Deine starke Markenstimme =
Das Must-Have erfolgreicher Texter

Markenstimme aka Brand-Voice als Texter

Wenn du den Begriff „Branding“ hörst, woran denkst du dann als Erstes?

Let me guess: Farben, Schriften, Logos?
Also alles, was eine Brand halt visuell ausmacht.

Aber wusstest du, dass es noch ein Branding-Element gibt, das erst mal rein gar nichts mit dem Look deiner Marke zu tun hat und dennoch genauso, wenn nicht sogar wichtiger als alles andere ist?

You already know it – die Rede ist von deiner Brand-Voice.

Gerade als Texter:in wiegt der Stellenwert deiner Markenstimme unglaublich schwer.

Darum erwartet dich im heutigen Artikel die ultimative Overview zu dem Thema.
Am Ende des Beitrags weißt du, was eine klar definierte Brand-Voice ausmacht und warum sie für dein Business absolut unabdingbar ist.

Außerdem erhältst du von mir den exklusiven Zugang zu meinem 5-Schritte-Guide für eine starke Markenstimme als Texter:in.
So kannst du das neu erlernte Wissen sofort praktisch für dein eigenes Texter-Business umsetzen.

Okay, lass uns keine weitere Zeit verschwenden – let’s get into it!

First things first: Was genau ist eigentlich eine „Markenstimme“?

Wie bereits erwähnt, ist die Stimme einer Marke ein wesentlicher Teil ihrer Branding-Bühne.

Bleiben wir bei dieser Metapher, dann ist sie der Direktor des großen Theaterstücks.
Sie gibt den Inhalt und die Richtung vor.

Konkret bedeutet das also:
Deine Markenstimme definiert, welche Kernwerte und Ziele du mit deiner Arbeit als Texter:in verfolgst.

Sie ist das „WAS“.

Dabei verändert sie sich im Übrigen nicht, sondern agiert stets wie das Fundament, mit dem deine Marke felsenfest steht – bei Vernachlässigung aber auch gnadenlos in sich zusammenfällt.

Sicher haben sich nun bereits ein paar deiner mentalen Fragezeichen zum Thema Markenstimme aufgelöst.

Dennoch möchte ich im nächsten Schritt einen weiteren Begriff aufgreifen, der thematisch ein enger Verwandter ist und immer wieder für Verwechslungen sorgt.
Dieser ist zwar fester Bestandteil einer Brand-Voice – aber eben nicht die Markenstimme selbst per Definition.

Vielleicht kannst du dir schon denken, worauf ich gerade anspiele.
Which is, precisely, the following question:

Brand-Voice vs. Brand-Tone: Worin liegt der Unterschied?

 That’s right, der umtriebige Übeltäter, den ich meine, ist der Markenton.

Ist das der eifersüchtige kleine Bruder, der sich für die Markenstimme ausgibt, um die Lorbeeren seiner großen Schwester einzuheimsen?
Not really.
Wenn wir es nämlich ganz genau nehmen wollen, ist dein Brand-Tone deine tatsächliche Stimme.

Verwirrend as hell, I know.
Genau deswegen denken viele von uns anfangs ja, dass Brand-Voice und Brand-Tone exakt dieselbe Kiste sind.

Dem ist allerdings nicht so.
Die beiden agieren auf deiner Brand-Bühne im Kanon als unverzichtbare Mitwirkende.
Doch sie unterscheiden sich in ihren wesentlichen Eigenschaften und gelten so als zwei individuelle Brand-Voice-Elemente.

Brand-Tone vs. Brand-Voice

Wenn deine Markenstimme der Direktor des Theaterstücks ist, dann repräsentiert dein Markenton die Schauspieler, die dem vorgegebenen Skript Emotionen und somit greifbar Leben einhauchen.

Dein Brand-Tone ist das „WIE“ deiner Marke.

Im Gegensatz zur Brand-Voice ist dein Ton nicht in Stein gemeißelt, sondern je nach Plattform und Situation anpassbar.

Keine Sorge – du bekommst auch noch konkrete Beispiele von mir.
Aber hier sind für den Überblick noch mal die 2 wichtigsten Unterscheidungen zwischen Markenstimme und Markenton grafisch zusammengefasst:

Brand-Voice vs. Brand-Tone

Gotcha! Und warum brauche ich jetzt gerade als Texter:in unbedingt eine klar definierte Markenstimme?

Let’s get it straight:
Jedes Unternehmen sollte seine Stimme kennen.

Sinn und Zweck einer festgelegten Brand-Voice ist nämlich nicht nur, dass sich geschriebener und gesprochener Content nice anhört.

Da deine Markenstimme als Texter:in so eng mit deinem Warum – also deiner Purpose – zusammenhängt, trägt sie einen fundamentalen Wert.
Und somit hat eine starke Stimme eben auch starke Auswirkungen.

Positive Effekte und Vorteile, die dir eine klar definierte Markenstimme einbringt, sind unter anderem:

  • Wiedererkennungswert durch das ständige Aufgreifen derselben Themen und Messages (aka Content-Säulen)
  • zusammenhängender und verlässlicher Content

… daraus ergeben sich dann:

  • das Vertrauen deiner Audience (aka Zielgruppe)
  • Nischen- bzw. Expertenstatus

Als Texter:in bist du eine Personal-Brand.

Erstens vermarktest du also dich selbst.
Sprich: Deine Lebensaufgabe sowie deine persönlichen Werte und Ziele spielen auch im Business-Kontext eine enorme Rolle.
Wenn deine Personenmarke mit deiner Person nicht harmoniert, entsteht dadurch eine Brand, die sich ziellos, unehrlich und unstimmig anfühlt.
Du wirst dann tendenziell eher Leute anziehen, die charakterlich nicht zu dir passen und somit die Zusammenarbeit für beide Seiten erschweren.

Zweitens vermarktest du deine Kunst mit Worten.
Dein Talent dafür, aus willkürlichen Aneinanderreihungen von Buchstaben ein zusammenhängendes, lese-würdiges Werk zu erschaffen.
Wenn du es als Wortkünstler:in aber nicht schaffst, für deine eigene Brand sinnhaften, bedeutsamen Content zu formulieren – wie können potenzielle Kunden dann das nötige Vertrauen darin aufbauen, dass du genau das für sie erreichst?

You get my point, right?

Also. Jetzt, wo wir die Basics down haben, wäre es natürlich interessant zu erfahren, wie eine erfolgreich wirksame Markenstimme im realen Beispiel denn aussieht.

Say no more, I got you covered.
Hier sind für dich …

2 Beispiele starker Markenstimmen

Beispiel Nummer 1 ist ein absoluter Big Player, den du definitiv kennst. Die Rede ist von …

Nike

 Das Beispiel mag mittlerweile etwas overused erscheinen, aber der Witz an der Sache ist ja:
Gerade weil Nike als eine der global erfolgreichsten Brands ganz oben mitspielt, wird das Unternehmen immer wieder als Exempel präsentiert.
Mir war es außerdem wichtig, eine Marke vorzustellen, bei der ich selbst einkaufe, weil ich sie aufrichtig feier.

But to get to the point:
Inwiefern hängt der Riesenerfolg von Nike nun mit dessen Brand-Voice zusammen?

Nike hat eine klare Vision:
Du kannst alles schaffen, was du dir vornimmst, und alles sein, was du willst.

Die Marke steht für (Willens-)Stärke und Selbstbewusstsein.
Aber auch für Inklusion. Mit ihrem weltweit bekannten Slogan „Just Do It“ richtet sie sich nämlich an jeden Zuschauer – unabhängig davon, an welcher Stelle sich dieser gerade auf seiner Fitness-Journey befindet.

Diese Themen und Werte vermittelt Nike mithilfe simpler und dennoch kraftvoller „to-the-point“-Formulierungen.
Ganz im Einklang mit der Core-Message: „Nicht lang schnacken, einfach machen.“

Nikes Tonalität ist dabei – ebenfalls im Sinne einer Fitness-Marke – hoch motivierend und dynamisch.

Um Zweifel oder Rückschläge zu besänftigen, erlaubt sich der „Active-Wear“-Riese aber auch mal einen verständnisvollen Ton.
So à la „kein Weg gleicht dem nächsten und nicht jeder Tag muss ein Win sein.“

Wie auch immer Nike zu seinen Fans spricht, eines tut diese Weltmarke dabei jedes Mal: inspirieren.

Und so triggert es bei seiner Audience genau die Emotionen, die diese von der Couch in die Laufschuhe befördert.

Das zweite Beispiel befindet sich bekanntheitsgradmäßig vielleicht noch nicht auf McDonalds-Level, aaaaber – wie könnte ich dir lang und breit die heilige Brand-Voice-Bibel runterbeten und mich dann nicht mit meiner eigenen auf die Bühne trauen?
So here’s how I’m doing it:

Bumblebeebrain

Meine Brand steht für Authentizität, Akzeptanz und dem Mut, mit deiner Andersheit herauszustechen.
Meine Kernthemen und -werte greife ich in meinem Content immer wieder auf, indem ich z. B. persönliche Storys erzähle.
Gelegentlich fordere ich gängige Ansichten in meiner eigenen bzw. der Bubble meiner Zielgruppe heraus.
Ich fluche in meinen Texten.

Warum all das?
Weil ich auch als Mensch so bin und radikale Ehrlichkeit eben mein Ding ist.

Durch meine oft humorvolle, gerne gewagte und gleichzeitig empathische Art erreiche ich auch mein übergeordnetes Brand-Ziel.

Ich inspiriere meine Audience dazu, unentschuldigt zu sich selbst zu stehen.
Auch mal gegen den Strom zu schwimmen, wenn diese Richtung nun mal mit ihrer Personal-Mission übereinstimmt.
Gegen die Angst vor Ablehnung.
Gegen das Risiko, dann vielleicht langsamer ans Ziel zu kommen als solche, die sich ausschließlich auf die Safe Bets der Marketing-Welt verlassen.

Menschen kommen auf mich zu, weil sie keinen Bock mehr haben, sich für ihr Business zu verstellen.
Sie wollen authentische, emotional catchy geschriebene Texte, die ihre Wunschkunden-Matches auf eine unverfälschte Art anziehen.

Alles, was du zum Thema Brand-Voice wissen musst und wie eine starke, erfolgreiche Markenstimme in der Praxis aussieht.
Theoretisch könnten wir hier bereits den Cut machen.

Aaaber du bist nicht hier, weil dich nur die Theorie interessiert, am I right?

Du denkst dir: „Schön und gut. Und wie komme ich jetzt zu einer Brand-Voice für meine eigene Marke, die mir in der völlig übersättigten Texterbranche Gehör verschafft?“

I hear ya!
Und deshalb folgt nun der versprochene Brand-Voice-Guide, der dich von einer losen Idee zum konkreten Konzept führt.

Verfolge diese 5 Schritte, um deine eigene Markenstimme zu finden und dir mit deinem Texter-Business einen Namen zu machen: 

1.     Definiere die Grundpfeiler deiner Marke

Notiere dir dazu jeweils 1 bis 3 deiner persönlichen Kernwerte und/oder branchenrelevanten Experten-Kernthemen.
Dir liegt vielleicht mehr am Herzen, aber entscheide dich hier für eine kleinere Auswahl, auf die du im Business-Kontext den Fokus legen möchtest.

Möglicherweise spielt Teamgeist in deinem Privatleben eine große Rolle.

Deine Zielkunden sind allerdings kreative Small-Business-Owner und diese identifizieren sich z. B. eher mit deinem Sinn für Innovation und dem Wert, den du der Qualität deiner Arbeit zuordnest.

2.     Add some personality

 Mach dir ein klares Bild darüber, wer du als Mensch bist.

Wir erinnern uns: Als Texter:in vermarktest du dich selbst.
Deine Kernwerte sind nur eine von vielen deiner Facetten.

Wie materialisiert sich deine Essenz nach außen in deiner Art?

Bist du eher extrovertiert oder in dich gekehrt?
Verbringst du deine Freizeit in Büchern, mit dem Pinsel in der Hand oder powerst du dich zweimal die Woche beim Handball aus?
Liebst du alles, was bunt und schrill ist, oder magst du’s lieber schlicht?

Erlaube deiner Zielgruppe nicht nur auf reiner Werte-Basis, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene mit dir zu connecten.

Mache dir also auch hier eine stichwortartige Liste von Begriffen, die dich als Privatmensch beschreiben.

Anschließend filterst du heraus, was davon in dein Business einfließen kann und was gerne privat bleiben darf.

3.     Wähle deine Plattform(en) und Kommunikationswege 

Wie du jetzt als frischgebackener Brand-Voice-Expert weißt, darf und soll sich deine Tonalität auf einem Spektrum bewegen.

In einem YouTube-Video wirst du dich anders anhören als in einem Newsletter-Beitrag.
Einen kurzen und knackigen Info-Post auf Insta lieferst du in einer anderen Würze als einen langatmigen Blog-Beitrag.

Schreibe dir also einmal alle Plattformen auf, die du nutzt, um mit deiner Audience zu kommunizieren.
Das ist die Basis für den nächsten Schritt.

4.     Lege fest, wann du welchen Ton anschlägst 

Zugegeben: Dieser Schritt darf mit einem Augenzwinkern in Form einer gewissen situationsbedingten Entscheidungsfreiheit genossen werden.

Ich persönlich nutze aktuell primär Instagram und gehe da sehr intuitiv vor.
Wenn du aber auf mehr als einem Weg mit deinem Publikum sprichst, solltest du klar festlegen, auf welche Art du dich jeweils ausdrückst.

Um also nicht komplett planlos an diesen Schritt ranzugehen, empfehle ich dir auch hier – you guessed it – eine weitere Auflistung.

Diesmal notierst du dir für 2 bis 3 Grundstimmungen, die dein Content ausstrahlen und erzeugen soll, passende Adjektive.

Willst du deine Leute zu etwas motivieren, könntest du dir bspw. Tone-Pointer wie „heiter“, „inspirierend“ oder „aktivierend“ vermerken.

5.     Lock down the Always’ and Never’s 

Denk mal zurück an Nikes Slogan. Das ist Wiedererkennungswert in seiner höchsten Form.
Du brauchst als Texter:in nicht unbedingt eine einzelne Catchphrase, aber du solltest das Stilmittel der Wiederholung definitiv für dich nutzen.
So auch die klare Ausgrenzung.

Im Klartext: Welche Expressionen verwendest du jeden Tag, was predigst du deiner Gefolgschaft nonstop und welche Aussagen würden dir hingegen never ever über die Lippen laufen?
Analysiere hier einmal sowohl deinen eigenen als auch den Sprachgebrauch deiner Zielgruppe.

  • nutze verbale Überschneidungen, um die Connection zwischen dir und deinen Menschen zu stärken
  • wiederhole bestimmte Worte oder Sätze immer wieder, um dich so mit genau diesen Ausdrücken in die Köpfe deiner Audience zu bringen
  • vermeide es, Verwirrung zu stiften, indem du aus dem Nichts Worte verwendest, die nicht im Einklang mit dir und deiner Brand stehen

Sobald du diese 5 Core-Komponenten für dich und dein Texter-Business gründlich ausgearbeitet hast, solltest du das Ganze übersichtlich an einem Ort zusammenfassen.

Et voilà: Dein hauseigener Brand-Voice-Guide hat soeben das Licht der Welt erblickt!

Nun dürfte sich der Wolkenhimmel für dich klären.
Jetzt ist dir absolut klar, welche Mission du mit deiner Brand sowohl für dich als auch für deine Kunden verfolgst.
Du wirst sehen, aus welchen Charakteristiken, Stimmungen und Themen sich dein einzigartiger Brand-Voice-Mix zusammenfügt.

Plötzlich weißt du, was dich im meilenweit tosenden Texter-Meer einzigartig macht, und kannst nun genau das aktiv promoten.

Somit lenkst du schlussendlich die Aufmerksamkeit genau der Leute auf dich, die dir deine Texte wie Wilde aus den Händen reißen und jeden Satz aus deiner Feder bis in den Himmel loben werden.

You just wait and see.

Fazit

Das Thema hat dich jetzt komplett „gecatched“, aber du wünschst dir doch noch ein bisschen mehr Reallife-Input, bevor du dich an den Guide setzt?

Dann scheu dich nicht, dich beim Finden, Etablieren und Stärken deiner Markenstimme von anderen inspirieren zu lassen.
Das hilft ungemein dabei, in die Umsetzung zu kommen – so war’s zumindest auch bei mir.

Once you’re all set, solltest du deine authentische Markenstimme als Texter:in im Idealfall aber nicht nur random in die Onlinewelt hinausschreien.

Für das zielgerichtete Einsetzen deiner Brand-Voice kann ich dir die Philosophie und Herangehensweise meiner persönlichen Hype-Woman ans Herz legen:
Mit der Unterstützung von Sandra wirst du deine Message mit Plan und einer smarten Strategie an den richtigen Orten platzieren. Damit sie von deiner Zielgruppe wirklich gehört wird!
Für dein bestes Marketing ­– zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Texter:innen und damit die ideale Anlaufstelle für dich.

Alright, I’m out for now. Just one more thing:
Don’t forget to continue keepin’ it real.

Asé, the Bee.

Content-Marketing als Texter:in mit Boost?
Gastbeitrag ahoi!

Gastbeitrag im Team als Boost für Content-Marketing

Bock auf Marketing, das sich nicht wie Werbung, sondern wie Inspiration anfühlt?

Ein Marketing, das sich für dich als Texter:in nicht nur perfekt mit deinen Skills (jaha, schreiben 😉 ), sondern auch mit deinen Workflows effizient verbinden lässt?

Und ein Marketing, das via einen Gastbeitrag von dir deine Meinung und Sichtweise als Expert:in sogar mit doppeltem Feuerwerk pusht?

All das erreichst du mit Content-Marketing.
Alles andere als nervige und ineffiziente Kundenakquise.

Content-Marketing ist also nicht einfach nur der neueste Schrei, um authentisch (also ohne marktschreierische Kaltakquise) auf sich aufmerksam zu machen.
Es ist die Marketingform für Texter:innen, um seine Skills mit seiner Message und seinem Angebot in der perfekten Kombination in die Welt hinauszuschreien.

Mehr Infos zu deinen Benefits als Texter:in mit Personal-Brand & Content-Marketing und wie Kundenakquise dann fast von ganz allein passiert, haben wir übrigens in diesem verlinkten Artikel zusammengefasst.

Was du bei deinem Blick übern Marketing-Tellerrand nicht außer Acht lassen solltest?
Andere Bühnen, und zwar mit einem Gastbeitrag.
Ganz besonders, wenn du selbst noch keine großartige Reichweite oder noch keinen eigenen Blog hast.

Gastbeiträge als Marketing für dich als Expertentexter:in sind eine großartige Chance, um den Flächenbrand deiner Message so richtig auflodern zu lassen.

Natürlich aber nicht einfach ins Blaue hinein und auch nicht komplett random irgendwie und irgendwo.

Damit ein Gastbeitrag dein Content-Marketing als Texter:in wertvoll unterstützt und nicht nach hinten losgeht, hilft dir dieser Blogartikel.
Und zwar von der Idee, über die Planung bis hin zur Veröffentlichung & Vermarktung.

In a nutshell geht es in diesem Beitrag um 10 + 1 folgende Elemente für erfolgreiche Gastbeiträge:

Let’s get started!

Wofür sind Blogartikel & Gastbeiträge eigentlich da?
Eine kleine Lobrede an die authentischste Marketingform der Zukunft

Heutzutage gibt es unglaublich viele bunt gemischte Möglichkeiten, Reichweite zu bekommen und deine Dienstleistungen unters Volk (aka deine Zielgruppe) zu mischen.

Kaltakquise ist dabei eine Möglichkeit, die jedoch auf eine kalte Zielgruppe trifft und damit leider so gar nicht ins Herz.
Oft geht das Ganze sogar komplett nach hinten los.
Zu Recht. Perlen vor die Säue.

Generell kannst du Reichweite via 3 Wege erhalten:
organisch, über bezahlte Anzeigen (Ads) oder via Kaltakquise-Nachrichten.

Anzeigen auf bspw. Social Media sind jedoch teuer (Google-Ads sogar noch teurer), aufwendig und definitiv kein guter Weg, um zu starten und erste Traumkunden als Texter:in anzuziehen.
Kaltakquise ist daneben nicht nur unglaublich nervig, sondern auch noch unglaublich ineffizient.

Da wirkliche Traumkunden deine Dienstleistung zudem meistens nicht ausschließlich aufgrund deines Angebots in Anspruch nehmen (da sie sich eben nicht auf den Preis oder potenzielle Features fokussieren, sondern auf den tatsächlichen Benefit, der so viel komplexer ist), benötigen sie mehrere Kontaktpunkte mit dir als Dienstleister:in & Expert:in für deine Nische.
Im Durchschnitt sogar 7.

Das sind Kontaktpunkte, die so viel mehr als nur deinen Preis und deine Dienstleistung an sich abdecken.
Nämlich deine Persönlichkeit.
Deine Werte.
Deine Message.

Und diese Kontaktpunkte können am besten (und unaufdringlichsten) durch Content zu deiner Expertise entstehen.

Denn mit Content kannst du nicht nur deine Hilfe anbieten, sondern auch deine Persönlichkeit und deinen Schreibstil zeigen, deine Werte darstellen und deine Message verbreiten.

Du kannst im Endeffekt zeigen, dass du ganzheitlich DER oder DIE Ansprechpartner:in für die Lösung eines Problems deiner Zielgruppe bist.
Kein Erfüllungsgehilfe zum Ausfüllen von Textvorlagen,
sondern ein:e Geschäftspartner:in auf Augenhöhe.

All das sind Elemente, wegen derer dich deine Zielgruppe nicht nur feiern, sondern auch als besten Partner zur Erreichung ihres Ziels ansehen wird.

Tja, und bei im Durchschnitt 7 nötigen Kontaktpunkten solltest du eine weitere bei Content-Marketing vorhandene Möglichkeit nicht außer Acht lassen:
nicht nur eigene Artikel/Posts/etc. veröffentlichen,
sondern auch Gastartikel auf fremden Bühnen.

Zum Hinausschreien dessen, was du als Expert:in zu sagen hast.
Mit doppelter Reichweite und zweifachem Feuerwerk für deine Expertise.

Warum solltest du einen Gastbeitrag schreiben?

Nun, Gastbeiträge haben zunächst einmal die gleiche Funktion wie eigene (potenzielle) Blogartikel: Content-Marketing.

Dementsprechend liegen die Vorteile eines Gastartikels ebenso bei der Verbreitung deiner Message, der Erhöhung deiner Reichweite und der Festigung deiner Positionierung als Expert:in für deine Nische.
Nur eben als Vervielfachung des Ganzen.

Ganz besonders, wenn du mit deinem eigenen Blog noch keine große Reichweite (oder noch gar keinen eigenen aufgesetzt) hast, kann dir die Präsentation auf einem Gastblog einen (manchmal sogar entscheidenden) Boost verpassen.

Mit einem Gastbeitrag schaffst du im gleichen Atemzug einen Kontaktpunkt mehr bei deiner Zielgruppe.
Denn du weißt bereits, dass Interessenten für ihre Transformation zu Traumkunden im Durchschnitt 7 Kontaktpunkte benötigen.

Schaffe durch deine Sichtbarkeit nicht nur bei deiner eigenen Community, sondern auch in deinem Netzwerk einen dieser Kontaktpunkte und erhöhe damit gleichzeitig das Vertrauen in dich und deine Expertise.

Indem du von einem Blog in deiner Nische gefeaturt wirst, erhöhst du dementsprechend auch deine Reputation in dieser Branche, wirst mehr gesehen und als Expert:in für deine Nische anerkannt.

PLUS:
Was du vielleicht noch gar nicht bedacht hast, ist ein kleiner, aber feiner Unterschied bei Google.
Denn durch deine Verlinkung in einem Gastbeitrag erhältst du auch einen Backlink, der sich auf dein eigenes Ranking (auch auf Social Media) positiv auswirken kann.

Die neuen Kontakte, die du dadurch potenziell knüpfen kannst, sind in jedem Fall unglaublich wertvoll.

Natürlich solltest du neben diesen fast unwiderstehlichen Vorteilen aber nicht deinen persönlichen Mehrwert in den Hintergrund geraten lassen oder gar ignorieren.

That said …

Wann du keinen Gastbeitrag schreiben solltest

Auch wenn diese Gründe wahnsinnig verlockend klingen, solltest du dennoch potenzielle Nachteile bzw. mögliche Einschränkungen bedenken.

Wenn du einen Text auf einem Gastblog veröffentlicht hast, bedeutet das im Umkehrschluss, dass dieser Text nicht auch auf deinem eigenen Blog stehen kann.
Denn das wäre Duplicate Content und würde von Google (logischerweise) abgestraft werden.

Deine Gedanken gehören zwar dir und du hast (i. d. R., siehe Punkt „Nutzungsrechte“ weiter unten) immer noch die Möglichkeit, zum gleichen Thema unter einem anderen Gesichtspunkt oder einem anderen Fokus einen eigenen Blogbeitrag zu verfassen.
Allerdings ist das exakte Thema des Gastbeitrags (und vor allem der exakte Text) dann vergeben.

Wenn das für dich in Ordnung ist, du den Gastbeitrag nicht als random ansiehst und auch das Unternehmen hinter dem Gastblog wertschätzt:
Go for it!

Auf jeden Fall empfehle ich dir, mit Gastbeiträgen sehr wählerisch umzugehen und stets Qualität vor Quantität zu stellen.

Denn deine Gedanken und künstlerischen Werke daraus sind unglaublich wertvoll und sollten auch genau so behandelt werden.

Stelle sicher, dass sich dein Gefühl dabei mit deiner tatsächlichen Wertschätzung decken und beuge damit potenziellen Enttäuschungen oder gar Reuegefühlen vor.

Was macht einen Gastbeitrag aus und was solltest du als Gastautor beachten?

Ein Gastbeitrag ist, wie der Name schon sagt, ein Beitrag als Gast auf einem anderen Blog.

Wenn du nun die Vorteile und deinen Nutzen von Gastbeiträgen für dich erkannt und auch die Wertschätzung deines Textes sichergestellt hast, mach dir noch folgende Punkte bewusst:

Beachte VOR dem Verfassen:

  • Der Gastblog sollte mit deiner Nische unbedingt themenverwandt sein, da du sonst nicht deine Zielgruppe (oder deren Zielgruppe) ansprichst.
  • Achte auch darauf, dass die Positionierung und die Werte des Betreibers des Gastblogs mit deinen eigenen harmonieren.
  • Zudem sollte der Gastblog bzw. das dahinterstehende Unternehmen einen guten Ruf haben, sonst würde das Ganze für dich eher kontraproduktiv sein.
  • Das Thema, über das du schreibst, muss unbedingt zu deinen Kernthemen (aka Content-Säulen) gehören, da du sonst deine eigene Nische verwässerst, deinem Ziel, als Expert:in für das Thema gesehen zu werden, nicht näherkommst, und auch den Artikel gar nicht effizient erstellen kannst.
    (Yes, gleiche „Regel“ wie bei eigenen Blogartikeln. 😉 )
  • Frage für den Gastblog geltende Regeln bzw. Kriterien ab und fordere (falls es nicht bereits von sich aus angeboten wird) ein Briefing an.
    (Hierzu noch mehr Infos weiter unten.)
  • Überprüfe zum Schluss dein Mindset bzw. frage dich, ob du eine Erwartungshaltung hast.
    Wie du vielleicht bereits aus meinen Aha-Momenten bei Zweifeln kennst, ist es weder gesund noch sinnig, Erwartungshaltungen an andere Personen bzw. externe Dinge zu haben.
    Du kennst bereits deine Vorteile durch einen Gastartikel und hast dich auch bewusst für ihn entschieden.
    Lass dieses Gefühl aus deiner Entscheidungsgewalt als genug gelten. Alles Weitere wird sich ergeben und ist nicht immer gleich unmittelbar sichtbar.
  • Frage ab, inwiefern du dich selbst (abgesehen von der Darstellung deiner Expertise) präsentieren darfst. Manchmal sind Inline-Verlinkungen erlaubt, manchmal erhältst du sogar eine separate Gastautoren-Box.
    (In jedem Fall muss jedoch für dich klar sein, dass der Gastartikel zwar im Rahmen von Content-Marketing steht, aber kein marktschreierischer Werberitterschlag sein soll. Das sind ja deine eigenen Blogartikel auch nicht. 😉 )
  • Apropos Nennung:
    Nicht verhandelbar ist deine Nennung als Autor. Denn sonst ist es kein Gastartikel mehr, hätte dadurch auch keinen Aufwandsausgleich für dich und müsste dementsprechend (anderweitig) vergütet werden.

Beachte NACH dem Verfassen:

  • Rechne damit, deinen Gastartikel überarbeiten zu müssen.
    Du wirst i. d. R. einen einerseits korrigierten und andererseits mit Abänderungsvorschlägen bearbeiteten Text zurückerhalten, den du dahingehend noch anpassen oder absegnen musst.
  • Koordiniere das geplante Veröffentlichungsdatum mit deinem eigenen Content-Plan. Teile deinen Gastartikel auch auf deinen eigenen Social-Media-Plattformen und rege zur Diskussion an.
  • Falls der Gastblog Kommentare auf seinem Blog zulässt, ist es empfehlenswert, auch hier als Autor:in in den Austausch zu gehen:
    Antworte auf Kommentare und aufkommende Fragen und connecte dich dadurch mit der Leserschaft.

Wie schreibst du einen richtig geilen Gastbeitrag?
Regeln, Briefing & Co.

Zunächst einmal: Natürlich schreibst du einen Gastbeitrag genauso geil wie deine eigenen (potenziellen) Blogartikel. Ist klar, oder? 😉

Von daher gelten für deinen Gastbeitrag genau dieselben Regeln wie für deinen eigenen Blog.
Was genau für einen Blogartikel und das Drumherum wichtig ist, würde den Umfang dieses Beitrags sprengen. (Du lernst dies übrigens Step-by-step im Longterm-Content-Marketing-Modul meines Mentoring-Programms.)

Bspw. sind folgende Punkte, die du beachten solltest, selbstverständlich, und müssen im Briefing mit dem:r Betreiber:in des Gastblogs für eine erfolgreiche Umsetzung abgesprochen werden:

  • Thema: muss ein (Teil-)Problem der Leserzielgruppe sein
  • Fokus-Keyword (gemäß Recherche, sollte der Gastblog vorgeben)
  • Ziel des Artikels: z. B. eine Frage beantworten, eine Lösung für ein Problem bieten, eine kontroverse Meinung zu einem aktuellen Thema erörtern etc.
  • Sprachstil: sollte dein eigener sein
  • Fleschwert mind. 60

Darüber hinaus solltest du selbst oder der Gastblog einen Rahmen für den Gastbeitrag festlegen:

  • Struktur:
    • Einleitung (Kontroverses, Provozierendes, Aktuelles etc.)
    • Nutzungsversprechen
    • Hauptteil (ohne Info-Flut) mit Zwischenüberschriften
    • Schluss (Fazit + CTA)
  • Überschriften (H1, H2s, H3s)
  • Formatierungen
  • Bilder & Grafiken
  • externe und interne Verlinkungen
  • Wie soll der Text übermittelt werden?
    Word-Dokument, mit HTML-Formatierung oder ohne, Fett- und Kursivmarkierungen bereits eingebaut etc. etc.

Speziell bei einem Gastbeitrag solltest du zusätzlich Folgendes beachten:

  • Nennung als Gastautor inkl. Backlink (z. B. in einem eigenen Absatz im Artikel, in einer eigenen Autorenbox etc.)
  • geplante Korrekturschleifen und geplantes Veröffentlichungsdatum
  • Nutzungsrechte (am besten in einem Vertrag, mehr dazu erfährst du im nächsten Absatz und in diesem Artikel über Rechte, Verträge, Lizenzen & Co. für deine Texte)

Was haben Nutzungsrechte mit Gastbeiträgen zu tun?

Gastbeiträge sind Blogartikel, die auf fremden Blogs veröffentlicht werden.
Mit dem Vorteil deren (i. d. R. größeren) Reichweite und der Nennung von dir als Autor:in als Backlink.

Der Text dieses Blogartikels ist dabei ein künstlerisches Werk, das mit deiner wertvollen Feder entstanden ist und natürlich auch dementsprechend wertgeschätzt werden sollte.

Will heißen, dass Gastbeiträge stets unter dem Vorzeichen eines „Geben und Nehmens“ stehen sollten.

Wie dir vielleicht (nein, hoffentlich!) bereits bewusst ist, dass die Nutzung deiner Texte (abgesehen vom Text selbst) ein entscheidender Faktor für den Wert dieses Textes ist.
Ist klar, dass ein Text, der vielfältig genutzt wird, wertvoller ist,
und ein Text, der etwas verkauft, noch wertvoller ist, oder?

Falls dir das noch Stirnfalten ins Gesicht wirft, empfehle ich dir meinen Blogartikel zu Rechten, Lizenzen, Verträgen & Co. für Texte.
Denn Nutzungsrechte sichern bei künstlerischen Werken wie unseren den notwendigen (finanziellen) Ausgleich.
Dies ist übrigens auch ein wichtiger Aspekt deiner generellen Preisgestaltung als Texter:in.

Somit gilt dies auch für grundsätzlich unentgeltliche Gastartikel.
Denn, wie du bereits weißt, wird der Wert von etwas nicht ausschließlich monetär definiert.

Falls du dich für eine Kooperation in Form eines Gastartikels entscheidest, sollten dementsprechend der Wert für dich die richtigen Rahmenbedingungen passen.

Was du dabei berücksichtigen solltest?
Dazu ein …

Kleiner Exkurs zum Urheberrechtsgesetz UrhG

Das Urheberrechtsgesetz bestimmt u. a. zu beachtende (und rechtsnachverfolgbare) Vorschriften aller Art von Schriftwerken als persönliche geistige Schöpfungen.

Die komplette Schriftform des UrhG kannst du in dieser Verlinkung nachlesen.

Der Urheber, also DU, ist der Schöpfer dieser Werke und wird durch dieses Gesetz in Bezug auf seine geistigen und persönlichen Beziehung zum Werk sowie dessen Nutzung beschützt.
Zugleich dient es der Sicherung einer angemessenen Vergütung (auch nicht-monetär) für die Nutzung eines Werkes.

Grundsätzlich hat der Urheber, also DU, das alleinige (ausschließliche) Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung und Veröffentlichung.
Dieses Urheberrecht bleibt stets bei dir und kann auch nicht verkauft oder anderweitig abgetreten werden.

Allerdings kannst bzw. musst du (als berufliche:r Texter:in) Nutzungsrechte an deinen Werken abgeben, wenn du diese für andere verfasst.

Dies kann entweder ein einfaches oder ausschließliches Nutzungsrecht sowie zeitlich, räumlich oder inhaltlich beschränkt sein:

  • »Das einfache Nutzungsrecht berechtigt den Inhaber, das Werk auf die erlaubte Art zu nutzen, ohne dass eine Nutzung durch andere ausgeschlossen ist.« (UrhG, § 31, Abs. 2)
  • Das ausschließliche Nutzungsrecht berechtigt den Kunden (also Nutzungsrechteinhaber), das Werk unter Ausschluss anderer Personen auf die ihm erlaubte (also festgelegte) Art zu nutzen. Es kann hier jedoch auch bestimmt werden, dass die Nutzung durch den Urheber weiterhin möglich ist (die Nutzungsrechte also unter Vorbehalt des Urhebers vergeben werden).
  • Falls die Nutzung eines Textes in der Art nicht genau bestimmt wurde, greift die Zweckübertragungsregel.

Was das für deine potenziellen Gastbeiträge bedeutet?

Besprich in jedem Fall schriftlich (am besten in einem Lizenzvertrag) die geplante Nutzung deines Textes.
Ich empfehle ein maximal ausschließliches Nutzungsrecht mit inhaltlicher Beschränkung sowie dem Vorbehalt der eigenen Nutzung.

Falls du dich mit einem ausschließlichen Nutzungsrecht einverstanden erklärst, sollte in jedem Fall eine nachträgliche Änderung, Anpassung oder Erweiterung ohne deine explizite Zustimmung ausgeschlossen werden.

Achtung vor Gastbeiträgen im Schafspelz

Schwarze Schafe gibt es überall.
So auch unter Blogbetreibern, die Gastautoren nicht wertschätzend behandeln, sondern als kostenlose „Contentmaschine“ ausnutzen.
Mit anderen Worten: für Gastbeträge als „getarnte Schreibaufträge“.

Lass dich übrigens nicht von Meinungen anderer dahingehend beeinflussen.
Den Wert einer Gastkollaboration kannst nur du selbst festlegen.
Wo ein Gastbeitrag unter bestimmten Voraussetzungen für andere schon als Ausnutzen gesehen wird, hat er für dich vielleicht einen ausreichenden Mehrwert.
Hier gibt es kein Richtig oder Falsch.

Wie du in Bezug auf die Wertigkeit eines Gastbeitrags eine Entscheidung treffen kannst:

  • Stelle in jedem Fall sicher, dass der Gastblog mit deiner eigenen Zielgruppe (oder deren Zielgruppe) eine Schnittmenge hat.
    Einfach nur random Gastbeiträge zu verteilen und auf eine ebenso random Reichweite (und Fame) zu hoffen, geht nicht nur nach hinten los, sondern ist sogar kontraproduktiv für deine Personal-Brand als Texter:in.
    Auch bei Gastbeiträgen gelten die gleichen Regeln und Voraussetzungen wie für deine eigenen Blogartikel.
  • Natürlich hat auch ein Gastartikel ein bestimmtes Ziel, das mit deiner eigenen Philosophie, sprich mit deinen Werten harmonieren sollte.
    (Letztens hat sich bspw. eine Bekannte von einem großen Nachrichtenmagazin mit dem Ziel einer größeren Reichweite interviewen lassen, nur um danach festzustellen, dass das Magazin (auch noch ohne vorherige Absprache) ihre Worte mit einer ganz anderen Intention verwendet und im Endeffekt komplett verdreht hat.)
  • Höre nicht zuletzt auf dein Bauchgefühl, denn deine mit dem Gastbeitrag verbundenen Emotionen werden genau so auch im Artikel transportiert. Energieaustausch und so.
    Wenn diese Emotionen mit Zweifeln verbunden sind, ist ein Gastbeitrag eher keine gute Idee.

Oberstes Gebot: Ein Geben und Nehmen

In diesem Sinne:
Vergegenwärtige dir unbedingt, dass ein Gastbeitrag von einem gegenseitigen Geben und Nehmen lebt.

Er kann erst richtig atmen und damit gute Vibes aussenden, wenn dieses Prinzip gegeben ist.

Du gibst dem Gastblog deinen Text und die Erlaubnis der Nutzung des Textes.
Dafür erhältst du eine Nennung als Gastautor:in sowie potenziell mehr Reichweite für dich, deine Personal-Brand und dein Angebot.

Wenn du alle möglichen negativen Kollateralschäden ausschließen kannst und ein unzweifelhaft und bedingungslos gutes Gefühl dabei hast, steht einer Kooperation nichts mehr im Weg.

Für dich ist dieser Gastbeitrag eine großartige Chance, dich einer erweiterten Personengruppe innerhalb deiner Zielgruppe (oder deren) als Expert:in zu präsentieren.
Und der Gastblog profitiert von deiner Expertise, die er selbst nicht geben könnte.

Wichtig:
Auch wenn du denkst, unglaublich dankbar für so eine Chance sein zu können (oder vielleicht sogar denkst, zu müssen):
Wertschätze dein eigenes Geben und deinen eigenen Mehrwert für den Gastblog mindestens genauso!

Denke auf keinen Fall untergeben oder duckmäuserisch.
Steh stolz und selbstbewusst zu dem, was du gibst!
Denn das ist groß, sonst würde der Gastblog dich nicht für ihn schreiben lassen.

Mindset-Voraussetzung: nicht-monetärer Mehrwert

Stelle dabei unbedingt sicher, dass du dich beim Verfassen eines Gastbeitrags auf einen nicht-monetären Mehrwert für dich fokussierst.

Wie gesagt, Gastartikel sind meistens unvergütet und müssen von daher andere Werte im Energieaustausch liefern.

Ein Gastbeitrag wird nur erfolgreich werden, wenn ihn beide Seiten so richtig feiern und keine Zweifel oder Bedenken zwischen dieser Zusammenarbeit stehen.
Positive emotions only!

Worst-Case-Szenario wäre Reue schon während des Verfassens oder nach dem Veröffentlichen, da du für deine Arbeit und dein Herzblut, das du in den Artikel gesteckt hast, nicht monetär entlohnt wirst.

Stelle sicher, dass dein Gefühl bedingungslos positiv ist.
Dann wird auch die Gastblog-Kooperation bedingungslos erfolgreich!

Wie kommst du an einen Gastbeitrag?

Schon einmal vorweg, auch wenn es eigentlich klar sein sollte:
Schreibe auf keinen Fall komplett initiativ einen Artikel und sende ihn einfach beim Blog deiner Begierde ein.

Das wäre absolut ineffizient (da ungefragt und unabgesprochen) und würde mit ziemlicher Sicherheit nicht zum gewünschten Erfolg führen.
Du würdest mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar auf deinem Text sitzenbleiben.

Damit einher geht auch die generelle Suche nach einem geeigneten Gastblog: Lass dich besser finden.
Initiative Anfragen können schnell in der Bettelschiene landen, wo du dich definitiv nicht reinpressen willst.

Klar besteht die Möglichkeit, dich bei einem Gedankenblitz für einen Gastbeitrag beim jeweiligen Gastblog vorzustellen.
Überlege jedoch bei solchen grandiosen Artikelideen vorrangig, sie auf deinem eigenen Blog zu veröffentlichen (und evtl. nur ein Interview oder einen einzelnen Ausschnitt davon) fremden Gewässern zu überlassen.

Bedenke ebenso, dass (eben unter dem Vorzeichen „Geben und Nehmen“) ein Gastblog verständlicherweise vorrangig seine eigenen Interessen befriedigen will.
Wie DU das eben auch tun solltest. 😉

Best Practice, um an einen Gastbeitrag zu kommen:
(übrigens exakt dieselbe Best Practice, um auch an wirklich gute Kunden zu kommen 😉

Schreib geil und connecte dich!
Inspiriere von dir, deinem Schreibstil und deiner Expertise und lass dich genau dadurch finden.

Auch nicht zu verachten: Gastbeitrag auf Social Media

Abgesehen davon, dass du deinen Gastbeitrag auf einem Gastblog natürlich auf deinen eigenen Kanälen auf Social Media teilen und auch in eigenen Posts in Teasern einbauen solltest:

Das Prinzip „Gastbeitrag“ funktioniert auch „nur“ auf Social Media.
Also ohne zugrunde liegenden Blogartikel.

Beispielsweise, wenn einem Gastblog ein Thema vorschwebt, für das du der:die Expert:in bist, das Thema jedoch nicht ausführlich genug ist, um ein ganzer Blogartikel zu werden.

Auch bereits solch ein „Gastbeitrag Light“ bringt der jeweiligen Leserzielgruppe enormen Mehrwert, vielschichtigere Sichtweisen, doppelte Reichweite (durch die Veröffentlichung als Kollaboration) und dadurch auch potenziell doppelte Sichtbarkeit.

Beispiele aus meinem eigenen Content-Marketing findest du bspw. hier:

Fazit

In jedem Fall, egal wofür du dich entscheiden solltest, sind Gastbeiträge eine besondere Form von Content-Marketing.
Und zwar mit Boost, so was von!

Mit diesem Artikel habe ich dir Inspirationen en masse und hoffentlich auch so einige Fragezeichen weniger beschert.

Auf geilstes Content-Marketing mit inspirierendem Mehrwert!
Personal-Brands an die Macht.
Für glücklichere Texter:innen, zufriedenere Kunden und geilere Texte!

Falls das auch DEIN Ziel ist, komm super gern in meine Facebook-Gruppe für Texter:innen, um dich dazu mit Gleichgesinnten auszutauschen und dir noch mehr und tiefere Inspirationen für dein geilstes Content-Marketing zu holen!
Ich freu mich auf dich!

10 stärkende Aha-Momente gegen Zweifel als Texter:in

Freelance-Texter:in mit Zweifeln

Sie nagen, nehmen und verunsichern.

Und das sogar bei jedem (nächsten) Schritt, den du gehen willst.

Irritierende, manchmal sogar quälende Zweifel als Texter:in zu haben, ist ganz natürlich, aber langfristig gesehen nicht gesund.

Weder für dich noch für deine Selbstständigkeit.

Ganz besonders nicht, in ihnen regelrecht zu versinken.

Denn dann machen sie es sich ganz gemütlich nur noch breiter.

Das Ding ist:
Zweifel als Texter:in wirst du immer (wieder) haben.
Du kannst sie also nicht einfach ausradieren.

Best Practice ist hingegen, die Zweifel als solche zu erkennen, sie zu akzeptieren und Gedankengänge gegen sie bzw. als bessere Alternative parat zu haben.

Ebenso, zu wissen, dass du zwar nichts, was auf deinem Weg passiert, direkt kontrollieren, aber definitiv beeinflussen kannst.

Und zwar durch deine Gedanken. Positive.

Genau hierbei sollen dir folgende 10 Fakten als Aha-Momente helfen, die du dir immer wieder ins Gedächtnis rufen kannst, nein, sollst.

Bookmarke auch gern diese Seite, damit du bei (erneut) aufkommenden Zweifeln als Texter:in immer wieder nachschlagen und bestärkt deinen Weg weiterverfolgen kannst.

Ich wünsche dir damit die allerbesten Inspirationen für dein stärkstes Mindset als selbstständige:r Texter:in.

Denn genau das ist nämlich das beste Gegenmittel, um Zweifel gleich von Anfang an am Kragen packen und durch positive Gegengedanken ins Nirwana befördern zu können.

Für dein bestes Business mit einer starken und belastbaren Basis auf dem Weg in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.

You rock, lass es auch deine Gedanken tun!

10 schnelle Aha-Momente bei aufkommenden Zweifeln als Texter:in „in a nutshell“:

1. Aufrichtig und ehrlich an etwas zu glauben, ist die beste Manifestations-„Technik“

Damit meine ich jedoch nicht, deinen Wunsch oder dein Vorhaben einfach vor dem Spiegel x-mal aufzusagen, zu manifestieren und dann das Ergebnis zu antizipieren.

Das wäre nur eine Taktik ohne eine grundlegende Strategie dahinter und auch ohne das passende Mindset dazu.

Zudem wäre es ein künstlich erzeugter Energiefluss ohne wirkliche Energie.
Denn tatsächlich etwas ausrichtende Energie kann erst durch damit verbundene Emotionen faktisch wirken.

Eine sehr viel bessere Strategie gegen deine Zweifel als Texter:in ist also, dich selbst (d. h. deine eigene Energie) zu involvieren.

Jedoch nicht, externe Faktoren (wie z. B. das Manifestieren) für das Wirken verantwortlich zu machen oder einfach nur Hoffnung darauf zu legen.

Du selbst hast die Wahl, an deinen Wunsch oder dein Vorhaben zu glauben.

Du hast es in der Hand, damit optimistische Emotionen zu verbinden.

DU kannst also dein Mindset dahingehend shiften, nicht auf Basis von externen Faktoren (wie z. B. die vermeintlich „richtige“ Zeit oder durch ein Ereignis gerechtfertigt) an etwas zu glauben, sondern auf Basis deines tiefen inneren Vertrauens darin.

Wir beeinflussen oft ganz unbewusst zukünftige Ereignisse auf Basis von Erfahrungen, die wir gemacht haben, à la „Es hat früher schon nicht geklappt, warum sollte es jetzt klappen?“.

Damit binden wir unsere Gedanken jedoch an Emotionen dieses vergangenen Ereignisses – und fangen an zu zweifeln.

Verbinde deine Gedanken also besser an einen aufrichtigen Glauben daran, dass ein Vorhaben oder ein Wunsch funktionieren wird (egal wie) und beeinflusse damit das tatsächliche Ereignis aus dir und deinem Glauben heraus.

Jupp, so eso-mäßig das sich vielleicht anhören mag – es funktioniert. 😉

2. Keiner ist perfekt und nichts muss perfekt sein, aber es muss getan werden

Oh ja, der Perfektionismusteufel ist allgegenwärtig und oft der Trigger für so einige Zweifel als Texter:in.

Ganz besonders, wenn du gerade erst anfängst und dich zwar mit vollem Elan, aber auch mit starker Motivation dich beweisen zu wollen, in die neue Welt der Selbstständigkeit hineinschmeißt.

Kann ich absolut nachvollziehen, dass man sich da am liebsten keine Fehler erlauben und alles so perfekt wie möglich machen will.

I’ve been there. Aber auch so was von durch damit.

Perfektionismus kam mit meinem Beruf als Lektorin fast zwingend mit.
So hab ich diesen Perfektionismusanspruch früher auch ganz selbstverständlich auf einfach alles meines Business übertragen.

Fakt ist aber, dass keiner (so auch kein Text) perfekt ist oder perfekt sein muss.

Fakt ist auch, dass Perfektionismus dich im Endeffekt vom Tun abhält.

Genauso, dass dich ein solcher Anspruch als nie „genug“ ansehen lässt und damit deine Außendarstellung negativ beeinflusst.

(Ich mein, wenn nicht mal DU davon überzeugt bist, dass deine Leistung die optimale Lösung für deine Kunden ist, warum sollten SIE dann diesen Eindruck haben?)

Und das ist im Endeffekt das Einzige, was geschäftsschädigend ist.

Best Practice ist hier, „unperfekt“ zu umarmen, dein Bestes zu geben und den Perfektionismusteufel so schnell wie möglich ins Nirwana zu befördern.

Denn er wird dich nicht unterstützen oder pushen und dich schon gar nicht wachsen lassen.
Ganz im Gegenteil.

3. Fehler sind erlaubt und müssen sogar wertgeschätzt werden, um aus ihnen lernen zu können

Damit einher geht auch dieser weitere Aha-Moment bei deinen potenziellen Zweifeln als Texter:in.

Es ist sogar Fakt, dass man sehr viel mehr lernt und sehr viel besser wächst, je mehr Fehler man macht.

Oh ja, sogar so einige bahnbrechende Erfindungen sind aus Fehlern entstanden.

(Welch Schande, dass Viagra als Blutsenkmittel gefloppt ist, oder? Haha, nicht …)

Fehler sind also kein Failen,
sondern ein Ausdruck von Entwicklung.

Den einzigen Fehler, den du machen kannst, ist, zu versuchen, keine Fehler zu machen.

Hier würde sich nämlich die Katze in den Schwanz beißen.

Sieh Fehler als jederzeit mögliches Ergebnis einer Entscheidung oder Aktion an.

Heißt jetzt nicht, dass du routiniert schwarzsehen sollst, aber du solltest definitiv mit der potenziellen Möglichkeit eines Fehlers immer ok sein.

Sobald du einen Fehler bemerkst, ist folgende Best Practice grundlegend:

  1. Akzeptiere aufrichtig, dass dir ein Fehler unterlaufen ist.
  2. Get over it!
  3. Reflektiere, rücke dein Krönchen und mach’s beim nächsten Mal anders.

Mit dieser Strategie wirst du sogar zum Fehler-Master werden – und damit auch zum Growth-Ninja!

Und: Du kannst Zweifeln als Texter:in sukzessive ade sagen. 😉

4. Mr. Impostor war zwar mal ganz süß, ist aber nicht Mr. Right

»Er passt einfach nicht mehr zu dir, trenn dich von ihm!«

Eine Wahrheit, die wir oft nur allzu ungern akzeptieren und noch weniger gern aussprechen wollen.

Vor allem diejenigen, die einen Hang zum People-Pleasing haben.
Jaaa, I can feel you …

Mr. Impostor ist ein richtiggehender Verhinderer.

Wie ein Ehemann, den man nicht für das heilige Sakrament der Ehe, sondern für sein persönliches Gefängnis auf Lebenszeit geheiratet hat.

Nichts verhindert mehr als Unsicherheit, Zweifel oder gar übertriebene Selbstkasteiung.

Ganz besonders, wenn du selbstständig bist, ein eigenes Business hast und nicht nur für dein Marketing selbst verantwortlich bist, sondern auch für deine Außendarstellung und dementsprechend auch für deine Außenwirkung.

In meinen Mentoring-Unterlagen steht nicht ohne Grund auf jeder Seite im Header: „Die Marke deines Business bist DU!

Own it, literally.

Mr. Impostor mag so ein Selbstbewusstsein nicht.

Er schleicht sich meist heimtückisch an und nimmt dir jedes Mal, wenn du dich über etwas freust oder auf etwas stolz bist, wieder den Wind aus den Segeln. Ohne Gnade.

Und selbst wenn du noch nicht einmal (mehr) an die von ihm geflüsterten Zweifel glaubst, kommt er immer mal wieder vorbei: nämlich dann, wenn du Impostor-Gedanken hegst, um nach Komplimenten zu heischen.

Du lechzt nach einer Validierung von außen, weil du nicht selbstbewusst genug bist, um dir selbst die „Bestätigung“ geben zu können.

Ich könnte hier einen ganzen Beziehungsratgeber über toxische Verbindungen wie zu Mr. Impostor schreiben.

Was ich dir aber hier in aller Kürze als Best Practice mit auf den Weg geben will:

Du bist gut genug. Immer. Zu jeder Sekunde.

Ja, auch jetzt gerade.

Businesstechnisch kann es für dich sogar das Aus bedeuten, dich als vermeintliche:r Hochstapler:in anzusehen.

Denn das ist dann auch genau der Vibe, den du ausstrahlst.

Hochstapler bucht aber keiner. Zu Recht.

5. Auch kleine Erfolge dürfen, nein, müssen wertgeschätzt werden

Aber hallo, jeder Zugewinn und jeder noch so kleine Erfolg zählt.
So was von.

Wer sagt, dass es hier irgendeine Rechtfertigungs-Messskala geben würde?

Und warum solltest du „des Talers wert sein, wenn du nicht auch den Penny ehrst“?

Wirklich jeden Erfolg zu feiern, auf ihn stolz zu sein und dementsprechend wertzuschätzen, gehört auch zu einer klitzekleinen Teil-Strategie meiner Mindset-Philosophie.

Denn nach über 5 Jahren Selbstständigkeit kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass kein Tag konstant gut verläuft.

Sondern immer über Ecken und Kanten, Schlaglöcher und Fallgruben.

Und auch alles andere als in einer linearen Kurve nach oben.

Um hier jedoch unbeirrt immer wieder dein Krönchen rücken zu können, sollte einerseits dein Selbstbewusstsein und dein Warum für dein Business so stark wie nur möglich sein.

Andererseits will ich dir folgende (wie gesagt klitzekleine) Best Practice ans Herz legen:
Führe Buch über alle deine Erfolge.

Ganz egal wie klein sie sind oder wie gering sie dir erscheinen mögen.

(Ja, auch ein bisschen, um Mr. Impostor an den Kragen zu gehen. 😉 )

Dieses „Buch“ über deine Erfolge, Shoutouts, Kommentare, liebe Worte von Kunden oder positive Bewertungen muss natürlich nicht zwingend ein Buch sein.

Ich habe z. B. ein Fotoalbum auf meinem Smartphone mit Screenshots aller Art:
Wenn jemand einen besonderen Dank an mich ausgesprochen hat, ein Content-Piece von mir feiert oder mir eine freundliche Bewertung hinterlässt.

Allein schon die Aufnahme des Screenshots macht mich glücklich und drückt gleichzeitig meine Wertschätzung desselbigen aus.

Besonders in Zeiten, in denen man sich gerade an einem Tiefpunkt befindet und vielleicht sogar alles hinschmeißen will, ist dieses Fotoalbum Gold wert.

In meinen Augen ist es sogar Zucker – denn Salz in die Wunde würde alles nur noch schlimmer machen.

6. Du kannst dir genau die Zeit nehmen, die du brauchst, nur nicht prokrastinieren

Zeit ist das wertvollste Gut, das wir haben.
Und somit auch die wertvollste Ressource, die wir in etwas investieren können.

Geduld mit ihr zu haben und anzuerkennen, dass alles ein Prozess ist, ist wiederum die größte Wertschätzung, die wir ihr entgegenbringen können.

Von daher drückt es nur Vertrauen in dich und deine Entscheidungsgewalt aus, wenn du dir bei allem, was du tust, genau die Zeit nimmst, die du dafür eben brauchst.

Ein ganz besonderes Bewusstsein für den Treibstoff, der den Motor deines Business schnurren lässt wie ein flauschiges Kätzchen.

Was hingegen alles andere als bewusst, nämlich unbewusst und im schlimmsten Fall sogar unterbewusst erfolgt, ist die Behandlung deiner verfügbaren Zeit in Prokrastination.

Denn Prokrastination entsteht oft nicht nur aus Unlust (was bei einem Business übrigens hart schellende Warnglocken zum Überdenken oder Auslagern wären), sondern auch aus Angst.

Angst, (noch) nicht gut genug zu sein.

Angst, noch einen draufsetzen zu müssen.

Angst, sich blamieren zu können.

You name it.

Jupp, du ahnst es schon, die liebe Prokrastination geht oft (nicht nur am Wochenende) mit dem Perfektionismusteufel aus und hat meistens parallel noch was mit Mr. Impostor am Laufen.

Ein Beziehungsdreieck, das definitiv nur Ärger bedeutet.
Und zwar für alle Beteiligten.

Best Practice hier in a nutshell:
Wertschätze die Zeit, die du hast,
denn du wirst sie nie wieder zurückbekommen.

7. Wünsche & Ziele sind toll – Erwartungen eher toxisch

Manchmal hab ich den Eindruck, dass das Konstrukt unserer Gesellschaft Erwartungen nicht nur provoziert, sondern erfunden hat.

Ein scheinbar obligatorisches Produkt aus fleißigem Hustle & Bustle, gepaart mit zwangsbeglückten Vorstellungen und antizipiertem Verhalten.

Alles andere? Gehört sich nicht.

Das Ding ist aber, dass diese vermeintlich allgemeingültigen Auffassungen nicht die tatsächliche Varietät der Menschheit einschließen.
(So dramatisch sich das jetzt vielleicht anhören mag.)

Erwartungen entstehen, sobald man meint, etwas vorhersagen zu können.

Weil es sich eben so gehören würde.

Oder weil man es so gelernt hat.

Oder weil es einfach nett wäre.

Die Krux liegt hierbei jedoch nicht darin, generell Wünsche oder Ziele zu haben.

Denn das ist definitiv eine gute Sache!

Wünsche und Ziele sollten allerdings keine anderen Personen oder externe Dinge mit einschließen oder sie gar von ihnen abhängig machen.

Denn genau das ist das „Problem“ bei Erwartungen:
Sie sind an das Verhalten, die Entscheidungen oder sonstige Aktionen von anderen Personen oder an externe Faktoren gebunden.

Die einzigen Erwartungen, die du theoretisch haben kannst, sind die an dich selbst.

8. Jeder startet mal von null

Dieser Aha-Moment bei deinen potenziellen Zweifeln als Texter:in war jetzt vielleicht gar keiner?

Ist doch selbstverständlich, dass jeder von null startet, duh!

Nope, ist es nicht.

Vielleicht im hintersten Hinterstübchen, ganz versteckt und verstaubt in der Ecke.

Aber definitiv nicht so sonnenklar, wie es scheinen mag.

Warum?

Besonders in den heutigen Zeiten von Social Media werden wir von einer Erfolgsgeschichte nach der anderen regelrecht überrollt.

Was wir dabei sehen?

Das Ergebnis, also den Erfolg.

Manchmal noch ein bisschen den Weg dorthin und, wenn derjenige ganz besonders offenherzig ist, auch manchmal sogar ein paar Stolpersteine dazwischen.

Seltenst wird jedoch über die Anfänge gesprochen.

Über den Zeitpunkt, als man noch total grün hinter den Ohren war und unglaublich viele Fehler gemacht hat.

Als man (noch) nicht an sich geglaubt und einfach nur mit Trial-and-Error vermeintlich dilettantisch weitergemacht hat.

Als man immer alles perfekt haben wollte, aber regelmäßig von Mr. Impostor heimgesucht wurde.

Oder als man aufgrund der Erwartungen anderer fast das Handtuch geschmissen hätte.

Von fast nichts dieser Aufzählungen wird neben dem sonst so shiny Glitter & Glamour gesprochen.

Was jedoch genauso unrealistisch und unehrlich ist wie die meisten Instagram-Filter.

Dadurch entsteht sogar ein ganz eigener Filter:
der „Story of my alleged Life“-Filter, der nur das Beste, Ehrbare und Lobenswerte, also das, was verkaufen soll, zeigt.

Von daher hat man durch diese ständige Berieselung ausschließlicher Erfolgsgeschichten & „I made it“-Storys auch den Eindruck, dass alle Leute mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wären.

Alles Naturtalente, die den Erfolg scheinbar mühelos anziehen.

Alles Macher, die wissen, wie der Hase einzig „richtig“ läuft.

Wo man sich als blutiger Anfänger, der von null startet, natürlich nicht einzureihen traut. Gott bewahre.

Oh doch, bitte schon!

Natürlich nicht gleich als filmreifes Gegenteil à la „vom Tellerwäscher zum Millionär“, aber gern „von null“, mit Ecken und Kanten, und noch lieber ganz ohne Filter.

Denn das ist die wirkliche Realität, die dich erwartet, aber auch bereit ist, dich zu umarmen und zu fördern.

„Raw and real from scratch. Own it.“

9. Du hast immer die Wahl, entweder Zeit oder Geld in etwas zu investieren

Egal, was dir der nächste High-Ticket-Coach verzapfen will:
Du hast immer die Möglichkeit, entweder Zeit oder Geld in deine Ziele und Wünsche zu investieren.

Ja, in etwas, das du dir von Herzen wünschst, lieber Geld als Zeit zu investieren, wäre die schlauere Methode.

(Bitte dazu auch erneut Zweifel Nr. 6 in Erinnerung rufen).

Zeit ist endlich und eine nie wieder erlangbare Ressource – Geld hingegen wirst du immer wieder erhalten.

(Bei einer Business-Investition sogar in Form der Amortisierung der Kosten.)

Aber: Die Wahl steht dir stets frei.

Manchmal ist der Unwille, Geld für etwas Unterstützendes (Schnelleres, Effizienteres) auszugeben, einfach nur ein Zeichen dafür, dass es einem es (noch) nicht wert ist.

Manchmal will man etwas einfach lieber selbst machen und ist absolut ok damit, dass es dafür halt seine Zeit kostet.

I can tell.

Von daher:

Lass dir bitte nicht einreden, dass du etwas nicht ernst meinen würdest, nur weil du gerade keinen mehrfach vierstelligen Betrag in etwas investieren kannst.

Genauso wenig, dass du dein Potenzial verschenken würdest – es ist immer noch deine Energie, die du mit guten Emotionen aufladen sollst.

Unter Druck würde das nur semigut funktionieren.

So hast du beispielsweise als Texter:in die freie Wahl, dir bei deinen Vorhaben professionelle Unterstützung, wie z. B. von mir zu holen und deinen Plan so effizient wie möglich umzusetzen.

Falls du daran übrigens interessiert bist:

Um herauszufinden, ob wir zwei zusammenpassen, kannst du dir schon mal meinen persönlichen Erfahrungsbericht als Freelance-Texterin in meinem Starterkit für 0,- € durchlesen.

Daraus ist nämlich meine Philosophie und darauf basierende Strategie für Texter:innen entstanden.

Also genau das, was dich im Erfolgsbranding-Universum für Texter:innen erwartet!

Du hast die freie Wahl, dich von meiner Philosophie und Strategie einfach nur inspirieren zu lassen und dann alle nötigen Schritte in Eigenregie umzusetzen.

Welche das genau sind, schau ich mir gern über eine Mini-Analyse deines Status quo als Texter:in in einem kostenlosen Kennenlerngespräch an.

Du hast die Wahl – aber entscheiden und umsetzen solltest du sie natürlich auch. 😉

10. Du bist bei Zweifeln, Hindernissen oder Schlaglöchern nie allein auf dieser Welt

Nope, so speziell du vielleicht denkst, dass ein Problem von dir sein mag:
Du bist mit diesem Problem nie die einzige Person auf der Welt.

Menschen haben sogar meistens das Bedürfnis für einen gegenseitigen Austausch und schließen sich als Gleichgesinnte zusammen.

Was für dich einerseits eine wissende Erleichterung darstellt, da du nicht denkst, dass sich die Welt gegen dich allein verschworen hat.

Und dir andererseits auch die Möglichkeit einer Unterstützung zeigt, die dir entweder „nur“ Beistand oder einen Arschtritt liefern kann.

Hab jedoch nie den Eindruck, dass du mit etwas ganz allein dastehst.

Andere struggeln auch und andere lassen sich auch helfen.

Du musst nur offen dafür sein und es auch wollen.

Wenn du beispielsweise als Texter:in den Wunsch hast, dich mit Gleichgesinnten auszutauschen und dir für eine Möglichkeit abseits von Freelancer-Plattformen und Kaltakquise Inspirationen zu holen, dann kann meine Facebook-Gruppe für Texter:innen genau das Richtige für dich sein.

Schau einfach mal bei uns vorbei!
Ich freu mich auf dich!

Egal wo oder wie du dir bei Zweifeln, Hindernissen oder gar Schlaglöchern als Texter:in Beistand und/oder Unterstützung holst:
Achte darauf, dass es Gleichgesinnte sind, die sich entweder auf dem gleichen Weg wie du befinden oder bereits dort sind, wo du (noch) hinwillst.

You rock, du musst es „nur“ erkennen, feiern und in die Welt hinausschreien!

Falls unter den genannten Aha-Momenten nicht deine aktuellen Zweifel angesprochen wurden, findest du vielleicht in diesen weiteren Mindset-Fehlern als Texter:in eine Lösung, die dir auf deinem Weg weiterhelfen kann.

Den besten Start für den Aufbau deiner Selbstständigkeit hast du also mit einem starken Mindset. Kein Zweifel.

Meine Erfolgsbranding-Mentees absolvieren diesen so bedeutenden Meilenstein nicht ohne Grund als Allererstes.

Hol dir in der „Master dein Mindset“-Class wie sie die Gedankenwerkzeuge, die du für DEIN starkes und selbstständig denkendes Mindset brauchst.

Als optimaler Start in deine in Zukunft erfolgsgebrandete Selbstständigkeit als Texter:in – für dein stärkstes Mindset als Basis und ein nachhaltig erfolgreiches Business.

Let’s roooock!