Was Selbstbewusstsein mit der Positionierung als Expert:in zu tun hat

Selbstbewusstsein als Experte – Superman-Zeichen

»Whaaat, für diesen kurzen Text willst du 300 € haben??
Dafür hast du doch maximal 10 Minuten gebraucht!«

»Falsch, dafür hab ich 5 Jahre gebraucht.«

In so einer Situation wirst du dich wahrscheinlich nicht nur einmal wiederfinden.
I can tell, haha.

Situationen, in denen dein Beruf als Texter:in, dein Status als Expert:in, dein Angebot (aka die Dienstleistung(en) als Lösung für ein Problem) und dein Preis dafür infrage gestellt werden.

Punkte, die dein Standing als Texter:in (u. a. vor allem ausgedrückt in deiner Positionierung) jedoch ausmachen.

Und ja, du ahnst es schon:

Um den Antwortsatz auf diesen Einwand wirklich überzeugt und auch genau so formulieren zu können, ist ein gesundes und intuitives Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein nötig.

Aber lass uns von vorn beginnen.
Ich will ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. 😉

Selbstbewusstsein als Texter:in und Positionierung als Expert:in bedingen sich gegenseitig

Wenn du dich als Texter:in nicht mit irgendetwas, sei es eine Nische, besondere Skills oder ein Alleinstellungsmerkmal, als besonders herausstellen kannst, gibt es nichts, durch das du dich speziell auszeichnest und von allen anderen 347.678 Textern auf dem Markt hervorhebst.

Also nichts, was auch andere (z. B. potenzielle Kunden) als besonders sehen.

Selbstbewusstsein entsteht aber erst, sobald du auf etwas, das du besonders gut kannst oder machst, stolz bist.

Und nein, besonders günstige Preise zählen nicht dazu.

Natürlich kannst du auch einfach nur stolz darauf sein, dich als Texter:in selbstständig gemacht zu haben, eine eigene Website erstellt zu haben etc.

Und das kannst du auch, so was von!

Aber das ist nichts Besonderes im Businesskontext.

Vor allem nicht aus der Sicht von potenziellen Kunden, die allein deswegen dir und deinen Dienstleistungen kein Qualitätsprädikat geben werden.

Das ist eine erwartete Selbstverständlichkeit und im Endeffekt auch „nur“ die Basis einer jeden Selbstständigkeit.

Falls jedoch das weiter oben Genannte auf dich zutrifft, kannst du dich (ohne Zweifel) als Expert:in zeigen – was dir wiederum ein sogar noch besseres Selbstbewusstsein ermöglicht.

Denn „Expert:in für xy sein“ ist definitiv ein Qualitätsprädikat.

Als Texter:in ohne Selbstbewusstsein wirst du dir also schwertun, dich überzeugend als Expert:in zu positionieren.
Und ohne einen Expertenstatus wird sich dein Selbstbewusstsein schwertun, sich in diese Richtung zu entwickeln.

(Ein Teufelskreis, dessen sich viele nicht bewusst sind, und die Gründe für ihr schweres Standing auf dem Markt woanders suchen.
Um diesen gedanklichen Teufelskreis kümmern wir uns jedoch jetzt.)

(PS: Um deine Positionierung gemäß deinem persönlichen Business-Ikigai kümmern wir uns im „Positionierungs“-Meilenstein. I got you covered.)

Nun aber weiter im Gedanken-Kontext …

Was ein Expertenstatus mit einer Positionierung und i. e. S. mit einer Nische zu tun hat

Ein Experte ist grundsätzlich jemand, der sich in (s)einem Fachgebiet exzellent auskennt.

Der Duden sagt, ein Experte ist „ein:e erprobte:r, bewährte:r Sachverständige:r“.

Logisch, dass dies nicht auf 43 Fachgebiete zutreffen kann, oder?

Ein Experte kann also nur in einem bestimmten Gebiet exzellente Fachkenntnisse haben.

Insbesondere, da man Kenntnisse nicht nur einmal erwerben, sondern sich damit stetig auseinandersetzen und sich darin weiterbilden muss.

Un das erfolgt innerhalb einer Positionierung (oder auch in einer sogenannten Nische, die entweder ein Teilbereich eines Themas ist oder eine Kombination aus thematisch miteinander verbundenen Teilbereichen.)

(Wie gesagt, keine Angst, wir bestimmen das im „Positionierungs“-Meilenstein gemeinsam. 😉 Jetzt ist erst einmal nur dein Verständnis der Bedeutung einer Positionierung und/oder Nische sowie deren Auswirkung auf einen Expertenstatus wichtig.)

Also weiter im Text …

Ausschließlich innerhalb einer Positionierung kannst du dich also als Expert:in aufstellen – und zwar einerseits realistisch und machbar sowie andererseits auch glaubwürdig:

Denn, je eingeschränkter und spezifischer der Bereich, in dem du richtig gut werden willst, ist, desto realistischer ist auch dein Ziel, dort hinzukommen.

Und je besser und tiefer du dich in einem Bereich auskennst (was, wie gesagt nicht in 43 verschiedenen sein kann), desto mehr werden dir andere dahingehend vertrauen.

Macht Sinn, oder?

Was du als Texter:in mit Expertenstatus erreichen kannst

… und vor allem, was du als Texter:in ohne Expertenstatus entweder gar nicht oder nur mit größerem weiteren Aufwand erreichen kannst:

  • Für den Fall, dass es noch nicht angekommen ist:
    Ein Expertenstatus bedingt ein höheres Selbstbewusstsein, was dir wiederum weitere Vorteile bei deiner Positionierung und vice versa bringt.
  • Kannst du dich noch an die obligatorische Frage in Bewerbungsgesprächen erinnern, warum man gerade dich einstellen sollte?
    Nun, genau das ist jetzt dein Expertenstatus – der Grund schlechthin.
  • Menschen empfehlen dich als Expert:in viel leichter weiter, da dein Expertenstatus ein eindeutiges Qualitätsmerkmal ist.
    Jeder will nur das Beste und jeder fühlt sich besonders, wenn man eine:n Expert:in für etwas kennt und sogar weiterempfehlen kann.
  • Du erzielst als Expert:in in einem Fachbereich schneller Bekanntheit und damit eine höhere Reichweite – und zwar ganz automatisch, ohne dass du irgendwelche Marketingstrategien angewandt hast – denn dein Status ist Teil deiner Strategie.
  • Als Expert:in bist du prädestiniert für ein nicht nur authentischeres, sondern auch kostengünstigeres Marketing: Content-Marketing.
    Denn nur einem:r Expert:in wird man zuhören und auch Glauben schenken.
  • Durch die Einschränkung auf einen Fachbereich wird nicht nur deine Arbeit an sich, sondern auch dein Marketing effizienter und leichter.
    (Stell dir eine Schule vor, in der du nicht in 15 verschiedenen Fächern, sondern nur in 3 richtig gut sein musst – ein sehr viel realistischer Traum, oder?)
  • Und last but not least kannst du höhere Preise nur als Expert:in gerechtfertigt verlangen.
    (Wenn du bspw. bei Augenproblemen zu einem Spezialisten anstatt zu deinem Hausarzt gehst, ist es selbstverständlich, dass diese:r Spezialist:in mehr kostet, oder?)

Selbstbewusstsein als logische Folge

Selbstbewusstsein bedingt also deinen Expertenstatus und vice versa.

Sieh deine Positionierung und/oder Nische (dein Fachgebiet!) als den Selbstwert deines Selbstbewusstseins als Texter:in.

Als Expert:in vertraust du dir auch selbst sehr viel eher und strahlst das dann nach außen aus.

Als Expert:in lässt du dich auch von niemandem kleinreden, ganz besonders nicht in Bezug auf deine Preise für eine Dienstleistung eines:r Expert:in.

Als Expert:in gibt es sehr viel weniger Personen, mit denen du dich vergleichen kannst – (falls überhaupt, nur zu deiner eigenen Weiterentwicklung).

Apropos Weiterentwicklung deiner Skills:

Forschungen haben ergeben, dass Fachkompetenz (also deine Skills) UND Selbstbewusstsein gleichermaßen Erfolg bedingen.

Was im Endeffekt bedeutet, dass 50 % deines Erfolgs von deinem Selbstbewusstsein abhängt.

Don’t screw that. 😉

Abschließende Gedanken

Um zum Eingangszitat zurückzukommen:

Derjenige, der dein Angebot infrage stellt, hat für seinen Einwand keinen anderen Bezugspunkt als seine eigene Erfahrung:

Er sieht deinen Text als Produkt aus zusammengesetzten Buchstaben und Worten, was er selbst (ohne Berücksichtigung des Inhalts) in 10 Minuten erledigen könnte.

Er respektiert weder dich als Expert:in – (denn er stellt dich als Texter:in mit sich selbst gleich, der auch schreiben kann).
Noch respektiert er dein „Produkt Text“ als Lösung für ein Problem – (eben weil er es nur als Abfolge von Buchstaben ansieht).

Durch die Antwort »Falsch, dafür hab ich 5 Jahre gebraucht.«, drückst du selbstbewusst eine Rechtfertigung aufgrund deines Expertenstatus aus.

Ohne weitere Erklärungen.
Weil es einfach total logisch ist.

Wegen deines Expertenstatus, den du dir aufgebaut hast und durch den du die Abfolge der Buchstaben eben nicht nur als Produkt, sondern als Lösung eines Problems bestimmen kannst.

Natürlich kannst du „5 Jahre“ durch eine beliebige andere Zahl ersetzen.
Du bist Expert:in, sobald du dich als Dienstleister:in (also als Texter:in) auf etwas beschränkt und spezialisiert hast und deine Arbeitsenergie genau dieser Positionierung uneingeschränkt widmest.

= gerechtfertigtes Selbstbewusstsein ganz ohne offizielles Zertifikat

Ich will damit offizielle Zertifikate, wie Ausbildungen, Weiterbildungen oder ein Studium, nicht schlechtreden oder gar für nichtig erklären.

Solche äußeren Bestätigungen haben definitiv eine Berechtigungsgrundlage und sind auf jeden Fall ein weiteres Qualitätsmerkmal.

Ich will nur betonen, dass im Gegensatz zu einem aktiv erworbenen, aktiv rechtfertigenden und stetig optimiertem Expertenstatus ein schriftlicher Wisch (meist auf Basis einer stressigen und nur Einzelaspekte abfragenden Prüfung) ein relativ wenig aussagekräftiger „Beweis“ für Exzellenz (vor allem in der Praxis) ist.

(Wer kennt nicht Lehrer:innen, die zwar ein Staatsexamen von 1,0 haben, aber im Klassenzimmer eine absolute Null sind? True story, I can tell.)

In diesem Sinne – da eben dein Selbstbewusstsein als selbstständige:r Texter:in ein unbedingt notwendiger Faktor für deinen Erfolg ist:

Nimm jetzt die Reflexionsseiten deiner Wahl zur Hand, lies den Artikel erneut und reflektiere so tief wie möglich, inwiefern dein bisheriges Selbstbewusstsein & Vertrauen in dich dein Standing nach außen beeinflusst (hat).

Reflektiere, was es mit dir und deiner Selbstständigkeit machen würde, wenn du mehr Selbstbewusstsein hättest.

Und mach dir bewusst, warum genau das der entscheidende Faktor für deinen Erfolg sein wird.

Es ist zwingend notwendig, dass du die Macht deines Selbstbewusstseins verstehst und anerkennst.

Denn mit ihm, als mit dir und deiner Expertise untrennbar verbundenen „Partner in crime“, wirst du alles, was du aufbaust, in zweifelsfrei überzeugter Leichtigkeit und so was von gerechtfertigtem Stolz angehen!

Erkenne diese untrennbare Verbindung an,
und dein „Partner in crime“ wird immer zur Stelle sein.

Perfektionismus, Impostordenken & Prokrastination in die Tonne

Zweifel wg. Impostor, Perfektionismus und Prokrastination

Darf ich vorstellen, deine potenziellen neuen Feinde (manchmal auch im Kleid von alten Bekannten):
Perfektionismus, Impostordenken und Prokrastination.

Unangekündigt und unerwünscht klopfen sie an der Tür.

Und selbst wenn sie einmal abgewiesen wurden, kommen sie wie der Klischee-Avatar eines uneinsichtigen Staubsauger-Vertreters immer wieder.

Mit gnadenloser Nachdrücklichkeit.

Dafür hilft aber nicht der vermeintliche Gegenpart Ignoranz – denn ein Problem (insbesondere ein so unnachgiebiges) braucht andere Geschütze:

ein Erkennen & Akzeptieren – so paradox es sich anhört.

Du kannst also diese potenziellen neuen Feinde nicht einfach ignorieren und hoffen, ihnen dadurch aus dem Weg gehen zu können.

Lern sie erst einmal kennen, damit du sie:

  • erkennen kannst, sobald sie mal wieder anklopfen,
  • als potenzielle Feinde akzeptieren kannst,
  • und schließlich auch eine Strategie für dich finden kannst, damit du ihnen die Tür in Zukunft nicht mehr öffnen musst.

PS:
Diese drei potenziellen Feinde gehen oft Hand in Hand bzw. bedingen sich gegenseitig.
Ganz besonders bedrohlich also, wenn sie im Dreierpack (oder auch als Team hintereinander) an deine Tür klopfen.

That said, let me introduce …

Feind #1: Perfektionismus

Wer kennt es nicht:

Man will etwas nicht nur so gut wie möglich, sondern wirklich perfekt machen.

(* Nicht angesprochen wird hier übrigens eine psychologische Zwangsstörung, die in einem narzisstischen Selbstverwirklichungstrieb enden kann.)

Man will etwas perfekt machen – entweder aufgrund seines eigenen Anspruchs, der natürlich nur das Allerbeste für sich selbst will, oder aufgrund der Angst, sonst von anderen als Dilettant gesehen zu werden.

»Ganz oder gar nicht.«

»Erst wenn es perfekt ist, dann …«

»Nur 100 % ist genug.«

Das große Problem dabei ist, dass ein Perfektionismus bei jeglichen Zielen, Plänen, Prozessen, Projekten etwas anvisiert, das utopisch, also gar nicht erreichbar, ist.

Mal abgesehen von der Zielerreichung (die aus diesem Grund dann nie erfolgt) hat ein Perfektionismus noch so einige andere Auswirkungen:

  • du bist ineffizient, da du dich an Dingen aufhängst, die eigentlich bereits gut genug sind bzw. zu diesem Zeitpunkt gar nicht besser werden müssen
  • du verschwendest deine gesamte Energie bei Versuchen, die nie das Licht der Welt erblicken
  • du verpasst das sehr viel größere Potenzial, etwas in der Praxis aus Fehlern oder Learnings besser machen zu können
  • deine Motivation schwindet, da sich Prozesse und Projekte ins Unendliche ziehen
  • dein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein leidet, da du nie auf irgendetwas stolz sein kannst, da es ja nie vollendet bzw. gut genug ist
  • eigentlich gesunde Selbstkritik wird zur unüberwindlichen Bürde
  • zusätzliche Kritik von außen überwältigt dich komplett, da sie dich einerseits in deinen Zweifeln bestätigt und du sie auch noch persönlich nimmst (da die Kritik deiner Meinung nach ja zutrifft)
  • du arbeitest dich tot bzw. bis zum Burnout und empfindest dich gleichzeitig als faul, da du ja nie etwas „zu Ende“ bringst
  • und selbst wenn du etwas einmal vermeintlich vollendet hast, führt Perfektionismus dazu, dass du dich darüber gar nicht freuen kannst (da es ja (noch) nicht gut genug war)
  • last but not least kannst du mit dem Feind Perfektionismus dein Business nicht wirtschaftlich führen, da du dich einerseits in unbedeutenden Kleinigkeiten verlierst und kostbare Zeit verschwendest und auch ein bei bestimmten Aufgaben sinnvolles Auslagern gar nicht in Erwägung ziehst, da ja nicht einmal DU es „perfekt“ machen könntest und du deswegen keinem anderen vertraust

Krass, wenn man sich das mal vor Augen hält, oder?

Erfolgreiche Menschen machen jedoch Fehler.

Und zwar sogar sehr viel mehr als andere – weil sie einfach generell mehr machen als diejenigen, die am Perfektionismus hängenbleiben.

Denn, dem Perfektionismus immer wieder die Tür aufzumachen, ist auch eine Täuschung von sich selbst.

Weil man doch super fleißig und busy ist – obwohl im Endeffekt nichts „gemacht“ wird.

Kennst du den Spruch „Taten zählen mehr als Worte“?

Man kann in seinem stillen Kämmerlein tausende Dinge aufschreiben und planen.

Sie werden jedoch erst durch ein tatsächliches Ausführen, d. h. durch dein Tun, zur Realität.

Lies diesen Abschnitt am besten gleich noch mal.

Feind #2: Impostordenken

Oft als Folge von Perfektionismus und noch öfter Hand in Hand ist ein weiterer ungebetener Gast vor deiner Tür Mr. Impostor.

Manchmal stellt er sich auch als Hochstapler-Syndrom vor oder verwendet den Decknamen Mogelpackungs-Phänomen.

Sobald du ihm die Tür geöffnet hast, sorgt er dafür, dass du (selbst wenn du keinem Perfektionismus unterliegst und tatsächlich bereits etwas geschafft und z. B. veröffentlicht hast) dies als entweder nicht verdient ansiehst oder aufgrund massiver Selbstzweifel nicht als gut genug anerkennst.

Jedoch in diesem Fall nicht aufgrund der Sache an sich, die als nicht genug erscheint.

Sondern aus einem generellen Bezweifeln deiner gesamten Persönlichkeit, deines Business oder sogar deiner Existenz.

Im Falle Impostor hast du also nicht das Gefühl, dass etwas von dir nicht gut genug ist, sondern du selbst.

Teilweise, weil du denkst, dass du Erreichtes nur durch Zufall oder Glück geschafft hast.

Oder dass du der:die Einzige auf der Welt bist, der:die die Wahrheit hinter deinem vermeintlichen Betrug kennt.

Mr. Impostor stellt sich sogar in unterschiedlichen Ausprägungen vor.

Manchmal nur in einer graduellen Abstufung deines Selbstbewusstseins über Erreichtes.

Manchmal aber auch in Form eines kompletten Anzweifelns deines Business oder gar deines Seins.

Im Endeffekt fördert bzw. bedingt dieser Feind Selbstsabotage und eine verzerrte Wahrnehmung.

Ein Grund, warum man Mr. Impostor immer wieder die Tür öffnet, ist u. a. ein ständiges Vergleichs- und dahingehendes Beurteilungsbestreben.

Das, mit dem man bspw. im Netz oder auf Social Media berieselt wird, wird irgendwann (unbewusst) als Norm aufgefasst, was zu einem negativen Selbstbild führt.

Denn andere sind immer besser.

Bei anderen sieht alles schöner aus.

Andere machen es richtig.

Nnnnnope.

Versteh mich nicht falsch:

Rückmeldungen (von anderen, jedoch insbesondere von Gleichgesinnten und von deiner Zielgruppe) sind super wichtig, um sich und seine Dienstleistungen weiterentwickeln und optimieren zu können.

Allerdings nicht in Form von zwingender Anpassung und auch nicht aufgrund des Drucks, dazugehören oder mithalten zu wollen.

Ganz im Gegenteil.

Denn sobald du etwas anders als andere machst und das auch selbstbewusst vertrittst, arbeitest du an deinem USP.

(Ein USP hilft dir also auch gegen ein potenzielles Impostordenken, da dabei gar keine Vergleichsmöglichkeit mit anderen mehr besteht.

(Darum kümmern wir uns übrigens ausführlichst im „Positionierungs“-Meilenstein und bauen es im „Branding“-Meilenstein immer weiter aus.)

Kleiner Tipp am Rande:

Überprüfe jegliche Selbstkritik dahingehend, ob du sie auch einer nahestehenden Person so sagen würdest.

Sprich mit echten Menschen über das, was du schon geschafft bzw. erreicht hast.

(Denn, je mehr Menschen dir eine konstruktive Rückmeldung geben, desto eher glaubst du es auch irgendwann selbst. 😉 )

Impostordenken kann als Selbstständige:r fast selbstzerstörerisch sein.

Es kann dein Selbstbewusstsein und damit die Außendarstellung deiner Selbstständigkeit untergraben,

Und es kann dir dadurch die Chance auf deine Präsentation als Expert:in und dementsprechend auch das Aufrufen von Expertenpreisen verwirken.

Denn:

Wenn du dich nicht selbst als Expert:in siehst,
warum sollten das dann andere tun?

Feind #3: Prokrastination

Was sich hinter diesem so fachwissenschaftlich anmutenden Feind verbirgt, ist im Volksmund die „Aufschieberitis“.

Oft sind die Gründe für Prokrastination deren Freundesfeinde Perfektionismus und Impostor.

Allerdings liegt ein Aufschieben auch mindestens genauso oft an einem anderen Grund:
der Unfähigkeit oder dem Unwissen, Prioritäten zu setzen.

Das kann einmal daran liegen, dass man keinen wirklichen Plan hat, (dann auch noch gleichzeitig Mr. Impostor anklopft), man aber trotzdem busy sein will (denn erfolgreiche Selbstständige sind doch super busy, oder?) und automatisch jeder Task die höchste Priorität hat.

So beginnt der Tag jedoch nur.

Er endet aber in einer aufeinanderfolgenden Prokrastination, ohne irgendeinen Task tatsächlich beendet zu haben.

Produktivität: Fehlanzeige.

Was du dir als Selbstständige:r jedoch stets vor Augen halten musst:

Es wird immer, wenn nicht sogar täglich, unliebsame Aufgaben geben, die trotzdem gemacht werden müssen.

(»Oh ja, wie ich Buchhaltung hasse, haha.«)

Best Practice ist hierbei jedoch nicht ein Aufschieben und Ablenken mit anderen Dingen, sondern ein effizientes Erledigen oder (falls es jemand günstiger als dein interner Stundensatz anbietet und du darin investieren kannst) ein Auslagern.

Denn ein Aufschieben erledigt die Aufgabe nicht.
Und hält dich auch noch von (wahrscheinlich sogar sehr viel wichtigeren) Dingen ab.

Strategien, die dir dabei helfen können, mehr von dem, was du dir vorgenommen hast bzw. das, was ansteht, erledigen zu können:

  • Ermögliche dir zur Motivation immer wieder (noch so) kleine Erfolgserlebnisse und unterteile alle deine Aufgaben in kleinere Teilaufgaben, damit du am Ende jeder Teilaufgabe die Rückmeldung von deinem Gehirn bekommst, etwas geschafft bzw. erledigt zu haben.
    (Viele neigen nämlich unterbewusst dazu, kurzfristige Belohnungen als höher zu bewerten als zukünftige (nur potenzielle) Erfolge. Und dann wird z. B. die Erledigung des Abwaschs, was meistens weniger als 10 Minuten dauert, schnell anstatt der Erledigung der Buchhaltung eingeschoben, haha.)
  • Werde dir deiner Prokrastination bewusst und hinterfrage sie.
    Warum hast du keine Lust oder keine Motivation, diese Aufgabe zu erledigen?
    Welche Möglichkeiten hast du, um diesen Task erledigt zu bekommen?
    Brauchst du dabei Unterstützung?
    Solltest du aus zeiteffizienten Gründen die Aufgabe lieber jemand anderem überlassen und wäre dieses Outsourcing sogar günstiger als deine eigene Beschäftigung damit?

    (Diese Fragen haben mir bspw. eindeutig mitgeteilt, dass es finanziell (und auch stressbedingt) besser ist, eine Putzhilfe zu engagieren, auch wenn sie natürlich ohne Berücksichtigung dieser Faktoren erst einmal als eine Luxus-Investition erscheint. Im Endeffekt war diese Investition aber schlauer, da keine Putzhilfe meinen eigenen Stundenlohn kostet.)
  • Teilweise verschieben wir Aufgaben einfach nur aus fehlendem Dringlichkeitsbedürfnis – was jedoch nur aus einem schlechten bzw. nicht existenten Zeitmanagement resultiert. Und ja, auch aus einer fehlenden Prioritätensetzung.
  • Nutze To-do-Listen nicht als Beweis deines vermeintlichen „Busy-Seins“, sondern als tatsächliche Hilfe, deine anstehenden Aufgaben zu listen, zu ordnen, zu unterteilen und zu priorisieren.
    (Google mal „Eisenhower-Matrix“ – mindblowing!)
  • Multitasking ist übrigens kein besonderer Skill, sondern die Königsdisziplin von Prokrastination:
    eine (meist auch noch spontane) Ablenkung von Dingen und ein fehlender Fokus auf dem, was aktuell ansteht bzw. gerade bearbeitet wird.
    Manche sind Meister dieser „Mehrfachaufgabenperformanz“. Allerdings ist dabei auch ein hohes Maß an Selbstdisziplin und eine gewisse thematische Verbindung aller Aufgaben untereinander nötig – was jedoch bei vielen Tasks gar nicht gegeben ist.
    Eine Meisterschaft, die du also besser im nächsten Leben angehst, haha. 😉

Grundsätzlich kann beim Feind Prokrastination (wie auch bei seinen Feindesfreunden Mr. Impostor und Perfektionismus) ein Tritt in den Allerwertesten Wunder wirken.

Und zwar nicht nur im antreibenden Sinne, sondern auch, um die drei mal kurzzeitig in die Flucht zu schlagen.

Momentan bin ich als deine persönliche Erfolgsbranding-„Partnerin in crime“ diejenige, die die drei ins Niemandsland befördert und dich wieder auf den richtigen Weg bringt.

Wie gesagt, super gern auch in einem persönlichen Gespräch in einer 1:1-Fragestunde mit mir.

Stell jedoch auch nach dieser Mindset-Masterclass (und auch währenddessen, wenn ich gerade nicht zur Stelle sein kann) sicher, dass du dir deine „persönlichen Krieger“ zur Seite stellst.

Denn, wie gesagt, nichts läuft in der Selbstständigkeit geradlinig.

Und gegen ein erneutes Anklopfen dieser Feinde an deiner Tür (was immer wieder passieren kann und auch wird) helfen nur erprobte Strategien, denen du hinsichtlich ihrer Wirksamkeit uneingeschränkt und bedingungslos vertrauen musst.

Du schaffst das, denn DU bist stärker und weißt nun, wie!

Ganz besonders, weil du nun diesen Artikel ein weiteres Mal lesen und ihn durch deine Selbstreflexion verinnerlichen wirst.

Alsooo, let’s go!

Embrace the process – Die Basis für deinen Erfolg

Treppe symbolisch für Prozess eines:r Selbstständigen

»I wanted the reward and not the struggle.
I wanted the result and not the process.
I was in love not with the fight, but only the victory.«
Mark Manson

Mark Manson (übrigens einer meiner Lieblingsautoren, wenn’s um Persönlichkeitsentwicklung geht) beschreibt hier seinen „Fail“, als er Rockstar werden wollte.

Damit ist er aber nicht allein.

Es ist ein wahnsinnig weitverbreiteter Mindset-Fail, dem wir alle mal erliegen.

Ich mein, klar liegt bei einem Wunsch erst einmal das Ziel im Fokus, da es ja genau das ist, was wir uns wünschen.

Jeder will das, was man sich wünscht, also das „Ergebnis“.

Und das natürlich am besten so schnell und stressfrei wie möglich.

Ganz logisch.

Wenn es aber um den Weg dorthin geht, eben um das Ziel zu erreichen:

  • … sind wir uns der einzelnen Schritte des Weges überhaupt nicht bewusst
  • … verlieren wir die Motivation auf dem Weg
  • … sehen wir den Weg nur als Mittel zum Zweck und genießen den Prozess auf dem Weg nicht

Das sind Mindset-Fails, die uns nicht bedingungslos am Ziel festhalten lassen.
Sondern es wegen des Wegs entweder aus den Augen verlieren oder komplett aufgeben.

Bestimmte Dinge im Leben sind tatsächlich relativ schnell und effizient zu erreichen bzw. zu erwerben.
(Will hier nicht alles einfach über einen Kamm scheren.)

Dazu gehört jedoch der Aufbau einer nachhaltigen Selbstständigkeit nicht.

Zur Sicherheit ein kleiner Disclaimer, falls du solche Gedanken (noch 😉 ) hegst:

Meine Erfolgsbranding Philosophie & Strategie ist in keinster Weise eine weitere Marketing-Strategie für Texter:innen auf dem Markt, die DAS Geheimnis für Erfolg ist.

Ganz besonders nicht für einen „Get rich quick“-Erfolg.
Und schon gar nicht über Nacht.

Ich wende mich mit meiner Hilfe an Texter:innen, die es wirklich ernst meinen und wissen, dass sie nicht nur copycatmäßig einer Blaupause folgen müssen und dann durch einen Trick oder Hack den Erfolg einheimsen können.
Sondern an diejenigen, die für ihren Erfolg, den sie sich verdienen wollen, offen dafür sind, auch hinter die Kulissen schauen zu wollen.

Um Gelerntes eben nicht nur aufzusaugen und anzuwenden,
sondern es zu verinnerlichen und dann zu ihrem eigenen zu machen.

Ich wende mich also an DICH. 😉

That said, weiter im Text.

Das „Silver Bullet“-Syndrom

Wenn du ein bisschen im Netz unterwegs bist und dich auch auf Social Media rumtreibst, wirst du vielleicht schon einmal über Anzeigen gestolpert sein, die DAS Geheimnis oder DEN Hack zur Lösung eines Problems promoten.

À la mach dies und das, dann bekommst du jenes.

Der Weg dorthin?
Eaaaasyyyy, denn dafür gibt’s ja die „Trick-17-Blaupause“.

Hoch vermarktete Versprechen oder sogar Garantien, die im Endeffekt das (leider große) Bedürfnis einer easy Lösung ansprechen und keine Zweifel am Erfolg des Produkts bzw. der Dienstleistung dafür lassen.

Dementsprechend werden Hilfen, die vielleicht nicht ganz so krass psychologisch targetiert angeboten werden, im übertragenen Sinne genau so gesehen – obwohl sie es gar nicht sind.

Erkennt man dann z. B. daran, dass Produkte oder Dienstleistungen mit bösen Kommentaren à la diesen hier bewertet werden:

»XY hat gar kein Geheimnis preisgegeben!«

»XY liefert keinen wirklich machbaren Plan von A bis Z!«

»XY lässt viel zu viel Freiraum und ich hab keine wirkliche Anleitung bekommen!«

Im Endeffekt „Produkt/Dienstleistung XY hat nicht abgeliefert“.
Vor allem nicht mit absolut risikolosem und garantiertem Erfolg.

Eine ganzheitliche Philosophie & Strategie, wie auch meine, ist aber kein Malen nach Zahlen mit auch noch mitgelieferten Farben.

Ganz ehrlich, so etwas existiert generell nicht.
Auch wenn der Markt voll von solchen Clickbaits ist.

Aber hey, wir bauen hier dein stärkstes Business-Mindset für deine Selbstständigkeit als Texter:in auf – wenn du willst, sogar eine eigene, DEINE(!), Personal-Brand.
Wär doch mega langweilig, wenn das mit einer 1:1-Blaupause möglich wär und DU als Persönlichkeit (ja, übersetz mal „Personal-Brand“ wortwörtlich 😉 gar nicht mehr von Bedeutung wärst, oder?

Also:
Embrace the process,
and success will follow!

Warum du den Prozess ebenso umarmen solltest – und zwar jeden Tag, immer wieder

Ok, selbst wenn du nicht (mehr) dem „Silver Bullet“-Syndrom unterliegst und die Existenz und Notwendigkeit eines Prozesses anerkennst:

Wenn man einen Plan hat (um etwas zu erreichen), ganz besonders, wenn dieser Plan lebensverändernd ist, will man auf dem Weg zumindest Teilergebnisse sehen.

Denn ohne positives Feedback (egal woher), ist es sehr viel schwieriger, diesen Plan, also den Prozess, durchzuhalten.

Absolut verständlich.
Motivation und so.

Deswegen ist bspw. mein VIP-Mentoring mit persönlichen 1:1-Calls sowie einer Telegram-Betreuung, um dir während deines Aufbaus stets zur Seite zu stehen, dir Feedback zu geben und dich immer wieder neu zu motivieren.

Dazwischen und auch danach (und natürlich besonders ohne persönliche Betreuung) werden jedoch immer wieder Zeiten kommen, in denen du potenziell denken wirst:

»Oh Gott, das bringt doch eh nichts.«

Ja, diese zweifelnden und zermürbenden Zeiten wird es geben.
Immer wieder.

Vor allem, da die ersten Ergebnisse eben nicht über Nacht kommen werden und auch, da du das Ganze nicht komplett abgeschottet und sozial isoliert in deinem stillen Kämmerlein umsetzt.

Ja, literally, „life gets in the way“.

Das bewusste Wissen darüber und eine auch wirklich bewusste Reflexion des Prozesses hilft dir jedoch, diesen potenziellen Selbstzweifeln zu widerstehen und ihnen eine bessere, positivere Denkalternative zu bieten.

Halte dir also immer wieder vor Augen:

  • warum du das alles machst
  • wofür du das alles machst
  • welche Einschränkungen du bereit bist, dafür auszuhalten
  • welcher „Schmerz“ dir dein gewünschtes Ergebnis wert ist
  • welchen Gewinn du durch den Prozess langfristig haben wirst

Oder, um es mit anderen Worten aus einem greifbareren Bereich auszudrücken:

Jeder will einen „perfekten“ Ehemann haben.
Aber nur wenige wollen dran arbeiten, die „perfekte“ Ehefrau zu sein.
Mal ganz genderneutral: Sei diese „perfekte“ Ehefrau, dann wird auch dein Ehemann „perfekt“ sein. 😉

Der Prozess hört nie auf

Ja, du kannst Teilprozesse (um z. B. von 2.1.1 nach 2.2.2 zu kommen) abschließen und am Ende reflektieren.

Ganzheitliche Prozesse enden jedoch nie.

So auch nicht der Aufbau deiner Selbstständigkeit.

Ganz besonders liegt das daran, dass Prozesse (so eben auch der Aufbau deiner Selbstständigkeit) grundsätzlich flexibel sind und auch unbedingt flexibel sein sollten.

Genauso flexibel wie dein Leben eben auch.

Wenn du bspw. den Plan hast, mithilfe von Teilprozess A und Teilprozess B zu Ergebnis C zu gelangen, Teilprozess B aber nach einer längeren Testphase nicht wirklich funktioniert oder sogar kontraproduktiv ist, musst du Teilprozess B entweder anpassen oder eliminieren.
Wodurch sich wiederum der ganze Prozess an sich ändert.

Aber nicht gleich alles hinschmeißen und damit Ergebnis C ins Nirwana befördern.

Gleiches gilt, wenn du bspw. einen bestimmten Prozess zum Ziel XY verfolgst, aber auf dem Weg dorthin feststellst, dass sich dein Ziel durch bspw. Erfahrungen und Learnings im Prozess verändert hat.

PS:
Wir lernen ganz besonders viel und können Ziele (und damit auch Prozesse) ganz besonders effektiv anpassen, wenn wir Fehler machen.

Umarme also nicht nur den Prozess,
sondern auch und besonders deine Fehler während des Prozesses.

Leider sind wir (vor allem in der Schule) dazu erzogen worden, dass etwas nur gut bewertet wird und dementsprechend auch nur gut ist, wenn man etwas richtig gemacht oder etwas geschafft hat.

Fehler hingegen werden mit Rotstift angemalt und führen zu einer schlechteren Bewertung.

Genauso in der Kindheit, wenn Eltern ihre Kinder eher davon abhalten wollen, Fehler oder negative Erfahrungen zu machen, um sie zu schützen.

(Wenn man aber nicht selbst die heiße Herdplatte angefasst hat, weiß man gar nicht, wie weh das tut.)

Solche Glaubenssätze sitzen tief.

Im wirklichen Leben haben jedoch tatsächlich diejenigen, die besser als andere sind, mehr Schmerz erfahren und mehr Fehler gemacht.

Denn nur die Erfahrung (eines Prozesses), mit allem, was dazugehört, führt zu Verständnis und auch zu Verinnerlichung.

Nicht eine idiotensichere Anleitung, die man zu keinem Zeitpunkt hinterfragt, einfach nur unreflektiert verfolgt und nicht seinen eigenen „Senf“ dazugibt.

Ohne eigene Erfahrungen hält man sich nur an das, was man gelernt hat oder was einem gesagt wurde, und denkt, dass jede Abweichung davon falsch wäre.

In Wahrheit sind diese Abweichungen jedoch einfach nur anders und passen auch besser zu seinem eigenen Leben.

»Do something. The answers will follow.«
Mark Manson

Hab Vertrauen in den Prozess

»Everything happens for a reason.«

So ausgelutscht es sich anhören mag:

Jeder Prozess und auch jeder einzelne Teil eines Prozesses hat seine Daseinsberechtigung.

Und zwar egal, ob dieser positiv oder negativ ist bzw. war.

(Wie gesagt, besonders aus Negativem lernen wir am meisten.)

Szenarien zu visualisieren, ist generell eine gute Strategie (dazu im nächsten Punkt noch mehr).

Für mehr Vertrauen in einen Prozess empfehle ich, sich eine Situation à la „Was wäre, wenn xy nicht passiert wäre“ vorzustellen.

Dann werden Fehler, die man sonst lieber gern streichen würde, nämlich schnell zu wertvollen und nicht mehr wegzudenkenden Zugewinnen.

Verluste werden zu Möglichkeiten, Neues auszuprobieren.

Niederlagen zu Optionen, daraus zu lernen und es anders zu machen.

Und Defizite zu Erfahrungswerten, die man nicht mehr missen will.

Sich „Was wäre, wenn nicht“ vorzustellen, führt deine Gedanken retrospektive zu einer grundsätzlichen und bedingungslosen Wertschätzung deiner Vergangenheit.

Also all dessen, was auf deinem Weg während deines Prozesses passiert ist.

Ich mein, du kannst die Uhr ohnehin nicht zurückdrehen und etwas, das passiert ist, einfach ungeschehen machen.

Also ist es auch sehr viel schlauer, das, was passiert ist, zu akzeptieren und die Weichen dahingehend neu zu stellen, oder?

Visualisiere Worst- und Best-Case-Szenarien

Jetzt kommen wir zum oben bereits angesprochenen Visualisieren von „Was wäre wenn“-Szenarien, was dir den Umgang mit einer potenziellen Zukunft erleichtern wird.

Immer wenn du Probleme hast, einen Prozess zu starten und auch mit den eventuellen Fehlern dabei klarzukommen, stell dir mögliche Auswirkungen bzw. potenzielle Ergebnisse vor deinem inneren Auge vor:

»Was könnte im besten Fall passieren?«

»Was wäre, wenn es nicht klappt, so wie ich mir das vorstelle?«

Diese so einfache Strategie wirkt tiefenpsychologisch.

Denn durch die Beschäftigung mit möglichen Folgen oder Konsequenzen erkennst du einerseits, dass das Ergebnis von einem Prozess abhängig ist.

UND du akzeptierst gleichzeitig die möglichen Folgen oder Konsequenzen, falls du den Prozess startest, und bist gleichzeitig mit diesen okay.

Dieses Bewusstsein macht Entscheidungen sehr viel einfacher, gibt dir eine gewisse „Sicherheit“ in Bezug auf potenzielle Auswirkungen auf dein Leben und hilft dir dabei, den nötigen Prozess dafür zu umarmen.

Was, wie gesagt, um ein Ziel zu erreichen, unabdingbar ist.

Was ein Prozess mit deiner Zielerreichung zu tun hat

Ok, ok, dass jedes Ziel einen Prozess als Basis hat, hast du jetzt bestimmt schon verinnerlicht.

Wie du jetzt aber den Prozess so effektiv wie möglich gestaltest, um dein Ziel auch wirklich erreichen zu können?

Nein, dabei helfen keine Affirmationen, die du dir einfach nur täglich vorm Spiegel vorsagst.

Ohne dein Zutun wird nämlich nichts passieren.

Aber genau dieses Tun ist oft die Krux.

Ein Trick, den ich von einem meiner Lieblingsautoren, Mark Manson, geklaut hab, ist, Routinen und vor allem Gewohnheiten als Mittel zum Ziel zu sehen.
Und dich auch nur auf genau diese zu fokussieren.

Ziele sind nämlich oft sehr kurzsichtig und wenig über den Tellerrand hinaus schauend.

Routinen und Gewohnheiten hingegen sind die Dinge, die dich regelmäßig begleiten – also tatsächlich einen Einfluss haben.

Vergleich das Ganze mal mit einem Ziel aus dem ganz alltäglichen Leben, wie z. B.:

„Ich will 3-mal pro Woche laufen gehen, um fitter zu werden.“

Super Ziel und auch ein gutes Mittel, um es zu erreichen!

Wenn du dir allerdings das „3-mal pro Woche laufen gehen“ nicht zur Gewohnheit machst, wird es bald eine Qual werden.
Ein Muss, das du jedes Mal neu fokussieren musst, um dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
(Und ja, irgendwann wird diese Qual sogar größer als der Schmerz, nicht fit zu sein – was wiederum dazu führt, dass du dein Ziel aufgibst.)

Wenn du hingegen deinen Fokus auf die Gewohnheit, 3-mal pro Woche laufen zu gehen, setzt, investierst du deine Energie in das Ziel.
Was nach Etablierung der Gewohnheit wiederum zum eigentlichen Ziel, fitter zu werden, führt.

Mit einer Gewohnheit ist also die Gewohnheit selbst das Ziel.

Mit einer Gewohnheit wird das eigentliche Ziel zur Unvermeidlichkeit.

Eine Gewohnheit impliziert, dass es keinen Endpunkt gibt, der zu erreichen gilt.

Und mit einer Gewohnheit geschieht das eigentliche Ziel als „Nebeneffekt“.

Noch ein weiterer positiver Nebeneffekt:
Es geht immer weiter und du hast auch nie das Gefühl, zu failen.

Eine Gewohnheit läuft nämlich irgendwann auf Autopilot – ohne böses Teufelchen auf der Schulter oder den Schweinehund in der Ecke.

Bei einer Gewohnheit fällt es dir irgendwann sogar schwerer, sie NICHT zu machen.

Wie du Gewohnheiten etablieren kannst?

Studien haben ergeben, dass Gewohnheiten im Durchschnitt nur 30 Tage brauchen, um sich zu setzen bzw. sich zu etablieren.

Du musst dich also nur 30 Tage lang auf eine Routine (bzw. einen Teilprozess) fokussieren, damit sich dein Hirn daran gewöhnt.

Und wie gesagt:
Nach Etablierung einer Gewohnheit führt sie zum automatischen Umsetzen und dadurch zum Erreichen des damit verbundenen Ziels.

Hammer, oder? 🤩

„Kein Hack“, haha, aber definitiv noch ein abschließender Tipp von Herzen

Du hast in diese Mindset-Masterclass (oder vielleicht sogar schon in mehr) investiert und bekommst dafür auch genau das, was dir in Aussicht gestellt wurde.

Denn ich steh zu meinem Wort und Overdelivering lieb ich.

Danach bist du zwar nicht komplett auf dich allein gestellt, aber vielleicht fehlen dir Arschtritte oder auch zusprechende und konstruktive Worte, um kontinuierlich weitermachen und nach Fehlern oder bei Hindernissen trotzdem wieder aufstehen zu können.

Nun, das sind „danach“ deine Kunden!

Deine Kunden, egal ob wirklicher Traumkunde oder „Traumkunde, der sich doch als Nicht-Traumkunde entpuppt“, sind das Rädchen in deiner Feedback-Schleife aka Feedback-Loop.

Sprich die ersehnten Rückmeldungen in Teilprozessen.

Je mehr du dich zeigst und ausprobierst, desto schneller und stärker wird sich dieses Rädchen drehen.

Und ja, du ahnst es schon ;):
Umarme auch diesen Feedback-Loop!

Damit dieser Feedback-Loop auch wirklich kontinuierlich passiert!

Was nämlich ohne ein aktives Zutun nicht immer so sein wird.

Du kannst ihm jedoch durch Erinnerungen an vergangenes Feedback auf die Sprünge helfen.

Ganz besonders hilfreich ist das, sobald ein Feedback-Loop mal komplett ausbleibt – was auch immer wieder so sein wird.

Screenshotte dafür jegliches positives Feedback, das du im Laufe eines Prozesses erhalten hast, und speicher es in einem leicht erreichbaren Ordner deines Handys oder auf deinem Computer ab.

Jedes Mal, wenn sich wieder der böse Teufel auf der Schulter meldet und dir einreden will, dass dein aktueller Prozess gar nichts bringen würde oder dass das, was du vorhast, nicht funktionieren würde:

Dann kommt dein Feedback-Loop-Ordner ins Spiel und bestätigt dich erinnernd darin, dass nicht alles scheiße ist und du eben aufgrund aller positiven Rückmeldungen, die du bereits erhalten hast, auf keinen Fall aufgeben solltest.

Eine Grafik, die du dir während des Prozesses stets vor Augen halten solltest

Abschließend hab ich noch eine Grafik von einem meiner liebsten Motivations-Idole für dich, die das Leben und damit auch jeden Prozess eines:r Selbstständigen ziemlich akkurat veranschaulicht:

Gary Vee über den Prozess eines:r Selbstständigen – up & down
Gary Vee über den Prozess eines:r Selbstständigen – up & down, and repeat

 

Egal welche Strategie du verfolgst:

Du wirst mit sehr vielen Ups und Downs konfrontiert werden und du musst mit ihnen FÜR einen Erfolg des Prozesses umzugehen wissen.

Dafür hast du nach diesem Artikel so einige Best Practices an die Hand bekommen.

Aber weil du nun in meinem Erfolgsbranding-Universum bist, lege ich dir auch meinen persönlichen Arschtritt ans Herz.
Denn jede Best Practice innerhalb eines Prozesses muss erst einmal eingeübt werden, damit sie sich setteln kann.

Such dir bei Bedarf hier einen Termin mit mir aus:
1:1-Fragestunde mit Sandra

Eine Garantie von Herzen kann ich dir abschließend aber doch noch geben: 😉

Es wird geil werden,
so geil wie du selbst!

Und, noch ein (leider zu Unrecht abgegriffener) Spruch, der (wie du nun erkannt hast 😉 ) einfach unglaublich wahr und hilfreich ist:

Der Weg ist das Ziel.

Word.

In diesem Sinne:

Nutz nun erneut dein Reflexions-Journal deiner Wahl und lies dabei den Artikel ein weiteres Mal.

Halte dabei alles fest, was dir einen Aha-Moment beschert hat, denn:

»A goal that is not committed to paper
is no goal at all.«
R. Sharma

 

Erfolgsbranding
ist in
Elternzeit.

Meine Text- und Buchfeemarke ist durch diesen Umbruch erwachsen geworden. Zwischen Babyflaschen und Windeln ist nun ein Rebranding nötig:
„Erfolgsbranding 2.0 – für Mamas“, whoop whoop!

Finde mich und
meine Personal-Brand
bis zum Neustart 
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