Perfektionismus, Impostordenken & Prokrastination in die Tonne

Zweifel wg. Impostor, Perfektionismus und Prokrastination

[Aktualisiert am 13. Februar 2024.]

Darf ich vorstellen, deine potenziellen neuen Feinde (manchmal auch im Kleid von alten Bekannten):
Perfektionismus, Impostordenken und Prokrastination.

Unangekündigt und unerwünscht klopfen sie an der Tür.

Und selbst wenn sie einmal abgewiesen wurden, kommen sie wie der Klischee-Avatar eines uneinsichtigen Staubsauger-Vertreters immer wieder.

Mit gnadenloser Nachdrücklichkeit.

Dafür hilft aber nicht der vermeintliche Gegenpart Ignoranz – denn ein Problem (insbesondere ein so unnachgiebiges) braucht andere Geschütze:

ein Erkennen & Akzeptieren – so paradox es sich anhört.

Du kannst also diese potenziellen neuen Feinde nicht einfach ignorieren und hoffen, ihnen dadurch aus dem Weg gehen zu können.

Lern sie erst einmal kennen, damit du sie:

  • erkennen kannst, sobald sie mal wieder anklopfen,
  • als potenzielle Feinde akzeptieren kannst,
  • und schließlich auch eine Strategie für dich finden kannst, damit du ihnen die Tür in Zukunft nicht mehr öffnen musst.

PS:
Diese drei potenziellen Feinde gehen oft Hand in Hand bzw. bedingen sich gegenseitig.
Ganz besonders bedrohlich also, wenn sie im Dreierpack (oder auch als Team hintereinander) an deine Tür klopfen.

That said, let me introduce …

Feind #1: Perfektionismus

Wer kennt es nicht:

Man will etwas nicht nur so gut wie möglich, sondern wirklich perfekt machen.

(* Nicht angesprochen wird hier übrigens eine psychologische Zwangsstörung, die in einem narzisstischen Selbstverwirklichungstrieb enden kann.)

Man will etwas perfekt machen – entweder aufgrund seines eigenen Anspruchs, der natürlich nur das Allerbeste für sich selbst will, oder aufgrund der Angst, sonst von anderen als Dilettant gesehen zu werden.

»Ganz oder gar nicht.«

»Erst wenn es perfekt ist, dann …«

»Nur 100 % ist genug.«

Das große Problem dabei ist, dass ein Perfektionismus bei jeglichen Zielen, Plänen, Prozessen, Projekten etwas anvisiert, das utopisch, also gar nicht erreichbar, ist.

Mal abgesehen von der Zielerreichung (die aus diesem Grund dann nie erfolgt) hat ein Perfektionismus noch so einige andere Auswirkungen:

  • du bist ineffizient, da du dich an Dingen aufhängst, die eigentlich bereits gut genug sind bzw. zu diesem Zeitpunkt gar nicht besser werden müssen
  • du verschwendest deine gesamte Energie bei Versuchen, die nie das Licht der Welt erblicken
  • du verpasst das sehr viel größere Potenzial, etwas in der Praxis aus Fehlern oder Learnings besser machen zu können
  • deine Motivation schwindet, da sich Prozesse und Projekte ins Unendliche ziehen
  • dein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein leidet, da du nie auf irgendetwas stolz sein kannst, da es ja nie vollendet bzw. gut genug ist
  • eigentlich gesunde Selbstkritik wird zur unüberwindlichen Bürde
  • zusätzliche Kritik von außen überwältigt dich komplett, da sie dich einerseits in deinen Zweifeln bestätigt und du sie auch noch persönlich nimmst (da die Kritik deiner Meinung nach ja zutrifft)
  • du arbeitest dich tot bzw. bis zum Burnout und empfindest dich gleichzeitig als faul, da du ja nie etwas „zu Ende“ bringst
  • und selbst wenn du etwas einmal vermeintlich vollendet hast, führt Perfektionismus dazu, dass du dich darüber gar nicht freuen kannst (da es ja (noch) nicht gut genug war)
  • last but not least kannst du mit dem Feind Perfektionismus dein Business nicht wirtschaftlich führen, da du dich einerseits in unbedeutenden Kleinigkeiten verlierst und kostbare Zeit verschwendest und auch ein bei bestimmten Aufgaben sinnvolles Auslagern gar nicht in Erwägung ziehst, da ja nicht einmal DU es „perfekt“ machen könntest und du deswegen keinem anderen vertraust

Krass, wenn man sich das mal vor Augen hält, oder?

Erfolgreiche Menschen machen jedoch Fehler.

Und zwar sogar sehr viel mehr als andere – weil sie einfach generell mehr machen als diejenigen, die am Perfektionismus hängenbleiben.

Denn, dem Perfektionismus immer wieder die Tür aufzumachen, ist auch eine Täuschung von sich selbst.

Weil man doch super fleißig und busy ist – obwohl im Endeffekt nichts „gemacht“ wird.

Kennst du den Spruch „Taten zählen mehr als Worte“?

Man kann in seinem stillen Kämmerlein tausende Dinge aufschreiben und planen.

Sie werden jedoch erst durch ein tatsächliches Ausführen, d. h. durch dein Tun, zur Realität.

Lies diesen Abschnitt am besten gleich noch mal.

Feind #2: Impostordenken

Oft als Folge von Perfektionismus und noch öfter Hand in Hand ist ein weiterer ungebetener Gast vor deiner Tür Mr. Impostor.

Manchmal stellt er sich auch als Hochstapler-Syndrom vor oder verwendet den Decknamen Mogelpackungs-Phänomen.

Sobald du ihm die Tür geöffnet hast, sorgt er dafür, dass du (selbst wenn du keinem Perfektionismus unterliegst und tatsächlich bereits etwas geschafft und z. B. veröffentlicht hast) dies als entweder nicht verdient ansiehst oder aufgrund massiver Selbstzweifel nicht als gut genug anerkennst.

Jedoch in diesem Fall nicht aufgrund der Sache an sich, die als nicht genug erscheint.

Sondern aus einem generellen Bezweifeln deiner gesamten Persönlichkeit, deines Business oder sogar deiner Existenz.

Im Falle Impostor hast du also nicht das Gefühl, dass etwas von dir nicht gut genug ist, sondern du selbst.

Teilweise, weil du denkst, dass du Erreichtes nur durch Zufall oder Glück geschafft hast.

Oder dass du der:die Einzige auf der Welt bist, der:die die Wahrheit hinter deinem vermeintlichen Betrug kennt.

Mr. Impostor stellt sich sogar in unterschiedlichen Ausprägungen vor.

Manchmal nur in einer graduellen Abstufung deines Selbstbewusstseins über Erreichtes.

Manchmal aber auch in Form eines kompletten Anzweifelns deines Business oder gar deines Seins.

Im Endeffekt fördert bzw. bedingt dieser Feind Selbstsabotage und eine verzerrte Wahrnehmung.

Ein Grund, warum man Mr. Impostor immer wieder die Tür öffnet, ist u. a. ein ständiges Vergleichs- und dahingehendes Beurteilungsbestreben.

Das, mit dem man bspw. im Netz oder auf Social Media berieselt wird, wird irgendwann (unbewusst) als Norm aufgefasst, was zu einem negativen Selbstbild führt.

Denn andere sind immer besser.

Bei anderen sieht alles schöner aus.

Andere machen es richtig.

Nnnnnope.

Versteh mich nicht falsch:

Rückmeldungen (von anderen, jedoch insbesondere von Gleichgesinnten und von deiner Zielgruppe) sind super wichtig, um sich und seine Dienstleistungen weiterentwickeln und optimieren zu können.

Allerdings nicht in Form von zwingender Anpassung und auch nicht aufgrund des Drucks, dazugehören oder mithalten zu wollen.

Ganz im Gegenteil.

Denn sobald du etwas anders als andere machst und das auch selbstbewusst vertrittst, arbeitest du an deinem USP.

(Ein USP hilft dir also auch gegen ein potenzielles Impostordenken, da dabei gar keine Vergleichsmöglichkeit mit anderen mehr besteht.

(Darum kümmern wir uns übrigens ausführlichst im „Positionierungs“-Meilenstein und bauen es im „Branding“-Meilenstein immer weiter aus.)

Kleiner Tipp am Rande:

Überprüfe jegliche Selbstkritik dahingehend, ob du sie auch einer nahestehenden Person so sagen würdest.

Sprich mit echten Menschen über das, was du schon geschafft bzw. erreicht hast.

(Denn, je mehr Menschen dir eine konstruktive Rückmeldung geben, desto eher glaubst du es auch irgendwann selbst. 😉 )

Impostordenken kann als Selbstständige:r fast selbstzerstörerisch sein.

Es kann dein Selbstbewusstsein und damit die Außendarstellung deiner Selbstständigkeit untergraben,

Und es kann dir dadurch die Chance auf deine Präsentation als Expert:in und dementsprechend auch das Aufrufen von Expertenpreisen verwirken.

Denn:

Wenn du dich nicht selbst als Expert:in siehst,
warum sollten das dann andere tun?

Feind #3: Prokrastination

Was sich hinter diesem so fachwissenschaftlich anmutenden Feind verbirgt, ist im Volksmund die „Aufschieberitis“.

Oft sind die Gründe für Prokrastination deren Freundesfeinde Perfektionismus und Impostor.

Allerdings liegt ein Aufschieben auch mindestens genauso oft an einem anderen Grund:
der Unfähigkeit oder dem Unwissen, Prioritäten zu setzen.

Das kann einmal daran liegen, dass man keinen wirklichen Plan hat, (dann auch noch gleichzeitig Mr. Impostor anklopft), man aber trotzdem busy sein will (denn erfolgreiche Selbstständige sind doch super busy, oder?) und automatisch jeder Task die höchste Priorität hat.

So beginnt der Tag jedoch nur.

Er endet aber in einer aufeinanderfolgenden Prokrastination, ohne irgendeinen Task tatsächlich beendet zu haben.

Produktivität: Fehlanzeige.

Was du dir als Selbstständige:r jedoch stets vor Augen halten musst:

Es wird immer, wenn nicht sogar täglich, unliebsame Aufgaben geben, die trotzdem gemacht werden müssen.

(»Oh ja, wie ich Buchhaltung hasse, haha.«)

Best Practice ist hierbei jedoch nicht ein Aufschieben und Ablenken mit anderen Dingen, sondern ein effizientes Erledigen oder (falls es jemand günstiger als dein interner Stundensatz anbietet und du darin investieren kannst) ein Auslagern.

Denn ein Aufschieben erledigt die Aufgabe nicht.
Und hält dich auch noch von (wahrscheinlich sogar sehr viel wichtigeren) Dingen ab.

Strategien, die dir dabei helfen können, mehr von dem, was du dir vorgenommen hast bzw. das, was ansteht, erledigen zu können:

  • Ermögliche dir zur Motivation immer wieder (noch so) kleine Erfolgserlebnisse und unterteile alle deine Aufgaben in kleinere Teilaufgaben, damit du am Ende jeder Teilaufgabe die Rückmeldung von deinem Gehirn bekommst, etwas geschafft bzw. erledigt zu haben.
    (Viele neigen nämlich unterbewusst dazu, kurzfristige Belohnungen als höher zu bewerten als zukünftige (nur potenzielle) Erfolge. Und dann wird z. B. die Erledigung des Abwaschs, was meistens weniger als 10 Minuten dauert, schnell anstatt der Erledigung der Buchhaltung eingeschoben, haha.)
  • Werde dir deiner Prokrastination bewusst und hinterfrage sie.
    Warum hast du keine Lust oder keine Motivation, diese Aufgabe zu erledigen?
    Welche Möglichkeiten hast du, um diesen Task erledigt zu bekommen?
    Brauchst du dabei Unterstützung?
    Solltest du aus zeiteffizienten Gründen die Aufgabe lieber jemand anderem überlassen und wäre dieses Outsourcing sogar günstiger als deine eigene Beschäftigung damit?

    (Diese Fragen haben mir bspw. eindeutig mitgeteilt, dass es finanziell (und auch stressbedingt) besser ist, eine Putzhilfe zu engagieren, auch wenn sie natürlich ohne Berücksichtigung dieser Faktoren erst einmal als eine Luxus-Investition erscheint. Im Endeffekt war diese Investition aber schlauer, da keine Putzhilfe meinen eigenen Stundenlohn kostet.)
  • Teilweise verschieben wir Aufgaben einfach nur aus fehlendem Dringlichkeitsbedürfnis – was jedoch nur aus einem schlechten bzw. nicht existenten Zeitmanagement resultiert. Und ja, auch aus einer fehlenden Prioritätensetzung.
  • Nutze To-do-Listen nicht als Beweis deines vermeintlichen „Busy-Seins“, sondern als tatsächliche Hilfe, deine anstehenden Aufgaben zu listen, zu ordnen, zu unterteilen und zu priorisieren.
    (Google mal „Eisenhower-Matrix“ – mindblowing!)
  • Multitasking ist übrigens kein besonderer Skill, sondern die Königsdisziplin von Prokrastination:
    eine (meist auch noch spontane) Ablenkung von Dingen und ein fehlender Fokus auf dem, was aktuell ansteht bzw. gerade bearbeitet wird.
    Manche sind Meister dieser „Mehrfachaufgabenperformanz“. Allerdings ist dabei auch ein hohes Maß an Selbstdisziplin und eine gewisse thematische Verbindung aller Aufgaben untereinander nötig – was jedoch bei vielen Tasks gar nicht gegeben ist.
    Eine Meisterschaft, die du also besser im nächsten Leben angehst, haha. 😉

Grundsätzlich kann beim Feind Prokrastination (wie auch bei seinen Feindesfreunden Mr. Impostor und Perfektionismus) ein Tritt in den Allerwertesten Wunder wirken.

Und zwar nicht nur im antreibenden Sinne, sondern auch, um die drei mal kurzzeitig in die Flucht zu schlagen.

Momentan bin ich als deine persönliche Erfolgsbranding-„Partnerin in crime“ diejenige, die die drei ins Niemandsland befördert und dich wieder auf den richtigen Weg bringt.

Wie gesagt, super gern auch in einem persönlichen Gespräch in einer 1:1-Fragestunde mit mir.

Stell jedoch auch nach dieser Mindset-Masterclass (und auch währenddessen, wenn ich gerade nicht zur Stelle sein kann) sicher, dass du dir deine „persönlichen Krieger“ zur Seite stellst.

Denn, wie gesagt, nichts läuft in der Selbstständigkeit geradlinig.

Und gegen ein erneutes Anklopfen dieser Feinde an deiner Tür (was immer wieder passieren kann und auch wird) helfen nur erprobte Strategien, denen du hinsichtlich ihrer Wirksamkeit uneingeschränkt und bedingungslos vertrauen musst.

Du schaffst das, denn DU bist stärker und weißt nun, wie!

Ganz besonders, weil du nun diesen Artikel ein weiteres Mal lesen und ihn durch deine Selbstreflexion verinnerlichen wirst.

Alsooo, let’s go!

Embrace the process – Die Basis für deinen Erfolg

Treppe symbolisch für Prozess eines:r Selbstständigen

[Aktualisiert am 13. Februar 2024.]

»I wanted the reward and not the struggle.
I wanted the result and not the process.
I was in love not with the fight, but only the victory.«
Mark Manson

Mark Manson (übrigens einer meiner Lieblingsautoren, wenn’s um Persönlichkeitsentwicklung geht) beschreibt hier seinen „Fail“, als er Rockstar werden wollte.

Damit ist er aber nicht allein.

Es ist ein wahnsinnig weitverbreiteter Mindset-Fail, dem wir alle mal erliegen.

Ich mein, klar liegt bei einem Wunsch erst einmal das Ziel im Fokus, da es ja genau das ist, was wir uns wünschen.

Jeder will das, was man sich wünscht, also das „Ergebnis“.

Und das natürlich am besten so schnell und stressfrei wie möglich.

Ganz logisch.

Wenn es aber um den Weg dorthin geht, eben um das Ziel zu erreichen:

  • … sind wir uns der einzelnen Schritte des Weges überhaupt nicht bewusst
  • … verlieren wir die Motivation auf dem Weg
  • … sehen wir den Weg nur als Mittel zum Zweck und genießen den Prozess auf dem Weg nicht

Das sind Mindset-Fails, die uns nicht bedingungslos am Ziel festhalten lassen.
Sondern es wegen des Wegs entweder aus den Augen verlieren oder komplett aufgeben.

Bestimmte Dinge im Leben sind tatsächlich relativ schnell und effizient zu erreichen bzw. zu erwerben.
(Will hier nicht alles einfach über einen Kamm scheren.)

Dazu gehört jedoch der Aufbau einer nachhaltigen Selbstständigkeit nicht.

Zur Sicherheit ein kleiner Disclaimer, falls du solche Gedanken (noch 😉 ) hegst:

Meine Erfolgsbranding Philosophie & Strategie ist in keinster Weise eine weitere Marketing-Strategie für Texter:innen auf dem Markt, die DAS Geheimnis für Erfolg ist.

Ganz besonders nicht für einen „Get rich quick“-Erfolg.
Und schon gar nicht über Nacht.

Ich wende mich mit meiner Hilfe an Texter:innen, die es wirklich ernst meinen und wissen, dass sie nicht nur copycatmäßig einer Blaupause folgen müssen und dann durch einen Trick oder Hack den Erfolg einheimsen können.
Sondern an diejenigen, die für ihren Erfolg, den sie sich verdienen wollen, offen dafür sind, auch hinter die Kulissen schauen zu wollen.

Um Gelerntes eben nicht nur aufzusaugen und anzuwenden,
sondern es zu verinnerlichen und dann zu ihrem eigenen zu machen.

Ich wende mich also an DICH. 😉

That said, weiter im Text.

Das „Silver Bullet“-Syndrom

Wenn du ein bisschen im Netz unterwegs bist und dich auch auf Social Media rumtreibst, wirst du vielleicht schon einmal über Anzeigen gestolpert sein, die DAS Geheimnis oder DEN Hack zur Lösung eines Problems promoten.

À la mach dies und das, dann bekommst du jenes.

Der Weg dorthin?
Eaaaasyyyy, denn dafür gibt’s ja die „Trick-17-Blaupause“.

Hoch vermarktete Versprechen oder sogar Garantien, die im Endeffekt das (leider große) Bedürfnis einer easy Lösung ansprechen und keine Zweifel am Erfolg des Produkts bzw. der Dienstleistung dafür lassen.

Dementsprechend werden Hilfen, die vielleicht nicht ganz so krass psychologisch targetiert angeboten werden, im übertragenen Sinne genau so gesehen – obwohl sie es gar nicht sind.

Erkennt man dann z. B. daran, dass Produkte oder Dienstleistungen mit bösen Kommentaren à la diesen hier bewertet werden:

»XY hat gar kein Geheimnis preisgegeben!«

»XY liefert keinen wirklich machbaren Plan von A bis Z!«

»XY lässt viel zu viel Freiraum und ich hab keine wirkliche Anleitung bekommen!«

Im Endeffekt „Produkt/Dienstleistung XY hat nicht abgeliefert“.
Vor allem nicht mit absolut risikolosem und garantiertem Erfolg.

Eine ganzheitliche Philosophie & Strategie, wie auch meine, ist aber kein Malen nach Zahlen mit auch noch mitgelieferten Farben.

Ganz ehrlich, so etwas existiert generell nicht.
Auch wenn der Markt voll von solchen Clickbaits ist.

Aber hey, wir bauen hier dein stärkstes Business-Mindset für deine Selbstständigkeit als Texter:in auf – wenn du willst, sogar eine eigene, DEINE(!), Personal-Brand.
Wär doch mega langweilig, wenn das mit einer 1:1-Blaupause möglich wär und DU als Persönlichkeit (ja, übersetz mal „Personal-Brand“ wortwörtlich 😉 gar nicht mehr von Bedeutung wärst, oder?

Also:
Embrace the process,
and success will follow!

Warum du den Prozess ebenso umarmen solltest – und zwar jeden Tag, immer wieder

Ok, selbst wenn du nicht (mehr) dem „Silver Bullet“-Syndrom unterliegst und die Existenz und Notwendigkeit eines Prozesses anerkennst:

Wenn man einen Plan hat (um etwas zu erreichen), ganz besonders, wenn dieser Plan lebensverändernd ist, will man auf dem Weg zumindest Teilergebnisse sehen.

Denn ohne positives Feedback (egal woher), ist es sehr viel schwieriger, diesen Plan, also den Prozess, durchzuhalten.

Absolut verständlich.
Motivation und so.

Deswegen ist bspw. mein VIP-Mentoring mit persönlichen 1:1-Calls sowie einer Telegram-Betreuung, um dir während deines Aufbaus stets zur Seite zu stehen, dir Feedback zu geben und dich immer wieder neu zu motivieren.

Dazwischen und auch danach (und natürlich besonders ohne persönliche Betreuung) werden jedoch immer wieder Zeiten kommen, in denen du potenziell denken wirst:

»Oh Gott, das bringt doch eh nichts.«

Ja, diese zweifelnden und zermürbenden Zeiten wird es geben.
Immer wieder.

Vor allem, da die ersten Ergebnisse eben nicht über Nacht kommen werden und auch, da du das Ganze nicht komplett abgeschottet und sozial isoliert in deinem stillen Kämmerlein umsetzt.

Ja, literally, „life gets in the way“.

Das bewusste Wissen darüber und eine auch wirklich bewusste Reflexion des Prozesses hilft dir jedoch, diesen potenziellen Selbstzweifeln zu widerstehen und ihnen eine bessere, positivere Denkalternative zu bieten.

Halte dir also immer wieder vor Augen:

  • warum du das alles machst
  • wofür du das alles machst
  • welche Einschränkungen du bereit bist, dafür auszuhalten
  • welcher „Schmerz“ dir dein gewünschtes Ergebnis wert ist
  • welchen Gewinn du durch den Prozess langfristig haben wirst

Oder, um es mit anderen Worten aus einem greifbareren Bereich auszudrücken:

Jeder will einen „perfekten“ Ehemann haben.
Aber nur wenige wollen dran arbeiten, die „perfekte“ Ehefrau zu sein.
Mal ganz genderneutral: Sei diese „perfekte“ Ehefrau, dann wird auch dein Ehemann „perfekt“ sein. 😉

Der Prozess hört nie auf

Ja, du kannst Teilprozesse (um z. B. von 2.1.1 nach 2.2.2 zu kommen) abschließen und am Ende reflektieren.

Ganzheitliche Prozesse enden jedoch nie.

So auch nicht der Aufbau deiner Selbstständigkeit.

Ganz besonders liegt das daran, dass Prozesse (so eben auch der Aufbau deiner Selbstständigkeit) grundsätzlich flexibel sind und auch unbedingt flexibel sein sollten.

Genauso flexibel wie dein Leben eben auch.

Wenn du bspw. den Plan hast, mithilfe von Teilprozess A und Teilprozess B zu Ergebnis C zu gelangen, Teilprozess B aber nach einer längeren Testphase nicht wirklich funktioniert oder sogar kontraproduktiv ist, musst du Teilprozess B entweder anpassen oder eliminieren.
Wodurch sich wiederum der ganze Prozess an sich ändert.

Aber nicht gleich alles hinschmeißen und damit Ergebnis C ins Nirwana befördern.

Gleiches gilt, wenn du bspw. einen bestimmten Prozess zum Ziel XY verfolgst, aber auf dem Weg dorthin feststellst, dass sich dein Ziel durch bspw. Erfahrungen und Learnings im Prozess verändert hat.

PS:
Wir lernen ganz besonders viel und können Ziele (und damit auch Prozesse) ganz besonders effektiv anpassen, wenn wir Fehler machen.

Umarme also nicht nur den Prozess,
sondern auch und besonders deine Fehler während des Prozesses.

Leider sind wir (vor allem in der Schule) dazu erzogen worden, dass etwas nur gut bewertet wird und dementsprechend auch nur gut ist, wenn man etwas richtig gemacht oder etwas geschafft hat.

Fehler hingegen werden mit Rotstift angemalt und führen zu einer schlechteren Bewertung.

Genauso in der Kindheit, wenn Eltern ihre Kinder eher davon abhalten wollen, Fehler oder negative Erfahrungen zu machen, um sie zu schützen.

(Wenn man aber nicht selbst die heiße Herdplatte angefasst hat, weiß man gar nicht, wie weh das tut.)

Solche Glaubenssätze sitzen tief.

Im wirklichen Leben haben jedoch tatsächlich diejenigen, die besser als andere sind, mehr Schmerz erfahren und mehr Fehler gemacht.

Denn nur die Erfahrung (eines Prozesses), mit allem, was dazugehört, führt zu Verständnis und auch zu Verinnerlichung.

Nicht eine idiotensichere Anleitung, die man zu keinem Zeitpunkt hinterfragt, einfach nur unreflektiert verfolgt und nicht seinen eigenen „Senf“ dazugibt.

Ohne eigene Erfahrungen hält man sich nur an das, was man gelernt hat oder was einem gesagt wurde, und denkt, dass jede Abweichung davon falsch wäre.

In Wahrheit sind diese Abweichungen jedoch einfach nur anders und passen auch besser zu seinem eigenen Leben.

»Do something. The answers will follow.«
Mark Manson

Hab Vertrauen in den Prozess

»Everything happens for a reason.«

So ausgelutscht es sich anhören mag:

Jeder Prozess und auch jeder einzelne Teil eines Prozesses hat seine Daseinsberechtigung.

Und zwar egal, ob dieser positiv oder negativ ist bzw. war.

(Wie gesagt, besonders aus Negativem lernen wir am meisten.)

Szenarien zu visualisieren, ist generell eine gute Strategie (dazu im nächsten Punkt noch mehr).

Für mehr Vertrauen in einen Prozess empfehle ich, sich eine Situation à la „Was wäre, wenn xy nicht passiert wäre“ vorzustellen.

Dann werden Fehler, die man sonst lieber gern streichen würde, nämlich schnell zu wertvollen und nicht mehr wegzudenkenden Zugewinnen.

Verluste werden zu Möglichkeiten, Neues auszuprobieren.

Niederlagen zu Optionen, daraus zu lernen und es anders zu machen.

Und Defizite zu Erfahrungswerten, die man nicht mehr missen will.

Sich „Was wäre, wenn nicht“ vorzustellen, führt deine Gedanken retrospektive zu einer grundsätzlichen und bedingungslosen Wertschätzung deiner Vergangenheit.

Also all dessen, was auf deinem Weg während deines Prozesses passiert ist.

Ich mein, du kannst die Uhr ohnehin nicht zurückdrehen und etwas, das passiert ist, einfach ungeschehen machen.

Also ist es auch sehr viel schlauer, das, was passiert ist, zu akzeptieren und die Weichen dahingehend neu zu stellen, oder?

Visualisiere Worst- und Best-Case-Szenarien

Jetzt kommen wir zum oben bereits angesprochenen Visualisieren von „Was wäre wenn“-Szenarien, was dir den Umgang mit einer potenziellen Zukunft erleichtern wird.

Immer wenn du Probleme hast, einen Prozess zu starten und auch mit den eventuellen Fehlern dabei klarzukommen, stell dir mögliche Auswirkungen bzw. potenzielle Ergebnisse vor deinem inneren Auge vor:

»Was könnte im besten Fall passieren?«

»Was wäre, wenn es nicht klappt, so wie ich mir das vorstelle?«

Diese so einfache Strategie wirkt tiefenpsychologisch.

Denn durch die Beschäftigung mit möglichen Folgen oder Konsequenzen erkennst du einerseits, dass das Ergebnis von einem Prozess abhängig ist.

UND du akzeptierst gleichzeitig die möglichen Folgen oder Konsequenzen, falls du den Prozess startest, und bist gleichzeitig mit diesen okay.

Dieses Bewusstsein macht Entscheidungen sehr viel einfacher, gibt dir eine gewisse „Sicherheit“ in Bezug auf potenzielle Auswirkungen auf dein Leben und hilft dir dabei, den nötigen Prozess dafür zu umarmen.

Was, wie gesagt, um ein Ziel zu erreichen, unabdingbar ist.

Was ein Prozess mit deiner Zielerreichung zu tun hat

Ok, ok, dass jedes Ziel einen Prozess als Basis hat, hast du jetzt bestimmt schon verinnerlicht.

Wie du jetzt aber den Prozess so effektiv wie möglich gestaltest, um dein Ziel auch wirklich erreichen zu können?

Nein, dabei helfen keine Affirmationen, die du dir einfach nur täglich vorm Spiegel vorsagst.

Ohne dein Zutun wird nämlich nichts passieren.

Aber genau dieses Tun ist oft die Krux.

Ein Trick, den ich von einem meiner Lieblingsautoren, Mark Manson, geklaut hab, ist, Routinen und vor allem Gewohnheiten als Mittel zum Ziel zu sehen.
Und dich auch nur auf genau diese zu fokussieren.

Ziele sind nämlich oft sehr kurzsichtig und wenig über den Tellerrand hinaus schauend.

Routinen und Gewohnheiten hingegen sind die Dinge, die dich regelmäßig begleiten – also tatsächlich einen Einfluss haben.

Vergleich das Ganze mal mit einem Ziel aus dem ganz alltäglichen Leben, wie z. B.:

„Ich will 3-mal pro Woche laufen gehen, um fitter zu werden.“

Super Ziel und auch ein gutes Mittel, um es zu erreichen!

Wenn du dir allerdings das „3-mal pro Woche laufen gehen“ nicht zur Gewohnheit machst, wird es bald eine Qual werden.
Ein Muss, das du jedes Mal neu fokussieren musst, um dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
(Und ja, irgendwann wird diese Qual sogar größer als der Schmerz, nicht fit zu sein – was wiederum dazu führt, dass du dein Ziel aufgibst.)

Wenn du hingegen deinen Fokus auf die Gewohnheit, 3-mal pro Woche laufen zu gehen, setzt, investierst du deine Energie in das Ziel.
Was nach Etablierung der Gewohnheit wiederum zum eigentlichen Ziel, fitter zu werden, führt.

Mit einer Gewohnheit ist also die Gewohnheit selbst das Ziel.

Mit einer Gewohnheit wird das eigentliche Ziel zur Unvermeidlichkeit.

Eine Gewohnheit impliziert, dass es keinen Endpunkt gibt, der zu erreichen gilt.

Und mit einer Gewohnheit geschieht das eigentliche Ziel als „Nebeneffekt“.

Noch ein weiterer positiver Nebeneffekt:
Es geht immer weiter und du hast auch nie das Gefühl, zu failen.

Eine Gewohnheit läuft nämlich irgendwann auf Autopilot – ohne böses Teufelchen auf der Schulter oder den Schweinehund in der Ecke.

Bei einer Gewohnheit fällt es dir irgendwann sogar schwerer, sie NICHT zu machen.

Wie du Gewohnheiten etablieren kannst?

Studien haben ergeben, dass Gewohnheiten im Durchschnitt nur 30 Tage brauchen, um sich zu setzen bzw. sich zu etablieren.

Du musst dich also nur 30 Tage lang auf eine Routine (bzw. einen Teilprozess) fokussieren, damit sich dein Hirn daran gewöhnt.

Und wie gesagt:
Nach Etablierung einer Gewohnheit führt sie zum automatischen Umsetzen und dadurch zum Erreichen des damit verbundenen Ziels.

Hammer, oder? 🤩

„Kein Hack“, haha, aber definitiv noch ein abschließender Tipp von Herzen

Du hast in diese Mindset-Masterclass (oder vielleicht sogar schon in mehr) investiert und bekommst dafür auch genau das, was dir in Aussicht gestellt wurde.

Denn ich steh zu meinem Wort und Overdelivering lieb ich.

Danach bist du zwar nicht komplett auf dich allein gestellt, aber vielleicht fehlen dir Arschtritte oder auch zusprechende und konstruktive Worte, um kontinuierlich weitermachen und nach Fehlern oder bei Hindernissen trotzdem wieder aufstehen zu können.

Nun, das sind „danach“ deine Kunden!

Deine Kunden, egal ob wirklicher Traumkunde oder „Traumkunde, der sich doch als Nicht-Traumkunde entpuppt“, sind das Rädchen in deiner Feedback-Schleife aka Feedback-Loop.

Sprich die ersehnten Rückmeldungen in Teilprozessen.

Je mehr du dich zeigst und ausprobierst, desto schneller und stärker wird sich dieses Rädchen drehen.

Und ja, du ahnst es schon ;):
Umarme auch diesen Feedback-Loop!

Damit dieser Feedback-Loop auch wirklich kontinuierlich passiert!

Was nämlich ohne ein aktives Zutun nicht immer so sein wird.

Du kannst ihm jedoch durch Erinnerungen an vergangenes Feedback auf die Sprünge helfen.

Ganz besonders hilfreich ist das, sobald ein Feedback-Loop mal komplett ausbleibt – was auch immer wieder so sein wird.

Screenshotte dafür jegliches positives Feedback, das du im Laufe eines Prozesses erhalten hast, und speicher es in einem leicht erreichbaren Ordner deines Handys oder auf deinem Computer ab.

Jedes Mal, wenn sich wieder der böse Teufel auf der Schulter meldet und dir einreden will, dass dein aktueller Prozess gar nichts bringen würde oder dass das, was du vorhast, nicht funktionieren würde:

Dann kommt dein Feedback-Loop-Ordner ins Spiel und bestätigt dich erinnernd darin, dass nicht alles scheiße ist und du eben aufgrund aller positiven Rückmeldungen, die du bereits erhalten hast, auf keinen Fall aufgeben solltest.

Eine Grafik, die du dir während des Prozesses stets vor Augen halten solltest

Abschließend hab ich noch eine Grafik von einem meiner liebsten Motivations-Idole für dich, die das Leben und damit auch jeden Prozess eines:r Selbstständigen ziemlich akkurat veranschaulicht:

Gary Vee über den Prozess eines:r Selbstständigen – up & down
Gary Vee über den Prozess eines:r Selbstständigen – up & down, and repeat

 

Egal welche Strategie du verfolgst:

Du wirst mit sehr vielen Ups und Downs konfrontiert werden und du musst mit ihnen FÜR einen Erfolg des Prozesses umzugehen wissen.

Dafür hast du nach diesem Artikel so einige Best Practices an die Hand bekommen.

Aber weil du nun in meinem Erfolgsbranding-Universum bist, lege ich dir auch meinen persönlichen Arschtritt ans Herz.
Denn jede Best Practice innerhalb eines Prozesses muss erst einmal eingeübt werden, damit sie sich setteln kann.

Such dir bei Bedarf hier einen Termin mit mir aus:
1:1-Fragestunde mit Sandra

Eine Garantie von Herzen kann ich dir abschließend aber doch noch geben: 😉

Es wird geil werden,
so geil wie du selbst!

Und, noch ein (leider zu Unrecht abgegriffener) Spruch, der (wie du nun erkannt hast 😉 ) einfach unglaublich wahr und hilfreich ist:

Der Weg ist das Ziel.

Word.

In diesem Sinne:

Nutz nun erneut dein Reflexions-Journal deiner Wahl und lies dabei den Artikel ein weiteres Mal.

Halte dabei alles fest, was dir einen Aha-Moment beschert hat, denn:

»A goal that is not committed to paper
is no goal at all.«
R. Sharma

 

Angestellt vs. selbstständig – Der Mindset-Clash

selbstständig oder angestellt – Mindsetclash, you got this

[Aktualisiert am 13. Februar 2024.]

Vom Angestellten zum Selbstständigen.
Weil in Zukunft selbstständig & eigenverantwortlich.

Das ist die wohl bedeutendste und einschneidendste Transformation als Texter:in auf dem Weg zum eigenen Business.

Mit allem, was dazugehört.

Und zwar ganz egal, ob du bereits in irgendeiner Form für ein Unternehmen getextet hast oder dich in noch komplett unbekannte Gewässer vorwagst.

Der Angestelltenstatus ist der Status, den die meisten von uns bereits erlebt haben und auch schon erste Erfahrungen sammeln konnten.

Darüber hinaus ist der Angestelltenstatus der Status, den wir von klein auf mitbekommen haben und der uns auch immer als „Ziel“ einer anzustrebenden Karriere nahegelegt wurde.

Zumindest war das bei mir und auch bei den meisten meiner Mentees so.

Selbstständigkeit wurde regelrecht mystifiziert und ausschließlich denjenigen „erlaubt“, die das Rad neu erfunden hatten oder der neue Stern am xy-Himmel waren.

Das mit dem Stern ist wahr, sonst verschwindet man wirklich am Firmament.

Alles andere ist jedoch entweder nur Klischee oder Ausdruck von Neid (oder Sorge).
Je nachdem, wer es ausspricht.

In jedem Fall reicht dein Erfahrungshorizont in Bezug auf die Selbstständigkeit höchstwahrscheinlich noch nicht weiter.

Was absolut verständlich ist, wir jetzt jedoch ändern werden.

Apropos, kleiner Hinweis vorweg

Unterschätze generell die Beschäftigung mit dem Thema Mindset & Co., bei dem vermeintlich nur von Blabla und esoterischem Geschwafel die Rede ist, nicht.

Ganz das Gegenteil solle der Fall sein.

Denn eine Beschäftigung mit deinem Mindset ist sogar die absolute Basis, um dich nachhaltig erfolgreich selbstständig zu machen.

Was jedoch von den meisten unterschätzt und unterbewertet wird.

Was ihnen wiederum spätestens nach dem ersten Jahr nen Fuß, oder zwei stellen oder gar das Genick brechen wird.

Fakt ist:

Wir alle wurden mit bestimmten Überzeugungen, Denkweisen und Glaubensrichtungen erzogen.

Unglaublich vielschichtig.
Aber mindestens genauso unglaublich fragwürdig.

Denn:
Nicht alles, was wir irgendwann einmal gelernt haben, ist zwingend auch „richtig“ (oder gar das einzig Richtige).

Von daher können uns diese vermeintlichen Lehren des Lebens das Leben eher schwermachen, vielleicht sogar unsere Träume zerstören.

Nimm dir also die Zeit und arbeite Wissen zum Thema Mindset & Co., wie diesen Artikel, stets bewusst & reflektierend durch – am besten mehrmals, dabei gibt es kein „oft genug“. 😉

Denn:
Ich liefere dir mit meiner Philosophie und darauf aufbauenden Strategie keine narrensichere Blaupause, die du einfach nur von A bis Z durcharbeitest, auf dich überträgst und dann ein:e erfolgreiche:r Texter:in bist.

Es geht nicht nur um einen Plan, den du umsetzt, um Tricks für eine effizientere Arbeitsweise, oder um hilfreiche Templates, die du verwendest.

Es geht vor allem um DICH als Selbstständige:r mit einer (zukünftigen) Personal-Brand, die sehr viel mehr Zuwendung & Verständnis als nur Copy-and-Paste braucht.

Und es geht darum, was DU daraus machst.

Also:
Hirn an und Stift gezückt!

Zurück zu deiner wichtigsten Transformation

Wie bereits erwähnt, ist die wichtigste Veränderung als Texter:in, dass du als Selbstständige:r nicht mehr FÜR jemanden arbeitest, sondern immer MIT jemandem.

Diese Wahrnehmung ist sogar entscheidend dafür, wie du als selbstständige:r Texter:in wahrgenommen und dementsprechend auch behandelt wirst.

Wo du als angestellte:r Texter:in oder generell als Angestellte:r mehr oder weniger ein Erfüllungsgehilfe für einen Chef oder Vorgesetzten bist und die dir aufgetragenen Arbeiten erledigst, arbeitest du als Selbstständige:r als Geschäftspartner mit denjenigen, die deine Hilfe benötigen.

Sobald du das Gefühl hast, für jemanden etwas nur zu erledigen, ihm aber nicht als unverzichtbarer (also als nicht austauschbarer) Partner bei einem Problem weiterzuhelfen, hast du schon verloren.

Denn dann bist du nur ein Erfüllungsgehilfe aka Fake-Selbstständige:r.

Jedoch keiner, der als gleichwertiger Geschäftspartner wertgeschätzt und dann natürlich auch nicht dementsprechend bezahlt wird.
(Das ist übrigens genau das, was auf Freelancer-Plattformen abläuft.)

Und genau hier komm ich und meine etwas andere Philosophie ins Spiel.

Denn hier bei mir bekommst du nicht (wie in der Schule 😉 ) nur Fakten ins Gesicht geklatscht, die du einfach nur stupide auswendig lernst und dann irgendwie anwendest (oder einfach nur bei Abfrage auskotzt.

Nope, mit mir baust du dir eine Selbstständigkeit mit einer eigenen Personal-Brand auf, die nur so kracht!

Eine Personal-Brand, auf die du als dein Baby stolz bist wie Oskar und auch genau so in die Welt hinausschreist.

Und zwar mit einem Mindset und Selbstbewusstsein, das keinen Zweifeln, Verunsicherungen oder Bedenken Raum lässt.

Und genau DAS auch deinen zukünftigen Wunschkunden kommuniziert.

Welche Unterschiede zum Angestelltendasein du als Selbstständige:r berücksichtigen und neu umarmen musst – vs. indoktrinierte Barrieren

Selbstständig sein ist kein Job

Wie bereits erwähnt:

Du bist als selbstständige:r Texter:in kein Erfüllungsgehilfe, sondern ein gleichwertiger, wertgeschätzter und auch dementsprechend fair zu bezahlender Geschäftspartner.

Von daher ist das, was du tust, auch kein „Job“, sondern eine Dienstleistung & Unterstützung zur Lösung eines Problems (das auf dem Markt gefragt ist).

Viele Plattformen, Foren oder Schwarze Bretter suggerieren dir vielleicht das Gegenteil – diese Art von „Jobsuche“ ist aber nicht das Ziel eines:r Texter:in mit einer einzigartigen Personal-Brand.

Dort findet man nämlich ausschließlich random Erfüllungsgehilfen (aka Tastaturklimperer) zur Erledigung von Jobs – bei denen man in Bezug auf sehr viele Faktoren vom Auftraggeber abhängig ist.

Streich das Wort „Job“ am besten gleich komplett aus deinem Wortschatz, denn Jobs erledigen nur Tage- oder Stundenlöhner, Aushilfskräfte oder ja, eben Angestellte.

Als Selbstständige:r hast du nicht nur mehr Freiheiten, sondern auch mehr Pflichten

Jupp, das musst du ebenfalls berücksichtigen, in jeder Hinsicht.

Selbstständigkeit strahlt nicht nur in den schönsten Farben des Regenbogens.

Klar hast du als Selbstständige:r keinen vorgegebenen Dienstplan, zu dessen Zeiten du an einem vorgegebenen Arbeitsort erscheinen und deine Stunden laut Arbeitsvertrag absitzen musst.

Deine Freiheit besteht als Selbstständige:r in einer grundsätzlich freien Zeiteinteilung an einem Ort, den du als Arbeitsort ebenso frei auswählst.

Klar hast du auch als Selbstständige:r keine dir aufgetragenen Aufgaben, die du in einem vorgegebenen Zeitfenster abarbeiten musst.

Deine Freiheit besteht darin, dir deine Tasks komplett flexibel einzuteilen – wann und wie du willst.

(Auch wenn dir das manche Anfragen auf besagten Plattformen oder in FB-Gruppen anders verklickern wollen.)

Allerdings geschieht all das auch in deiner eigenen Verantwortung.

Wenn du entscheidest, nicht zu arbeiten, wird auch (mal von potenziellen passiven Einnahmequellen abgesehen) kein Geld verdient.

Wenn du dich entscheidest, lieber in einem Café als in einem Büro zu arbeiten, gibt es keinen kostenlosen Kaffee, den dir sonst dein Arbeitgeber gestellt hat.

Wenn du prokrastinierst und eine gebuchte Dienstleistung nicht wie vereinbart erledigst, provozierst du Probleme mit deinem Auftraggeber, da er sich auf dich verlässt – was evtl. sogar noch viel weitläufigere Probleme mit sich bringen kann.

Dieses gesteigerte Ausmaß an Pflichten als Selbstständige:r trifft in noch sehr viel mehr Punkten zu, die du auf keinen Fall hinter einer rosaroten Brille ausblenden darfst, wie Eigenverantwortung für z. B.:

  • deine soziale und gesundheitliche Absicherung
  • deine Projekte
  • deine Bezahlung
  • dein Marketing
  • die Wirtschaftlichkeit deines Business
  • deine Weiterbildung

Punkte, die dich als Texter:in ausmachen und deine Personal-Brand definieren.
(Und die wir im Übrigen im „Business-Setup“-Meilenstein angehen.)

All das hat als Angestellte:r dein Arbeitgeber übernommen oder es war für dich unter dem „Mantel“ deines Angestelltenstatus irrelevant.

Mit anderen Worten musst DU dich jetzt darum kümmern, dass …

  • du durch Rücklagen (Ersparnisse) und/oder Versicherungen bei z. B. Krankheit oder Arbeitsausfall nicht in die Bredouille kommst
  • du eigene Workflows und Ablaufpläne entwickelst (wie z. B. Kontakt, Briefing, Projektorga, Rechnungsstellung, Feedback etc.)
  • du mit den erwirtschafteten Einnahmen sowohl dich als auch deine Businesskosten bezahlen kannst
  • du durch dein Marketing einen stetigen Flow an Projekten hast
  • du nicht nur deine Miete und dein Butterbrot bezahlen kannst, sondern auch in dich selbst und dein Business immer wieder investieren und es dadurch weiterentwickeln und am Leben halten kannst
  • du mit deinen Einnahmen wirtschaftlich umgehst und nicht jeden Cent als deine persönliche Bereicherung ansiehst, sondern gleichmäßig und ökonomisch verteilst

Als Selbstständige:r bist du zwar flexibler, hast aber auch (besonders am Anfang) weniger Zeit

Yesss, du bist als Selbstständige:r grundsätzlich flexibler in deiner Zeiteinteilung, da du allein und unabhängig darüber bestimmst.

Das heißt aber nicht, dass du nun plötzlich mehr Freizeit hast und deinen privaten Interessen endlich mehr nachgehen kannst.
Ganz besonders nicht am Anfang.

Ja, mit der Zeit wird das besser und das ist auch das langfristige Ziel einer nachhaltigen Selbstständigkeit:
durch höhere Preise bzw. effizientere Workflows immer weniger zu arbeiten und immer mehr Freizeit zu haben.

Allerdings musst du dir das auch erst einmal erarbeiten, denn ohne „Rechtfertigung“, d. h. ohne einen Expertenstatus, kannst du keine höheren Preise ansetzen.

Und ohne einen Expertenstatus kannst du deine Workflows als Texter:in auch nicht dahingehend optimieren, dass sich dein Stundensatz indirekt erhöht.

Macht Sinn, oder?

Aus diesem Grund hast du in den ersten Jahren deiner Selbstständigkeit leider sehr viel weniger Zeit, da du dir all das erst von Grund auf aufbauen musst.

Mithilfe von vielen Stunden, die noch nicht bezahlt werden.

Mithilfe von vielen Nächten, die du vielleicht lieber in Clubs oder mit Freunden verbringen wollen würdest.

Mithilfe von uneingeschränkter Hingabe, die du manchmal lieber in Privates investieren wollen würdest.

DENN:

Als Selbstständige:r arbeitest du nicht für eine 1:1-Entlohnung deiner Arbeit – du arbeitest für dein Business, das für dich irgendwann diese „Entlohnung“ einfacher und lukrativer übernimmt.

Als Selbstständige:r legst du auch nicht um Punkt 5 den Stift hin, weil du dir sagst: »So, jetzt hab ich Feierabend, da ich nach 5 nicht mehr bezahlt werde.«

Als selbstständige:r Texter:in ist dein stetiges Ziel, für deine effektiven Stunden (also die, die du an Projekten arbeitest), BESSER bezahlt zu werden.

Und das nicht nur durch gerechtfertigte Erhöhungen deiner Preise als Expert:in, sondern auch gleichzeitig durch effizientere Arbeitsabläufe.

Wie gesagt, du arbeitest an DIR und deinem Business,
damit dich dieses irgendwann besser bezahlt.

Und deine Geduld und dein Durchhaltevermögen dabei wird sich für dich wortwörtlich auszahlen.

Dein „Gehalt“ als Selbstständige:r bestimmst du, aber auch dein Business

Grundsätzlich liegt das, was du als selbstständige:r Texter:in verdienst, komplett in deinem Ermessen (und ist nicht wie als Angestellte:r von Gehaltsverhandlungen, Stundenpräsenzen und/oder erworbenen Qualifikationen abhängig).

Allerdings können diese genannten Faktoren indirekt deinen Verdienst als Selbstständige:r beeinflussen, wodurch ihnen dementsprechend begegnet werden muss:

  • Potenzielle Preisverhandlungen müssen bspw. rigoros verneint werden.
    Kunden, die deine Preise infrage stellen
    , sind keine Traumkunden.
    Weg damit.
  • Kunden, die dich nach Stunden bezahlen wollen, haben ebenfalls nicht deinen Wert als Geschäftspartner erkannt.
    Sie wollen dich nach dem bezahlen, wie sie es aus ihrem „System“ kennen (Stundenleistung) und nicht nach dem Mehrwert, den du ihnen bei der Lösung eines Problems lieferst.
    Ebenfalls weg damit.
  • Kunden, die neben deinem Portfolio und Arbeitsproben noch „offizielle“ Qualifikationen fordern, sehen deinen Expertenstatus als Texter:in nicht.
    Jupp, auch weg damit.

Was hier auch noch erwähnt werden muss, ist die Berücksichtigung der Abhängigkeit deines Verdienstes von deinem Business an sich:

Yes, du kannst das, was monatlich auf dein Privatkonto soll, selbst bestimmen.

Allerdings müssen deine geschäftlichen Ausgaben (wie z. B. Abos, Software, Buchhaltung, Steuern etc.) damit in Einklang stehen.

Du kannst dir also z. B. bei einem Monatsumsatz von 3.000 € und Geschäftsausgaben von 1.000 € kein Gehalt von 3.000 € auszahlen.

Klar, oder? 😉

Je wirtschaftlicher du arbeitest,
desto mehr kannst du auch verdienen.
Wirtschafte gut, verdiene gut.

Hab also einen stetigen Blick auf deine Ausgaben und die Wirtschaftlichkeit deines Business – dann ist auch sehr viel mehr für dich drin. 😉

(Diesen Aspekt lernst du übrigens auch im „Business-Setup“-Meilenstein.)

Freelancer-Plattformen machen dich als „Fake-Arbeitgeber“ nur zu einem:r „Fake-Selbstständigen“

Oh ja, die „Shiny Objects“. Nicht.

Freelancer-Plattformen suggerieren (und promoten das auch so), dass sich wirklich jeder selbstständig machen kann und suuuper easy seine Dienstleistungen anbieten und verkaufen kann.

Das ist wohl wahr:

Plattformen wie z. B. Fiverr, Upwork & Co. bieten eine transparente und übersichtliche Benutzeroberfläche, die fast wie ein Marktplatz aussieht.

Profil ausfüllen, fertig.

Was dabei aber völlig unter den Teppich gekehrt wird, ist das, was dabei rauskommt:
nämlich scheinselbstständige Freelancer:innen, die zwar für unterschiedliche Auftraggeber Dienstleistungen erledigen, aber im Endeffekt nur mithilfe eines „Subunternehmers“, der Plattform.

Und dort sind sie alles andere als selbstständig und unabhängig.

Nämlich abhängig von Präsentationsformen, Auftragsabwicklung, Bezahlung, Bewertungen u. v. m., was die Plattform (eben als „Fake-Arbeitgeber“) bestimmt.

Aber ja, I know:
Es ist so schön einfach und unkompliziert.

Sorry, aber der Aufbau einer ernstzunehmenden und wirklich unabhängigen Selbstständigkeit ist alles andere als einfach und unkompliziert.

Sonst würde es ja jeder machen und auch jeder erfolgreich damit sein. 😉

Sag Nein zu „Shiny Objects“ und verfolge lieber ein langfristiges und nachhaltiges Ziel, auch wenn dieser Weg erst mal ganz und gar nicht shiny ist.

Dein Status als Selbstständige:r ist genauso wenig „sicher“ wie der als Angestellte:r

Das ist im Endeffekt ein Punkt, der dich von einer Selbstständigkeit eher abhalten könnte oder dir zumindest einen Schauer über den Rücken laufen lässt.

Ein Punkt, den du wahrscheinlich auch sehr oft von Freunden und Familien als gutgemeinte Bedenken zu hören bekommst:
Eine Selbstständigkeit sei nicht sicher.

Nope, ist sie nicht.

Genauso wenig sicher ist es aber auch jeder Angestelltenjob (Verbeamtung mal ausgeschlossen).

Ganz besonders wir Deutschen haben ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis – und zwar in fast jeder Hinsicht.

Fakt ist aber, dass jedes Unternehmen wirtschaftlich denken muss und die Wirtschaft heutzutage einfach zu viele nicht einschätzbare Risiken bereithält.

Deswegen werden Arbeitsplätze auch immer wieder angepasst, aufgelöst oder komplett abgeschafft – und zwar egal wie „sicher“ sie anfangs schienen.

Als Selbstständige:r bist du in dieser Wirtschaft natürlich auch mittendrin und musst dich mit ihr auseinandersetzen.

Woran du aber jetzt wahrscheinlich eher gedacht hast, ist das monatliche (grundsätzlich fixe) Gehalt, das du für deine Arbeitsleistung als Angestellte:r erhalten hast.

Als Selbstständige:r hast du besonders am Anfang, aber auch teilweise nicht einmal nach Jahren (oder gar nie) einen Umsatz, auf den du dich wie auf dein Gehalt als Angestellte:r zu 100 % verlassen kannst.
(Egal was dir andere, vor allem auf Social Media, verzapfen wollen.)

Wie gesagt:

Das, was du verdienst, ist von dir und deinem Business abhängig.

Aber zumindest hast als Selbstständige:r DU darüber die Verantwortung und bist nicht von einer über dich bestimmenden Personalabteilung abhängig.

Sicherheit ist vielmehr ein in jedem Bereich seines Lebens allgegenwärtiges Bedürfnis, das jedoch nie und nirgends zu 100 % erreicht werden kann.
(Dementsprechend ist auch der Status in einem Angestelltenverhältnis nur vermeintlich sicher.)

Über eine Sicherheit, die du dir als Selbstständige:r hingegen wirklich aufbauen kannst (und sogar solltest), hab ich übrigens in diesem Blogartikel geschrieben.
Must-Read.

Da du jedoch momentan höchstwahrscheinlich noch in dem zuvor erwähnten monetär fokussierten Denken verwurzelt bist, will ich gleich zum letzten Punkt, dem wahrscheinlich wichtigsten, überleiten:

Selbstständigkeit ist definitiv nicht für jeden – ohne ein starkes Warum wirst du scheitern

Das kann ich leider aus eigener Erfahrung mit Texter:innen, die mir in den letzten, mittlerweile 6 Jahren, begegnet sind, bestätigen.

Der Grund dafür?

Meistens liegt ein Scheitern bzw. ein Nicht-Weiterkommen an einem „falschen“ Warum.

Sorry, aber „Weil ich sehr viel mehr verdienen will als in meinem alten Angestelltenjob“ oder „Weil ich gehört hab, dass selbstständige Copywriter sich dumm und dämlich verdienen“, ist vielleicht ein äußerer Ansporn, aber auf keinen Fall ein Warum, das die Essenz deines Business ausmachen sollte.

Oft liegt es einfach nur an mangelndem Durchhaltevermögen oder fehlender Geduld.

Man sieht den Ablauf einer Selbstständigkeit (vom Start bis zur erfolgreichen Personal-Brand) nicht als Prozess, sondern als Ereignis und wertschätzt dadurch den Prozess nicht bzw. ignoriert seine Existenz ganz.

Man will von A nach E, aber ohne B, C und D überhaupt Hallo zu sagen.

(Vor allem, weil es einem auf Social Media so oft vorgelebt und schmackhaft gemacht wird.)

Oft kommt dabei noch dazu, dass man sich der ganzen Faktoren, die eine Selbstständigkeit so mit sich bringt, gar nicht bewusst ist, und sie dementsprechend auch nicht handeln kann.

Mindestens genauso oft, was wahrscheinlich einer der entscheidenden Gründe ist, fehlt von Anfang an ein starkes Warum.

Warum man sich überhaupt selbstständig macht.

Warum man sich als Texter:in eine eigene Personal-Brand aufbauen will.

Warum man sich lieber eine selbstständige Existenz aufbaut, anstatt „in sicheren Gefilden“ als Angestellte:r zu texten, wie z. B. für eine coole Zeitschrift oder ein neues Start-up.

Wofür genau man bestimmte Dinge aufgibt, um etwas anderes (sonst nicht Erreichbares) zu bekommen.

Wenn einen ein starkes Warum nicht immer wieder antreibt sowie weitermachen und beim Hinfallen das Krönchen rücken lässt, fehlt die intrinsische Motivation für sein Business.

Aber hey, man riskiert doch nicht umsonst seine so bequeme Komfortzone, ein vermeintlich sicheres Gehalt und das erlaubte Gehirnausschalten nach Feierabend, oder? 😉

Finde dein Warum für dein Business und du findest auch alles andere: Durchhaltevermögen, Passion, Motivation.

(Btw, genau diesen so ultrawichtigen Schritt gehen wir im „Positionierungs“-Meilenstein. Denn die ist damit hauteng verbunden.)

Dein Warum kann übrigens entweder dich selbst und/oder dein Leben betreffen, aber auch etwas Übergeordnetes (das dich nur indirekt betrifft), das du durch dein Tun erreichen kannst, sein.

Mein persönliches Warum für mein Business ist z. B., dass ich leben und arbeiten kann, wo ich will – also komplett ortsunabhängig sein.
Das würde ich für keine noch so bequeme Komfortzone, kein Geld der Welt und auch keinen noch so sorglosen Feierabend eintauschen wollen.
Dafür gehe ich auch gewisse Risiken ein und verzichte auf Dinge, die ich bspw. als Angestellte hätte.

Mein übergeordnetes Warum für mein Business (nenn ich auch Meta-Warum) sind glücklichere, selbstbewusstere und mehr wertgeschätzte Texter:innen sowie ein fairerer Textermarkt.
Denn, je mehr Texter:innen sich eine Personal-Brand aufbauen und mit dieser selbstbewusst auf den Markt gehen, desto sensibilisierter wird der Markt für wirkliche Qualitätstexte von Experten, wodurch wiederum weniger Billigtexte als Lösung gesehen und angefragt werden.
Im Endeffekt bist mein Warum also DU. 🙂

Fazit

Der Sprung vom Angestellten zum Selbstständigen mag aufregend und gleichzeitig einschüchternd sein.

Falls du allerdings, wie ich stark vermute ;), Größeres vorhast und mit deinen Texten auf dem Textermarkt wirklich etwas bewegen und verändern willst (also alles andere als random), dann hast du die besten Voraussetzungen für einen wirklich nachhaltigen Erfolg als selbstständige:r Texter:in.

Und meinen Arschtritt dorthin hast du bei Bedarf auch noch sicher, haha. 😉

Mit einem reflektierten Denken kannst du alle in diesem Artikel genannten Herausforderungen und potenziellen Hürden auf dem Weg zur Selbstständigkeit meistern.

Und genau das nimmst du nun SELBST in die Hand:

Nimm dir jetzt erneut Zeit für deine Selbstreflexion deiner (zukünftigen) Selbstständigkeit als Texter:in.

Entweder über die Reflexions-Seiten, die ich dir in dieser Masterclass zur Verfügung gestellt habe, oder dein Journal, und/oder im Gespräch mit Gleichgesinnten.

Lies den Artikel noch mal und stell dir dabei z. B. diese Fragen:

  • Welche Erfahrungen hab ich bisher in Angestelltenverhältnissen gemacht, die in Zukunft nicht mehr auf mich zutreffen werden?
  • Was hält mich noch davon ab, überzeugt zu denken, dass ich als selbstständige:r Texter:in kein Erfüllungsgehilfe, sondern ein Geschäftspartner bin?
  • Welche Pflichten als Selbstständige:r hab ich bereits verinnerlicht und um welche will ich mich (zumindest erst einmal gedanklich) noch kümmern?
  • Verstehe ich bereits, dass ich mein Sicherheitsbedürfnis in Zukunft anders befriedigen muss? Falls ja, wie?
  • Was treibt mich für meine Selbstständigkeit an? Ist es intrinsisch motiviert und hat auch keinen ausschließlich monetären Fokus? Kann ich schon ein tieferes Warum erkennen?
  • Ist mir bereits bewusst, dass mein Denken nicht nur meine konkreten Umsetzungen beeinflusst, sondern auch meine Präsentation, meine Überzeugung und meine Kommunikation?
  • Ist es für mich okay, dass mein Erfolg (als großes Ziel) kein Ereignis „nach getaner Arbeit“ sein wird, sondern ein Prozess ist und bleibt?
  • Ist mir bereits klar, dass dieser Erfolgsprozess entscheidend von meiner Überzeugung und meinen damit bedingungslos positiven und vertrauensvollen Emotionen abhängt?
  • …

Jede Frage wird dich näher zu einer tiefen Selbstreflexion und damit auch näher zu deiner in Zukunft erfolgreichen Selbstständigkeit führen.

Sei Fan dieses Glaubenssatzes und du wirst dein eigener größter Fan werden – was wiederum der Garant für die Nachhaltigkeit deines Ziels sein wird:

»Mindset ist kein Eso-Geschwafel,
denn es passiert in meinem Kopf,
meinem wertvollsten Asset.«

Damit deine Gedanken und damit potenziell verbundenen Zweifel nicht in der Schreibtischschublade verschwinden, lade ich dich ein, deine Gedanken in meiner Facebook-Gruppe unter gleichgesinnten Texter:innen zu teilen.

You rock, keep blooming!

Denn:

»Sobald DU an deinen Erfolg glaubst
und dem Weg dorthin bedingungslos vertraust,
wird er kommen.«

Erfolgsbranding
ist in
Elternzeit.

Meine Text- und Buchfeemarke ist durch diesen Umbruch erwachsen geworden. Zwischen Babyflaschen und Windeln ist nun ein Rebranding nötig:
„Erfolgsbranding 2.0 – für Mamas“, whoop whoop!

Finde mich und
meine Personal-Brand
bis zum Neustart 
HIER: