10 + 1 Jobs für Texter:innen zur Inspiration

Jobs für Texter mit Personal-Brand

[Aktualisiert am 22. Juni 2022.]

Sprache fasziniert dich.
Du liebst es, zu schreiben.
Und diese Leidenschaft willst du zu deinem Beruf machen.
Am liebsten selbstständig und nach deinen eigenen Regeln.
Nur:
Welche Dienstleistung du deinen Kunden konkret anbieten kannst, darüber bist du dir noch nicht so ganz sicher.

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, bist du hier goldrichtig.
Denn in diesem Artikel zeigen wir dir, welche Möglichkeiten du als angehender Freelance-Texter:in hast.

Die gute Nachricht ist nämlich:
Die Auswahl an potenziellen Jobs für Texter:innen ist riesig!

Überleg dir also, wo deine Interessen & Stärken liegen und lass dich von unseren Vorschlägen inspirieren.
Hier sind 10 + 1 Ideen, wie du als Freelance-Texter:in (hauptberuflich) dein Geld verdienen kannst!

10 + 1 Jobs für Texter:innen aka selbstständige Schreibtalente

1. Lektor:in/Korrektor:in

Ähnlich, aber doch nicht dasselbe:
Lektor:innen und Korrektor:innen haben beide die Aufgabe, Texte auf Hochglanz zu bringen.

Korrektor:innen prüfen dabei vor allem Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik von Texten, die inhaltlich bereits final stehen.

Lektor:innen überarbeiten Texte dagegen umfassender.
Sie achten nicht nur auf formale Fehler, sondern vor allem auch auf Inhalt, Stil und den berühmten „Roten Faden“. Sie sorgen dafür, dass der Text zusammenhängend und verständlich ist und dass die gewünschte Message auch transportiert wird.

Lektor:innen sind oft auch gleichzeitig Betreuer:innen der Autor:innen der Texte, indem sie deren Schreibstil und Erzähltechnik durch konstruktive Kommentare verbessern.

Auf ein Lektorat sollte immer ein Korrektorat folgen bzw. gleichzeitig mit dem Lektorat erfolgen – diese beiden Jobs lassen sich von daher super miteinander verbinden.

2. Content Writer (z. B. für Blogposts)

Content-Marketing ist so beliebt wie eh und je. Kein Wunder also, dass Content Writer zu den am meisten gesuchten Jobs für Texter:innen zählt.

Genau wie Copywriter verfassen Content Writer Marketing-Texte.
Der Unterschied ist, dass es dabei meist um längere Texte geht – wie zum Beispiel Blogposts oder Social-Media-Texte.
Wie der Name schon sagt, liegt der Fokus dabei auf dem Inhalt (Content) und ganz besonders auf dem Mehrwert für die Leser:innen. Content Writing geht also über reine Werbung hinaus.

Als Content Writer brauchst du vor allem Kreativität und ein Talent dafür, Informationen verständlich und unterhaltsam aufzubereiten.
Und natürlich musst du dich mit dem jeweiligen Thema, zu dem du schreibst, identifizieren können. Stichwort Nische.

3. Copywriter (z. B. für Ads)

Copywriting wird im Deutschen normalerweise als Werbetexten bezeichnet. Mit Kopieren hat das Ganze jedoch nichts zu tun – der Begriff „Copy“ bedeutet in diesem Zusammenhang ganz einfach „Text“.

Copywriter erstellen meist kürzere Texte, die mit gezielten Worten die Aufmerksamkeit des Lesers wecken und ihn so zum Kauf motivieren sollen.
Das können beispielsweise Werbeslogans und Anzeigentexte, aber auch Produktbeschreibungen, Website-Texte oder Skripte für Videospots sein.

Als Copywriter musst du beim Leser mit wenigen Worten Emotionen erzeugen können. Wenn du also gerne mit Sprache spielst und messerscharf formulieren kannst, könnte das der passende Job für dich sein.

4. Ghostwriter (z. B. für Sachbücher)

Wenn du gut darin bist, die Ideen anderer aufs Papier zu bringen, könnte das eventuell das Richtige für dich sein:
Als Ghostwriter verfasst du Texte im Namen einer anderen Person. Das fertige Werk wird also nicht unter deinem Namen veröffentlicht, sondern unter dem deines Auftraggebers.

In der Regel sind das Menschen, die entweder keine Zeit zum Schreiben haben oder denen das sprachliche Ausdrucksvermögen fehlt.
Dabei kann es um ganz verschiedene Textsorten gehen: Sachbücher, Romane, Biografien, Vorträge und so weiter.

Wenn du dich also gut in andere Personen hineinversetzen kannst und kein Problem damit hast, deine kreativen Gedanken durch eine Vergabe ausschließlicher Nutzungsrechte an sie zu verkaufen, dann bist du hier genau richtig.

Apropos Nutzungsrechte: Deren Vergabe ist ein entscheidender Faktor für den Lebensunterhalt eines Ghostwriters, den du unbedingt in deiner Preiskalkulation berücksichtigen solltest.

Vorsicht allerdings im wissenschaftlichen Bereich – da ist Ghostwriting zwar relativ verbreitet, aber teilweise auch umstritten, da es sich dabei um eine halblegale Grauzone handelt.

5. Transkriptor:in (z. B. für Podcasts)

Kommen wir zu einem etwas weniger bekannten Job für Texter:innen, dessen Nachfrage aber immer mehr steigt:
Als Transkriptor:in bist du dafür zuständig, gesprochene Texte jeglicher Art zu verschriftlichen.
Das können zum Beispiel Interviews, Mitschnitte von Vorträgen und Veranstaltungen oder Diktate sein.

Vor allem steigt momentan der Bedarf an Transkriptionen und Untertiteln für Podcasts und Videos. Denn viele Kreative wollen ihre Medien für mehr Menschen zugänglich machen – Stichwort Barrierefreiheit.

Als Transkriptor:in brauchst du – logisch – vor allem ein gutes Gehör sowie viel Geduld und Konzentration.

Schau dir super gern die Personal-Brand von Transkriptorin Sandra an, die ihre Dienstleistungen auf die Nische Podcasts spezialisiert hat!

6. Layouter

Du hast neben Sprachgefühl auch ein Auge für visuelles Design?
Dann könntest du eventuell als Layouter gut aufgehoben sein.

Layouter sind für die optische Gestaltung von Texten verantwortlich, also zum Beispiel für Seitenaufbau, Proportionen, Typografie und Ähnliches.
Klar, schließlich muss jeder Text, ob Print oder digital, vor seiner Veröffentlichung grafisch in Form gebracht werden.
Layouter werden deshalb für z. B. Bücher, Magazine, Kataloge, aber auch für Websites und vieles mehr gebraucht.

Hier zeigt sich ganz klar:
Die Grenzen zwischen Jobs für Texter:innen und Aufgaben aus anderen Bereichen sind oft fließend!

Aber genau das macht die Möglichkeiten für Sprachtalente ja so vielfältig und interessant!

7. Technische:r Redakteur:in

Die Bezeichnung erklärt sich eigentlich von selbst:
Technische Redakteure formulieren komplexe Informationen und Sachverhalte so, dass sie auch für Laien verständlich sind.
Ein paar Beispiele wären etwa Handbücher, Anleitungen, Online-Tutorials oder unternehmensinterne Unterlagen jeder Art.

Definitiv einer der anspruchsvollsten Jobs für Texter:innen – der aber dafür auch überdurchschnittlich gut bezahlt wird.

Er bietet sich vor allem dann an, wenn du einen bestimmten fachlichen Hintergrund hast. Neben diesem Fachwissen brauchst du dafür außerdem logisches Denkvermögen und ein Gespür für klare und präzise Sprache.

8. Konzepter:in

Konzepter:innen, auch Konzeptioner:innen genannt, sind mehr als „nur“ Texter:innen.
Als kreative Köpfe sind sie für den Entwurf ganzer Kampagnen und Kommunikations-Strategien verantwortlich – meistens in Zusammenarbeit mit Spezialisten aus anderen Bereichen, zum Beispiel Designern oder Projektmanagern.

Als Konzepter:in musst du von daher nicht nur kreativ und wortgewandt sein, sondern auch jede Menge Menschenkenntnis mitbringen.

Wenn du also einen Blick für das große Ganze hast und gerne planst, könnte das ein passender Job als Texter:in für dich sein.

9. Übersetzer:in

Du liebst Fremdsprachen?

Als Übersetzer:in kümmerst du dich nicht nur darum, Inhalte von einer Sprache in die andere zu übertragen.
Vielmehr ist es deine Aufgabe, den Charakter eines Textes einzufangen und dafür zu sorgen, dass die gewünschte Wirkung auch in der Zielsprache beim Leser ankommt.
Wenn du als Übersetzer:in arbeiten möchtest, solltest du die entsprechenden Sprachen also wirklich gut beherrschen.

Übersetzer:in gehört übrigens zu den gefragtesten Jobs für Texter:innen – gerade für weniger verbreitete Sprachen (erneut Stichwort Nische).

10. SEO-Texter:in

Jeder Unternehmer will mit seinem Content gesehen werden – und genau hier kommen SEO-Texter:innen ins Spiel.

Als SEO-Texter:in verfasst oder optimierst du Texte so, dass sie von Suchmaschinen gelesen, dementsprechend gerankt und dadurch von der jeweiligen Zielgruppe auch gefunden werden.

Dazu brauchst du einen extrem sicheren Umgang mit der Sprache. Deine Texte sollen schließlich trotz Optimierung natürlich klingen.
Außerdem solltest du schnell dazulernen und dich immer auf dem Laufenden halten – denn SEO entwickelt sich täglich weiter.
Zudem ist technisches Wissen zu bspw. Metadaten und HTML dabei unabdingbar.

11. Hypewriter:in

Ein besonderer Job für Texter:innen, und zwar mit ganz besonderem Sinngehalt.

Als Hypewriter:in kümmerst du dich um das Verfassen von provokanten Inhalten, um Menschen in einem schnelllebigen Umfeld (also uns alle 😉 ) wirklich erreichen und dadurch sogar Mindsets verändern zu können.

Die Jobbezeichnung Hypewriter:in könnte also semantischer nicht sein!

Und dieser Job kann natürlich nicht nur als Angestellte:r für Unternehmen ausgeübt werden, die sinngemäß erkannt haben, dass eine solche Besetzung für deren Bedürfnisse wie die Faust aufs Auge passt.
Sondern er kann auch für selbstständige Texter:innen eine großartige Möglichkeit sein, dies als ihre Nische zu definieren.

Denn Hypewriter:innen werden grundsätzlich für alle kontroversen oder emotionalen Themen, die Menschen durch etwas provokanter formulierte Texte berühren sollen, händeringend benötigt.

Was für alle Jobs für Texter:innen gilt …

Ganz egal, wofür du dich am Ende entscheidest – all diese Jobs haben etwas gemeinsam:
Für langfristigen Erfolg solltest du deine Dienstleistung unbedingt eingrenzen und auf eine Nische sowie auf eine Zielgruppe zuschneiden.
Nur so kannst du dich als Expert:in für eben deine Personal-Brand als Texter:in positionieren, die exakten Bedürfnisse deiner Zielgruppe mit deinen Dienstleistungen befriedigen und auch dementsprechend höhere Preise verlangen.

Das Zauberwort lautet hierbei Spezialisierung.

Anbieten könntest du also zum Beispiel:

  • Lektorate speziell für Krimis oder Kochbücher
  • Lektorate für wissenschaftliche Arbeiten in einem bestimmten Fachgebiet (wie z. B. Stefan von Thesis-Academy, übrigens ursprünglich aus unserer Sprachcrowd)
  • Copywriting speziell für Fitness-Brands
  • Transkriptionen und Content-Erstellungen für Online-Unternehmer mit einem eigenen Podcast (wie z. B. Sandra Cyriax)
  • Buchfee für Self-Publisher (Textbetreuung, Layout, Distribution & Marketing  – wie z. B. Sandra selbst)

Deine Auswahl hängt ganz von deinen individuellen Interessen & Stärken ab.
Wichtig ist, dass du deine persönliche Nische findest.
Denn so baust du eine überzeugende Personal-Brand auf und ziehst auf Dauer die richtigen Kunden an.

Und genau das ist die Grundlage für ein nachhaltig funktionierendes Business.
Weshalb eine Spezialisierung für dich als Texter:in so essenziell ist, kannst du übrigens hier im Detail nachlesen.

Jobs für Texter:innen – ein weites Feld

Zeit für ein kleines Fazit:
Wenn unsere Liste für Job-Ideen eins beweist, dann vermutlich das:
Das Berufsfeld „Texter:in“ ist extrem vielfältig und überschneidet sich an vielen Stellen mit anderen Tätigkeiten.

Egal ob du also gerne frei und kreativ schreibst oder lieber nah am Text arbeitest – du wirst mit ziemlicher Sicherheit einen Job finden, der zu deinen persönlichen Interessen und Fähigkeiten wie die Faust aufs Auge passt.

Probier dich einfach ein bisschen aus.
Inspirationen dafür findest du bspw. in dieser Übersicht!

Und das Beste daran ist:
Der Bedarf an hochwertigen Texten ist durch den Boom auf dem Onlinemarkt so groß wie nie zuvor.
Hab also keine Scheu, deine Leidenschaft professionalisieren zu wollen.

Falls du noch eine Starthilfe als Freelance-Texter:in brauchst, unterstützen wir dich gern persönlich.
Schau hier, was Sandra für dich persönlich tun kann oder komm in die von Sandra betreute Facebook-Gruppe für (angehende) Schreibtalente!

Content-Marketing als Texter:in mit Personal-Brand

Sandra macht Content-Marketing als Texter:in auf der Couch

[Aktualisiert am 22. Juni 2022.]

Du hast dich als Texter:in mit einer eigenen Personal-Brand selbstständig gemacht oder hast es noch vor?
Und du hast dich, um auf dich aufmerksam zu machen und Kunden zu bekommen, für Content-Marketing als Texter:in entschieden?

Well done – both!

Du weißt dann auch bereits, dass dein CONTENT von dir, deiner Persönlichkeit, deiner Leidenschaft und deinem Alleinstellungsmerkmal bzw. deiner Nische handeln soll, richtig?

Gut erkannt –
denn von dem, wofür du stehst und brennst, zu SCHREIBEN,
liegt dir als Texter:in quasi im Blut.

Du weißt aber nicht, wie und mit welchen Arten von Content du das alles präsentieren sollst?
Du denkst vielleicht sogar: »Meinen Content liest sowieso keiner!«?

Stop! Keine weiteren Selbstzweifel mehr – we got u covered!

Erfahre in diesem Artikel, wie du mit Leichtigkeit und Spaß passenden Content über deine Personal-Brand erstellen kannst UND wie du den vielleicht immer noch an dir nagenden „Zweifler-Teufel“ loswirst!

In a nutshell:
Erfahre in diesem Artikel, warum Content-Marketing als Texter:in die beste, leichteste und effizienteste Akquise-Methode für dich und auch diejenige mit dem höchsten Mehrwert für deine Traumkunden ist!
Denn: Genau das wird dich und deine Personal-Brand zum Erfolg bringen!

Lass uns das Ganze von hinten aufrollen …

Warum den Content deiner Personal-Brand nicht JEDER liest, was aber genau dein Ziel sein soll

Als Texter:in mit einer eigenen Personal-Brand hast du dich bereits erfolgreich dagegen entschieden, ein Generalist, d. h. ein Mädchen für alles zu sein.
Chapeau!

Dementsprechend kannst du dich auch in deinem Content-Marketing als Texter:in ausschließlich auf deine Nische und deine anvisierte Zielgruppe fokussieren – was wiederum zeiteffizient ist und Spaß macht!

Und … ja, du hast es schon erraten: Genau deswegen wird dein Content so einmalig und auch gern von deiner Zielgruppe gelesen, da du ja der:die Expert:in für dein Thema bist!

Natürlich kannst und sollst du nicht für JEDEN schreiben – das wäre wie Perlen vor die Säue werfen.

Ausschließlich deine Zielgruppe, für die dein Content verfasst ist, wird diesen so aufnehmen, wie er auch gemeint ist.
Ausschließlich sie wird sozusagen „auf den Zug aufspringen“ und letztendlich zu deinen Traumkunden werden.

Von daher sollst und musst du ausschließlich für SIE deinen Content verfassen – hab das immer im Hinterkopf.

Warum deinen Content aber mitnichten gar keiner liest

Verabschiede dich von deinen generellen Selbstzweifeln und hau einfach in die Tasten.
Ich verspreche dir, dass, selbst wenn es dir noch völlig utopisch erscheint, dein Content gelesen wird!

Natürlich beginnst du nicht mit einer Reichweite von 1.000 Lesern pro Tag.
Dies kannst du dir aber aufbauen – und zwar mit qualitativ hochwertigem, leidenschaftlichem und relevantem Content.
(Google wird dir aufgrund dieser Faktoren dabei helfen – Qualität, lange Verweildauer, Relevanz und Aktualität sind die entscheidenden Punkte für ein gutes Ranking.)

Erwarte keine Wunder – aber erwarte tatsächlich, dass DEIN Thema, deine Nische und deine Persönlichkeit für andere interessant sind und dein Content drumherum ihnen weiterhilft.
Ganz besonders deinen Traumkunden, die nur noch darauf warten, mehr von dir und deinen Skills zu erfahren!

Dafür müssen sie dich aber erst einmal kennenlernen.
(Du würdest ja auch kein Auto von einer Marke kaufen, die gerade erst auf den Markt kam und sich noch gar nicht gezeigt und bewiesen hat, oder?)

Wie du unterschiedliche Content-Arten für deine Personal-Brand nutzen kannst

Du sollst also von deiner Leidenschaft, deiner Persönlichkeit und deiner Nische bzw. deinem Alleinstellungsmerkmal schreiben.

Du kannst dabei natürlich erst einmal wild drauf losschreiben, was dir gerade in den Sinn kommt bzw. was bei dir gerade aktuell ist.
Wenn es dich in den Fingern juckt, denk nicht weiter darüber nach, sondern nutze deine Eingebung! Der daraus entstehende Artikel wird bestimmt super werden!

Um deine Content-Erstellung etwas professioneller und vor allem zeiteffizienter anzugehen, solltest du einer STRUKTUR folgen, in der du deinen Content platzieren kannst:

Halte dich dabei an folgende Tipps:

  • Content muss nicht immer ein halber Roman sein.
    Content sind z. B. auch Fragen an deine Community, durch die du sie besser kennenlernst. Baue Fragen in deinen Posts oder Artikeln ein – wenn du dies auf Social Media tust, gewinnst du dadurch übrigens zusätzlich Engagement durch die Kommentare!
  • Erzähle durch emotionales und authentisches Storytelling von dir und dem, was du tust, und lass dadurch deine Zielgruppe sich mit dir identifizieren. (Keiner kauft von jemandem, dessen Taten/Einstellungen/etc. er nicht gut findet.)
  • Biete deiner Zielgruppe konkreten Mehrwert, indem du auch von deinen Skills, deiner Weiterbildung, deinen Erfahrungen oder deinen Erfolgen erzählst.
    Jeder will gern mehr zu dem Thema, für das man selbst (also deine Zielgruppe) brennt erfahren – und dafür willst ja DU der Ansprechpartner sein, oder?
  • Du kannst in deinen Posts oder Artikeln diese unterschiedlichen Arten natürlich auch untereinander kombinieren – achte nur darauf, dass du nicht vom Thema abschweifst und z. B. zu viele Themen gleichzeitig ansprichst.

Mögliche Extras bei Posts und Artikeln

  • veranschaulichende Grafiken
  • inspirierende Zitate
  • DIY-„Tipps & Tricks

Gestalte deinen Content so „sharable“, also „teilungswürdig“ wie möglich – was dir übrigens auch mehr Reichweite bringt.

Mögliche Kanäle und Tools für deinen Content

  • WordPress – als CMS (Content Management System) für deine Blogartikel auf deiner Website
  • Social-Media-Kanäle (je nachdem, wo sich deine Zielgruppe aufhält) – Facebook, Instagram, LinkedIn, YouTube, …
  • Canva (einfache „Drag & Drop“-Layout-SaaS) – für die professionellere Offline-Umsetzung auf dem Desktop: Adobe InDesign
  • Mojo – (App für iOS und Android) für interaktiv gestaltete Storys, in denen du Teile deines Contents platzieren kannst

Beachte beim Erstellen deines Contents für deine Personal-Brand zudem immer:

Du musst nicht das Rad neu erfinden.

Natürlich gibt es deinen Content bereits irgendwo auf der Welt.
Aber DU präsentierst ihn in deinem Stil, mit deiner Persönlichkeit und auf deine Zielgruppe zugeschnitten, d. h. mit Fokus auf einen spezifischen Aspekt – genau dadurch wird er einmalig!

Welches Ziel dein Content haben sollte

Der Content deiner Personal-Brand soll dich, deine Dienstleistungen und vor allem deinen Mehrwert für deine Zielgruppe repräsentieren.

Um dies so effizient und strukturiert wie möglich zu gestalten, nutze z. B. 2–4 Themen pro Woche, zu denen du schreibst und informierst. (4 Themen sind übrigens sehr sportlich)

Auch die Fotos, die deine Beiträge visualisieren bzw. auflockern (wie Beitragsbilder, Postbilder etc.), sollten 1–4 wiederkehrende Themen deiner Personal-Brand widerspiegeln.
Wie z. B. Laptop, Van, Surfboard & Hund von einer Texterin, die ortsunabhängig arbeitet, dabei mit Van und Hund reist, leidenschaftlich gern surft und deswegen für Surfbrands und Travelbrands für Van Content produziert.
Diese Fotos, Grafiken etc. am besten in einem einheitlichen und zu deiner Personal-Brand passenden Farbschema halten.
Verwende dafür 1–2 ähnliche Filter oder erstelle deine eigenen über Adobe Lightroom.
Für die Fotos kannst du entweder einen Profi engagieren oder sie auch selbst mit Handy, Kamera und/oder Stativ knipsen.

Vergiss dabei jedoch nie:

Content-Marketing als Texter:in, also die Erstellung des Contents für deine Personal-Brand, soll Spaß machen –
sowohl DIR beim Erstellen als auch deinen potenziellen Kunden beim Lesen!

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel deine Selbstzweifel in Bezug auf Content-Marketing als Texter:in etwas nehmen.

Ich hoffe auch, dass du jetzt so richtig Lust bekommen hast, Content rund um deine Personal-Brand zu erstellen und von DIR, deinen Skills und deinen Leidenschaften zu erzählen!

Denn genau DAS wird dir dabei helfen, von Freelancer-Plattformen unabhängig zu werden, dich zurückzulehnen und endlich ohne kalte Kundenakquise nur noch für deine Traumkunden zu arbeiten!
Wenn du noch mehr Inspirationen dazu haben möchtest, komm in meine Gruppe auf Facebook, in der sich Schreibtalente wie du und ich, die sich für diese Marketing-Möglichkeit als Texter:in entschieden haben, gegenseitig unterstützen!