Wie du als Texter:in wirklich gute Kunden & Aufträge findest

Wenn du als Texterin mit Zuversicht gute Kunden und Aufträge findest

Spoiler: Gar nicht. Sie finden DICH.

Whaaat? Wie jetzt?
Ich muss einfach gar nichts tun und es wird einfach passieren??
Nope, so einfach geht’s natürlich nicht.

Damit aber dein jetziges „Hä?“ zu einem „Aha!“ wird:
Lass mich das Ganze von hinten aufrollen.
Denn um als Texter:in wirklich gute Kunden & Aufträge zu finden, musst du in ner etwas andere Weise aktiv werden.

Quälende Fragen & Gedanken

Auf Social Media hör ich momentan gefühlt jeden Tag:
»Werde Texter:in, damit kannst du dir ne goldene Nase verdienen!«

Mindestens genauso oft hör ich aber auch:
»F*ck, jetzt bin ich Texter:in, aber ich kann mit meinen Kunden und Aufträgen nur gerade so überleben, obwohl ich doch so viel arbeite!«
Und gleich danach:
»Wo sind die wirklich guten Kunden & Aufträge, die mich als Texter:in endlich erfolgreich machen??«

Es ist leider alles andere als eine erfolgreiche Strategie für Kundenakquise, wenn man seine (neue) Selbstständigkeit als Texter:in auf die leichte Schulter nimmt.

Es ist sogar ein regelrechter Teufelskreis, in den man fast zwangsläufig gerät.

Auch wenn man sich mit scheinbar idiotensicheren Copy-and-paste-Vorlagen an den vermeintlich garantierten Versprechungen der „Großen“ festhält.
Sogar ganz besonders, wenn man nur den anscheinend im Überfluss vorhandenen „Shiny Things“ nachjagt, aber weder Zeit noch Geduld in seine eigentlichen Ziele investieren will.

Unbequeme Fakten

Fakt ist jedoch, dass du nicht über Nacht zu einem:r erfolgreichen Texter:in wirst.
Fakt ist ebenso, dass du nicht nur mit Vorlagen und subtilen Taktiken wirklich gute Kunden & Aufträge findest.

Wenn du als Texter:in gerade startest oder vielleicht auch schon eine gewisse Zeit dabei bist, drehen sich deine Gedanken wahrscheinlich gerade auch um folgende weitere Fragen:

Wie kann ich mich überhaupt erfolgreich selbstständig machen und wann werde ich ganz offiziell zum:r Texter:in?
Wo kann ich dann als Texter:in überall arbeiten?
Was kann ich als Texter:in eigentlich verdienen bzw. was kann ich überhaupt verlangen?

Vermutlich hast du aber bereits erkannt, dass diese Fragen vor allem von dieser einen, alles entscheidenden Frage abhängen:
Wie komme ich als Texter:in an wirklich gute Aufträge und wertschätzende Kunden?
Und zwar Aufträge, die mir Spaß machen, und Kunden, die meine Preise nicht infrage stellen!

Logisch, denn deine Kunden bzw. deren Aufträge bestimmen, wie viel du verdienst!
Oder etwa doch nicht??

Zur Beantwortung der Frage, wie du dich als Texter:in selbstständig machen kannst, will ich dir erst einmal meinen Artikel über die Frage, ob eher der Status als Freelancer:in oder als Freiberufler:in zu dir passt, ans Herz legen.

Wo du als Texter:in dann überall arbeiten kannst und warum das langfristig keine Freelancer-Plattformen sein sollten, beantwortet wiederum dieser verlinkte Artikel.

Die Frage, wann du „ganz offiziell“ zum:r Texter:in wirst, will ich noch etwas zurückstellen.
Aber schon mal ein kleiner Spoiler vorweg:
Nein, Zertifikate oder sonstige vermeintlich rechtfertigende Papierwische helfen dir dabei nur bedingt. Also kannst du deine dahin gehenden Zweifel schon mal beiseiteschieben. 😉

Heute liegt aber der Fokus auf der Frage der Fragen.
Wie du als Texter:in Kunden findest und an Aufträge kommst.
Und zwar die von der guten Sorte.

Denn das ist nicht nur eine Frage, sondern DER Wunsch schlechthin von Texter:innen, mit denen ich in Kontakt stehe. Und das sind so einige.
Ganz zu schweigen davon, dass das auch mein größter Wunsch war, als ich vor 5 Jahren als neu-selbstständige Lektorin & Korrektorin gestartet bin.

Let’s get into it.
Wie du also als Texter:in wirklich gute Kunden & Aufträge findest?
Noch einmal: Gar nicht. Sie finden DICH.

Was dafür nötig ist und wie du das selbst in der Hand hast, …

… wirst du in diesem Blogartikel erfahren:

Was dich als Selbstständige:r von einem:r Angestellten unterscheidet – und was Aufträge von Kunden damit zu tun haben

Du kommst wahrscheinlich aus einem Angestelltenverhältnis, in dem du stets wusstest, wie der Hase läuft:
Bewerbung, Bewerbungsgespräch,
Einstellung, Einarbeitung,
Aufgabenstellung, Abarbeiten, Gehalt.

Letzteres, also die Bezahlung für deine Arbeit, erfolgte, weil du all diese „Stationen“ erfolgreich gemeistert und danach die dir gestellten Aufgaben ordentlich und regelmäßig nach Vorgabe erledigt hast.

Die wichtigsten Unterschiede zu deinem jetzigen Status als selbstständige:r Texter:in:

  • dein Chef bist jetzt du selbst (d. h. auch der- oder diejenige, der:die dir ein Gehalt bezahlt)
  • deine Bezahlung ist weder in einem Arbeitsvertrag geregelt, noch erfolgt sie regelmäßig und es gibt auch keinen (außer dich selbst), der oder die dir beim Morgenkaffee zu erledigende Aufgaben gibt
  • dein Verdienst ist von freien Aufträgen vom freien Markt abhängig, in dem du dich genauso frei bewegen und präsentieren kannst

Und genau hier besteht auch die Krux.
Ganz besonders, wenn man (noch) mit dem regelrecht einprogrammierten Angestellten-Mindset an den neuen Status als Selbstständige:r herangeht.

Genau dann denkt man nämlich „viel bringt viel“ oder „ich muss mir einfach nur den Arsch aufreißen, aka mega busy sein, dann werde ich auch reich dafür belohnt werden“.

Zudem fühlt man sich wegen der dem Angestelltenstatus so ähnlichen Strukturen zu Plattformen, Foren oder Gruppen fast magisch hingezogen.
Man erkennt jedoch nicht, dass diese Strukturen eigentlich mehr einer Scheinselbstständigkeit ähneln und für ein wortwörtlich selbstständiges Business sogar kontraproduktiv sind.

Die dort verfügbaren Aufträge befriedigen jedoch einerseits deine Arbeitsethik, fleißig zu sein und „für dein Geld etwas zu tun“.
Andererseits geben sie dir auch ein Gefühl der Absicherung deines Verdienstes, da sie dort ja en masse vorhanden sind.

Dass diese Aufträge jedoch meist nicht von guten Kunden kommen, erkennst du vielleicht erst, wenn es schon zu spät ist. Wenn du dich nämlich bereits im Teufelskreis befindest und der Mut und die Überzeugung, für etwas Besseres daraus ausbrechen zu wollen, immer kleiner wird.

Warum schlechte Aufträge dich nur nach hinten katapultieren

Wie wir bereits festgestellt haben,

  • bist du (ohne Vorgesetzten) für dich, deine Selbstständigkeit und deine Bezahlung allein verantwortlich
  • wirst du bezahlt, sobald du mit deiner Dienstleistung jemandem bei einer Aufgabe oder einem Projekt geholfen hast
  • erhältst du also deine Bezahlung über Aufträge, die die Bearbeitung einer Dienstleistung oder die Lösung eines Problems zum Ziel haben

Wenn dich jedoch ein Kunde mit einer Bezahlung entlohnt, die noch nicht einmal deinen wirtschaftlich notwendigen (internen) Stundensatz deckt, ist das ein Problem.

Es ist sogar ein noch viel größeres Problem, wenn du dies durch einfach mehr Arbeit mit solchen Aufträgen ausgleichen willst.

Denn dann drehst du dich wieder im bereits erwähnten Teufelskreis, in dem du ohnehin schon brodelst. Und zwar von einem unter Wert bezahlten Auftrag zum nächsten. Und das auch noch „mit System“, da du diese Aufträge nicht nur anziehst, sondern zum Überleben brauchst.
Eine unglaubliche Abhängigkeit als eigentlich Selbstständige:r, die man sich erst einmal bewusst machen muss!

Gute Kunden bezahlen dich hingegen wertschätzend für das, womit du ihnen weiterhilfst.
Sie beurteilen den Preis dafür auch nicht danach, ob es der billigste auf dem Markt ist.
Guten Kunden ist der Preis dafür sogar schnuppe, wenn sie dafür die beste Lösung für ihr Problem bekommen.

Was dein Verdienst als Texter:in mit deinen Kunden und deren Aufträgen zu tun hat

Deine Bezahlung hängt also indirekt von deinen Kunden ab.
Und was du als Texter:in verdienst, ist dementsprechend von deren Aufträgen abhängig.

Von daher hast du 2 Möglichkeiten, um das, was du verdienst, zu beeinflussen:

  1. Über die Steigerung von Quantität:
    Du arbeitest einfach wie ein:r Irre:r, erledigst einen Auftrag nach dem anderen und füllst damit sukzessive dein Bankkonto.
    Hustle & Bustle mit einem jedoch sehr wahrscheinlichen Kollateralschaden: Du brennst irgendwann (aber sicher) komplett aus, da du leider nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung hast, irgendwann auch mal schlafen musst und deine Energie spätestens nach ein paar Monaten auf ein Level rutscht, in dem du nicht einmal mehr aufstehen magst.
    Effizienz, Wirtschaftlichkeit & Spaß: Fehlanzeige.
  2. Über die Steigerung von Qualität:
    Du arbeitest schlau, fokussiert und profitabel.

Haha, klar wählst du Möglichkeit Nummer 2, oder?
Nun, die meisten tun das leider nicht.

Denn sie sitzen ziemlich tiefen Glaubenssätzen auf, die sie daran hindern:

  • »Viel hilft viel und wenn ich viel arbeite, kommt auch viel dabei rum.«
  • »Wenn ich zu einem Auftrag Nein sage, sage ich Nein zu Geld.«
  • »Effiziente Arbeit wird überbewertet, ich muss einfach nur fleißig sein.«

Was sie dabei nicht berücksichtigen, ist Folgendes (was ich dir zur besseren Selbstreflexion in Fragen näherbringen will):

  • Würdest du nicht automatisch mehr Umsatz machen (und dir auch dementsprechend mehr Gehalt ausbezahlen können), wenn deine Preise höher wären?
  • Sagt dir deine Erfahrung nicht, dass, wenn man eine Tür schließt, sich automatisch eine andere (meist bessere) Tür öffnet?
  • Würdest du nicht automatisch effizienter arbeiten können (und dadurch auch deinen internen Stundensatz steigern), wenn du weniger Hintergrundarbeit (wie bspw. Recherche) machen müsstest, weil es dein Fachbereich ist, in dem du dich auskennst?

Ja, das wäre schlauer, fokussierter und auch sehr viel profitabler.

Und damit wären wir auch bei der noch unbeantworteten Frage angekommen: Wie du als Texter:in an wirklich gute Kunden und Aufträge kommst.

Denn:

  • Wirklich gute Kunden bezahlen dir höhere Preise, durch die du mehr Umsatz machen (und dir auch dementsprechend mehr Gehalt ausbezahlen) kannst.
  • Wirklich gute Aufträge befinden sich hinter genau der Tür, die sich öffnet, wenn man zu einem nicht wertschätzenden, schlecht bezahlten, beliebigen, whatever Auftrag Nein gesagt hat.
  • Wirklich gute Kunden bezahlen dich gemessen an der Hilfe, die du ihnen bietest, und es ist ihnen schlichtweg egal, wie lang du dafür brauchst. Denn sie bezahlen dich nicht nach Stunden, sondern nach deiner Expertise und deinen Skills.

Wie es nicht funktioniert

Vielleicht denkst du noch, dass du bei deiner Kundenakquise genauso hart und busy arbeiten musst wie bei deinem Businessaufbau.
Von nichts kommt nichts, oder?
Also besser super fleißig und nicht so dumm sein, vermeintlich bessere Qualität über die doch sehr viel sicherere und auch noch überall existente Quantität zu stellen, oder?

Vielleicht kommen dabei sogar ein paar Aufträge rum und du denkst dir, wenn ich nur mehr anbiete, mehr anspreche und mehr mache, verdiene ich auch automatisch mehr.

Well, wrong.
Damit schießt du dir nur ins eigene Bein.

Denn damit definierst du das, was du verdienst, in Quantität, nicht in Qualität.
Letztere leidet darunter sogar enorm.
Und nicht zuletzt arbeitest du dich dadurch auch noch komplett auf (und endest vielleicht sogar irgendwann im Burnout).
Denn, um mehr verdienen zu können, musst du immer mehr und mehr machen, schreiben, verkaufen.
Dieses „Mehr“ hat aber (natürlich) irgendwann seine Grenzen.

Mit einem Fokus auf Quantität verpasst du also die Chance, sehr viel leichter, effizienter und ja, im Endeffekt auch sehr viel schlauer und besser deine Brötchen zu verdienen.
Du verpasst die Möglichkeit, das zu vermarkten, was du eigentlich kannst und auch wirklich machen willst.
Du verpasst auch, deine Schreibroutinen zu optimieren, um indirekt deinen Stundensatz zu erhöhen.
Ebenso verpasst du, Spaß an deinem Marketing zu haben, was besonders als Texter:in so viel authentischer geht.

Wie du als Texter:in auch ein Stück vom Traumkunden-Kuchen mit wirklich guten Kunden & Aufträgen abhaben kannst?

Nun, dein Mindset dazu, das du durch deine vorherige Selbstreflexion hoffentlich gehörig aufgerüttelt hast, ist schon mal ein entscheidender erster Schritt gewesen.
Natürlich auch, dass du deinen neuen Glaubenssätzen aufrichtiges Vertrauen entgegenbringst, sie immer wieder anwendest und nicht beim nächsten Low-Budget-Auftrag gleich wieder einknickst.

Ein zweiter Schritt ist das Verständnis, was gute Kunden und gute Aufträge von dir als Texter:in „im Gegenzug verlangen“, nämlich:

  • eine starke Persönlichkeit als Texter:in, die sich mit seiner:ihrer Spezialisierung identifiziert und das selbstbewusst kommuniziert – wodurch sie dich nicht als untergeordneten Erfüllungsgehilfen, sondern als gleichwertigen Geschäftspartner ansehen
  • eine:n Texter:in, der:die nicht nur ihr Handwerk versteht, sondern auf Probleme/Bedürfnisse/Herausforderungen in ihrem Fachbereich spezialisiert ist und genau der:die Richtige für eine Zusammenarbeit zur Lösung dieser Probleme/Bedürfnisse/Herausforderungen ist

Genau dann suchen diese wirklich guten Kunden auch keinen Erfüllungsgehilfen für random Texte, sondern jemanden, der sie bei ihren Problemen/Bedürfnissen/Herausforderungen unterstützt.

Und genau dann suchen sie auch nicht auf Low-Budget-Plattformen oder in Facebook-Gruppen nach ihrem nächsten Opfer, das sie für die beliebige Aneinanderreihung von Buchstaben ausbeuten können.
Sondern sie suchen via Suchmaschinen oder Social Media nach Experten, die für ihre Anfrage wie die Faust aufs Auge passen.

Denn zur Lösung ihres Problems wollen sie keine Kompromisse eingehen.
Und ihnen ist diese Lösung auch genau das wert, was sie eben kostet.

Wie du das u. a. mithilfe deiner Positionierung als Texter:in erreichen kannst, verrät dir im Übrigen dieser Artikel: „Warum du als Texter:in unbedingt eine Nische brauchst“

Was dabei deine Aufgabe als Texter:in ist?

Nun, DU musst genau die Person sein, die diese wirklich guten Kunden suchen.
Jedoch nicht in überfüllten Haifischbecken wie Freelancer-Plattformen oder Facebook-Gruppen.
Sondern dort, wo du dich mit deiner Expertise und deinen Skills am repräsentativsten zeigen kannst. Und zwar mit genau dem, was du besonders gut kannst und womit du für eine bestimmte Zielgruppe einen Mehrwert bieten kannst.

Das zu zeigen, und zwar inspirierend, nicht überzeugend,
mit deinem Schreibstil, deinem Wissen, deiner Expertise etc.,
passiert auf deinen Kanälen deiner digitalen Visitenkarte.

Damit der Kunde zwar König ist, aber nicht Kaiser, und du sagen kannst, wo’s langgeht.
Damit nicht der günstigste Preis entscheidet, sondern das passendste Angebot.
Und, ja, damit vor allem DU dich wieder auf das konzentrieren kannst, was dir wirklich Spaß macht und worin du dich auch wirklich auskennst:
mit Content zu deiner Nische, mit dem du inspirieren, Mehrwert geben, einen Unterschied machen und ja, auch, mit dem du verkaufen kannst.

Die Akquise von wirklich guten Kunden läuft heute also Gott sei Dank anders – denn unbedarfte Kunden waren gestern.
Heute wollen gute Kunden die beste Lösung, nicht die billigste.
Denn gute Kunden sind auch gute Unternehmer:innen, die wissen, dass die billigste Lösung doppelt kostet.

Und genau darauf kannst du reagieren.
(Nun, oder natürlich so wie bisher oder so, „wie’s alle machen“, weitermachen.)

DU bist der- bzw. diejenige, der:die hier das Ruder in der Hand hat.
DU kannst wirklich gute Kunden dort treffen und abholen, wo sie suchen.
(Nun, oder natürlich weiterhin selbst auf die Suche gehen, um Aufträge betteln oder dich auf Plattformen unter Wert anbieten.)

Wo dich als Texter:in wirklich gute Kunden finden?

Wie gesagt, auf deinen Kanälen, auf denen du dich, deine Expertise, deine Skills und deinen Schreibstil am repräsentativsten zeigen kannst:

  • auf deinem eigenen Blog
  • auf deinem:n Social-Media-Kanal:Kanälen

An diesen Orten bestimmst DU, wie der Hase laufen soll.
Dort kannst DU festlegen, was du als Texter:in anbieten willst.
Und damit hast auch DU die alleinige Macht, die Bedingungen zu bestimmen.

Und ja, nur so kannst du eine Marketing-Strategie verfolgen, bei der du nicht um Aufträge betteln oder dich als Erfüllungsgehilfe für die Erledigung von Aufgaben den Auftraggebern unterordnen musst.
Damit ist auch dein Marketing als Texter:in keine Kaltakquise mehr, sondern eine Strategie, bei der du dich bei der Frage nach dem nächsten Auftrag entspannt zurücklehnen kannst.

Es ist sogar eine Marketing-Strategie, die sich nicht einmal wie Marketing anfühlt, da du im Endeffekt nur das tust, was dir als Texter:in ohnehin am meisten Spaß macht: schreiben, und zwar über das, wofür du brennst.

Also nicht das Schreiben von schmierigen und mit verkaufspsychologischen Verkaufstricks gespickten Texten, damit der nächste Kunde anbeißt.
Sondern das Schreiben von Content, der deinen potenziellen Kunden Mehrwert gibt und sie von dir und deiner Expertise, deinen Skills und deinem Schreibstil inspiriert (nicht überzeugt).

Wie sieht für dich als Texter:in der erste Schritt zu dieser sehr viel leichteren und authentischeren Marketing-Strategie aus?

Gegenfrage:
Was ist deine Hauptaufgabe als selbstständige:r Texter:in?

Nun, so gut zu werden, zu sein und auch zu bleiben, dass du als Expert:in für einen Bereich gesehen wirst.
Und damit wiederum für die Rechtfertigung von Preisen, die deinen Lebensunterhalt und dein Business mehr als gut bezahlen, zu sorgen.
Richtig?

Wie du in einem Bereich so gut wirst, bist und auch bleibst?
Mit Klarheit und Fokus.

Wie du für die Rechtfertigung deiner Preise sorgst?
Mit Selbstsicherheit zu deinem Expertenstatus.

Wie dann wirklich gute Kunden auf dich aufmerksam werden?
Durch Content-Marketing zu deiner Nische und durch Sichtbarkeit als Expert:in in dieser Nische.
Sprich, authentisches UND effizientes Marketing, das mit deinen Skills und Workflows nicht nur perfekt harmoniert, sondern als Texter:in auch noch genau deins ist: das Schreiben von Texten (über das, wofür du brennst).
Und zwar mithilfe der Power von SEO und Social Media: Mehrwert & erste Hilfestellung durch Content und einen Austausch darüber.

Was ist zum Erfolg dieser Marketing-Strategie nötig, um mit ihr wirklich gute Kunden & Aufträge anzuziehen?

Nun, zur Beantwortung dieser Frage reicht natürlich ein Blogartikel nicht aus, aber hier schon einmal die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Lass das Angestellten-Mindset hinter dir und identifiziere dich als Selbstständige:r.
  • Habe ein ordentliches Set-up als selbstständige:r Texter:in als Basis.
  • Finde deine Nische über dein Business-Ikigai und positioniere dich darin als Expert:in.
  • Kreiere ein einheitliches Branding, damit du dich auf deiner digitalen Visitenkarte mit Wiedererkennungswert zeigen kannst.
  • Entwickle ein Angebot auf Basis deiner Expertise & Erfahrung für eine bestimmte Zielgruppe, deren Welt du mit deiner Hilfe ein bisschen besser machen kannst.
  • Werde in deiner Nische richtig gut und bilde dich stets weiter.
  • Optimiere deine Workflows und erhöhe dadurch indirekt deinen internen Stundensatz.
  • Präsentiere dich „sharable“ – als einen Experten, über den man gern spricht und den man auch für bestimmte Problemlösungen eindeutig zuordnen kann.
    À la: »Oh, E-Mail-Kampagnen für nachhaltige Themen? Da muss ich gleich an Texter xy denken! Er kann dich dabei optimal unterstützen, schau dir schon mal sein Portfolio an – ich denke, dass da der Vibe perfekt passen würde!«
  • Sprich in einem Longterm- und einem Shortterm-Contentformat über dein Thema, deine Skills und deine Werte.
    Für Texter:innen bietet sich dabei optimal ein Blog für Content plus ein Social-Media-Kanal für den Austausch darüber an.
  • Verbinde deine Longterm- und Shortterm-Marketingkanäle optimal und effizient. Schaffe so viel unterschiedliche Kontaktpunkte mit potenziellen Traumkunden wie möglich und connecte diese untereinander.
  • Bespiele deine Kanäle regelmäßig und vergrößere dein Netzwerk durch einen ebenso regelmäßigen Austausch mit deiner Community.
    Denn, wenn du selbstsicher im Gespräch bleibst, sicherst du dir die Rechtfertigung für deinen Status als Expertentexter:in.

Dies ist, in a nutshell, eine Marketing-Strategie als Texter:in, die dir in der perfekten Kombination aus Longterm- + Shortterm-Marketing wirklich gute Kunden und Aufträge beschert.

Diese Strategie …

  • harmoniert optimal mit deinen Workflows
  • setzt den Fokus auf das, was du kannst und liebst: schreiben
    (andere geben 500 € aufwärts für Blogartikel aus, du kannst das selbst! 😉
  • ist „Effizienz en pointe“, da du deinen Content aufeinander aufbauend kreieren kannst
  • ist die perfekte Kombination mit Community-Building rund um deine Zielgruppe – was dir eine Präsenz genau dort bietet, wo du als Texter:in auch wirklich arbeiten willst

Das Geilste: Mit dieser Strategie funktioniert Kundenakquise sogar bald von ganz allein!

Sichere deinen Status als Expert:in für deine Nische und du sicherst dir deine Traumkunden.

Fazit, wie du als Texter:in wirklich gute Kunden & Aufträge findest:

Wenn du jetzt Feuer und Flamme für dieses so viel authentischere und leichtere Marketing als Texter:in bist, hat dieser Artikel schon mal ein Ziel erreicht.

Denn damit weißt du nicht nur, was gute von schlechten Kunden unterscheidet.
Du weißt auch, welchen Effekt dein Fokus auf ausschließlich gute Kunden hat.
Und du weißt jetzt, dass wirklich gute Kunden DICH finden und nicht andersherum, und dass dabei wiederum DU die Zügel in der Hand haben kannst.

Wenn du dir jetzt denkst, geil, will ich auch, aber wie genau soll ich die Zügel jetzt spannen und mit der Umsetzung anfangen?
Ich lass dich dabei nicht allein.
In meiner Facebook-Gruppe teile ich Teaser dieser Methodik, damit du diese Marketing-Strategie bei dir austesten kannst.
Lass dich dort schon mal inspirieren!

Für all diejenigen, die keine Zeit mehr verlieren und eine konkrete, auf ihre individuelle Situation zugeschnittene Lösung haben wollen, biete ich eine kostenlose Mini-Analyse ihres Status quo als Texter:in an.
Dabei schau ich mir genau an, wo du als Texter:in momentan stehst, und erstelle dir einen konkreten Fahrplan, woran du noch arbeiten musst.

Diesen Fahrplan kannst du in Eigenregie oder auch mit meiner Unterstützung umsetzen.

👉 Damit du keine nervige Kaltakquise mehr betreiben musst, sondern dich für deine nächsten Aufträge auf einem starken Fundament entspannt zurücklehnen kannst!

👉 Weswegen du für dein Marketing nur noch das machen musst, was dir liegt, was dir Spaß macht und wofür du brennst.

👉 Mit dem Ziel, dass Texter:innen wie DU nur noch wirklich gute Kunden anziehen und den Markt mit hammer Texten bereichern!

Erfahre, wie diese Marketing-Strategie auch für mich funktioniert hat und lies meinen persönlichen Erfahrungsbericht darüber.

Sicher dir danach deine kostenlose Mini-Analyse für dein endlich nachhaltig erfolgreiches Business als Texter:in – mit wirklich guten Kunden, die DICH finden und nicht andersherum.

Ich freu mich auf dich! ❤️

Die Gretchenfrage als Texter:in: Freelancer:in oder Freiberufler:in?

Texter:in überlegt zwischen Freelancer:in oder Freiberufler:in

Okay, du willst als Texter:in arbeiten –
aber mit der größtmöglichen Freiheit?

Dann schließt sich schon einmal der Status als Angestellte:r aus, denn der:die ist weisungs- und meistens auch orts- & zeitgebunden.

Klar gibt es mittlerweile (besonders in der jetzigen Zeit) immer mehr Möglichkeiten, auch als Angestellte:r von überall aus mit nur Ablieferungsdeadlines und Präsenz bei Meetings etc. zu arbeiten.

Das große ABER ist hier die ganzheitliche Freiheit.
In Bezug auf was und worüber du schreibst, für wen, wann und wo.

Den Unterschied zwischen Angestelltendasein und Selbstständigkeit will ich aber in einem gesonderten Artikel behandeln – stay tuned!

Die typischen Klischees von Digitalen Nomaden erfährst du übrigens in dem verlinkten Beitrag.

Und zum generellen Arbeiten im Ausland erfährst du in diesem verlinkten Beitrag so einiges über Digitale Nomaden, Geo-Arbitrage & Co.

In diesem Artikel soll es jedoch darum gehen, welche rechtlichen (Status-)Möglichkeiten du als selbstständige:r Texter:in hast!

Ok, tauchen wir mal ein …

Freelancer:in, freie:r Mitarbeiter:in, Unternehmer:in oder Freiberufler:in als Texter:in?

Als selbstständige:r Texter:in steht es dir generell frei, als Freelancer:in, also als generell freie:r Mitarbeiter:in, als Unternehmer:in bzw. generell Gewerbetreibende:r oder auch als Freiberufler:in zu arbeiten.

  • Freelancer:innen sind grundsätzlich freie Mitarbeiter:innen für mehrere Unternehmen, die auf selbstständiger Basis arbeiten und ein Gewerbe (z. B. mit einer Personal-Brand) betreiben.
    Sie sind nicht angestellt, sondern führen Dienstleistungen gemäß ihrem Angebot auf Basis eines Auftrags oder Projekts aus.
    Freelancer:innen können auch Freiberufler:innen sein – es geht bei dem Begriff nur um den unabhängigen (d. h. nicht angestellten) Status.
  • Unternehmer:innen hingegen haben nicht nur eine eigene (Personal-)Brand, sondern z. B. auch eine eigene Agentur oder ein komplexeres Gewerbe, das über die ausschließliche Erstellung von Texten hinausgeht. (Wie bspw. zusätzlich Beratungen anzubieten, Vorlagen oder ein eigenes E-Book im Rahmen seines Themenbereichs zu verkaufen. Was sich im Rahmen seiner Selbstständigkeit mit der Zeit entwickeln kann und man mit einem Gewerbe komplett frei ist, es zusätzlich anzubieten).
  • Freiberufler:innen arbeiten ebenfalls selbstständig, unterliegen jedoch aufgrund deren Status einigen Auflagen (wie bspw. einer Sozialversicherungspflicht bei der KSK) und einigen Einschränkungen.
    (Ihnen ist es z. B. nicht erlaubt, etwas herzustellen oder einen Warenaustausch zu machen.)
    Ihre Tätigkeit, (die übrigens zu den sogenannten Katalog-Berufen gemäß § 18 EStG gehört und mit einer entsprechenden Qualifikation nachgewiesen werden muss), muss der offiziellen Jobbeschreibung entsprechen und zum Wohl der Allgemeinheit beitragen:
    „Die Freien Berufe haben im Allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit.“
    Im Schreibbereich können das z. B. Autoren, Lektoren, Journalisten, Übersetzer oder ähnliche Jobs sein.
    Ob deine Tätigkeit als Freier Beruf anerkannt und mit welchen Voraussetzungen er belegt wird, entscheidet dein Finanzamt (meist als Einzelfallentscheidung).
    Oft liegt diese Einzelfallentscheidung an der Bedingung, ob der Text (durch deine Dienstleistung) als künstlerisches Werk komplett erstellt wird, da dies dann unter „schriftstellerische Tätigkeit“ fällt. (Womit bspw. Lektorate oder Korrektorate ausgeschlossen wären.)
    Lass dich dazu von deinem zuständigen Finanzamt beraten, um genau zu wissen, was in deinem Fall als selbstständige:r Texter:in zutrifft.

Freelancer:in oder Freiberufler:in als Texter:in

Da man i. d. R. nicht gleich als Unternehmer:in in die Selbstständigkeit startet, gehe ich im Folgenden ausschließlich auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Freelancer:innen als Gewerbetreibende und Freiberufler:innen ein.

Auch wenn die Begriffe Freelancer (als Gewerbetreibende) und Freiberufler oft synonym verwendet werden, unterscheiden sie sich grundlegend.

Ein:e Texter:in, der:die sich selbstständig machen will, muss die Vor- und Nachteile anhand seiner:ihrer individuellen Situation abwägen.
Allerdings ist es auch möglich, jederzeit zu switchen oder beide Status gleichzeitig auszuüben.

Also, kein Stress. 😉

Gemeinsamkeiten

Da sowohl Freelancer:innen (als Gewerbetreibende) als auch Freiberufler:innen von den Vorteilen einer Selbstständigkeit, d. h. von einem eigenverantwortlichen Arbeiten, profitieren, liste ich hier zunächst einmal Gemeinsamkeiten beider Status auf:

  • Du kannst sowohl als Freelancer:in (als Gewerbetreibende:r) als auch als Freiberufler:in nebenberuflich starten und erst einmal in die Selbstständigkeit hineinschnuppern. 
    (Auch wenn ich das aus Erfahrung nicht empfehlen kann, da man sich aufgrund der vermeintlichen Sicherheit des zusätzlichen Angestelltenjobs eigentlich nur verzettelt, sich nicht wirklich auf den Aufbau seiner Selbstständigkeit fokussiert und von daher auch nicht die volle Bandbreite der eigentlich angestrebten Freiheit genießen kann. Ohne Fokus kann man sich (logischerweise) keinen Expertenstatus aufbauen und man bleibt dadurch stets nur ein Erfüllungsgehilfe, der das „halt so nebenbei macht“.  Selbstbewusstsein, Ernsthaftigkeit gegenüber seinen Zielen und ein Fokus auf eine (1!) Tätigkeit, die immer weiter ausgebaut und optimiert wird, ist jedoch grundlegend für ein Business, das einem tatsächlich den Lebensunterhalt finanziert.)
    Falls das aber trotzdem (vorerst) die für dich einzige Option ist, musst du darauf achten, dass sie jeweils nur 50 % deiner Tätigkeiten einnimmt, da du dich sonst (wie ein:e hauptberuflich Selbstständige:r) komplett selbst versichern musst.
    Zudem musst du berücksichtigen, dass bei einer gewissen Regelmäßigkeit von Aufträgen für ein und denselben Auftraggeber eine gewisse Abhängigkeit in Form von Verfügbarkeit und Exklusivität entstehen kann. Was eine nicht erlaubte Scheinselbstständigkeit wäre – EIN Auftraggeber darf nämlich nicht mehr als 83 % der Gesamteinnahmen ausmachen.
  • Falls du dich zwischen Freelancer- (als Gewerbetreibende:r) und Freiberufler-Status (noch) nicht entscheiden kannst, kannst du auch beide Status parallel ausführen und dich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit für einen Status entscheiden.
    Gleiches ist für dich auch (ohne zeitliche Beschränkung) möglich, falls dein Business sowohl eine künstlerische als auch eine eindeutig gewerbliche Tätigkeit umfasst. (Falls du z. B. freie Lektorin bist, aber auch serielle (digitale) Produkte verkaufst.)
    Das Einzige, was hierbei nicht passieren darf, ist eine „Kontamination“ beider Bereiche. Achte also darauf, dass deine freiberufliche Tätigkeit und dein gewerbliches Angebot voneinander getrennt sind und du nichts vermischst. (Bspw. würden zwei unterschiedliche Websites eine Trennung bestätigen. Ist jedoch auch immer eine Einzelfallentscheidung, weswegen eine steuerliche Beratung sehr empfehlenswert ist.)
  • Du bist für deine soziale Absicherung (Kranken-, Renten- und Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung) selbst verantwortlich, da deine Auftraggeber (anders als ein Arbeitgeber) keine Sozialabgaben übernehmen.
    Grundsätzlich sind Selbstständige übrigens nicht sozialversicherungspflichtig (Stand Mai 24).
    Falls du jedoch von der Künstlersozialkasse (KSK) (egal ob als Freiberufler oder Gewerbetreibender) als Künstler und/oder Publizist eingestuft wirst, bist du dort versicherungspflichtig. (Die KSK übernimmt dann deine Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zu 50 % – finanziert durch staatliche Beihilfe und die Künstlersozialabgabe von Unternehmen.)
    Lass dich dazu am besten direkt von der KSK beraten.
    (Häufig gestellte Fragen & Antworten findest du hier auf der Website der Künstlersozialkasse.)
  • Unternehmerisches Denken ist nötig sowie eine ordentliche Buchführung inkl. einer empfohlenen Auszahlung eines eigenen Gehalts.
    (Ich empfehle dir, ein eigenes Geschäftskonto zu führen, auch wenn es nur für Kapitalgesellschaften vorgeschrieben ist. Viele Banken erlauben keine geschäftlichen Umsätze auf Privatkonten, was zur Schließung führen kann, falls es auffällt bzw. einmal kontrolliert wird).
    Betriebskosten sind als Werbungskosten absetzbar (Arbeitsplatz, Arbeitsmittel, Weiterbildungen, … und grundsätzlich notwendige Betriebsausgaben).
    In diesem Sinne muss auch z. B. der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung (mit einer Schätzung des voraussichtlichen Umsatzes) ausgefüllt werden. Dahingehend entscheidet sich auch die potenzielle Umsatzsteuerpflicht und eine dementsprechende Umsatzsteuer-Vorauszahlung.
    Die Kleinunternehmerregelung in Bezug auf die Umsatzsteuer kann gleichermaßen von Gewerbetreibenden und Freiberufler:innen in Anspruch genommen werden.
    Zum Erhalt von Bezahlungen seiner Dienstleistungen müssen Rechnungen geschrieben werden.
    Natürlich bist du als Selbstständige:r auch komplett für dein Marketing verantwortlich.
    Präsenz ist alles. Denn, wenn niemand weiß, dass es dich gibt bzw. was du anbietest, wird dich auch keiner in Anspruch nehmen wollen, oder? 😉
  • Es muss abgeklärt werden, ob für seinen Beruf bzw. sein Gewerbe eine bestimmte Mitgliedschaft notwendig ist.
    Z. B. ist eine Mitgliedschaft bei der zuständigen IHK (als Gewerbetreibender) bzw. eine Anmeldung bei der KSK (als Freiberufler) notwendig.

Unterschiede

Okay, falls das alles für dich in Ordnung ist und du dich nun für einen Status, Freelancer:in (als Gewerbetreibende:r) oder Freiberufler:in als Texter:in, entscheiden willst, können dir folgende Unterscheidungsmerkmale einen Wink in deine Richtung geben:

  • Als Freelancer:in (als Gewerbetreibende:r) bist du aus steuerrechtlicher Sicht ein Gewerbetreibender, als Freiberufler:in ein:e Selbstständige:r eines Katalogberufs.
    Als Freelancer:in musst du beim Gewerbeamt ein Gewerbe anmelden, dich für eine Unternehmensform entscheiden, dementsprechend Gewerbesteuer bezahlen, je nach Umsatz und Unternehmensform eine EÜR (als Kleinunternehmer) oder Bilanz (mit doppelter Buchführung) erstellen, evtl. eine Umsatzsteuer-ID-Nummer beantragen (nicht als Kleinunternehmer) und auch deine persönliche Einkommenssteuer (über das an dich ausgezahlte Gehalt deines Gewerbes) machen. (Du bist einkommenssteuerbefreit bis zu einer Grenze von aktuell 9.744 €.)
    Für die Gewerbesteuer gilt: 3,5 % deines Gewerbeertrags + Gewerbesteuerhebesatz gemäß der Gemeinde, in der du bzw. dein Gewerbe gemeldet ist. (Mindestens beträgt dieser Gesamtsatz 7 %, im Durchschnitt 15 % deines Gewerbeertrags.) Allerdings gilt für Einzelunternehmen und Personengesellschaften ein Freibetrag von 24.500 €. Was übrigens ein Freibetrag ist (keine Freigrenze), d. h. dieser Betrag wird bei der Berechnung immer abgezogen. (Noch mehr Infos zu einer exakten Berechnung erhältst du hier.)
    Als Freiberufler:in musst du deine Tätigkeit dem Finanzamt melden, deinen Beruf anerkennen lassen, dich bei der KSK anmelden, eine Steuer-ID beantragen (falls noch nicht vorhanden) und eine jährliche Einkommenssteuererklärung sowie eine einfache EÜR abliefern. (Du bist einkommenssteuerbefreit bis zu einer Grenze von aktuell 9.744 €.)
  • Als Freelancer:in (als Gewerbetreibende:r) musst du dich komplett selbst versichern. 
    (Überprüfe jedoch, ob du mit deiner Tätigkeit unter die Kategorie „Künstler und/oder Publizist“ und damit gemäß Künstlersozialversicherungsgesetz unter die Versicherungspflicht der KSK fällst.)

Fazit & Entscheidung Pro oder Kontra „Freelancer:in (als Gewerbetreibende:r) oder Freiberufler:in als Texter:in“ anhand meiner eigenen Story

Zusammenfassend muss ich sagen, dass sich dies wirklich alles andere als easy anhört.
Ganz besonders, wenn man erst startet. I know.

Ich persönlich bin als Texterin mit einem Kleingewerbe gestartet, um mich mit den ganzen Bedingungen sowie der notwendigen Bürokratie und Steuerangelegenheiten vertraut zu machen.

Deutschland macht es Gründer:innen nicht wirklich einfach.
Aber als Kleingewerbetreibende:r bist du zumindest von so einigen Dingen befreit, du hast z. B. eine einfachere Rechnungsstellung und Buchhaltung (keine Umsatzsteuerberechnung, einfache Buchführung und nur EÜR).

Da ich Größeres vorhatte und mich vor allem in Bezug auf das, was ich vorhatte, nicht einschränken wollte, hab ich mich gleich von Anfang an ausschließlich mit einem Gewerbe beschäftigt und für mich einen Freiberufler-Status grundsätzlich ausgeschlossen.
(Mit Korrektoraten, die ich anbieten wollte, wäre es ohnehin schwierig gewesen, als Freiberuflerin eingeordnet zu werden.)

Aufgrund des immer komplexer werdenden Bürokratieaufwands, leider vielen rechtlichen Grauzonen (wie bspw. die nicht eindeutige Einordnung meines geplanten Business) und meiner dann wenig später folgenden Abmeldung aus Deutschland habe ich mich letztlich für eine Anmeldung eines Gewerbes in einem anderen Land entschieden.
Wodurch ich einerseits als Digitale Nomadin mehr steuerliche Freiheiten habe und auch einen sehr viel geringeren Buchhaltungsaufwand.
Das ist aber ein anderes Thema … 😉

In meiner privaten Facebook-Gruppe befinden sich übrigens Texter:innen sowohl Freelancer:innen als Gewerbetreibende als auch als Freiberufler:innen, die sich dort austauschen und gegenseitig inspirieren.

Komm zu uns und erfahre, wie du dir deine eigene Personal-Brand aufbaust und welche großartige Möglichkeiten du damit ganz ohne Low-Budget-Plattformen und Kaltakquise hast.

Nämlich für nachhaltigen Erfolg auf ganzer Linie.

Ich freu mich auf dich!

Mindset-Fehler, die Texter:innen scheitern lassen

Tasse „Like a Boss“ versus Mindset-Fehler als Texter:in

… oder:
Warum dir dein Hirn oft einen Strich durch die Rechnung macht.

Oder auch:
Die Mindset-Ohrfeige aka Watschen,
die du vielleicht gerade ganz dringend brauchst. 😉

Vor ein paar Tagen hab ich einen super inspirierenden Artikel einer meiner Lieblings-Autoren gelesen, der für mich einfach mindblowing war.

Und zwar über Tipps gegen Mindset-Fehler, die ich in diesem Artikel für (angehende) Schreibtalente mit meinen eigenen Erfahrungen gespickt „übersetzen“ will.

Mindestens genauso mindblowing, versteht sich. 😉

Warum bzw. wann solltest du weiterlesen?

  • … wenn du das Gefühl hast, momentan irgendwie nicht weiterzukommen
  • … wenn du nicht weißt, warum gerade so vieles einfach nicht klappen will
  • … wenn du einfach nur frische Inspiration & Motivation haben willst
  • … oder wenn du wissen willst, warum du einfach immer wieder (vermeintlich) failst

Du bist in jedem Fall damit nicht allein, das steht schon mal fest.
Selbst, wenn jeder Punkt auf dich zutrifft.
I’ve been there.

Wenn du dich übrigens mit anderen Texter:innen darüber austauschen willst, ist meine private Gruppe für Texter:innen auf Facebook der richtige Ort dafür!
Schau einfach mal vorbei und hol dir Unterstützung und Inspiration von Gleichgesinnten!

Lass uns jetzt aber erst einmal die potenziellen Mindset-Fehler als Texter:in anschauen, die dich scheitern lassen können:

Mindset-Fehler als Texter:in # 1:
Wenn du nur mit der Masse mitschwimmst, wirst du untergehen

„Society everywhere is in conspiracy against the self-reliance of every one of its members.”
Ralph Waldo Emerson

Will heißen, wenn du dich immer jedem (oder auch nur einem) anpassen willst, um brav „mitzuschwimmen“, wirst du nicht aus der Masse herausstechen.

Genau das ist aber für eine:n Texter:in entscheidend:
ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, eine Positionierung bzw. Nische und eine darauf zugeschnittene Zielgruppe.

Inspiration und Vorbilder zu haben, ist zwar gut, aber nicht als Copycat.

Apropos, wenn dir die ganzen Begriffe à la Mindset, Copycat etc. noch eher Stirnfalten ins Gesicht drücken, empfehle ich dir mein Onlinebusiness-Wörterbuch für Texter:innen, das du kostenlos zum Abonnement meiner WordsWeekly für 0,- € erhältst.
Hol’s dir gleich HIER und leg’s dir unters Kopfkissen!

Weiter im Text:

Texter:innen mit Bauchläden können zudem zwar unglaublich „busy“ sein, ganz besonders auf Freelancer-Plattformen.

Dies wird sie aber nicht erfolgreich und schon gar nicht ein Business mit einer herausragenden Personal-Brand aufbauen lassen.

Es wird sie eher in den Burnout führen.
True story.

Um als Texter:in wirklich erfolgreich zu sein, MUSST du aus der Masse herausstechen.

Vor allem, um höhere Preise als Expert:in zu rechtfertigen, die dein Leben hauptberuflich finanzieren können.

Qualität über Quantität.

Und du musst genau das hinausschreien und z. B. mit (Content-)Marketing „okay sein“.

Du musst dich im Endeffekt als Expert:in für deine Positionierung bzw. Nische positionieren.

Wenn du nur mit der Masse mitschwimmst, bist du nur ein weiterer Fisch im ohnehin schon völlig überfüllten Goldfischglas.

Ein Goldfischglas mit Low-Budget-Texter:innen, Low-Budget-Aufträgen und Low-Budget-Kunden.

Sei kein Goldfisch, sei ein schillernder Koi, mindestens!

Mindset-Fehler # 2:
Ohne Konsistenz und Geduld wirst du scheitern

Vielleicht suggerieren dir ein paar Facebook-Ads für schwammige MLM- oder „Get-rich-quick“-Angebote etwas anderes.
Aber du wirst als Freelance-Texter:in leider nicht über Nacht erfolgreich werden. Punkt.
Auch nicht in ein paar Wochen.
Vielleicht noch nicht einmal in ein paar Monaten.

Aber du hast mit einer überzeugenden Personal-Brand großes Potenzial, dies mit viel Durchhaltevermögen zu erreichen!

Dafür braucht es halt nur mehr, als einfach eine Website online zu stellen und ein paar Akquise-E-Mails zu schreiben.

Ganz besonders, wenn du dich für die Marketing-Strategie des nachhaltigeren und authentischeren Content-Marketings entschieden hast, musst du am Ball bleiben und darfst dein Vertrauen in die Sache nicht verlieren.

Sieh den Aufbau deiner Personal-Brand nicht als Nebenerwerb, „was du halt jetzt mal ausprobierst und schaust, was dabei rauskommt.“

So wird es nämlich nicht funktionieren.

Absolut verständlich, denn Kunden wollen nicht für irgendeinen hingerotzten Text bezahlen, der keiner Leidenschaft für die Sache entspringt.

Sie wollen
a) einen Spezialisten
und b) jemanden, der ihnen die beste Lösung für sie bringt
sowie c) jemanden, der für ihr Thema mindestens genau so brennt wie sie selbst.

In diesem verlinkten Artikel findest du übrigens noch mehr zum Thema, warum auch du dafür unbedingt eine Positionierung bzw. Nische brauchst.

Mindset-Fehler als Texter:in # 3:
Wenn du denkst, dass Content-Marketing Zeit- und Geldverschwendung ist, wirst du langfristig scheitern

Ein altes Sprichwort besagt: Nichts im Leben ist umsonst, nur der Tod.

In der westlichen Hemisphäre wird das sehr oft monetär ausgelegt und führt irgendwann sogar zur Überzeugung, dass alles, was umsonst (also kostenlos) ist, nichts taugt.

Daneben besteht (leider) auch noch die Überzeugung, dass man, um zu verkaufen, hart dafür arbeiten müsste.

Ja, selbstständig zu sein, IST hart.
Aber nicht das Verkaufen an sich.

Denn jemand, der seine Dienstleistung oder sein Produkt hart anpreisen muss, hat eigentlich schon verloren.
(Oder hast du jemals einen Apple-Werbespot im Fernsehen gesehen? …)

Überleg selbst:

Kaufst du lieber etwas, das du unbedingt willst, weil es xy macht, yz davon erzählt hat und auch xyz tatsächlich schöner/dünner/jünger gemacht hat?

Oder lieber das, von dem dir der Callcenter-Agent eingeredet hat, dass du, wenn du jetzt nicht zuschlägst, es für immer bereuen wirst – obwohl du vor dem Anruf nicht einmal einen Piep darüber gehört hattest?

Heute geht Verkaufen anders.

Google mal „Permission-Marketing“.
Das ist authentisches und ehrliches Verkaufen.
Ohne aggressives oder nerviges Überzeugen.

Und eben genau das ist auch Content-Marketing.

Besonders easy in den heutigen Social-Media-Zeiten.

In a nutshell:

  • Du schreibst über das, was dich und dein Business ausmacht, wofür du stehst, welche Erfahrungen du damit hast und welchen Mehrwert du darin für dich und andere siehst.
  • Du erzählst dazwischen auch immer wieder von deiner Dienstleistung und wartest geduldig auf deine Traumkund:innen, die im Durchschnitt siebenmal mit dir und deinem Angebot in Kontakt gekommen sind.
  • Diese Traumkund:innen kommen auf dich zu, nicht andersrum, und wollen inspiriert und freiwillig(!) deine Hilfe – weil ihnen gefällt, was du in deinem Content-Marketing präsentierst.

Hammer, oder?

Mindset-Fehler # 4:
Im stillen Kämmerlein wirst du scheitern

Und das gilt nicht nur für die Ideen, die du dort akribisch ausgearbeitet, aber dann tief in der Schreibtischschublade vergraben hast.

Das gilt auch für dein Business generell, wenn du Angst hast, dich und deine Dienstleistungen, also das, mit dem du andere unterstützen kannst, zu zeigen.

Sorry, aber bei Online-Businesses gibt es eben i. d. R. kein Büro oder keinen Shop, in dem du dich und dein Angebot präsentieren kannst.

(Für die meisten ist aber eben genau DAS der Vorteil schlechthin. 😉 )

Wenn du also deine Personal-Brand nicht  p e r s ö n l i c h  präsentierst, ist es keine Personal-Brand mehr.

Wenn deine Personal-Brand kein Gesicht hat, weil dir vielleicht „das ganze Facebook- und Instagram-Trara“ zu blöd ist, ist sie keine Personal-Brand.

Sorry, aber diesen Glaubenssatz musst du überwinden – sonst ist eine Personal-Brand leider nichts für dich.

Pst!
Content-Marketing funktioniert übrigens auch für introvertierte und eher schüchterne Texter:innen!

  • Klar ist es noch authentischer, wenn du dich auch über bewegte Medien, d. h. in Videos oder Storys, zeigst – generell kannst du deine Persönlichkeit aber auch einfach über das Medium zeigen, das für Kund:innen letztendlich am relevantesten ist: deine Texte!
  • Nicht jede:r Texter:in ist auch automatisch ein geborener Speaker!
    Videos zu machen, kann man aber auch lernen und langsam damit warmwerden.
    Und irgendwann ist es sogar wie Fahrradfahren. 😉
  • Ganz besonders Kaltakquise wird durch Content-Marketing obsolet:
    Denn das, was für potenzielle Kund:innen zählt, ist dein Content – egal ob Text oder Video.
    Drück dich und deine Personal-Brand so aus, wie du dich am wohlsten fühlst.
    Auch als eher introvertierte Persönlichkeit.

Mindset-Fehler als Texter:in # 5:
Folge einem einzigen Plan mit Scheuklappen gegenüber dem großen Ganzen und du wirst scheitern

Ja, das Internet ist überwältigend – ganz besonders ist es mittlerweile gepflastert mit Möglichkeiten, von denen du oft nicht gleich erkennst, welche die „richtige“ ist.

Dieses überwältigende Gefühl kann dich lähmen und dich dann entweder in Entscheidungszweifeln ertrinken oder auch einen bestimmten Weg wählen lassen … mit dem du dann aber trotzdem unglücklich sein kannst.

Ja, ich bin Mentorin & Beraterin für Texter:innen und habe einen Weg für mich und Gleichgesinnte gefunden, der in meinen Augen eine:n authentische:n, erfolgreiche:n und ja, auch glückliche:n Texter:in aus dir machen kann.

Aber ich hab weder die Weisheit mit dem Löffel gefressen, noch bin ich ein allwissender Guru, der DEN Weg zum Erfolg gefunden hat.

Nein, ich hab eine MÖGLICHKEIT gefunden, die dir gefallen kann oder nicht.
Die zu dir passen kann oder nicht.
Die dir zum Erfolg verhelfen kann oder auch nicht.

Ja, was denn nun??

Halte die Augen offen und orientier dich an dem, was mit deinen Überzeugungen, deinen Werten und deiner Persönlichkeit am besten harmoniert.
(Aus mir wird auch der beste Coach keine zweite Vanessa Lau machen. Das passt einfach nicht zu mir und das ist aber auch völlig in Ordnung.)

Halte die Augen offen und lass dich inspirieren, bis du den Weg gefunden hast, der zu dir und deiner Persönlichkeit passt. Es gibt aber nicht den EINEN Weg und du MUSST gar nichts. (Nur bitte die eben erwähnten Mindset-Fehler vermeiden. 😉 )

Fazit zu Mindset-Fehlern als Texter:in:

Dein Mindset ist die entscheidende Zutat für deine erfolgreiche Selbstständigkeit.

Nicht erfolgreich in den Augen anderer, was dir vielleicht deine Familie oder deine Freunde eintrichtern wollen oder an was du dich verschwommen aus einer BWL-Vorlesung erinnerst.

Erfolgreich für DICH und DEIN Leben.

Und ja, Mindset ist auch alles andere als nur esoterisches Blabla, Beratersprech oder gar Humbug.

Dieses Mindset als Texter:in zuzulassen, ist die entscheidende Verantwortung, die jede:r Selbstständige eingehen sollte.

Im Endeffekt ist es das einzige Muss, das dich durchhalten lässt.
Scheitern lässt.
Aber auch die Krone rücken und wieder aufstehen lässt.

Den besten Start für diese so notwendige Basis für den Aufbau deiner Selbstständigkeit über alle Hindernisse und Stolpersteine (die kommen werden) hinweg meisterst du mit einem starken Mindset.

Nimm diesen obligatorischen Meilenstein also am besten von Anfang an, aber spätestens jetzt in die Hand und überlass deinen nachhaltigen Erfolg nicht (mehr) dem Zufall oder irgendeiner Hoffnung.

Hol dir in der „Master dein Mindset“-Class die Gedankenwerkzeuge, die du für ein starkes und selbstständig denkendes Mindset brauchst – und nach denen dein Kopf schon schreit.

Als optimalen Start in deine in Zukunft erfolgsgebrandete Selbstständigkeit als Texter:in – für dein stärkstes Mindset als Basis und ein nachhaltig erfolgreiches Business als Texter:in.

Apropos Krönchen rücken:
In diesem verlinkten Blogartikel findest du 10 schnelle Aha-Momente gegen Zweifel als Texter:in.

Ein Arschtritt von mir persönlich kann natürlich die besten Wunder wirken. 😉

Halte in jedem Fall die Augen offen – du wirst DEINEN Weg finden – glaub an DICH.
Ich tu’s schon! 😉