Die berühmt-berüchtigte Nische als Texter:in – Wer, wie, was, warum

Nische Texter:in als Schnittmenge

[Aktualisiert am 26. März 2023.]

Pack dich mal selber am Rockzipfel:

Stell dir vor, du hast ein Unternehmen, das eine (endlich!) nachhaltige Form von Verpackungen erfunden hat, die nicht nur die Welt ein bisschen grüner macht, sondern sogar das Zeug dazu hat, herkömmliche Plastik-Verpackungen für immer zu ersetzen.
(Ja, ich rede hier von Tüten aus natürlichen Materialien wie Cassava oder Seealgen, die es Gott sei Dank bereits gibt – aber das ist nicht der Punkt.)

Der Punkt ist, dass du ein Produkt entwickelt hast, das so viele Menschen wie möglich emotional ansprechen soll, damit es die Verpackungswelt revolutioniert!
Du selbst bist allerdings „nur“ ein nerdy Techniker und brauchst Unterstützung dabei, dieses Produkt mithilfe von ansprechenden Texten fachlich und marketingtechnisch auf dem Markt zu platzieren.

Wo suchst du nach jemandem, der deine Vision in Buchstaben „übersetzt“?

Richtig, du suchst definitiv NICHT nach einem:r Texter:in, die auch noch für Autoreifen-Firmen und Kosmetik-Produkte schreibt.
Du suchst nach jemandem, der deine Vision versteht, unterstützt und der:die BESTE dafür ist!

Sprich, eine:n Texter:in, der:die sich für den Bereich Umweltschutz & Nachhaltigkeit mindestens genauso wie du begeistert!
Der:die deine Zielgruppe versteht, weil er:sie sich mit ihr identifizieren kann.
Im Endeffekt jemand, der dein Sprachrohr sein kann, inklusive des Texter-Fachwissens, das dir selbst fehlt.

Lass uns das Ganze aber erst von hinten aufrollen:

Was ist eine Nische?

Wie du dir nun wahrscheinlich schon denken kannst, ist eine Nische ganz grob ein Teilmarkt eines größeren Marktes, in dem du dich positionierst.

In unserem Beispiel auch ganz grob „nachhaltige Verpackungen“ des „Verpackungsmarktes“.
Hierbei gibt es noch viele weitere „Untermärkte“, wie z. B. „Verpackungen für Postsendungen“, Verpackungen für Gastronomie“ etc. und noch weiter z. B. „Verpackungen für japanische Restaurants“.
Jedoch auch Untermärkte wie bspw. „Hersteller von Verpackungen“, „Hype-Influencer für alternative Verpackungen“ oder „Entwickler alternativer Verpackungsmaterialien“.

Wie du dir bei diesen Aufteilungen der unterschiedlichen Märkte bzw. Untermärkte denken kannst, lässt sich jedem von ihm eine unterschiedliche Zielgruppe zuordnen. (Was absolut Sinn macht, da bspw. ein japanisches Restaurant höchstwahrscheinlich kein Interesse an Verpackungen für Autoreifen hat.)

Du kannst dir wahrscheinlich auch vorstellen, dass ein Unternehmen, das sich auf nachhaltige Verpackungen für japanische Restaurants spezialisiert hat, die Bedürfnisse von japanischen Restaurants besser befriedigt als eines, das einfach nur nachhaltige Verpackungen herstellt, oder?

»Tja, wer auf egal welchem Markt für ALLE da sein will, ist für KEINEN da.«

Ich glaube, wir verstehen uns nun, oder?

Lass uns das auf die generelle Existenzberechtigung von Nischen ausdehnen:

Warum braucht man eine Nische?

Wahrscheinlich hast du bereits so einige Vorteile von Nischen erkannt – und zwar auf beiden Seiten: für Kunden und für Dienstleister.
Lass uns aber die Gründe zur Sicherheit noch einmal zusammenfassen:

  • Mit einer Nische grenzt du dich von der Konkurrenz ab.
    Ok, wo es viel Angebote gibt, ist auch die Nachfrage dementsprechend groß – so aber auch die Konkurrenz. Um daraus hervorzustechen, sprich, um sein Angebot zu verkaufen, muss man sich irgendwie von allen anderen unterscheiden.
    Und hier lautet das Zauberwort NICHT der Preis, sondern der Fokus, die Spezialisierung, die Positionierung und der Mehrwert, wortwörtlich.
    Die meisten Menschen kaufen ohnehin nicht rational (also weil es Sinn ergibt, da es günstig ist), sondern emotional (weil es sie persönlich anspricht und sie den größten Mehrwert darin sehen). (Menschen kaufen auch nie das Produkt an sich, sondern das, was es für sie macht. Sprich, sie kaufen nicht die Antifalten-Creme, sondern eine Haut ohne Falten, für die sie bspw. keine Tiere leiden lassen mussten.)
  • Mit einer eindeutigen Positionierung weißt du ganz genau, wie du deine Zielgruppe ansprichst und eine ganz klare Botschaft kommunizierst.
    Und nicht nur das. Du weißt genau, wie du sie erreichen kannst, da die Texte nämlich nicht Bauchladen-mäßig einfach mal alle ansprechen sollen, sondern nur diejenigen, die auch tatsächlich Interesse haben könnten.
    Denke hier bspw. mal an ein persönliches Ziel von dir, wie z. B. ins Ausland gehen zu wollen. Wenn du mit deinen Freunden sprichst, um sie davon zu inspirieren, dass diese Entscheidung das Richtige für dich ist, nutzt du andere Worte und Strategien, als wenn du deinen Eltern ihre Sorgen nehmen willst, oder? Gleiches Ziel, gleiches Vorhaben, unterschiedliche Zielgruppe.
  • Mit einer Nische fällt es dir leichter, dich als Expert:in zu positionieren.
    Und das aus ganz vielen Gründen:
    – Menschen sehen sich als Individuen und möchten auch so behandelt werden. Keiner will als random gesehen werden und schon gar nicht deren Probleme. Sobald du als Expert:in gesehen wirst, bist nur DU der:diejenige, der:die genau dafür der:die Beste bist (und auch nur dann in Anspruch genommen wirst). (Wenn du z. B. Probleme mit den Augen hast, gehst du auch nicht zum Hausarzt, sondern zum Augenarzt, oder?)
    – Mit einer Nische kannst du dich genau darauf fokussieren und nur genau darin richtig gut werden. Ich mein, wer auf der Welt kennt sich in ALLEM richtig gut aus? Richtig, niemand.
    – Als Expert:in in einer Nische hast du automatisch ein Selbstbewusstsein, das rockt. Da du selbst davon überzeugt bist, dass du dich darin so richtig gut auskennst – und nur dann kannst du das auch glaubwürdig rüberbringen.
    – Als Expert:in ist deine Spezialisierung in einer Nische automatisch DIE Rechtfertigung für Expertenpreise. (Und genau dahin wollen wir ja, oder? 😉 ) Wenn du kein Argument für deine höheren Preise hast, hast du auch kein Argument für DICH.
  • Mit einer Nische gestaltest du auch dein Corporate Design automatisch gemäß deiner Zielgruppe.
    Durch die Einschränkung auf eine Nische ist das, was du anbietest, logischerweise auch nur für eine bestimmte Zielgruppe gedacht. Und die willst du natürlich nicht nur mit Texten, die überzeugen, catchen, sondern auch mit einem Design, das sie anspricht.
    Wenn das Produkt z. B. ein Herrenrasierer ist, macht es keinen Sinn, seine Business-Unterlagen in knallpink zu gestalten, oder? (Sry, für das nicht gendergerechte Beispiel, aber der Punkt ist klargeworden, oder?)
  • Mit einer Nische ist das Finden von Kunden kein Problem.
    Denn: Du weißt genau, WER potenziell deine Kunden sind und WO sich diese rumtreiben. (Nicht zu selten will man etwas vermarkten und tut dies aber einfach überall. Komplett ineffizient und zermürbend. Denn z. B. ein Aushang für Proteinpulver wird in einem Tierfachgeschäft wohl eher Stirnrunzeln als Euphorie bringen.)
    Gleiches Problem mit Content-Marketing auf allen Kanälen, die es gibt: Vergebene Liebesmüh, wenn sich z. B. auf LinkedIn gar keine Interessenten für alternative Heilmedizin tummeln.

Zum Schluss jedoch noch ein kleines ABER:

Fehler bei einer Nische

Deine Positionierung in einer Nische ist zu eng bzw. zu spitz.
Du sprichst mit dem Produkt oder der Dienstleistung eigentlich nur dich an und (fast) keine anderen.
Um mit einer Leidenschaft oder einem Hobby Geld verdienen zu können, muss dies aber zwingend monetarisierbar sein. Sprich, es muss Interessenten und potenzielle Käufer dafür geben.

Dieses Problem kann mit einer etwas breiteren Positionierung und dafür mit einem USP oder mit einer anderen Herangehensweise der Problemlösung aufgefangen werden:

Wenn das Produkt bspw. nachhaltige Verpackungen ist und es schon einen relativ großen Markt dafür gibt, kann das USP, als einziges Unternehmen mit fairer und nachhaltiger Produktion, helfen. Oder mit einem einzigartigen Kundenservice, wie z. B. inkludierte persönliche Beratung. Oder mit einer Kooperation mit Kompostierungsstellen, an die die Verpackungen nach Verbrauch weitergeleitet werden können.
Auf jeden Fall muss sich der Anbieter in mindestens einem Punkt von seinen Konkurrenten eindeutig & überzeugend unterscheiden.

Eine weitere falsche Annahme ist, dass du mit einer Nische zu viele potenzielle Käufer ausschließt.

Nun, ganz falsch ist es nicht, denn du schließt mit einer Nische bzw. deiner Positionierung tatsächlich so einige Kunden aus – jedoch nur diejenigen, die du sowieso nicht glücklich machen könntest.

Im Endeffekt ziehst du mit einer fokussierten Positionierung in einer Nische nur Traumkunden an, die genau DEINE Lösung von DIR haben wollen.
Ohne eine Nische würdest du nur Kunden anziehen, denen ausschließlich der Preis wichtig ist.
Diese Kunden sind jedoch random Bauchladen-Käufer, wertschätzen die Leistung (bzw. das Produkt) nicht und bringen dich von daher nicht weiter.
Sie schränken dich also nur ein und halten dich von einer Spezialisierung als Expert:in (ergo von einer Texter:in mit gerechtfertigten Expertenpreisen) nur ab.
Lass das auf keinen Fall zu, denn aus diesem Teufelskreis kommst du, einmal drin, sehr schlecht wieder raus.

Ok, genug der Theorie und Beispiele – jetzt geht’s ans Eingemachte:

Wie du (d)eine Nische findest

Es gibt jedoch keine Blaupause dafür und auch keine narrensichere Formel.
Am besten probierst du mehrere Herangehensweisen aus und schaust, was damit jeweils das Ergebnis ist.

  1. Du findest eine Nische, indem du die Faktoren „Thema“, „Zielgruppe“ und „Problem“ miteinander verbindest:
    z. B. nachhaltige Verpackungen für japanische Restaurants, die bei normalen Verpackungsläden weder kompostierbare noch spezielle Verpackungen für Sushi finden.
  2. Du kannst auch eine Nische ausschließlich über eine bestimmte Zielgruppe und deren Problem(e) finden:
    z. B. Yoga-Lehrer, Detox-Coaches und Ayurveda-Ernährungsberater  suchen Profis, die ihre Bloginhalte in ansprechende E-Books verpacken, dementsprechend gestalten und vermarkten.
    (Die scheinbar unterschiedlichen Themen haben eine gemeinsame Zielgruppe und sind auch thematisch miteinander verbunden.)
  3. Ebenfalls kannst du einen bereits besetzten (und nachgefragten) Markt für eine Dienstleistung für eine bestimmte Zielgruppe einschränken:
    z. B. Transkriptionsservice auf Podcasts spezialisiert oder SEO-Inhalte mit nachhaltigem Anspruch und auf nachhaltige Themen fokussiert.

Unterstützung zum Finden einer Nische

I know, selbst wenn du bisher bei allem verständnisvoll genickt hast, treiben dich vielleicht deine zahlreichen Ideen im Kopf immer noch in den Wahnsinn.
Da es einfach sooo viel gibt, das dich interessiert.

Keine Angst, damit bist du nicht allein.
Nicht jede:r hat eine Leidenschaft, die ihn seit Kindesalter begleitet, oder eine Passion, die ihn in jedem Lebensbereich begleitet.

Dazu will ich dir hier 3 Hacks an die Hand geben, die du ausprobieren solltest.

  1. Nutze das japanische Konzept „Ikigai“
    Ursprünglich bezeichnet es „das, wofür es sich zu leben lohnt“. Hört sich in unserem Kontext ein bisschen dramatisch an – hilft jedoch ungemein, falls man sich dem oben genannten Problem gegenüberstehen sieht.
    Denn damit kannst du mit Sicherheit so einiges ausschließen.
    Dein persönliches Ikigai als Texter:in ist die Schnittmenge aus 1) Themen, für die du dich interessierst (und die thematisch miteinander verbunden werden können, 2) Job-Art, die sich mit deinen Skills deckt (z. B. Copywriter), 3) Dienstleistungen, die auf dem Markt angefragt werden und 4) Lösungen, die die Welt einer bestimmen Zielgruppe besser machen.
  2. Durchsuche den Markt nach dem, was gefragt wird und worin Probleme bestehen, und analysiere inwiefern das mit deinen Skills und Interessen verbunden werden könnte.
    Dafür kannst du bspw. Foren oder FB-Gruppen nutzen oder auch Google bzw. AnswerThePublic oder AlsoAsked befragen.
    Im Endeffekt findest du so einerseits potenzielle Dienstleistungen (in einem bestimmten Bereich) und auch andererseits eine potenzielle Zielgruppe, die du mit dieser Dienstleistung glücklich machen könntest.
  3. Noch eine andere Herangehensweise ist denkbar, falls du bereits eine konkrete Vision im Kopf hast (aka ein Meta-Warum), inwiefern und worin du die Welt ein bisschen besser machen willst.
    Wenn du bspw. aus einer Branche kommst, in der immer wieder die gleichen Fehler begangen werden, für die du aber eine Lösung parat hast – wenn du z. B. aus der Marketingbranche kommst, bereits für ein paar Marketingagenturen als Texter:in gearbeitet hast und bei allen ein Problem im Briefing siehst, du jedoch als Texter:in genau weißt, woran es hier hapert. Das würde nach einer Nische plus USP nur so schreien. 😉

Fazit

Viiiele, viele Ideen, um jetzt auch selbst einen nächsten Schritt in Richtung deine eigene Nische zu machen!

Denn diese Überlegung bzw. Bestimmung ist die Basis für den Aufbau deines Portfolios als Texter:in.
Einerseits, um natürlich Referenzen und Beispielmaterial „in real life“ zu sammeln – andererseits, um zu testen, ob deine Wahl auch eine gute war oder sie noch einmal (entweder grundlegend, in Bezug auf die Einschränkung oder in Bezug auf die Zielgruppe) angepasst werden sollte.

Im Rahmen des Aufbaus deines Portfolios kannst und solltest du auf jeden Fall testen, was das Zeug hält, und dabei geduldig sowie verständnisvoll für eine Anpassung sein.
Erfolgreich bestimmen kannst du deine Positionierung sogar am besten, wenn du einmal hingefallen, daraus gelernt und danach dein Krönchen wieder gerückt hast.

In jedem Fall ist jede Überlegung für den Aufbau deine Personal-Brand Gold (und damit jede Sekunde) wert.
Denn das ist das, mit dem du dich nachhaltig als Expert:in positionieren und dein Ziel als Texter:in erreichen kannst!

You rock, los geht’s!

Warum Contentmarketing alles andere als „Perlen-vor-die-Säue-Werfen” ist

Bibliothek als Symbol für Contentmarketing

[Aktualisiert am 14. Februar 2024.]

Ok, dass du dich und dein Angebot als Texter:in irgendwo auch zeigen musst, ist, glaub ich, ganz logisch, oder? 😉

Wenn keiner von dir und deiner Hilfe weiß, wird auch keiner buchen.

Für dieses „Zeigen“ gibt es heutzutage unzählige Möglichkeiten.

Da du dich aber für das Erfolgsbranding-Universum entschieden und dich damit pro meine Philosophie & Marketing-Strategie ausgesprochen hast, geh ich mal stark davon aus, dass du auch eine positive Einstellung gegenüber der Contentmarketing-Variante hast. 😉

Allerdings weiß ich, dass trotz einer generell aufgeschlossenen Haltung auch immer wieder Zweifel aufkommen können.

Da Content-Marketing nämlich in einigen Punkten (vor allem, wenn man sich noch nicht ausführlich damit beschäftigt hat), regelrecht paradox wirkt.

Damit solche potenziell zweifelnden und infrage stellenden Gedanken gleich aufgefangen werden können, wenn sie entstehen, liest du hier als Abschluss deines Mindset-Meilensteins eine persönliche „Gegenrede“.

„Gegen die Säue“, wenn du so willst, haha.

Vor allem ist es jedoch eine Lobrede für eine Marketing-Variante, die nicht nur besonders effizient ist und Spaß macht, sondern auf uns Texter:innen einfach wie die Faust aufs Auge passt.

Und da Marketing einen großen Teil deiner Arbeit als Selbstständige:r ausmachen wird, solltest du die Variante deiner Wahl lieben.

Nicht, dass sich dieser notwendige und so wichtige Part nur wie ein abzuarbeitendes, nerviges To-do anfühlt.

Denn das bestimmt wiederum allein dein Kopf.

Nicht eine Vorlage oder Taktik, der du einfach nur unreflektiert folgst (und sie dann auch nicht „funktioniert“).

Ja, dein Mindset ist für dein Tun ganzheitlich verantwortlich.
In jedem denkbaren Aspekt deiner Selbstständigkeit.

Was ist eigentlich Content-Marketing genau, warum ist es so mächtig und warum würden es Säue lieben?

Um Vladi, Gründer und Geschäftsführer einer meiner Lieblingsblogs „Chimpify“ und Vorreiter im Bereich Content-Marketing, zu zitieren:

»Seitdem es Höhlenmalereien und Geschichten am Lagerfeuer gibt, gibt es auch „Content Marketing“.«

Zum damaligen Zeitpunkt war das jedoch erst mal „nur“ Empfehlungsmarketing, wenn man als „Insider“ z. B. den besten Hufschmied im Dorf empfehlen konnte.

Sobald es dann auch Druckerzeugnisse gab, entstanden z. B. auch Flyer mit Tipps zu alltäglichen Problemen und einem gleichzeitigen (scheinbar zufälligen) Hinweis auf denjenigen, der diesen Flyer erstellt hat.
Was Vertrauen in dessen Professionalität zum im Flyer erwähnten Thema schaffte und ihm letztendlich mehr Verkäufe bescherte.

In diesem Artikel von Vladi findest du übrigens einen kurzen Abriss über die ganze Entstehungsgeschichte von Content-Marketing – absolut lesenswert!

Jetzt aber erst mal weiter im Text, ok? 😉

Content an sich sind Inhalte mit Mehrwert, die am besten so verfasst sind, dass sie emotional gelesen und aufgenommen werden, damit auch eine Handlung danach folgt (die wiederum durch eine Handlungsaufforderung (aka CTA) gelenkt und ausgelöst wird).

Hierzu will ich noch einmal Vladi von Chimpify zitieren, weil er es einfach auf den Punkt bringt:

»Du musst zuerst etwas Wertvolles (Content) bieten,
um etwas Wertvolles (Aufmerksamkeit) zu erhalten.
Erst dadurch wird es zu einem effektiven Werbemittel.
Und genau dann sprechen wir von Content-Marketing.«

Der große Unterschied von Content-Marketing zu bspw. aggressivem Direktmarketing ist, dass du dich und deine Dienstleistung nur indirekt bewirbst (denn alles andere wäre ja schon ein Verkauf).

Sehr viel chilliger und ehrlicher, wie ich finde.
Nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und so.

Du schaffst durch deinen Content erst einmal eine Verbindung zu potenziellen Traumkunden und schließt damit gleichzeitig Nicht-Traumkunden aus.
Da diejenigen, die sich nicht für deinen Content interessieren, auch nicht für dich interessieren.

Du bietest dadurch deine Dienstleistung auch automatisch nicht als Produkt, sondern als Lösung zu einem Problem an.
Denn das, wovon du in deinem Content sprichst, ist eben diese Lösung – für die man dich zur Unterstützung buchen kann.

Durch deinen professionellen und ausführlichen Content zeigst du wiederum, dass du dich damit auskennst, also Expert:in in diesem Bereich bist.

Übrigens:

Wo früher (also ganz besonders vor den Zeiten des Internets) noch traditionelles Marketing funktioniert hat (da nur der Verkäufer am längeren Hebel saß), läuft heutzutage der Hase anders:

Heute hat der Kunde die Zügel in der Hand.

Kunden informieren sich vor einem potenziellen Kauf sehr viel mehr als früher.
Vor allem, da sie ja auch viel bessere Möglichkeiten dazu haben.

Kunden nehmen auch den Großteil ihrer Kundenreise (von ihrem Problem zur Lösung, also zur Dienstleistung dafür) selbst in die Hand.

Und sie lassen sich von auf ihrem Weg liegenden CTAs nur beeinflussen, falls es sie wirklich anspricht, keine Zweifel aufkommen und sie Vertrauen gefasst haben.

Wer sich heute nicht mit authentischem Content-Marketing auseinandersetzt, sondern weiterhin „Hau drauf“ praktiziert und das, was er verkaufen will, einfach nur einhämmert, (da er in seinen Augen ja der King ist und die Schäfchen schön die Klappe halten und ihm vertrauen sollen), verliert.

Die Schäfchen sind nicht unbedingt intelligenter geworden, aber auf jeden Fall bewusster, informierter und kritischer.

Eine unglaublich wichtige Einsicht, die dir so einige Selbstzweifel nehmen kann, wenn eine „Hau drauf“-Methode (mal wieder) nicht funktioniert hat. 😉

Wo Content-Marketing stattfindet

Content-Marketing ist offen für jegliche kreative Platzierung und Ausgestaltung von Inhalten mit Mehrwert.

Auf jeden Fall sollte der Ort der Platzierung zur Dienstleistung passen und auch die jeweilige Zielgruppe ansprechen.

(Wenn jemand z. B. Sprechtraining für Führungskräfte anbietet, sind Audios/Videos zwingend notwendig, aber eine Präsenz auf TikTok wär wohl für die Katz.)

Grundsätzlich gibt es folgende Longterm- oder Longcopy-„Content-Hubs“, die du mit deinen Inhalten mit Mehrwert für deine Zielgruppe bespielen kannst: (aber am Anfang bitte nur einen davon!)

  • Blog als Textmedium
  • Podcast als Audiomedium
  • Vlog als Videomedium

Social Media kann als Shortterm- oder Shortcopy-Medium für Teaser der Inhalte dieser Content-Hubs genutzt werden.

(Hier wollen wir aber noch nicht zu tief einsteigen, denn darum geht es ausführlichst im „Branding“-, „Shortterm-Marketing“ und „Longterm-Marketing“-Meilenstein. 😉 )

Zurück zu den Säuen und zum Prädikat „kostenlos“

Yes, solche Inhalte mit Mehrwert im Rahmen von Marketing sind kostenlos und frei zugänglich.
(Exklusive Mitgliederbereiche, die noch spezifischere Inhalte bieten können, mal ausgeschlossen).

Diese Inhalte haben, wie gesagt, einen Mehrwert und sind deswegen alles andere als nur Blabla.

Von daher entstehen sie natürlich auch nicht einfach so nebenbei, sondern bedürfen einer intensiven Beschäftigung für die Erstellung, (die Zeit kostet).

Kein Content mit Mehrwert ist random.

Die Zeit, die für die Erstellung dieser Inhalte verwendet wird, ist wertvolle Arbeitszeit, für die du nicht direkt entlohnt wirst.

Aaaaber eben nur indirekt nicht, dafür aber mit noch sehr viel mehr, als du dir bisher vielleicht vorstellen kannst.

Vergleiche einfach mal den Aufwand und das potenzielle Ergebnis von traditionellem Marketing mit dem Aufwand und potenziellem Ergebnis von Content-Marketing:

  • Du erstellst Inhalte auf Basis deines Fachwissens und deiner Skills – schreibst also über das, wofür du brennst – und hilfst gleichzeitig deiner Zielgruppe bei einem Problem – anstatt deine Dienstleistung hart zu pitchen, ohne sicher zu sein, dass du damit überhaupt ein Problem lösen kannst bzw. deine Käufer damit glücklich machst.
  • Du baust mithilfe deines Contents eine Brücke ZU deiner Dienstleistung und schmeißt Kunden nicht einfach nur dorthin, was wiederum die Käufer zu mehr Verständnis und auch zur Wertschätzung deiner Dienstleistung führt.
  • Du baust durch deinen Content-Hub eine eigene Plattform, auf der du deine eigenen Inhalte zur Verfügung stellen kannst, anstatt Geld für bspw. Anzeigen oder andere Werbeplattformen aus dem Fenster zu schmeißen.
    Du lässt also deine Texte langfristig für dich arbeiten.
    (Ausnahme: Falls du als Expert:in bereits gesettelt bist und eine bereits getestete Zielgruppe für eine bestimmte Dienstleistung hast, bietet sich die Schaltung von zusätzlichen Anzeigen auf z. B. Social Media an. Das ist aber schon Next Level. ;))
  • Du machst durch Content mit Mehrwert, nützlichen Informationen und emotionalem Storytelling dich als Personal-Brand bekannt und sicherst dir damit Interessenten, die dich und deine Hilfe wertschätzen, langfristig. (Von Weiterempfehlungen dieser Personen aufgrund deines Status mal ganz zu schweigen.)
    An genau diese Personen verkaufst du deine Dienstleistung („ganz zufällig“ bzw. als Zusatz oder nebenbei), da sie zu ihnen passt, und nicht, weil du sie mit einem besonders smarten Verkaufstext um den Finger gewickelt hast.
  • Und mithilfe von Social Media als verbundenes „Teaser-Medium“ connectest du dich sehr viel persönlicher und kannst dich mit deiner Zielgruppe austauschen, als jegliche Umfragen oder aufwendig erstellte Recherchen jemals könnten.

»Content Marketing is the only marketing left.«
Seth Godin

Und wenn das noch nicht genug Argumente für die Perlen wären …

… Content-Marketing hat auch eine sehr viel geringere Einstiegshürde für dich und verursacht auch grundsätzlich keine Kosten.

Ganz besonders für Texter:innen wie dich, da du deine Zeit in das investierst, was du ohnehin am liebsten tust: schreiben.

Ja, du benötigst für den Erfolg von Content-Marketing Geduld und Durchhaltevermögen.

Es wird keine Durchbrüche über Nacht geben.

Aber langfristig gesehen ist die Investition deiner Zeit in Content-Marketing jede Sekunde wert.

Im Endeffekt erschaffst du dir mit einem Content-Hub nicht nur eine Plattform für deine Inhalte, sondern einen Vermögenswert deines Business (wie das Vladi so schön bezeichnet hat).

Einen Wert, den du anzapfen kannst, wann, wie und wo du willst.

Den du verwenden und recyclen kannst, so oft du willst.

Und der dir langfristig nicht nur mehr, sondern auch bessere Kunden bringt, da du durch deine Inhalte eine Vorauswahl schaffst.

Wenn du jetzt immer noch denkst, dass Content-Marketing Perlen für die Säue wären, müssen wir uns unterhalten, haha. 😉

Spaß beiseite, ich bin mir zu 100 % sicher, dass dich dieser Artikel nur noch näher zur regelrechten Verehrung von Content-Marketing als authentische, ehrliche und vor allem nachhaltige Methode für Kundengewinnung gebracht hat.

Und, du ahnst es schon:
Natürlich ist bei jeder Marketing-Variante, die du anwendest, dein Kopf und deine Einstellung dazu das Entscheidende.

Nimm dir also ein weiteres Mal deine Reflexionsseiten deiner Wahl zur Hand und reflektiere für dich, was Marketing (bisher) für dich bedeutet.

Welche Funktion es für dich als Selbstständige:r einnimmt.

Welches Standing es bisher hat (und welches es wünschenswerter Weise haben sollte).

Welche Einstellung du gegenüber dem nicht wegzudenkenden Faktor Marketing in Zukunft haben willst – (egal für welche Variante oder Strategie du dich entscheidest).

Das Ziel ist, dass du deine Vermarktung nicht (mehr) nur als leidiges To-do, die deine Selbstständigkeit nun mal mit sich bringt, ansiehst.

Sondern als etwas, das du lieben lernst, da es dein Sprachrohr ist.

Jupp, Einstellung ist alles!
Denn genau die sehen & lesen auch deine zukünftigen Traumkunden.

Was Selbstbewusstsein mit der Positionierung als Expert:in zu tun hat

Selbstbewusstsein als Experte – Superman-Zeichen

[Aktualisiert am 14. Februar 2024.]

»Whaaat, für diesen kurzen Text willst du 300 € haben??
Dafür hast du doch maximal 10 Minuten gebraucht!«

»Falsch, dafür hab ich 5 Jahre gebraucht.«

In so einer Situation wirst du dich wahrscheinlich nicht nur einmal wiederfinden.
I can tell, haha.

Situationen, in denen dein Beruf als Texter:in, dein Status als Expert:in, dein Angebot (aka die Dienstleistung(en) als Lösung für ein Problem) und dein Preis dafür infrage gestellt werden.

Punkte, die dein Standing als Texter:in (u. a. vor allem ausgedrückt in deiner Positionierung) jedoch ausmachen.

Und ja, du ahnst es schon:

Um den Antwortsatz auf diesen Einwand wirklich überzeugt und auch genau so formulieren zu können, ist ein gesundes und intuitives Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein nötig.

Aber lass uns von vorn beginnen.
Ich will ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. 😉

Selbstbewusstsein als Texter:in und Positionierung als Expert:in bedingen sich gegenseitig

Wenn du dich als Texter:in nicht mit irgendetwas, sei es eine Nische, besondere Skills oder ein Alleinstellungsmerkmal, als besonders herausstellen kannst, gibt es nichts, durch das du dich speziell auszeichnest und von allen anderen 347.678 Textern auf dem Markt hervorhebst.

Also nichts, was auch andere (z. B. potenzielle Kunden) als besonders sehen.

Selbstbewusstsein entsteht aber erst, sobald du auf etwas, das du besonders gut kannst oder machst, stolz bist.

Und nein, besonders günstige Preise zählen nicht dazu.

Natürlich kannst du auch einfach nur stolz darauf sein, dich als Texter:in selbstständig gemacht zu haben, eine eigene Website erstellt zu haben etc.

Und das kannst du auch, so was von!

Aber das ist nichts Besonderes im Businesskontext.

Vor allem nicht aus der Sicht von potenziellen Kunden, die allein deswegen dir und deinen Dienstleistungen kein Qualitätsprädikat geben werden.

Das ist eine erwartete Selbstverständlichkeit und im Endeffekt auch „nur“ die Basis einer jeden Selbstständigkeit.

Falls jedoch das weiter oben Genannte auf dich zutrifft, kannst du dich (ohne Zweifel) als Expert:in zeigen – was dir wiederum ein sogar noch besseres Selbstbewusstsein ermöglicht.

Denn „Expert:in für xy sein“ ist definitiv ein Qualitätsprädikat.

Als Texter:in ohne Selbstbewusstsein wirst du dir also schwertun, dich überzeugend als Expert:in zu positionieren.
Und ohne einen Expertenstatus wird sich dein Selbstbewusstsein schwertun, sich in diese Richtung zu entwickeln.

(Ein Teufelskreis, dessen sich viele nicht bewusst sind, und die Gründe für ihr schweres Standing auf dem Markt woanders suchen.
Um diesen gedanklichen Teufelskreis kümmern wir uns jedoch jetzt.)

(PS: Um deine Positionierung gemäß deinem persönlichen Business-Ikigai kümmern wir uns im „Positionierungs“-Meilenstein. I got you covered.)

Nun aber weiter im Gedanken-Kontext …

Was ein Expertenstatus mit einer Positionierung und i. e. S. mit einer Nische zu tun hat

Ein Experte ist grundsätzlich jemand, der sich in (s)einem Fachgebiet exzellent auskennt.

Der Duden sagt, ein Experte ist „ein:e erprobte:r, bewährte:r Sachverständige:r“.

Logisch, dass dies nicht auf 43 Fachgebiete zutreffen kann, oder?

Ein Experte kann also nur in einem bestimmten Gebiet exzellente Fachkenntnisse haben.

Insbesondere, da man Kenntnisse nicht nur einmal erwerben, sondern sich damit stetig auseinandersetzen und sich darin weiterbilden muss.

Un das erfolgt innerhalb einer Positionierung (oder auch in einer sogenannten Nische, die entweder ein Teilbereich eines Themas ist oder eine Kombination aus thematisch miteinander verbundenen Teilbereichen.)

(Wie gesagt, keine Angst, wir bestimmen das im „Positionierungs“-Meilenstein gemeinsam. 😉 Jetzt ist erst einmal nur dein Verständnis der Bedeutung einer Positionierung und/oder Nische sowie deren Auswirkung auf einen Expertenstatus wichtig.)

Also weiter im Text …

Ausschließlich innerhalb einer Positionierung kannst du dich also als Expert:in aufstellen – und zwar einerseits realistisch und machbar sowie andererseits auch glaubwürdig:

Denn, je eingeschränkter und spezifischer der Bereich, in dem du richtig gut werden willst, ist, desto realistischer ist auch dein Ziel, dort hinzukommen.

Und je besser und tiefer du dich in einem Bereich auskennst (was, wie gesagt nicht in 43 verschiedenen sein kann), desto mehr werden dir andere dahingehend vertrauen.

Macht Sinn, oder?

Was du als Texter:in mit Expertenstatus erreichen kannst

… und vor allem, was du als Texter:in ohne Expertenstatus entweder gar nicht oder nur mit größerem weiteren Aufwand erreichen kannst:

  • Für den Fall, dass es noch nicht angekommen ist:
    Ein Expertenstatus bedingt ein höheres Selbstbewusstsein, was dir wiederum weitere Vorteile bei deiner Positionierung und vice versa bringt.
  • Kannst du dich noch an die obligatorische Frage in Bewerbungsgesprächen erinnern, warum man gerade dich einstellen sollte?
    Nun, genau das ist jetzt dein Expertenstatus – der Grund schlechthin.
  • Menschen empfehlen dich als Expert:in viel leichter weiter, da dein Expertenstatus ein eindeutiges Qualitätsmerkmal ist.
    Jeder will nur das Beste und jeder fühlt sich besonders, wenn man eine:n Expert:in für etwas kennt und sogar weiterempfehlen kann.
  • Du erzielst als Expert:in in einem Fachbereich schneller Bekanntheit und damit eine höhere Reichweite – und zwar ganz automatisch, ohne dass du irgendwelche Marketingstrategien angewandt hast – denn dein Status ist Teil deiner Strategie.
  • Als Expert:in bist du prädestiniert für ein nicht nur authentischeres, sondern auch kostengünstigeres Marketing: Content-Marketing.
    Denn nur einem:r Expert:in wird man zuhören und auch Glauben schenken.
  • Durch die Einschränkung auf einen Fachbereich wird nicht nur deine Arbeit an sich, sondern auch dein Marketing effizienter und leichter.
    (Stell dir eine Schule vor, in der du nicht in 15 verschiedenen Fächern, sondern nur in 3 richtig gut sein musst – ein sehr viel realistischer Traum, oder?)
  • Und last but not least kannst du höhere Preise nur als Expert:in gerechtfertigt verlangen.
    (Wenn du bspw. bei Augenproblemen zu einem Spezialisten anstatt zu deinem Hausarzt gehst, ist es selbstverständlich, dass diese:r Spezialist:in mehr kostet, oder?)

Selbstbewusstsein als logische Folge

Selbstbewusstsein bedingt also deinen Expertenstatus und vice versa.

Sieh deine Positionierung und/oder Nische (dein Fachgebiet!) als den Selbstwert deines Selbstbewusstseins als Texter:in.

Als Expert:in vertraust du dir auch selbst sehr viel eher und strahlst das dann nach außen aus.

Als Expert:in lässt du dich auch von niemandem kleinreden, ganz besonders nicht in Bezug auf deine Preise für eine Dienstleistung eines:r Expert:in.

Als Expert:in gibt es sehr viel weniger Personen, mit denen du dich vergleichen kannst – (falls überhaupt, nur zu deiner eigenen Weiterentwicklung).

Apropos Weiterentwicklung deiner Skills:

Forschungen haben ergeben, dass Fachkompetenz (also deine Skills) UND Selbstbewusstsein gleichermaßen Erfolg bedingen.

Was im Endeffekt bedeutet, dass 50 % deines Erfolgs von deinem Selbstbewusstsein abhängt.

Don’t screw that. 😉

Abschließende Gedanken

Um zum Eingangszitat zurückzukommen:

Derjenige, der dein Angebot infrage stellt, hat für seinen Einwand keinen anderen Bezugspunkt als seine eigene Erfahrung:

Er sieht deinen Text als Produkt aus zusammengesetzten Buchstaben und Worten, was er selbst (ohne Berücksichtigung des Inhalts) in 10 Minuten erledigen könnte.

Er respektiert weder dich als Expert:in – (denn er stellt dich als Texter:in mit sich selbst gleich, der auch schreiben kann).
Noch respektiert er dein „Produkt Text“ als Lösung für ein Problem – (eben weil er es nur als Abfolge von Buchstaben ansieht).

Durch die Antwort »Falsch, dafür hab ich 5 Jahre gebraucht.«, drückst du selbstbewusst eine Rechtfertigung aufgrund deines Expertenstatus aus.

Ohne weitere Erklärungen.
Weil es einfach total logisch ist.

Wegen deines Expertenstatus, den du dir aufgebaut hast und durch den du die Abfolge der Buchstaben eben nicht nur als Produkt, sondern als Lösung eines Problems bestimmen kannst.

Natürlich kannst du „5 Jahre“ durch eine beliebige andere Zahl ersetzen.
Du bist Expert:in, sobald du dich als Dienstleister:in (also als Texter:in) auf etwas beschränkt und spezialisiert hast und deine Arbeitsenergie genau dieser Positionierung uneingeschränkt widmest.

= gerechtfertigtes Selbstbewusstsein ganz ohne offizielles Zertifikat

Ich will damit offizielle Zertifikate, wie Ausbildungen, Weiterbildungen oder ein Studium, nicht schlechtreden oder gar für nichtig erklären.

Solche äußeren Bestätigungen haben definitiv eine Berechtigungsgrundlage und sind auf jeden Fall ein weiteres Qualitätsmerkmal.

Ich will nur betonen, dass im Gegensatz zu einem aktiv erworbenen, aktiv rechtfertigenden und stetig optimiertem Expertenstatus ein schriftlicher Wisch (meist auf Basis einer stressigen und nur Einzelaspekte abfragenden Prüfung) ein relativ wenig aussagekräftiger „Beweis“ für Exzellenz (vor allem in der Praxis) ist.

(Wer kennt nicht Lehrer:innen, die zwar ein Staatsexamen von 1,0 haben, aber im Klassenzimmer eine absolute Null sind? True story, I can tell.)

In diesem Sinne – da eben dein Selbstbewusstsein als selbstständige:r Texter:in ein unbedingt notwendiger Faktor für deinen Erfolg ist:

Nimm jetzt die Reflexionsseiten deiner Wahl zur Hand, lies den Artikel erneut und reflektiere so tief wie möglich, inwiefern dein bisheriges Selbstbewusstsein & Vertrauen in dich dein Standing nach außen beeinflusst (hat).

Reflektiere, was es mit dir und deiner Selbstständigkeit machen würde, wenn du mehr Selbstbewusstsein hättest.

Und mach dir bewusst, warum genau das der entscheidende Faktor für deinen Erfolg sein wird.

Es ist zwingend notwendig, dass du die Macht deines Selbstbewusstseins verstehst und anerkennst.

Denn mit ihm, als mit dir und deiner Expertise untrennbar verbundenen „Partner in crime“, wirst du alles, was du aufbaust, in zweifelsfrei überzeugter Leichtigkeit und so was von gerechtfertigtem Stolz angehen!

Erkenne diese untrennbare Verbindung an,
und dein „Partner in crime“ wird immer zur Stelle sein.

Erfolgsbranding
ist in
Elternzeit.

Meine Text- und Buchfeemarke ist durch diesen Umbruch erwachsen geworden. Zwischen Babyflaschen und Windeln ist nun ein Rebranding nötig:
„Erfolgsbranding 2.0 – für Mamas“, whoop whoop!

Finde mich und
meine Personal-Brand
bis zum Neustart 
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