Warum Contentmarketing alles andere als „Perlen-vor-die-Säue-Werfen” ist

Bibliothek als Symbol für Contentmarketing

Da du dich für mein Mentoring entschieden und dich damit auch pro meine Philosophie und Marketing-Strategie ausgesprochen hast, geh ich mal stark davon aus, dass du auch eine positive Einstellung demgegenüber hast. ;)

Allerdings weiß ich, dass trotz einer generell aufgeschlossenen Haltung auch immer wieder Zweifel aufkommen können – da Content-Marketing nämlich in einigen Punkten (vor allem, wenn man sich noch nicht ausführlich damit beschäftigt hat), paradox wirkt.

Damit solche potenziell zweifelnden und infrage stellenden Gedanken gleich aufgefangen werden können, liest du hier als Abschluss unserer Mindset-Woche eine persönliche „Gegenrede“, gegen die Säue, haha.
Was ist eigentlich Content-Marketing genau, warum ist es so mächtig und warum würden es Säue lieben?
Um Vladi, Gründer und Geschäftsführer einer meiner Lieblingsblogs „Chimpify“ und Vorreiter im Bereich Contentmarketing, zu zitieren:
Seitdem es Höhlenmalereien und Geschichten am Lagerfeuer gibt, gibt es auch „Conte...

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Was Selbstbewusstsein mit deiner Positionierung als Expert:in zu tun hat

Selbstbewusstsein als Experte – Superman-Zeichen

»What, für diesen kurzen Text willst du 300 € haben??
Dafür hast du doch maximal 10 Minuten gebraucht!«

»Falsch, dafür hab ich 5 Jahre gebraucht.«
In dieser Situation, in der du dich wahrscheinlich relativ oft wiederfinden wirst, findest du so einige Punkte, die deinen Status als Expert:in, deine Dienstleistung als Lösung für ein Problem und den Preis dafür infrage stellen.
Punkte, die deine Positionierung als Texter:in jedoch ausmachen.

Und ja, du ahnst es schon: Um den Antwortsatz auf diesen Einwand wirklich überzeugt und auch genau so formulieren zu können, ist ein gesundes und intuitives Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein nötig.

Aber lass uns von vorn beginnen, ich will ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen … ;)
Selbstbewusstsein als Texter:in und Positionierung als Expert:in bedingen sich gegenseitig
Wenn du dich als Texter:in nicht mit irgendetwas, sei es eine Nische, besondere Skills oder ein Alleinstellungsmerkmal, eindeutig hervorheben kannst, gibt es ni...

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Perfektionismus, Impostordenken & Prokrastination in die Tonne

Zweifel wg. Impostor, Perfektionismus und Prokrastination

Darf ich vorstellen, deine potenziellen neuen Feinde (manchmal auch im Kleid von alten Bekannten):
Perfektionismus, Impostordenken und Prokrastination.
Unangekündigt und unerwünscht klopfen sie an der Tür. Und selbst wenn sie einmal abgewiesen wurden, kommen sie wie der Klischee-Avatar eines uneinsichtigen Staubsauger-Vertreters immer wieder.
Mit gnadenloser Nachdrücklichkeit.

Dafür hilft aber nicht der vermeintliche Gegenpart Ignoranz – denn ein Problem (insbesondere ein so unnachgiebiges) braucht andere Geschütze: ein Erkennen & Akzeptieren, so paradox es sich anhört.

Du kannst also diese potenziellen neuen Feinde nicht einfach ignorieren und hoffen, ihnen dadurch aus dem Weg gehen zu können.

Lern sie erst einmal kennen, damit du sie, wie oben genannt, erkennen kannst, sobald sie mal wieder anklopfen, als potenzielle Feinde akzeptieren kannst und schließlich auch eine Strategie für dich finden kannst, damit du ihnen die Tür in Zukunft nicht mehr öffnen musst.

PS: D...

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Embrace the process – Die Basis für deinen Erfolg

Treppe symbolisch für Prozess eines:r Selbstständigen

»I wanted the reward and not the struggle.
I wanted the result and not the process.
I was in love not with the fight, but only the victory.«
Mark Manson
Ein wahnsinnig weit verbreiteter Mindset-Fail, dem wir jedoch alle immer mal wieder erliegen.

Jeder will das, was man sich wünscht, also das Ergebnis.
Und das natürlich am besten so schnell und stressfrei wie möglich.
Logisch.

Bestimmte Dinge im Leben sind tatsächlich relativ effizient zu erreichen bzw. zu erwerben.
Dazu gehört jedoch der Aufbau einer nachhaltigen Selbstständigkeit nicht.
Zur Sicherheit ein kleiner Disclaimer, falls du noch solche Gedanken hegst:
Mein Mentoring ist in keinster Weise eine weitere Marketing-Strategie für Texter:innen auf dem Markt, die DAS Geheimnis für Erfolg ist.
Ganz besonders nicht für einen „Get rich quick“-Erfolg. Und schon gar nicht über Nacht.

Ich wende mich mit meiner Hilfe an alle Texter:innen, die es wirklich ernst meinen und wissen, dass sie nicht nur copycatmäßig einer Bla...

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Angestellt vs. selbstständig – Der Mindset-Clash

selbstständig oder angestellt – Mindsetclash, you got this

Selbstständig oder angestellt? Vom Angestellten zum Selbstständigen?
Das ist wohl die bedeutendste und einschneidendste Transformation, die du als Texter:in auf dem Weg zum eigenen Business erfahren wirst.
Und zwar ganz egal, ob du bereits in irgendeiner Form für ein Unternehmen getextet hast oder dich in noch unbekannte Gewässer vorwagst.

Der Angestelltenstatus ist der Status, den die meisten von uns bereits erlebt haben und auch schon erste Erfahrungen darin sammeln konnten.
Darüber hinaus ist der Angestelltenstatus der Status, den wir von klein auf mitbekommen haben und der uns auch immer als „Ziel“ einer anzustrebenden Karriere nahegelegt wurde.
Apropos, kleiner Hinweis vorweg
Unterschätze nicht die Beschäftigung mit dem Thema Mindset & Co., bei dem vermeintlich nur von Blabla und esoterischem Geschwafel die Rede ist.

Ganz im Gegenteil.
Denn im Endeffekt ist eine Beschäftigung mit deinem Mindset die absolute Basis, um dich nachhaltig erfolgreich selbstständig zu mac...

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Die Gretchenfrage als Texter:in: Freelancer:in oder Freiberufler:in?

Texter:in überlegt zwischen Freelancer:in oder Freiberufler:in

[Aktualisiert am 21. Juni 2022.]

Okay, du willst als Texter:in arbeiten –
aber mit der größtmöglichen Freiheit?

Dann schließt sich schon einmal der Status als Angestellte:r aus, denn der:die ist weisungs- und meistens auch orts- & zeitgebunden.

Klar gibt es mittlerweile (besonders in der jetzigen Zeit) immer mehr Möglichkeiten, auch als Angestellte:r von überall aus mit nur Ablieferungsdeadlines und Präsenz bei Meetings etc. zu arbeiten.

Das große ABER ist hier die ganzheitliche Freiheit. In Bezug auf was und worüber du schreibst, für wen, wann und wo.

Den Unterschied zwischen Angestelltendasein und Selbstständigkeit will ich aber in einem gesonderten Artikel behandeln – stay tuned!

Die typischen Klischees eines Digitalen Nomaden erfährst du übrigens in diesem Beitrag.
Und zum generellen Arbeiten im Ausland verrät dieser Artikel so Einiges über Digitale Nomaden, Geo-Arbitrage & Co.

In diesem Artikel soll es jedoch darum gehen, welche (Status-)Möglichkeiten du als selbstständige:r Texter:in hast!

Ok, tauchen wir mal ein …

Freelancer:in, Unternehmer:in oder Freiberufler:in als Texter:in
… in a nutshell

Als selbstständige:r Texter:in steht es dir generell frei, als Freelancer:in und/oder Unternehmer:in (d. h. als Gewerbetreibende:r) oder auch als Freiberufler:in zu arbeiten.

  • Freelancer:innen sind freie Mitarbeiter für mehrere Unternehmen, die auf selbstständiger Basis arbeiten und damit ein Gewerbe (z. B. eine Personal-Brand) betreiben.
    Sie sind nicht angestellt, sondern führen Dienstleistungen gemäß ihrem Angebot auf Basis eines Auftrags oder Projekts aus.
  • Unternehmer:innen hingegen haben nicht nur eine eigene Personal-Brand, sondern z. B. auch eine eigene Agentur oder ein komplexeres Gewerbe, das über die ausschließliche Erstellung von Texten hinausgeht.(Wie bspw. zusätzlich Beratungen anbietet, Vorlagen oder ein eigenes E-Book im Rahmen seines Themenbereichs verkauft. Was sich alles im Rahmen seiner Selbstständigkeit mit der Zeit entwickeln kann und man mit einem Gewerbe komplett frei ist, es zusätzlich anzubieten).
  • Freiberufler:innen arbeiten ebenfalls selbstständig, unterliegen jedoch aufgrund deren Status einigen Auflagen und Einschränkungen. Ihnen ist es generell nicht erlaubt, etwas herzustellen oder einen Warenaustausch zu machen.
    Ihre Tätigkeit, (die übrigens zu den sogenannten Katalog-Berufen gemäß §18 EStG gehört und mit einer entsprechenden Qualifikation nachgewiesen werden muss), muss der offiziellen Jobbeschreibung entsprechen und zum Wohl der Allgemeinheit beitragen. „Die Freien Berufe haben im Allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit.”
    Im Schreibbereich können das z. B. Autoren, Lektoren, Journalisten, Übersetzer oder ähnliche Jobs sein.
    Ob dein „Job” als Freier Beruf anerkannt und mit welchen Voraussetzungen er dann belegt wird, entscheidet dein Finanzamt.

Freelancer:in oder Freiberufler:in als Texter:in

Da man i. d. R. nicht gleich als Unternehmer:in in die Selbstständigkeit startet, gehe ich im Folgenden ausschließlich auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Freelancer:innen und Freiberufler:innen ein.

Auch wenn die Begriffe Freelancer und Freiberufler oft synonym verwendet werden, unterscheiden sie sich grundlegend.

Ein:e Texter:in, der:die sich selbstständig machen will, muss die Vor- und Nachteile anhand seiner:ihrer individuellen Situation abwägen.
Allerdings ist es auch möglich, jederzeit zu switchen oder unterschiedliche Status gleichzeitig auszuüben.
Also, kein Stress. 😉

Gemeinsamkeiten

Da sowohl Freelancer:innen als auch Freiberufler:innen von den Vorteilen einer Selbstständigkeit, d. h. von einem eigenverantwortlichen Arbeiten, profitieren, liste ich hier Gemeinsamkeiten beider Status auf:

  • Du kannst sowohl als Freelancer:in als auch als Freiberufler:in nebenberuflich starten und erst einmal in die Selbstständigkeit hineinschnuppern.
    (Auch wenn ich das aus Erfahrung nicht empfehlen kann, da man sich aufgrund der vermeintlichen Sicherheit des zusätzlichen Angestelltenjobs eigentlich nur verzettelt, sich nicht wirklich auf den Aufbau seiner Selbstständigkeit fokussiert und von daher auch nicht die volle Bandbreite der eigentlich angestrebten Freiheit genießen kann. Ohne Fokus kann man sich (logischerweise) keinen Expertenstatus aufbauen und man bleibt dadurch stets nur ein Erfüllungsgehilfe, der das „halt so nebenbei macht“. Selbstbewusstsein, Ernsthaftigkeit gegenüber seinen Zielen und ein Fokus auf eine (1!) Tätigkeit, die immer weiter ausgebaut und optimiert wird, ist jedoch grundlegend für ein Business, das einem tatsächlich den Lebensunterhalt finanziert.)
    Falls das aber trotzdem (vorerst) die für dich einzige Option ist, musst du darauf achten, dass sie jeweils nur 50 % deiner Tätigkeiten einnimmt, da du dich sonst (wie ein:e hauptberuflich Selbstständige:r) komplett selbst versichern musst.
    Zudem musst du berücksichtigen, dass bei einer gewissen Regelmäßigkeit von Aufträgen für ein und denselben Auftraggeber eine gewisse Abhängigkeit in Form von Verfügbarkeit und Exklusivität entstehen kann. Was eine nicht erlaubte Scheinselbstständigkeit wäre – EIN Auftraggeber darf nämlich nicht mehr als 83 % der Gesamteinnahmen ausmachen.
  • Falls du dich zwischen Freelancer- und Freiberufler-Status (noch) nicht entscheiden kannst, kannst du auch beide Status parallel ausführen und dich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit für einen Status entscheiden.
  • Du bist für deine soziale Absicherung (bspw. Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung) selbst verantwortlich, da deine Auftraggeber (anders als ein Arbeitgeber) keinerlei Sozialabgaben übernehmen.
  • Unternehmerisches Denken ist nötig sowie eine ordentliche Buchführung inkl. die empfohlene Auszahlung eines eigenen Gehalts.
    (Ein eigenes Geschäftskonto ist empfohlen, auch wenn es nur für Kapitalgesellschaften vorgeschrieben ist. Viele Banken erlauben jedoch keine geschäftlichen Umsätze auf Privatkonten, was zur Schließung führen kann, falls es auffällt bzw. einmal kontrolliert wird).
    Betriebskosten sind als Werbungskosten absetzbar (Arbeitsplatz, Arbeitsmittel, Weiterbildungen, … und grundsätzlich notwendige Betriebsausgaben).
    In diesem Sinne muss auch z. B. der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung (mit einer Schätzung des voraussichtlichen Umsatzes) ausgefüllt werden. Dahingehend entscheidet sich auch die potenzielle Umsatzsteuerplicht und eine dementsprechende Umsatzsteuer-Vorauszahlung.
    Die Kleinunternehmerregelung in Bezug auf die Umsatzsteuer kann gleichermaßen von Gewerbetreibenden und Freiberufler:innen in Anspruch genommen werden.
    Zum Erhalt von Bezahlungen seiner Dienstleistungen müssen Rechnungen geschrieben werden.
    Natürlich bist du als Selbstständige:r auch komplett für dein Marketing verantwortlich.
    Präsenz ist alles. Denn wenn niemand weiß, dass es dich gibt bzw. was du anbietest, wird dich auch keiner in Anspruch nehmen wollen, oder? 😉
  • Es muss abgeklärt werden, ob für seinen Beruf bzw. sein Gewerbe eine bestimmte Mitgliedschaft notwendig ist.
    Z. B. ist eine Mitgliedschaft bei der zuständigen IHK (Gewerbetreibende) bzw. bei der zuständigen Standeskammer (Freiberufler) notwendig – wozu jedoch Texter:innen i. d. R. nicht gehören.

Unterschiede

Okay, falls das alles für dich in Ordnung ist und du dich nun für einen Status, Freelancer:in oder Freiberufler:in als Texter:in, entscheiden willst, können dir folgende Unterscheidungsmerkmale einen Wink in deine Richtung geben:

  • Als Freelancer:in bist du aus steuerrechtlicher Sicht ein Gewerbetreibender, als Freiberufler:in ein:e Selbstständige:r eines Katalogberufs.Als Freelancer:in musst du beim Gewerbeamt ein Gewerbe anmelden, dich für eine Unternehmensform entscheiden, dementsprechend Gewerbesteuer bezahlen, eine EÜR (als Kleinunternehmer) oder Bilanz (mit doppelter Buchführung) erstellen (je nach Umsatz und Unternehmensform), evtl. eine Umsatzsteuer-ID-Nummer beantragen (nicht als Kleinunternehmer) und auch deine persönliche Einkommenssteuer (über das an dich ausgezahlte Gehalt deines Gewerbes) machen. (Du bist einkommenssteuerbefreit bis zu einer Grenze von aktuell 9.744 €.)
    Für die Gewerbesteuer gilt: 3,5 % deines Gewerbeertrags + Gewerbesteuerhebesatz gemäß der Gemeinde, in der du bzw. dein Gewerbe gemeldet ist. (Mindestens beträgt dieser Gesamtsatz 7 %, im Durchschnitt 15 % deines Gewerbeertrags.) Allerdings gilt für Einzelunternehmen und Personengesellschaften ein Freibetrag von 24.500 €. Was übrigens ein Freibetrag ist (keine Freigrenze), d. h. dieser Betrag wird bei der Berechnung immer abgezogen. (Noch mehr Infos zu einer exakten Berechnung erhältst du hier.)Als Freiberufler:in musst du deine Tätigkeit ausschließlich dem Finanzamt melden, deinen Beruf anerkennen lassen, eine Steuer-ID beantragen (falls noch nicht vorhanden) und eine jährliche Einkommenssteuererklärung sowie eine einfache EÜR abliefern. (Du bist einkommenssteuerbefreit bis zu einer Grenze von aktuell 9.744 €.)
  • Als Freelancer:in musst du dich komplett selbst versichern. Bei künstlerischen oder publizistischen Tätigkeiten als Freiberufler:in kann man sich über die Künstlersozialkasse (KSK) kranken-, pflege- und rentenversichern. (Beitrag entspricht nur dem AN-Anteil, also der Hälfte des Versicherungsbeitrags.)

Fazit & Entscheidung Pro oder Kontra „Freelancer:in oder Freiberufler:in als Texter:in” anhand meiner eigenen Story

Zusammenfassend muss ich sagen, dass sich dies wirklich alles andere als easy anhört. Ganz besonders, wenn man erst startet.

Ich persönlich bin als Texterin mit einem Kleingewerbe gestartet, um mich mit den ganzen Bedingungen sowie der notwendigen Bürokratie und Steuerangelegenheiten vertraut zu machen.

Deutschland macht es Gründer:innen nicht wirklich einfach. Aber als Kleingewerbetreibende:r bist du zumindest von so einigen Dingen befreit, wie z. B. einfachere Rechnungsstellung und Buchhaltung (keine Umsatzsteuerberechnung, einfache Buchführung und nur EÜR).
Da ich Größeres vorhatte und mich vor allem in Bezug auf das, was ich vorhatte, nicht einschränken wollte, hab ich mich gleich von Anfang an ausschließlich mit einem Gewerbe beschäftigt und einen Freiberufler-Status für mich grundsätzlich ausgeschlossen.

Aufgrund des jedoch immer komplexer werdenden Bürokratieaufwands und meiner dann wenig später folgenden Abmeldung aus Deutschland habe ich mich für eine Anmeldung eines Gewerbes in einem anderen Land entschieden. Wodurch ich einerseits als Digitale Nomadin mehr steuerliche Freiheiten habe und auch einen sehr viel geringeren Buchhaltungsaufwand. Das ist aber ein anderes Thema … 😉

In meiner privaten Facebook-Gruppe befinden sich übrigens Texter:innen sowohl als Freelancer:innen als auch als Freiberufler:innen, die sich dort austauschen und gegenseitig inspirieren.

Komm zu uns und erfahre, wie du sowohl als Freelancer:in als auch als Freiberufler:in dir deine eigene Personal-Brand aufbauen und den Textermarkt revolutionieren kannst! Ganz ohne Low-Budget-Plattformen und Kaltakquise.
Ich freu mich auf dich!

Mindset-Fehler, die Texter:innen scheitern lassen

Tasse „Like a Boss“ versus Mindset-Fehler als Texter:in

[Aktualisiert am 21. Juni 2022.]

… oder: Warum dir dein Hirn oft einen Strich durch die Rechnung macht.

Oder auch:
Die Mindset-Ohrfeige aka Watschen,
die du vielleicht gerade ganz dringend brauchst. 😉

Vor ein paar Tagen hab ich einen super inspirierenden Artikel einer meiner Lieblings-Autoren gelesen, der für mich einfach mindblowing war.
Und zwar über Tipps gegen Mindset-Fehler als Texter:in, die ich in diesem Artikel für (angehende) Schreibtalente mit meinen eigenen Erfahrungen gespickt „übersetzen“ will.
Mindestens genauso mindblowing, versteht sich. 😉

Warum bzw. wann solltest du weiterlesen?

  • … wenn du das Gefühl hast, momentan irgendwie nicht weiterzukommen
  • … wenn du nicht weißt, warum gerade so vieles einfach nicht klappen will
  • … wenn du einfach nur frische Inspiration & Motivation haben willst
  • … oder wenn du wissen willst, warum du einfach immer wieder (vermeintlich) failst

Du bist in jedem Fall damit nicht allein, das steht schon mal fest.
Selbst, wenn jeder Punkt auf dich zutrifft.
I’ve been there.

Wenn du dich übrigens mit anderen Texter:innen darüber austauschen willst, ist meine private Gruppe für Texter:innen auf Facebook der richtige Ort dafür!
Schau einfach mal vorbei und hol dir Unterstützung und Inspiration von Gleichgesinnten!

Lass uns jetzt aber erst einmal die potenziellen Mindset-Fehler als Texter:in anschauen, die dich scheitern lassen können:

Mindset-Fehler als Texter:in # 1:
Wenn du nur mit der Masse mitschwimmst, wirst du untergehen

„Society everywhere is in conspiracy against the self-reliance of every one of its members.”
Ralph Waldo Emerson

Will heißen, wenn du dich immer jedem (oder auch nur einem) anpassen willst, um brav „mitzuschwimmen“, wirst du nicht aus der Masse herausstechen.

Genau das ist aber für eine:n Texter:in entscheidend:
ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, eine Nische und eine darauf zugeschnittene Zielgruppe.

Inspiration und Vorbilder zu haben, ist zwar gut, aber nicht als Copycat.

Apropos, wenn dir die ganzen Begriffe à la Mindset, Copycat etc. noch eher Stirnfalten ins Gesicht drücken, empfehle ich dir mein Onlinebusiness-Wörterbuch für Texter:innen, das du kostenlos zum Abonnement meiner WordsWeekly erhältst.
Hol’s dir gleich HIER und leg’s dir unters Kopfkissen!

Weiter im Text:

Texter:innen mit Bauchläden können zudem zwar unglaublich „busy“ sein, ganz besonders auf Freelancer-Plattformen.
Dies wird sie aber nicht erfolgreich und schon gar nicht ein Business mit einer herausragenden Personal-Brand aufbauen lassen. Es wird sie eher in den Burnout führen. True story.

Um als Texter:in wirklich erfolgreich zu sein, MUSST du aus der Masse herausstechen. Vor allem, um höhere Preise als Expert:in zu rechtfertigen, die dein Leben hauptberuflich finanzieren können.
Qualität über Quantität.
Und du musst genau das hinausschreien und z. B. mit (Content-)Marketing „okay sein“.
Du musst dich im Endeffekt als Expert:in für deine Nische positionieren.

Wenn du nur mit der Masse mitschwimmst, bist du nur ein weiterer Fisch im ohnehin schon völlig überfüllten Goldfischglas.
Ein Goldfischglas mit Low-Budget-Texter:innen, Low-Budget-Aufträgen und Low-Budget-Kunden.
Sei kein Goldfisch, sei ein schillernder Koi, mindestens!

Mindset-Fehler # 2:
Ohne Konsistenz und Geduld wirst du scheitern

Vielleicht suggerieren dir ein paar Facebook-Ads für schwammige MLM- oder „Get-rich-quick“-Angebote etwas anderes, aber du wirst als Freelance-Texter:in leider nicht über Nacht erfolgreich werden. Punkt.
Auch nicht in ein paar Wochen. Vielleicht noch nicht einmal in ein paar Monaten.

Aber du hast mit einer überzeugenden Personal-Brand großes Potenzial, dies mit viel Durchhaltevermögen zu erreichen!
Dafür braucht es halt nur mehr, als nur eine Website online zu stellen und ein paar Akquise-E-Mails zu schreiben.

Ganz besonders, wenn du dich für die Marketing-Strategie des nachhaltigeren und authentischeren Content-Marketings entschieden hast, musst du am Ball bleiben und darfst dein Vertrauen in die Sache nicht verlieren.

Sieh den Aufbau deiner Personal-Brand nicht als Nebenerwerb, „was du halt jetzt mal ausprobierst und schaust, was dabei rauskommt.“
So wird es nämlich nicht funktionieren.
Absolut verständlich, denn Kunden wollen nicht für irgendeinen hingerotzten Text bezahlen, der keiner Leidenschaft für die Sache entspringt.
Sie wollen
a) einen Spezialisten
und b) jemanden, der ihnen die beste Lösung für sie bringt
sowie c) jemanden, der für ihr Thema mindestens genau so brennt wie sie selbst.

Mindset-Fehler als Texter:in # 3:
Wenn du denkst, dass Content-Marketing Zeit- und Geldverschwendung ist, wirst du langfristig scheitern

Ein altes Sprichwort besagt: Nichts im Leben ist umsonst, nur der Tod.
In der westlichen Hemisphäre wird das sehr oft monetär ausgelegt und führt irgendwann sogar zur Überzeugung, dass alles, was umsonst (also kostenlos) ist, nichts taugt.

Daneben besteht (leider) auch noch die Überzeugung, dass man, um zu verkaufen, hart dafür arbeiten müsste.
Ja, selbstständig zu sein, IST hart. Aber nicht das Verkaufen an sich.
Denn jemand, der seine Dienstleistung oder sein Produkt hart anpreisen muss, hat eigentlich schon verloren. (Oder hast du jemals einen Apple-Werbespot im Fernsehen gesehen? …)

Überleg selbst: Kaufst du lieber etwas, das du unbedingt willst, weil es xy macht, yz davon erzählt hat und auch xyz tatsächlich schöner/dünner/jünger gemacht hat?
Oder lieber das, von dem dir der Callcenter-Agent eingeredet hat, dass du, wenn du jetzt nicht zuschlägst, es für immer bereuen wirst – obwohl du vor dem Anruf nicht einmal einen Piep darüber gehört hattest?

Heute geht Verkaufen anders.
Google mal „Permission-Marketing“.
Das ist authentisches und ehrliches Verkaufen.
Ohne aggressives oder nerviges Überzeugen.
Und eben genau das ist auch Content-Marketing.

Besonders easy in den heutigen Social-Media-Zeiten.
In a nutshell:

  • Du schreibst über das, was dich und dein Business ausmacht, wofür du stehst, welche Erfahrungen du damit hast und welchen Mehrwert du darin für dich und andere siehst.
  • Du erzählst dazwischen auch immer wieder von deiner Dienstleistung und wartest geduldig auf deine Traumkund:innen, die im Durchschnitt siebenmal mit dir und deinem Angebot in Kontakt gekommen sind.
  • Diese Traumkund:innen kommen auf dich zu, nicht andersrum, und wollen inspiriert und freiwillig(!) deine Hilfe – weil ihnen gefällt, was du in deinem Content-Marketing präsentierst.

Hammer, oder?

Mindset-Fehler # 4:
Im stillen Kämmerlein wirst du scheitern

Und das gilt nicht nur für die Ideen, die du dort akribisch ausgearbeitet, aber dann tief in der Schreibtischschublade vergraben hast.

Das gilt auch für dein Business generell, wenn du Angst hast, dich und deine Dienstleistungen, also das, mit dem du andere unterstützen kannst, zu zeigen.
Sorry, aber bei Online-Businesses gibt es eben i. d. R. kein Büro oder keinen Shop, in dem du dich und dein Angebot präsentieren kannst.
(Für die meisten ist aber eben genau DAS der Vorteil schlechthin. 😉 )

Wenn du also deine Personal-Brand nicht  p e r s ö n l i c h  präsentierst, ist es keine Personal-Brand mehr.
Wenn deine Personal-Brand kein Gesicht hat, weil dir vielleicht „das ganze Facebook- und Instagram-Trara“ zu blöd ist, ist sie keine Personal-Brand.
Sorry, aber diesen Glaubenssatz musst du überwinden – sonst ist eine Personal-Brand leider nichts für dich.

Pst! Content-Marketing funktioniert übrigens auch für introvertierte und eher schüchterne Texter:innen!

  • Klar ist es noch authentischer, wenn du dich auch über bewegte Medien, d. h. in Videos oder Storys, zeigst – generell kannst du deine Persönlichkeit aber auch einfach über das Medium zeigen, das für Kund:innen letztendlich am relevantesten ist: deine Texte!
  • Nicht jede:r Texter:in ist auch automatisch ein geborener Speaker! Videos zu machen, kann man aber auch lernen und langsam damit warmwerden. Und irgendwann ist es sogar wie Fahrradfahren. 😉
  • Ganz besonders Kaltakquise wird durch Content-Marketing obsolet: Denn das, was für potenzielle Kund:innen zählt, ist dein Content – egal ob Text oder Video. Drück dich und deine Personal-Brand so aus, wie du dich am wohlsten fühlst. Auch als eher introvertierte Persönlichkeit.

Mindset-Fehler als Texter:in # 5:
Folge einem einzigen Plan mit Scheuklappen gegenüber dem großen Ganzen und du wirst scheitern

Ja, das Internet ist überwältigend – ganz besonders ist es mittlerweile gepflastert mit Möglichkeiten, von denen du oft nicht gleich erkennst, welche die „richtige“ ist.
Dieses überwältigende Gefühl kann dich lähmen und dich dann entweder in Entscheidungszweifeln ertrinken oder auch einen bestimmten Weg wählen lassen … mit dem du dann aber trotzdem unglücklich sein kannst.

Ja, ich bin Mentorin & Beraterin für Texter:innen und habe einen Weg für mich und Gleichgesinnte gefunden, der in meinen Augen eine:n authentische:n, erfolgreiche:n und ja, auch glückliche:n Texter:in aus dir machen kann.
Aber ich hab weder die Weisheit mit dem Löffel gefressen, noch bin ich ein allwissender Guru, der DEN Weg zum Erfolg gefunden hat.
Nein, ich hab eine MÖGLICHKEIT gefunden, die dir gefallen kann oder nicht. Die zu dir passen kann oder nicht. Die dir zum Erfolg verhelfen kann oder auch nicht.

Ja, was denn nun??

Halte die Augen offen und orientier dich an dem, was mit deinen Überzeugungen, deinen Werten und deiner Persönlichkeit am besten harmoniert.
(Aus mir wird auch der beste Coach keine zweite Vanessa Lau machen. Das passt einfach nicht zu mir und das ist aber auch völlig in Ordnung.)

Halte die Augen offen und lass dich inspirieren, bis du den Weg gefunden hast, der zu dir und deiner Persönlichkeit passt. Es gibt aber nicht den EINEN Weg und du MUSST gar nichts. (Nur bitte die eben erwähnten Mindset-Fehler vermeiden. 😉 )

Fazit zu Mindset-Fehlern als Texter:in:

Dein Mindset ist die entscheidende Zutat für deine erfolgreiche Selbstständigkeit.
Nicht erfolgreich in den Augen anderer, was dir vielleicht deine Familie oder deine Freunde eintrichtern wollen oder an was du dich verschwommen aus einer BWL-Vorlesung erinnerst.

Erfolgreich für DICH und DEIN Leben.

Und ja, Mindset ist auch alles andere als nur esoterisches Blabla, Beratersprech oder gar Humbug.

Dieses Mindset als Texter:in zuzulassen, ist die entscheidende Verantwortung, die jede:r Selbstständige eingehen sollte.
Im Endeffekt ist es das einzige Muss, das dich durchhalten lässt.
Scheitern lässt.
Aber auch die Krone rücken und wieder aufstehen lässt.

Wenn du jetzt denkst, dass ich der richtige Partner als Unterstützung für deinen Weg bin, komm in meine private Facebook-Gruppe zu Gleichgesinnten, die ebenfalls diesen Weg gehen wollen.
Wir unterstützen uns dort mit Motivation und Inspiration auf dem Weg als Texter:in mit einer Personal-Brand.
Ein Arschtritt von mir persönlich
kann natürlich noch bessere Wunder wirken. 😉

Sonst: Halte die Augen offen – du wirst definitiv DEINEN Weg finden – egal ob hier oder woanders.

Wie du als Texter:in in 5 Schritten ein Portfolio ohne Erfahrung erstellst

Portfolio als Texter:in ohne Erfahrung

[Aktualisiert am 21. Juni 2022.]

What? Ein Portfolio als Texter:in ohne Referenzen und jahrelange Erfahrung??

Klar, kein Kunde will die Katze im Sack kaufen.
Aber auch kein:e Texter:in hat am Anfang 278 Referenzen, die er oder sie vorzeigen kann.
Hier beißt sich die erwähnte Katze in den Schwanz.

Aber wie kannst du nun als Texter:in ein verständlicherweise nötiges Portfolio erstellen, ohne bereits langjährige Erfahrung zu haben?

Das ist möglich!
Wie?
Dazu stelle ich dir in diesem Artikel 5 Möglichkeiten vor, mit denen du sogar jetzt gleich anfangen kannst!

PLUS: In meiner Facebook-Gruppe für angehende Texter:innen habe ich eine kostenlose Vorlage für ein vorzeigbares Portfolio zur Verfügung gestellt, das du mit den genannten Möglichkeiten füllen kannst!
Komm gleich zu uns!

Möglichkeiten für Texter:innen, ein Portfolio aufzubauen

Kleiner Disclaimer:
Klar funktionieren diese Möglichkeiten nicht über Nacht.
Wenn du es mit deiner beruflichen Zukunft als Texter:in allerdings ernst meinst, wirst du mit ihnen nicht nur ein erstes Portfolio aufbauen können, sondern auch mit jedem Text weitere Erfahrungen sammeln, deine Nische finden und deine Zielgruppe bestimmen können!
Denn: Dein Business bist DU! 🙂

1. Sammle Texte, die du bereits verfasst hast

Wahrscheinlich hast du nicht erst seit gestern deine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt, sondern schon früher so einige Texte geschrieben, veröffentlicht oder in der Schreibtischschublade versteckt.
Liege ich richtig? 😉

Durchforste alle Texte nach vorzeigbaren Optionen, die deinen heutigen Schreibstil zeigen und auf die du in irgendeiner Weise stolz bist, da sie dich als Texter:in unverfälscht darstellen.

Das können kurze oder lange, persönliche oder unpersönliche oder auch einfach nur Social-Media-Posts oder Tweets sein.
Alles, was dich als Texter:in authentisch präsentiert, kann hier gesammelt werden.

2. Biete dich als Gastautor:in an

Ja, das wird meistens nicht bezahlt, aber diese Möglichkeit ist tatsächlich ein Win-win für dich!

Biete dich Unternehmen, Bloggern oder Influencern aus dem Themengebiet, für das du brennst, an, einen Gastartikel zu verfassen.

Achte allerdings darauf, dass du die Nutzungsrechte für den Artikel behältst und dein Name als Verfasser genannt wird.

Win-win, da du den Artikel für dein Portfolio als Texter:in verwenden kannst und gleichzeitig für dich als Texter:in wirbst.
Diese Art von Marketing ist ohnehin unbezahlbar.

Schreib aber nicht einfach irgendwo für irgendwen.
Sondern achte darauf, dass dieser Jemand auch mit deiner Philosophie und deinen Überzeugungen harmoniert – sonst würde der Gastartikel eher nach hinten losgehen.

3. Schreibe für Low-Budget

Jaaa, und das aus meinem Mund, ich weiß. 😉
Nein, ernsthaft, denn dein Zugewinn ist hierbei nicht monetär, sondern ein Gegengeschäft!

(Low-Budget ist definitiv keine Option, wenn du bereits ein:e Texter:in mit einer Personal-Brand bist und damit Vollzeit deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest. Denn, sobald du nicht mehr am Anfang stehst, hast du als Experte für deine Nische auch die Berechtigung, faire und deine Dienstleistung wertschätzende Preise aufzurufen.)

Was übrigens eine Nische damit zu tun hat, erfährst du in diesem Artikel, und auch, warum du als Texter:in unbedingt eine Nische brauchst.

Da du aber am Anfang für das Schreiben eines monetär schlecht bezahlten Textes einen noch weiteren, nicht monetären Zugewinn hast, ist diese Möglichkeit völlig legitim und von daher auch empfohlen.

Eine meiner Mentees hat bspw. ein Start-up mit einem (Low-Budget-)Lektorat der Texte für ein Magazin, von dem sie persönlich sehr viel gehalten und auch selbst einen wahnsinnigen Zugewinn an Erfahrung bekommen hat, unterstützt. Nicht nur, dass sie ihre Arbeit in ihrem Portfolio als Texterin verwenden konnte – sie hat durch ihre herausragende Leistung sogar einen festen Platz im Team des Magazins erhalten!
Wenn es für dich in Ordnung ist und du Zugewinne nicht nur mit Geld wertest, kann dich am Anfang auch ein Low-Budget-Auftrag glücklich machen und weiterbringen.

Wichtig dabei:
Werte das Schreiben nicht nur in Geld,
sondern auch in Erfahrung und Zugewinn für deine persönliche Entwicklung als Texter:in!

PS: Dazu zählen natürlich auch Praktika oder sonstige eher schlecht bzw. nicht bezahlte Jobs als Texter:in.
Sofern du einen weiteren Zugewinn für dich selbst hast: Go for it!

4. Nutze Content-Marketing – von Anfang an

Du musst nicht bereits ein:r erfolgreiche:r Texter:in sein, bevor du der Welt davon erzählst.
Wenn du etwas zu sagen hast, tu es gleich!

Du kannst dich dabei z. B. auf Social Media (privates Profil oder eigener Account als Texter:in) austoben, einen eigenen Blog starten oder auch auf Plattformen wie Medium schreiben – (Letzteres, falls du auf Englisch texten möchtest).

Weiterer Vorteil:
Du kannst dich hier frei austoben, da du komplett unabhängig nur von dem schreiben kannst, für das du brennst.
Plus: Du sammelst unbezahlbare Erfahrungen, die du über Content-Marketing als Texter:in mit einer eigenen Personal-Brand dann weiter strukturieren und professionalisieren kannst!
Schon wieder ein Win-win!

5. Wie du aus diesen Optionen dein Portfolio erstellst

Ok, du hast jetzt in ein paar Wochen oder Monaten in die Tasten gehauen und so allerlei Texte gesammelt, auf die du stolz bist und die dich als Texter:in optimal präsentieren.

Jetzt geht es darum, diese Texte auch noch optimal zu verpacken.

Und ja, bei der Verpackung geht es um Marketing.
Denn diese Texte sollen dich als Texter:in ja optimal verkaufen.
Plus: Diese „Verpackung“ soll dir dabei helfen, so bald wie möglich die Preise verlangen zu können, die deine Arbeit als Texter:in im Endeffekt wert ist.

Was übrigens in diesem Zusammenhang wichtig wird, erfährst du in diesem Artikel, warum bzw. wie du als Texter:in zu deinen Preisen stehen solltest.

Das Design bzw. der Aufbau deines Portfolios ist neben dem Inhalt absolut entscheidend.
Denn dein Portfolio als Texter:in sollte

  • ansprechend sein
  • leicht konsumierbar sein
  • deine Nische, Expertise und Skills zeigen
  • einen Bedarf auf dem Markt ansprechen
  • darstellen, WEM du textliche Lösungen anbieten kannst
  • und zeigen, WAS du konkret anbietest

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie du dein Portfolio als Texter:in grafisch aufbauen und gestalten kannst.

Hier sind 3 davon:

1. Eigene Website

Yes, eine eigene Website, auch wenn es nur ein Onepager ist, kann deine digitale Visitenkarte sein.

Wie du übrigens super easy eine eigene Website über WordPress bauen kannst, lernst du in diesem Artikel.
  • entweder gleich als komplette Website mit deiner Präsentation als Texter:in inkl. bspw. About-Seite, deinen Dienstleistungen, (eigenem Blog) und Kontakt-Möglichkeiten
  • oder auch nur als einfache Landingpage für Interessenten, auf die du zielgerichtet verlinken kannst

2. Portfolio im PDF-Format

Wenn du auch etwas kreativ bist, erstelle ein (verlinkbares) Portfolio im PDF-Format, das du entweder über ein externes Hosting (wie z. B. Canva) oder als Anhang verschicken kannst.
Je nach Skills kannst du dafür entweder Canva (kostenlose Version reicht aus) oder auch Adobe InDesign (monatlicher Kostenpunkt einzeln oder mit anderen Apps in der Creative Cloud) nutzen.

Für die Mitglieder meiner Facebook-Gruppe habe ich übrigens exklusiv eine kostenlose Canva-Vorlage zur Verfügung gestellt!
Komm auch zu uns und lass dich inspirieren!

Beschreibe DICH als Texter:in, nenne Referenzen und Feedbacks deiner Kunden und verlinke deine Arbeiten.
Sei in jedem Fall kreativ und gestalte dein PDF optisch ansprechend, denn das Auge isst immer mit.

Zusatz-TIPP:
Probier dich dabei auch gleich in einem individuellen Branding als Texter:in aus!
Farben, Schriftarten, Fotos … macht wahnsinnig Spaß und du gewinnst unglaubliches Selbstbewusstsein, je mehr deine Personal-Brand an Form annimmt!

3. Portfolio über Plattformen

Eine weitere kostenlose Möglichkeit, ein Portfolio als Texter:in zu erstellen, gibt es z. B. auf Contently oder Carbonmade.
Melde dich an, erstelle ein eigenes Profil und verlinke alle Artikel, die aus deiner Feder stammen (eigener Blog, Gastartikel etc.)

Fazit

Ein Portfolio ist in jedem Fall eine berechtigte Forderung von potenziellen Kunden, da sie verständlicherweise nicht die Katze im Satz kaufen wollen.

Allerdings musst du für ein eigenes vorzeigbares Portfolio nicht erst Jahre an Erfahrungen sammeln, sondern kannst auch einfach nur smart und mit meinen Tipps innerhalb von nur wenigen Monaten oder gar Wochen zum Ziel kommen!

Wenn du jetzt übrigens Blut geleckt hast und es gar nicht erwarten kannst, noch mehr Infos zu einer eigenen Personal-Brand als Texter:in zu bekommen, dann komm auf jeden Fall in meine private Gruppe auf Facebook.

Hier tummeln sich Schreibtalente und Texter:innen, die nicht mehr auf Kaltakquise und Freelancer-Plattformen angewiesen sein wollen, sondern stattdessen ein richtiges Business mit einer Personal-Brand aufbauen wollen!
Ich freu mich auf dich!