5 Fehler als Texter:in, warum deine Preise die falschen Kunden anziehen

Fehler für falsche Kunden

[Aktualisiert am 22. Juni 2022.]

Eine Grundregel, wenn du als selbstständige:r Texter:in deine Kunden auswählst:

Verkaufe dich niemals unter deinem Wert.

Mit Billigpreisen fügst du dir und deinem Business auf Dauer nur Schaden zu – das Ganze haben wir schon in diesem Beitrag ausführlich erklärt.

Was aber, wenn du trotz allem immer noch an die falschen Kunden gerätst?
An solche, die dich unbedingt herunterhandeln und deine Preise nicht akzeptieren wollen?
An solche, die eindeutig nicht deine Traumkunden sind?

Genau das schauen wir uns in diesem Artikel genauer an. Außerdem erfährst du, welche 5 Fehler als Texter:in du bei deinen Preisen unbedingt vermeiden solltest. Sozusagen eine Art Troubleshooting für Texter:innen, denen noch die Wertschätzung ihrer Kunden fehlt.

Lerne, als Texter:in die „richtigen“ Kunden zu erkennen

Fangen wir mit den Basics an:
Was unterscheidet überhaupt die „richtigen“ von den „falschen“ Kunden?

Nun ja – im Allgemeinen gibt es 2 verschiedene „Gruppen“:

  1. Die erste Gruppe hat ein Problem und sucht eine möglichst günstige Lösung dafür. Nicht mehr und nicht weniger.
    Für diese Kunden ist der Preis ganz klar wichtiger als die Qualität.
    Für dich als Texter:in heißt das: geringe Wertschätzung und lausige Bezahlung – alles andere als ideal.
    Oft handelt es sich dabei übrigens um eher unerfahrene Unternehmer, denen selbst noch der Anspruch an ihr eigenes Business fehlt.
  2. Im Gegensatz dazu gibt es die zweite Gruppe:
    Diese Kunden wissen genau, dass Sparmaßnahmen an der falschen Stelle langfristig meist zu höheren Kosten führen.
    Sie stellen höchste Ansprüche an sich selbst.
    Deshalb lagern sie bestimmte Aufgaben – wie etwa die Erstellung hochwertiger Texte – ganz bewusst an Experten aus.
    Denn diese Kunden wissen, dass Top-Lösungen nun mal ihren Preis haben und sind gerne bereit, diesen zu zahlen.

Du als Texter:in möchtest logischerweise nur mit Kunden aus der zweiten Gruppe zusammenarbeiten.

Setze auf Inspiration statt auf Überredungskunst

Denn anspruchslose Kunden kosten dich nur Zeit, Kraft und Geld.
Was kannst du also tun, damit du dich nicht mehr mit dieser Gruppe herumschlagen musst?

Die beste Antwort auf diese Frage lautet:
Nichts.

Wenn ein Kunde nicht wirklich an einer hochwertigen, fair bezahlten Lösung interessiert ist, wirst du ihn vermutlich nur schwer umstimmen können.
Verschwende deine kostbare Energie also gar nicht erst mit Überredungs- und Überzeugungsversuchen.

Konzentrier dich stattdessen lieber darauf, dich mit deiner Personal-Brand klar zu positionieren (hier mehr Infos zu Nischen für Texter:in) und steh voller Selbstbewusstsein zu dem, was du tust. Genau das ist es nämlich, was andere inspiriert – und am Ende auch die richtigen Kunden anzieht.

5 Fehler als Texter:in, die du gegenüber Kunden unbedingt vermeiden solltest

So weit die motivierende Theorie – aber was, wenn du als Texter:in von deinen Kunden immer noch nicht die Wertschätzung bekommst, die du dir wünschst?

Dann liegt es möglicherweise daran, dass du einen oder mehrere dieser 5 Fehler machst.
Denn es gibt einige Angewohnheiten, die es deinen Kunden sozusagen leicht machen, dich in deinen Preisen zu drücken:

Fehler als Texter:in # 1:
Du bist immer noch auf Freelancer-Plattformen unterwegs

Die sind nicht grundsätzlich schlecht – Plattformen wie fiverr, Textbroker und Co. sind gerade dann praktisch, wenn du einfach und unverbindlich erste Erfahrungen als Freelancer sammeln willst – (wie wir in diesem Artikel näher erläutert haben).
Allerdings wimmelt es auf diesen Seiten nur so vor anspruchslosen Kunden, die nach ausschließlich billigen Lösungen suchen. Wenn du es also mit deinem Business ernst meinst, schaust du dich langfristig lieber anderweitig um.

Fehler als Texter:in # 2:
Du bist nicht wählerisch genug

Klar, gerade am Anfang freust du dich über jeden Auftrag und jede Anfrage, die du bekommst. Selbst, wenn der Preis etwas zu niedrig ist – ein paar Euro sind schließlich nicht die Welt, oder?
Wenn du aber ständig solche Kompromisse eingehst, kommst du niemals dort an, wo du eigentlich hinwillst. Hör also auf, verzweifelt einfach alle Aufträge anzunehmen, die in deiner Inbox landen. Sei wählerisch und steh selbstbewusst zu deinen Preisen.

Fehler als Texter:in # 3:
Du lässt mit dir handeln

Das ist der Punkt, an dem viele Freelance-Texter:innen einknicken. Der Kunde fragt, ob sich am Preis „noch etwas machen lässt“ – und schon gibst du nach.
Wenn dir das bekannt vorkommt: Versuch, diese Angewohnheit schleunigst abzulegen. Denn wie bereits erwähnt, wissen seriöse Kunden, dass hochwertige Texte ihren Preis haben. Punkt. Lass dich also nicht weichklopfen. Je öfter du dich durchsetzt, desto leichter wird es. Garantiert!
Die einzige Möglichkeit, die du dem Kunden zu einem günstigeren Gesamtpreis anbieten kannst, liegt in einer dementsprechend weniger ausführlichen Leistung. Was heißt, dass du ihm z. B. eine weniger komplexe Lösung, die z. B. nur ausgewählte Punkte seiner Anfrage abdeckt, zeigen kannst. Dann kann er selbst entscheiden, ob diese Teillösung für ihn ausreicht oder nicht.

Fehler als Texter:in # 4:
Du lässt den Eindruck entstehen, dass du vom Kunden abhängig bist

Wenn du dich oft in Preisverhandlungen wiederfindest, liegt das womöglich auch daran: Je mehr deine Kunden das Gefühl bekommen, dass du von ihnen abhängig bist, desto eher versuchen sie, noch ein paar Euro herauszuschlagen.
Bleib also immer souverän und lass gar nicht erst den Eindruck entstehen, dass du auf jeden Auftrag angewiesen bist.

Fehler als Texter:in # 5:
Du handelst nicht wie ein Unternehmer

Solange du nicht mit einem Unternehmer-Mindset handelst, wirst du immer zu den Bedingungen des Kunden arbeiten. Hör also auf, als Erfüllungsgehilfe alles zu tun, was dein Kunde verlangt und fang an, selbstbestimmt zu arbeiten – egal ob es dabei um dein Zeitmanagement oder eben um deine Preise geht. Genau das ist schließlich der Unterschied zum Angestelltsein und auch der Sinn der Selbstständigkeit!

Dein Anspruch an dich selbst als Texter:in führt zu anspruchsvollen Kunden

Im Grunde vereint dieser letzte Punkt alles, was wir bis hierhin erklärt haben:

Weg vom Arbeitnehmer-Denken und hin zum Unternehmer-Mindset.

Freelancer zu sein, bedeutet nämlich nicht, dieselbe Tätigkeit wie ein Angestellter auszuführen, nur eben selbstständig.
Dazu gehört noch sehr viel mehr. Wie zum Beispiel langfristiges Denken, ständiges Reflektieren der eigenen Arbeitsweise, eine Menge Geduld und sehr viel Selbstverantwortung.

Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn die Ansprüche, die du an dein eigenes Business als Texter:in stellst, spiegeln sich in deinen Kunden wider.

Je schneller du dieses Mindset also verinnerlichst, desto eher finden auch die richtigen Kunden zu dir – eben diejenigen, die gerne bereit sind, einen angemessenen Preis für deine Arbeit zu bezahlen.

Noch ein letzter Tipp:

Wenn du weitere Fragen zum Thema „richtige“ Kunden aka Traumkunden für Texter:innen hast oder dich einfach mit anderen Freelance-Texter:innen austauschen möchtest, dann komm in Sandras Facebook-Gruppe für (angehende) Texter:innen!
Natürlich ist auch Mentorin Sandra in einem persönlichen Gespräch gern für dich da!

Selbstbewusstsein als Texter:in und zu deinen Preisen stehen?

Selbstbewusstsein als Texter:in haben und zu seinen Preisen stehen

[Aktualisiert am 22. Juni 2022.]

Welche Preise kann ich als Texter:in für meine Leistung eigentlich verlangen?
Ist das nicht zu viel?
So viel zahlt doch niemand für meine Arbeit … oder?

Vielleicht kommen dir diese Gedanken bekannt vor.
Dieser innere Monolog hat sich so oder ähnlich in den Köpfen der meisten Texter:innen schon mal abgespielt – gerade, wenn sie noch am Anfang ihrer Freelancer-Karriere stehen und noch nicht allzu viel Selbstbewusstsein als Texter:in haben.

Welche Jobs es so für Texter:innen gibt und wo du erste Jobs zum Testen findest, kannst du übrigens in dieser Übersicht über 10 Texter-Jobs und in diesem Überblick über Jobmöglichkeiten für den Anfang nachlesen!

Weiter im Text:
Zum einen liegen diese zweifelnden Gedanken natürlich an der fehlenden Erfahrung – welche Preise sind als Texter:innen überhaupt üblich? Und soll ich mich daran orientieren?
Bei vielen ist der Hauptgrund für ihre Unsicherheit aber vor allem mangelndes Selbstbewusstsein als Texter:in.

Als Folge davon verkaufen sich viele frisch gebackene Texter:innen unter ihrem Wert und arbeiten sich anfangs (oder immer) um Kopf und Kragen.

Damit du gar nicht erst in diese Situation gerätst, haben wir hier unsere Erfahrungen und Tipps daraus zum Thema Texter-Preise für dich zusammengefasst.

Dieser Artikel geht also an alle, die noch nicht zu ihren Wunsch-Preisen stehen:

Warum du deine Arbeit niemals unter ihrem wahren Wert verkaufen solltest – und wie du zu einem gesunden Mindset als Freelance-Texter:in kommst.

Schaffe die richtigen Voraussetzungen für Preise als Texter:in, mit denen du dich wohlfühlst

Fangen wir von vorne an.
Was ist überhaupt dein „Wert als Texter:in“?
Und wie bestimmst du ihn?

Um das herauszufinden, brauchst du vor allem: Klarheit!
Je besser du dich selbst und deine Dienstleistung kennst, desto solider ist die Grundlage für deine Preise als Texter:in.

Also:

  1. Definiere dein Angebot ganz genau und finde deine persönliche Nische.
    Warum das sinnvoll ist, welche Möglichkeiten es dafür gibt und wie du deine Nische bestimmen kannst, kannst du übrigens hier nachlesen!

    Zum einen kannst du auf diese Weise besser vergleichen, auf welchem Niveau du in etwa deine Preise ansetzen kannst.
    Und zum anderen sind deine Kunden viel mehr bereit, für echtes Spezialwissen höhere und damit gerechtfertigte Preise zu bezahlen als für Generalisten.

  2. Die zweite Grundlage ist deine Zielgruppe.
    Nimm dir einen Moment Zeit und überleg dir genau, mit welchen Kunden du zusammenarbeiten möchtest – das ist ganz entscheidend, wenn du langfristig mit deinen Traumkunden zusammenarbeiten möchtest.
    Es hilft dir nämlich nichts, dich mit denjenigen herumzuschlagen, die nicht zum Zahlen deiner (von dir bestimmten!) Preise bereit sind.
    Jeder einzelne Kunde ist ein Schritt auf deinem Weg, der dein Business in die richtige Richtung führt – oder eben nicht.

Lass dich nicht auf den Preiskampf ein

Dass Billigpreise, nur um so viele Aufträge wie möglich zu bekommen, nicht deine erste Wahl als Unternehmer sein sollten, ist an sich ja ziemlich logisch.

Trotzdem – wer sich auf den gängigen Freelancer-Plattformen umschaut, bekommt schnell den Eindruck, dass er gar keine andere Wahl hätte.

Falls es dir genauso geht:
Stopp deine Gedanken genau hier!

Wenn du als Unternehmer wirklich Erfolg haben willst, darfst du dich auf diesen Preiskampf gar nicht erst einlassen.

Kenne deinen Wert und steh dazu, ohne Ausnahmen. Wenn du und deine Leistungen Top-Level sind, kannst du dafür auch die entsprechenden Preise verlangen.

Anders gesagt:
Mit niedrigen Preisen verspielst du auf lange Sicht deine Autorität.

Die Einzigen, die sich von höheren Preisen abschrecken lassen, sind Knauser und Pfennigfuchser – solche, die du ohnehin nicht als Kunden haben möchtest.

Eigentlich ist es ganz einfach:
Deine Preise senden ein Signal, das bestimmte Kunden anzieht und andere ausschließt.
Und DU bestimmst, welche das sind.
Sag Ja zu mehr Selbstbewusstsein als Texter:in!

Mehr zu einer etwas anderen Kundenakquise-Möglichkeit als Texter:in kannst du übrigens hier nachlesen.

Zeit ist Geld – oder etwa nicht?

Die meisten von uns haben gelernt, nach aufgewendeter Zeit bezahlt zu werden.
In den meisten Angestellten-Jobs ist das einfach die Regel – als Freelancer sieht die Sache allerdings anders aus.

Denn als Freelancer hast du einiges mehr an Arbeit und Aufwand – Steuern, Organisation, Kundenakquise und so weiter.
Dazu kommt, dass du auch höhere Ausgaben als nur die Dienstleistung an sich hast – etwa, wenn es um deine Krankenversicherung oder ähnliche Themen geht.
All diese Dinge fallen als Arbeitnehmer weg bzw. fallen nur anteilig an, sind aber für Selbstständige extrem wichtig und brauchen natürlich auch Arbeitszeit.

Apropos Arbeitszeit:
In diesem Artikel erfährst du mehr zu einem optimalen und alles andere als stressigen Zeitmanagement für Freelancer!

Die Zeit für diese zusätzlichen Dinge als Selbstständiger musst du also bei der Berechnung deiner Preise berücksichtigen.

Und das gelingt am besten, wenn du weg vom Stundensatz gehst und anfängst, mit Projekt- oder Paketpreisen zu arbeiten.
(Abgesehen davon sind auch für den Kunden Projekt- oder Paketpreise viel besser nachvollziehbar, da er ja gar nicht weiß, wie viel Zeit eine bestimmte Dienstleistung benötigt.)

Deinen Zeitaufwand kannst du zur Berechnung dieser Preise natürlich berücksichtigen.
Für deine Kunden ist aber nur wichtig, welche Leistung bzw. welchen Nutzen aka Lösung für ihr Problem du ihnen am Ende lieferst. Und genau dafür zahlen sie auch.

Falls du es noch genauer wissen möchtest:
Eine Anleitung zur Berechnung deiner Preise als Texter:in findest du hier.

Und noch ein weiterer Tipp:
Mit wachsender Erfahrung kannst und solltest du deine Preise natürlich auch nach und nach erhöhen! (Wofür ein gutes Selbstbewusstsein als Texter:in fast essenziell ist – ohne hört sich eine Preiserhöhung nämlich schnell ungewollt willkürlich an. )

Mach dich nicht klein

Noch ein wichtiger Punkt, der anfangs vielleicht ein bisschen Umdenken erfordert – gerade, wenn du aus dem Angestelltendasein kommst:

Der Kunde ist nicht dein Chef.
Schließlich soll er dich ja auch nicht als seinen Erfüllungsgehilfen betrachten.

Klar, der Kunde ist dein Auftraggeber. (Und mit und wegen ihm kann dein Business stehen und fallen.)
Trotzdem findet stets eine ausgewogene Geschäftsbeziehung auf Augenhöhe statt.

Abgesehen davon wünschen sich seriöse Kunden keine Untergebenen, die nur nach ihrer Pfeife tanzen – sondern gleichwertige Partner, die kompetent und mit Selbstbewusstsein als Texter:innen auf ihre Wünsche eingehen und wertvollen Input geben.

Sieh deine Kunden also eher als kreative Partner an.
Das macht die Zusammenarbeit für euch beide angenehmer.
Und auch das Endergebnis wird davon profitieren – versprochen.

Faire Preise als Texter:in – kein unerfüllbarer Wunschtraum

So viel ist nun hoffentlich klar geworden:
Es gibt keinen einzigen guten Grund dafür, sich als Texter:in unter dem eigenen Wert zu verkaufen.

Billigpreise schaden nicht nur deinem professionellen Ruf.
Sie ziehen langfristig auch die falsche Kundschaft an und rauben dir wertvolle Zeit.

Also, heb dich ganz bewusst ab und lass deine Preise für deinen Expertenstatus und die Qualität deiner Arbeit sprechen.

Wir wissen das nur zu gut:
Gerade zu Beginn deiner Freelancer-Karriere erfordert es etwas Mut, zu deinen Preisen zu stehen.
Vielleicht musst du dich erst einmal herantasten – das ist vollkommen okay.

Mit den richtigen Grundlagen und der Arbeit an deinem Selbstbewusstsein als Texter:in kannst du jedoch sehr bald die Preise erhalten, die deiner Arbeit wirklich gerecht werden.

Wir hoffen, unsere Tipps helfen dir dabei!

Wir unterstützen dich übrigens gerne auf deinem Weg zum:r erfolgreichen Freelance-Texter:in!
Wenn du neugierig geworden bist, schau dir an, was dir Sandra als Mentorin empfehlen würde oder komm in unsere private Facebook-Gruppe für Schreibtalente!
Wir freuen uns auf dich!

10 + 1 Jobs für Texter:innen zur Inspiration

Jobs für Texter mit Personal-Brand

[Aktualisiert am 22. Juni 2022.]

Sprache fasziniert dich.
Du liebst es, zu schreiben.
Und diese Leidenschaft willst du zu deinem Beruf machen.
Am liebsten selbstständig und nach deinen eigenen Regeln.
Nur:
Welche Dienstleistung du deinen Kunden konkret anbieten kannst, darüber bist du dir noch nicht so ganz sicher.

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, bist du hier goldrichtig.
Denn in diesem Artikel zeigen wir dir, welche Möglichkeiten du als angehender Freelance-Texter:in hast.

Die gute Nachricht ist nämlich:
Die Auswahl an potenziellen Jobs für Texter:innen ist riesig!

Überleg dir also, wo deine Interessen & Stärken liegen und lass dich von unseren Vorschlägen inspirieren.
Hier sind 10 + 1 Ideen, wie du als Freelance-Texter:in (hauptberuflich) dein Geld verdienen kannst!

10 + 1 Jobs für Texter:innen aka selbstständige Schreibtalente

1. Lektor:in/Korrektor:in

Ähnlich, aber doch nicht dasselbe:
Lektor:innen und Korrektor:innen haben beide die Aufgabe, Texte auf Hochglanz zu bringen.

Korrektor:innen prüfen dabei vor allem Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik von Texten, die inhaltlich bereits final stehen.

Lektor:innen überarbeiten Texte dagegen umfassender.
Sie achten nicht nur auf formale Fehler, sondern vor allem auch auf Inhalt, Stil und den berühmten „Roten Faden“. Sie sorgen dafür, dass der Text zusammenhängend und verständlich ist und dass die gewünschte Message auch transportiert wird.

Lektor:innen sind oft auch gleichzeitig Betreuer:innen der Autor:innen der Texte, indem sie deren Schreibstil und Erzähltechnik durch konstruktive Kommentare verbessern.

Auf ein Lektorat sollte immer ein Korrektorat folgen bzw. gleichzeitig mit dem Lektorat erfolgen – diese beiden Jobs lassen sich von daher super miteinander verbinden.

2. Content Writer (z. B. für Blogposts)

Content-Marketing ist so beliebt wie eh und je. Kein Wunder also, dass Content Writer zu den am meisten gesuchten Jobs für Texter:innen zählt.

Genau wie Copywriter verfassen Content Writer Marketing-Texte.
Der Unterschied ist, dass es dabei meist um längere Texte geht – wie zum Beispiel Blogposts oder Social-Media-Texte.
Wie der Name schon sagt, liegt der Fokus dabei auf dem Inhalt (Content) und ganz besonders auf dem Mehrwert für die Leser:innen. Content Writing geht also über reine Werbung hinaus.

Als Content Writer brauchst du vor allem Kreativität und ein Talent dafür, Informationen verständlich und unterhaltsam aufzubereiten.
Und natürlich musst du dich mit dem jeweiligen Thema, zu dem du schreibst, identifizieren können. Stichwort Nische.

3. Copywriter (z. B. für Ads)

Copywriting wird im Deutschen normalerweise als Werbetexten bezeichnet. Mit Kopieren hat das Ganze jedoch nichts zu tun – der Begriff „Copy“ bedeutet in diesem Zusammenhang ganz einfach „Text“.

Copywriter erstellen meist kürzere Texte, die mit gezielten Worten die Aufmerksamkeit des Lesers wecken und ihn so zum Kauf motivieren sollen.
Das können beispielsweise Werbeslogans und Anzeigentexte, aber auch Produktbeschreibungen, Website-Texte oder Skripte für Videospots sein.

Als Copywriter musst du beim Leser mit wenigen Worten Emotionen erzeugen können. Wenn du also gerne mit Sprache spielst und messerscharf formulieren kannst, könnte das der passende Job für dich sein.

4. Ghostwriter (z. B. für Sachbücher)

Wenn du gut darin bist, die Ideen anderer aufs Papier zu bringen, könnte das eventuell das Richtige für dich sein:
Als Ghostwriter verfasst du Texte im Namen einer anderen Person. Das fertige Werk wird also nicht unter deinem Namen veröffentlicht, sondern unter dem deines Auftraggebers.

In der Regel sind das Menschen, die entweder keine Zeit zum Schreiben haben oder denen das sprachliche Ausdrucksvermögen fehlt.
Dabei kann es um ganz verschiedene Textsorten gehen: Sachbücher, Romane, Biografien, Vorträge und so weiter.

Wenn du dich also gut in andere Personen hineinversetzen kannst und kein Problem damit hast, deine kreativen Gedanken durch eine Vergabe ausschließlicher Nutzungsrechte an sie zu verkaufen, dann bist du hier genau richtig.

Apropos Nutzungsrechte: Deren Vergabe ist ein entscheidender Faktor für den Lebensunterhalt eines Ghostwriters, den du unbedingt in deiner Preiskalkulation berücksichtigen solltest.

Vorsicht allerdings im wissenschaftlichen Bereich – da ist Ghostwriting zwar relativ verbreitet, aber teilweise auch umstritten, da es sich dabei um eine halblegale Grauzone handelt.

5. Transkriptor:in (z. B. für Podcasts)

Kommen wir zu einem etwas weniger bekannten Job für Texter:innen, dessen Nachfrage aber immer mehr steigt:
Als Transkriptor:in bist du dafür zuständig, gesprochene Texte jeglicher Art zu verschriftlichen.
Das können zum Beispiel Interviews, Mitschnitte von Vorträgen und Veranstaltungen oder Diktate sein.

Vor allem steigt momentan der Bedarf an Transkriptionen und Untertiteln für Podcasts und Videos. Denn viele Kreative wollen ihre Medien für mehr Menschen zugänglich machen – Stichwort Barrierefreiheit.

Als Transkriptor:in brauchst du – logisch – vor allem ein gutes Gehör sowie viel Geduld und Konzentration.

Schau dir super gern die Personal-Brand von Transkriptorin Sandra an, die ihre Dienstleistungen auf die Nische Podcasts spezialisiert hat!

6. Layouter

Du hast neben Sprachgefühl auch ein Auge für visuelles Design?
Dann könntest du eventuell als Layouter gut aufgehoben sein.

Layouter sind für die optische Gestaltung von Texten verantwortlich, also zum Beispiel für Seitenaufbau, Proportionen, Typografie und Ähnliches.
Klar, schließlich muss jeder Text, ob Print oder digital, vor seiner Veröffentlichung grafisch in Form gebracht werden.
Layouter werden deshalb für z. B. Bücher, Magazine, Kataloge, aber auch für Websites und vieles mehr gebraucht.

Hier zeigt sich ganz klar:
Die Grenzen zwischen Jobs für Texter:innen und Aufgaben aus anderen Bereichen sind oft fließend!

Aber genau das macht die Möglichkeiten für Sprachtalente ja so vielfältig und interessant!

7. Technische:r Redakteur:in

Die Bezeichnung erklärt sich eigentlich von selbst:
Technische Redakteure formulieren komplexe Informationen und Sachverhalte so, dass sie auch für Laien verständlich sind.
Ein paar Beispiele wären etwa Handbücher, Anleitungen, Online-Tutorials oder unternehmensinterne Unterlagen jeder Art.

Definitiv einer der anspruchsvollsten Jobs für Texter:innen – der aber dafür auch überdurchschnittlich gut bezahlt wird.

Er bietet sich vor allem dann an, wenn du einen bestimmten fachlichen Hintergrund hast. Neben diesem Fachwissen brauchst du dafür außerdem logisches Denkvermögen und ein Gespür für klare und präzise Sprache.

8. Konzepter:in

Konzepter:innen, auch Konzeptioner:innen genannt, sind mehr als „nur“ Texter:innen.
Als kreative Köpfe sind sie für den Entwurf ganzer Kampagnen und Kommunikations-Strategien verantwortlich – meistens in Zusammenarbeit mit Spezialisten aus anderen Bereichen, zum Beispiel Designern oder Projektmanagern.

Als Konzepter:in musst du von daher nicht nur kreativ und wortgewandt sein, sondern auch jede Menge Menschenkenntnis mitbringen.

Wenn du also einen Blick für das große Ganze hast und gerne planst, könnte das ein passender Job als Texter:in für dich sein.

9. Übersetzer:in

Du liebst Fremdsprachen?

Als Übersetzer:in kümmerst du dich nicht nur darum, Inhalte von einer Sprache in die andere zu übertragen.
Vielmehr ist es deine Aufgabe, den Charakter eines Textes einzufangen und dafür zu sorgen, dass die gewünschte Wirkung auch in der Zielsprache beim Leser ankommt.
Wenn du als Übersetzer:in arbeiten möchtest, solltest du die entsprechenden Sprachen also wirklich gut beherrschen.

Übersetzer:in gehört übrigens zu den gefragtesten Jobs für Texter:innen – gerade für weniger verbreitete Sprachen (erneut Stichwort Nische).

10. SEO-Texter:in

Jeder Unternehmer will mit seinem Content gesehen werden – und genau hier kommen SEO-Texter:innen ins Spiel.

Als SEO-Texter:in verfasst oder optimierst du Texte so, dass sie von Suchmaschinen gelesen, dementsprechend gerankt und dadurch von der jeweiligen Zielgruppe auch gefunden werden.

Dazu brauchst du einen extrem sicheren Umgang mit der Sprache. Deine Texte sollen schließlich trotz Optimierung natürlich klingen.
Außerdem solltest du schnell dazulernen und dich immer auf dem Laufenden halten – denn SEO entwickelt sich täglich weiter.
Zudem ist technisches Wissen zu bspw. Metadaten und HTML dabei unabdingbar.

11. Hypewriter:in

Ein besonderer Job für Texter:innen, und zwar mit ganz besonderem Sinngehalt.

Als Hypewriter:in kümmerst du dich um das Verfassen von provokanten Inhalten, um Menschen in einem schnelllebigen Umfeld (also uns alle 😉 ) wirklich erreichen und dadurch sogar Mindsets verändern zu können.

Die Jobbezeichnung Hypewriter:in könnte also semantischer nicht sein!

Und dieser Job kann natürlich nicht nur als Angestellte:r für Unternehmen ausgeübt werden, die sinngemäß erkannt haben, dass eine solche Besetzung für deren Bedürfnisse wie die Faust aufs Auge passt.
Sondern er kann auch für selbstständige Texter:innen eine großartige Möglichkeit sein, dies als ihre Nische zu definieren.

Denn Hypewriter:innen werden grundsätzlich für alle kontroversen oder emotionalen Themen, die Menschen durch etwas provokanter formulierte Texte berühren sollen, händeringend benötigt.

Was für alle Jobs für Texter:innen gilt …

Ganz egal, wofür du dich am Ende entscheidest – all diese Jobs haben etwas gemeinsam:
Für langfristigen Erfolg solltest du deine Dienstleistung unbedingt eingrenzen und auf eine Nische sowie auf eine Zielgruppe zuschneiden.
Nur so kannst du dich als Expert:in für eben deine Personal-Brand als Texter:in positionieren, die exakten Bedürfnisse deiner Zielgruppe mit deinen Dienstleistungen befriedigen und auch dementsprechend höhere Preise verlangen.

Das Zauberwort lautet hierbei Spezialisierung.

Anbieten könntest du also zum Beispiel:

  • Lektorate speziell für Krimis oder Kochbücher
  • Lektorate für wissenschaftliche Arbeiten in einem bestimmten Fachgebiet (wie z. B. Stefan von Thesis-Academy, übrigens ursprünglich aus unserer Sprachcrowd)
  • Copywriting speziell für Fitness-Brands
  • Transkriptionen und Content-Erstellungen für Online-Unternehmer mit einem eigenen Podcast (wie z. B. Sandra Cyriax)
  • Buchfee für Self-Publisher (Textbetreuung, Layout, Distribution & Marketing  – wie z. B. Sandra selbst)

Deine Auswahl hängt ganz von deinen individuellen Interessen & Stärken ab.
Wichtig ist, dass du deine persönliche Nische findest.
Denn so baust du eine überzeugende Personal-Brand auf und ziehst auf Dauer die richtigen Kunden an.

Und genau das ist die Grundlage für ein nachhaltig funktionierendes Business.
Weshalb eine Spezialisierung für dich als Texter:in so essenziell ist, kannst du übrigens hier im Detail nachlesen.

Jobs für Texter:innen – ein weites Feld

Zeit für ein kleines Fazit:
Wenn unsere Liste für Job-Ideen eins beweist, dann vermutlich das:
Das Berufsfeld „Texter:in“ ist extrem vielfältig und überschneidet sich an vielen Stellen mit anderen Tätigkeiten.

Egal ob du also gerne frei und kreativ schreibst oder lieber nah am Text arbeitest – du wirst mit ziemlicher Sicherheit einen Job finden, der zu deinen persönlichen Interessen und Fähigkeiten wie die Faust aufs Auge passt.

Probier dich einfach ein bisschen aus.
Inspirationen dafür findest du bspw. in dieser Übersicht!

Und das Beste daran ist:
Der Bedarf an hochwertigen Texten ist durch den Boom auf dem Onlinemarkt so groß wie nie zuvor.
Hab also keine Scheu, deine Leidenschaft professionalisieren zu wollen.

Falls du noch eine Starthilfe als Freelance-Texter:in brauchst, unterstützen wir dich gern persönlich.
Schau hier, was Sandra für dich persönlich tun kann oder komm in die von Sandra betreute Facebook-Gruppe für (angehende) Schreibtalente!

Warum Freelancer-Plattformen für Texter:innen nicht der richtige Weg sind

Sandra vs. Freelancer-Plattformen

[Aktualisiert am 22. Juni 2022.]

Selbstständig als Texter:in – der Traum vieler Schreibtalente.
Der Start in die Selbstständigkeit kann sich allerdings manchmal anfühlen wie ein riesiges, unüberschaubares Labyrinth.

Aus mangelnder Orientierung und finanzieller Not nehmen viele angehende Freelance-Texter:innen deshalb jeden Auftrag an, den sie kriegen können – meist über Freelancer-Plattformen wie Fiverr, Upwork, Textbroker und Co.

Die meisten merken ziemlich schnell, dass das vielleicht für den Anfang zum Testen, sich Ausprobieren und um seine Nische zu finden, gut ist, aber langfristig nicht funktioniert. Vollkommen beliebige Themen, keine Wertschätzung und schlechte Bezahlung.

Aber nicht nur finanziell ein Problem,
sondern vor allem auch psychisch zermürbend.

Warum also nicht lieber von denen lernen, die es auf einem anderen Weg geschafft haben?
So wie zum Beispiel ProLektorat-Gründerin Sandra, (die übrigens auch meine Mentorin auf dem Weg zur Freelancerin war).
Denn so viel vorweg:
Erfolg als Freelance-Texter:in ist kein unerfüllbares Hirngespinst – du musst nur wissen, WIE.

Selbstständig als Texter:in – die Idealvorstellung

In deinem Kopf hast du wahrscheinlich ein klares Bild davon, wie du dir das Leben als Freelancer vorstellst:

 

  • spannende Themen und Projekte, in denen du deine Kreativität ausleben kannst
  • Kunden, die deine Arbeit schätzen und dir auf Augenhöhe begegnen
  • eine Bezahlung, die den wahren Wert deiner Arbeit reflektiert
  • eine starke Personal Brand, mit der du deine Zielgruppe fast wie von selbst anziehst

 

 

Oder vereinfacht gesagt:

 

  • Du träumst von persönlicher und beruflicher Erfüllung.
  • Du möchtest hauptberuflich von deiner Leidenschaft, dem Schreiben, leben können.
  • Und du wünschst dir die Freiheit, arbeiten zu können, wie und wo du möchtest.

 

 

Das Einzige, was dir noch fehlt?
Richtig: ein handfester Plan, um dorthin zu kommen.

Freelancer-Plattformen für Texter:innen – der Schlüssel zum Erfolg?

Fast jede:r angehende Texter:in landet auf seinem:ihrem Weg früher oder später auf einer der oben genannten Online-Plattformen.

Seiten wie Fiverr, Upwork, Twago, Textbroker und viele mehr sollen es Freelancern und Auftraggebern erleichtern, zueinander zu finden.

An sich eine super Idee. Nur leider sieht die Realität für die meisten Freelancer anders aus:
Die Konkurrenz ist auf diesen Seiten in der Regel gigantisch.

Und das führt wiederum dazu, dass dort meistens ein unterirdisches Preisniveau herrscht. Je nach Plattform musst du sogar selbst auf Aufträge bieten.
Faire und selbstbestimmte Preise, eher Fehlanzeige.

Für manche Freelancer funktioniert das eine Zeit lang.
Aber mindestens genauso viele fühlen sich auf diesen Seiten hilflos ausgeliefert. Denn die meisten sehen keine andere Möglichkeit, als sich dem Markt anzupassen und zu nehmen, was sie kriegen können.
Mit wirklicher Selbstständigkeit hat das nur wenig zu tun.

Das eigentliche Problem an Freelancer-Plattformen für Texter:innen

Die wahre Problematik geht noch viel tiefer:
Denn einen schlecht bezahlten Auftrag nach dem anderen zu erledigen und trotzdem gerade nur so über die Runden zu kommen – das ist selbst für den:die fitteste:n Texter:in auf Dauer ganz schön belastend.

Genau diese Tatsache macht die auf vielen Freelancer-Plattformen herrschenden Zustände so gemein.
Von dem eigentlichen Hintergedanken der Selbstständigkeit – der beruflichen Freiheit – ist hier nämlich oft ziemlich wenig zu spüren.
Vielmehr bist du rund um die Uhr damit beschäftigt, dich mit Billigaufträgen über Wasser zu halten. Zeit für Veränderung und Weiterentwicklung bleibt dabei kaum.

Und das Schlimmste daran ist:
Auf den ersten Blick scheint es auch keine guten Alternativen zu geben.
Kein Wunder also, dass viele Freelancer nach einiger Zeit den Mut und den Glauben an sich selbst verlieren und ihren Traum resigniert aufgeben.

Die gute Nachricht!

Vielleicht bist du selbst schon an diesem Punkt angekommen, vielleicht liest du diesen Post auch vorbeugend.

Die gute Nachricht ist jedenfalls:
Es geht auch anders – und zwar ohne Plattformen.
Auch wenn es manchmal so scheint, als wären diese der einzige Weg, um als Freelance-Texter:in an Aufträge zu kommen.

Die Wahrheit ist aber:
Es gibt genügend Kunden, die gutes Texthandwerk schätzen und genauso wenig Lust auf Massenproduktion haben wie du.

Was für diese Kunden viel mehr zählt, sind echtes Know-how in einem bestimmten Bereich und positive Erfahrungen anderer Kunden.
D. h. Profis, die sich einem Fachbereich bzw. einer Nische verschrieben haben und dies mit einer eigenen Personal Brand erfolgreich umsetzen.

Diese Profis findet man nur eben nicht auf Low-Budget-Plattformen.
Und qualitätsaffine Kunden suchen auch nicht dort, sondern gezielt nach dem:der richtigen Texter:in für ihr spezielles Projekt.

Was du wirklich brauchst, ist deshalb:

 

  • Eine gesunde und unternehmerische Einstellung – verkauf dich nicht unter deinem Wert!
  • Leidenschaft und Expertise – finde dein Alleinstellungsmerkmal!
  • Content-Marketing mit echtem Mehrwert für deine Zielgruppe!

 

 

Vor allem der letzte Punkt kann deine Reichweite in die Höhe schießen lassen.

Löse dich von negativen Glaubenssätzen

Also:
Es gibt verschiedene Wege, um selbstständig als Texter:in Erfolg zu haben.

Freelancer-Plattformen gehören in den meisten Fällen nicht dazu.
Denn die ungesunden Arbeitsbedingungen dort führen auf lange Sicht leicht dazu, negative Glaubenssätze zu verstärken – so wie zum Beispiel diese drei:

 

  • Selbstständig als Texter:in zu überleben, ist aussichtslos.
  • Als Texter:in berufliche Erfüllung zu finden, ist unmöglich.
  • Texter:in ist ein Job, der sich höchstens nebenberuflich ausüben lässt.

 

 

Das Gefährliche an diesen Sätzen:
Je tiefer sie sich in deinem Kopf festsetzen, desto unerreichbarer scheint dein Traum von der Selbstständigkeit.

Wenn du dich also von Billig-Plattformen wie Fiverr und Upwork löst, kannst du dich auch von diesen Glaubenssätzen lösen.

Und keine Frage, diese Seiten können super zum unverbindlichen Ausprobieren sein (darüber haben wir übrigens hier schon geschrieben).

Danach konzentrierst du dich aber lieber auf das Wesentliche – nämlich deine persönliche, einzigartige Nische mit deiner Personal Brand.

So schaffst du es, ein Business aufzubauen, von dem du langfristig leben kannst – sowohl in finanzieller als auch psychischer Hinsicht.

Gemeinsam zu einer besseren Zukunft für Freelance-Texter:innen

Hoffentlich fühlst du dich nun von frischer Motivation beflügelt und möchtest deinen Traum vom Freelancer-Dasein in die Tat umsetzen – dann haben auch wir unser Ziel erreicht.

Viva la revolución und nieder mit Low-Budget!

Wenn du also bereit bist, selbstständig als erfolgreiche:r Texter:in durchzustarten und gleichzeitig eine bessere Zukunft für Schreibtalente jeder Art zu schaffen, dann komm in die Facebook-Gruppe von ProLektorat-Gründerin Sandra.
In dieser Gruppe kannst du dich mit Gleichgesinnten austauschen, von der Erfahrung anderer Freelancer profitieren und bekommst Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg in die Selbstständigkeit.
Wir freuen uns auf dich!

Und um noch mehr über diesen etwas anderen Weg zum Erfolg zu erfahren, kannst du dir hier den persönlichen Erfahrungsbericht von Sandra kostenlos als PDF-E-Book herunterladen.

Wo du Jobs für Freelance-Texter:innen zum Testen findest

Freelance-Texter Jobs Plattformen

[Aktualisiert am 22. Juni 2022.]

Du hast dich also entschieden, unter die Freelance-Texter:innen zu gehen – Glückwunsch!
Der erste Schritt in Richtung eines freien und ortsunabhängigen Lebens ist damit getan.

Wenn es dir genauso geht wie mir zu Beginn, bist du voller Motivation und Tatendrang – aber auch ein bisschen voller Unsicherheit.

Denn die große Frage lautet: Wie geht es jetzt weiter?

Warum ein oder zwei Test-Jobs für Freelance-Texter:innen sinnvoll sind

Das Freelancer-Leben erfordert einiges an Organisation, Verantwortung und Eigeninitiative.
Am Anfang gar nicht so leicht – besonders, wenn du das klassische Angestelltendasein gewohnt bist.

Schließlich fehlt dir noch die Erfahrung:
Wo liegen deine Stärken und Schwächen als Freelancer?
Was musst du beachten, wenn du einen neuen Auftrag annimmst?

Alles Dinge, die du erst herausfinden musst.

Meine Empfehlung ist deshalb:
Fang mit ein paar Probe-Aufträgen an – also ein oder zwei Jobs, die sozusagen als Testläufe für dich dienen.
Das hilft dir, deine Dienstleistungen zu definieren und einzugrenzen.
Außerdem kannst du so eventuelle Schwierigkeiten identifizieren, an die du vielleicht bisher noch gar nicht gedacht hast.

Jobs für Freelance-Texter:innen – so findest du sie

Jetzt also konkret:
Wie kommst du an deinen ersten Auftrag?

Die gute Nachricht ist:
Dazu gibt es fast ebenso viele Möglichkeiten wie es Freelancer auf der Welt gibt.
Die schlechte Nachricht:
Als Anfänger ist es bei dieser Auswahl manchmal ziemlich schwer, sich zu orientieren.

Aus diesem Grund haben wir hier ein paar Anlaufstellen für dich gesammelt, an denen Jobs für Freelance-Texter:innen angeboten werden und du dich für den Anfang einmal umsehen kannst.

Kleiner Disclaimer:
Diese Art, an Aufträge zu kommen, eignet sich wirklich nur für den Anfang. Wenn du damit deinen Lebensunterhalt (d. h. Vollzeit) bestreiten willst, sind andere Wege meist effektiver.

Tipp 1: Facebook-Gruppen für Texter und Remote Jobs

Facebook spielt für viele Menschen heute eher keine so große Rolle mehr, zumindest in der privaten Kommunikation.
Im professionellen Bereich ist das soziale Netzwerk aber immer noch extrem nützlich – vielleicht sogar mehr als je zuvor.
Und das gilt ganz besonders für Selbstständige jeder Art.

Unser erster Tipp, um Jobs für Freelance-Texter:innen zu finden, ist deshalb:
Schau dich in entsprechenden Facebook-Gruppen um. Grundsätzlich hast du dabei zwei Möglichkeiten:

  • Die erste Möglichkeit:
    Gruppen, die auf Freelance-Texter:innen oder Digitale Nomaden spezialisiert sind.
    In solchen Gruppen werden meist sehr viele Jobs angeboten, häufig auch von Online-Unternehmern, die selbst erst am Anfang stehen. So könnt ihr euch gegenseitig unterstützen.
  • Die zweite Möglichkeit:
    Wenn du bereits weißt, in welchem Fachgebiet oder welcher Nische du tätig sein möchtest, bieten sich auch fachspezifische Gruppen an. So kannst du deine Dienste noch gezielter anbieten.

Ein positiver Nebeneffekt:
Indem du die Diskussion in diesen Gruppen verfolgst, kannst du auch eine Menge lernen und vielleicht sogar den einen oder anderen Kontakt zu anderen Freelancern knüpfen!

Tipp 2: Job-Portale für Freelancer

Mittlerweile gibt es unzählige Online-Portale, die Freelancer und Auftraggeber auf der ganzen Welt miteinander verbinden.
Auch das ist ein beliebter Weg, um als Freelance-Texter:in Jobs zu finden.

Das Prinzip ist ganz einfach:
Du meldest dich an und kannst dann in den Angeboten stöbern oder eigene Anzeigen schalten.
Bei manchen Jobbörsen kannst du dich auch ohne Registrierung auf Jobangebote bewerben.

Drei der größten und bekanntesten dieser Online-Portale sind Fiverr, Upwork und Twago.
Alle drei Plattformen bieten Jobs für Freelance-Texter:innen, aber auch zahlreiche andere Fachbereiche an.
Ähnlich funktioniert die deutsche Plattform WorknSurf. Auch dort findest du ein großes Angebot an Jobs für Digitale Nomaden.

Daneben gibt es auch Plattformen, die speziell auf Texter ausgelegt sind – wie zum Beispiel die Seiten Bloggerjobs, Textbroker und ProBlogger.

Eine Warnung vorab:
Auf diesen Portalen herrscht meistens ein ziemlicher Konkurrenz- und Preiskampf.
Nicht wenige Freelancer haben deshalb schnell die Nase voll von den größeren Plattformen und schauen sich lieber anderweitig nach Jobs um.

Ein Blick darauf lohnt sich trotzdem – besonders, wenn es dir eher um die Erfahrung und noch nicht ganz so sehr ums Geldverdienen geht.
Vielleicht ist ja ein passender Test-Auftrag für dich dabei.

Tipp 3: Aushänge, Schwarze Bretter und persönliche Empfehlungen

Die meisten Jobs für Freelance-Texter:innen werden online veröffentlicht – klar, Ortsunabhängigkeit und so.
Trotzdem kann auch die Oldschool-Variante am Anfang einen Versuch wert sein.

Mein letzter Tipp ist deshalb:
Probier es doch mal mit einem Aushang vor Ort in deiner Umgebung oder frag in deinem Bekanntenkreis herum.

Vielleicht gibt es in deinem Umfeld ja jemanden, der dankbar für Hilfe von einem professionellen Texter ist.
Auch so kannst du erste Erfahrungen sammeln.
Für manche Freelancer ist der persönliche, lokale Kontakt anfangs zudem angenehmer als die oft etwas unpersönliche Kommunikation auf Online-Portalen.

Und noch eine letzte Idee:
Möglicherweise gibt es in deiner Nähe ja Coworking-Spaces oder Cafés, in denen sich Digitale Nomaden treffen.
Auch da kann es sich lohnen, deine Dienstleistung anzubieten.
Nur keine Scheu – in den meisten Fällen sind die Menschen an diesen Orten sehr aufgeschlossen und hilfsbereit!

Und danach?

Du siehst also:
Es gibt genügend Möglichkeiten, als angehende:r Freelance-Texter:in Jobs zu finden und sich ein wenig auszuprobieren.
Auf diese Weise kannst du sichergehen, dass das Freelancer-Leben auch wirklich das Richtige für dich ist, bevor du dich Hals über Kopf hineinstürzt.
Erst dann macht es Sinn, sich nach größeren Aufträgen und Langzeitkunden umzusehen.

Sobald du mit den Basics des Freelancer-Lebens vertraut bist, kannst du dich außerdem um die nächsten Schritte kümmern – wie zum Beispiel die Festlegung deiner Preise oder das Aufsetzen deiner eigenen Website.

Sobald du die ersten Schritte und Erfahrungen in deinem neuen Freelancer-Dasein gemacht hast, bist du wahrscheinlich auch bald bereit, den nächsten Schritt zu einem:r wirklich erfolgreichen Texter:in abseits dieser leider oft willkürlichen Jobs zu gehen.

Vielleicht hilft dir dabei der Erfahrungsbericht meiner „Mentorin“ Sandra weiter – du kannst ihn dir HIER kostenlos downloaden!