seiner Veröffentlichung grafisch in Form gebracht werden.
Layouter werden deshalb für z. B. Bücher, Magazine, Kataloge, aber auch für Websites und vieles mehr gebraucht.

Hier zeigt sich ganz klar:
Die Grenzen zwischen Jobs für Texter:innen und Aufgaben aus anderen Bereichen sind oft fließend!

Aber genau das macht die Möglichkeiten für Sprachtalente ja so vielfältig und interessant!

7. Technische:r Redakteur:in

Die Bezeichnung erklärt sich eigentlich von selbst:
Technische Redakteure formulieren komplexe Informationen und Sachverhalte so, dass sie auch für Laien verständlich sind.
Ein paar Beispiele wären etwa Handbücher, Anleitungen, Online-Tutorials oder unternehmensinterne Unterlagen jeder Art.

Definitiv einer der anspruchsvollsten Jobs für Texter:innen – der aber dafür auch überdurchschnittlich gut bezahlt wird.

Er bietet sich vor allem dann an, wenn du einen bestimmten fachlichen Hintergrund hast. Neben diesem Fachwissen brauchst du dafür außerdem logisches Denkvermögen und ein Gespür für klare und präzise Sprache.

8. Konzepter:in

Konzepter:innen, auch Konzeptioner:innen genannt, sind mehr als „nur“ Texter:innen.
Als kreative Köpfe sind sie für den Entwurf ganzer Kampagnen und Kommunikations-Strategien verantwortlich – meistens in Zusammenarbeit mit Spezialisten aus anderen Bereichen, zum Beispiel Designern oder Projektmanagern.

Als Konzepter:in musst du von daher nicht nur kreativ und wortgewandt sein, sondern auch jede Menge Menschenkenntnis mitbringen.

Wenn du also einen Blick für das große Ganze hast und gerne planst, könnte das ein passender Job als Texter:in für dich sein.

9. Übersetzer:in

Du liebst Fremdsprachen?

Als Übersetzer:in kümmerst du dich nicht nur darum, Inhalte von einer Sprache in die andere zu übertragen.
Vielmehr ist es deine Aufgabe, den Charakter eines Textes einzufangen und dafür zu sorgen, dass die gewünschte Wirkung auch in der Zielsprache beim Leser ankommt.
Wenn du als Übersetzer:in arbeiten möchtest, solltest du die entsprechenden Sprachen also wirklich gut beherrschen.

Übersetzer:in gehört übrigens zu den gefragtesten Jobs für Texter:innen – gerade für weniger verbreitete Sprachen (erneut Stichwort Nische).

10. SEO-Texter:in

Jeder Unternehmer will mit seinem Content gesehen werden – und genau hier kommen SEO-Texter:innen ins Spiel.

Als SEO-Texter:in verfasst oder optimierst du Texte so, dass sie von Suchmaschinen gelesen, dementsprechend gerankt und dadurch von der jeweiligen Zielgruppe auch gefunden werden.

Dazu brauchst du einen extrem sicheren Umgang mit der Sprache. Deine Texte sollen schließlich trotz Optimierung natürlich klingen.
Außerdem solltest du schnell dazulernen und dich immer auf dem Laufenden halten – denn SEO entwickelt sich täglich weiter.
Zudem ist technisches Wissen zu bspw. Metadaten und HTML dabei unabdingbar.

11. Hypewriter:in

Ein besonderer Job für Texter:innen, und zwar mit ganz besonderem Sinngehalt.

Als Hypewriter:in kümmerst du dich um das Verfassen von provokanten Inhalten, um Menschen in einem schnelllebigen Umfeld (also uns alle 😉 ) wirklich erreichen und dadurch sogar Mindsets verändern zu können.

Die Jobbezeichnung Hypewriter:in könnte also semantischer nicht sein!

Und dieser Job kann natürlich nicht nur als Angestellte:r für Unternehmen ausgeübt werden, die sinngemäß erkannt haben, dass eine solche Besetzung für deren Bedürfnisse wie die Faust aufs Auge passt.
Sondern er kann auch für selbstständige Texter:innen eine großartige Möglichkeit sein, dies als ihre Nische zu definieren.

Denn Hypewriter:innen werden grundsätzlich für alle kontroversen oder emotionalen Themen, die Menschen durch etwas provokanter formulierte Texte berühren sollen, händeringend benötigt.

Was für alle Jobs für Texter:innen gilt …

Ganz egal, wofür du dich am Ende entscheidest – all diese Jobs haben etwas gemeinsam:
Für langfristigen Erfolg solltest du deine Dienstleistung unbedingt eingrenzen und auf eine Nische sowie auf eine Zielgruppe zuschneiden.
Nur so kannst du dich als Expert:in für eben deine Personal-Brand als Texter:in positionieren, die exakten Bedürfnisse deiner Zielgruppe mit deinen Dienstleistungen befriedigen und auch dementsprechend höhere Preise verlangen.

Das Zauberwort lautet hierbei Spezialisierung.

Anbieten könntest du also zum Beispiel:

  • Lektorate speziell für Krimis oder Kochbücher
  • Lektorate für wissenschaftliche Arbeiten in einem bestimmten Fachgebiet (wie z. B. Stefan von Thesis-Academy, übrigens ursprünglich aus unserer Sprachcrowd)
  • Copywriting speziell für Fitness-Brands
  • Transkriptionen und Content-Erstellungen für Online-Unternehmer mit einem eigenen Podcast (wie z. B. Sandra Cyriax)
  • Buchfee für Self-Publisher (Textbetreuung, Layout, Distribution & Marketing  – wie z. B. Sandra selbst)

Deine Auswahl hängt ganz von deinen individuellen Interessen & Stärken ab.
Wichtig ist, dass du deine persönliche Nische findest.
Denn so baust du eine überzeugende Personal-Brand auf und ziehst auf Dauer die richtigen Kunden an.

Und genau das ist die Grundlage für ein nachhaltig funktionierendes Business.
Weshalb eine Spezialisierung für dich als Texter:in so essenziell ist, kannst du übrigens hier im Detail nachlesen.

Jobs für Texter:innen – ein weites Feld

Zeit für ein kleines Fazit:
Wenn unsere Liste für Job-Ideen eins beweist, dann vermutlich das:
Das Berufsfeld „Texter:in“ ist extrem vielfältig und überschneidet sich an vielen Stellen mit anderen Tätigkeiten.

Egal ob du also gerne frei und kreativ schreibst oder lieber nah am Text arbeitest – du wirst mit ziemlicher Sicherheit einen Job finden, der zu deinen persönlichen Interessen und Fähigkeiten wie die Faust aufs Auge passt.

Probier dich einfach ein bisschen aus.
Inspirationen dafür findest du bspw. in dieser Übersicht!

Und das Beste daran ist:
Der Bedarf an hochwertigen Texten ist durch den Boom auf dem Onlinemarkt so groß wie nie zuvor.
Hab also keine Scheu, deine Leidenschaft professionalisieren zu wollen.

Falls du noch eine Starthilfe als Freelance-Texter:in brauchst, unterstützen wir dich gern persönlich.
Schau hier, was Sandra für dich persönlich tun kann oder komm in die von Sandra betreute Facebook-Gruppe für (angehende) Schreibtalente!